• Der Mensch als solcher ist gleichermaßen dumm und egoistisch, man muss ihn immer, "wenn´s gut werden soll", auf irgendeine Weise überlisten.

    Vorbilder installieren, einen Trend schaffen, ihm vermitteln, dass es alle schon wissen außer ihm (schäm schäm) und so fort. Ihr werdet es kaum erleben, dass genügend Leute zu einer eigenen Denkleistung mit einem gesellschaftsfördernden Ergebnis kommen. Alle sagen: "Der aber auch" und finden tausendundein Gründe, warum das alles Quatsch ist.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • Es ging um die "echten Umwelt-Terroristen" (Zitat gun0815 ), zum Beispiel den Bauern, der "literweise Gülle auf ein Feld schüttet" (wenn es bloß bei "literweise" bliebe).

    Und alle Welt sollte sich fragen,warum das Land NRW den Import von Gülle aus NL in einem gigantischen Masse zulässt.Das,was die niederländischen Schweine-,Hühner-und Rinderzüchter nicht daheim verklappen,wird auf rheinisch-westfälischen Äckern abgeladen.Gegen reichlich Euro,aber unsere Unwelt geht dabei vor die Hunde.

    Money makes the world go round?????

    Hat allerdings mit "Berlin" nüscht zu tun,janüscht!!

  • Es ging um die "echten Umwelt-Terroristen" (Zitat gun0815 ), zum Beispiel den Bauern, der "literweise Gülle auf ein Feld schüttet" (wenn es bloß bei "literweise" bliebe). Um dagegen etwas zu tun, müssen wir die Massentierhaltung (die noch ganz andere Probleme verursacht, Stichwort Antibiotika) abschaffen oder zumindest drastisch zurückfahren, d.h. entweder verbieten oder so teuer machen, dass sie sich nicht mehr rentiert (was de facto auf dasselbe hinaus läuft). Oder fällt euch dazu etwas anderes ein?

    Und wenn wir uns die Landwirtschaft mit ihren Umweltbelastungen vornehmen, gehört nun mal der Tabakanbau dazu.

    Man hat tausende Jahre Landwirtschaft und Tierzucht ohne gravierende Umweltschäden betrieben. Ganz im Gegenteil, die bäuerlichen Landwirtschaftsbetriebe haben im eigenen Interesse die Natur erhalten, die Kulturlandschaften geprägt und auf die klimatischen, natürlichen Gratisfaktoren ihrer Produktion gesetzt. 12 bis 14 feldrige Fruchtfolgen und die Haltung der Tiere auf Stroh statt Spaltenböden machten die Landwirtschaft ertragreich auch ohne Herbizide, Fungizide und massiven Antibiotikaeinsatz. Allerdings bedurfte es mehr an menschlicher Arbeit. Und hier liegt der Hase im Pfeffer. Man geht eben lieber sinnlos ins Fitnessstudio anstatt sich um Feld oder Tiere zu kümmern. Wenn allerdings die Automation durchgreifend umgesetzt wird, wird man froh sein, in der Landwirtschaft sinnvolle Arbeitsplätze anbieten zu können, die wieder eine ökologisch verträgliche Wirtschaft gestatten. Arbeit in der Natur und Empathie für die Tiere sind befriedigender als gelangweilt oder gestresst sein Leben in Büros zu verbringen. Nur muss das wieder in die Köpfe, da ist noch viel zu tun!

  • Der Mensch als solcher ist gleichermaßen dumm und egoistisch, man muss ihn immer, ...................

    Der "Mensch" ist immer nur das Produkt der Gesellschaft, in der er lebt! Kinder werden nicht dumm geboren, sie sind vom ersten Tag an bemüht, alles zu erkennen, zu lernen, sich zu erproben und sich zu befähigen, in ihrer Umwelt klar zu kommen und Anerkennung zu finden. Alle in unterschiedlichem Maße, doch mehrheitlich talentiert. Dann kommen Kindergarten, Schule etc., mitunter schon die Eltern eher, die Normen setzen, eingrenzen und "Wohlverhalten" z.T. soweit treiben, dass den Sprößlingen die Neugier ausgetrieben wird und sie sich anpassen. Damit ist das spätere Leben determiniert. Das Ergebnis ist unsere Gesellschaft, wie wir sie täglich erleben.

  • Man geht eben lieber sinnlos ins Fitnessstudio anstatt sich um Feld oder Tiere zu kümmern. Wenn allerdings die Automation durchgreifend umgesetzt wird, wird man froh sein, in der Landwirtschaft sinnvolle Arbeitsplätze anbieten zu können, die wieder eine ökologisch verträgliche Wirtschaft gestatten. Arbeit in der Natur und Empathie für die Tiere sind befriedigender als gelangweilt oder gestresst sein Leben in Büros zu verbringen.

    Nun ist das für den normalen Berliner (homo berolinensis communis) schwierig zu bewerkstelligen,übersteigt doch die Zahl dieser Gattung in Berlin bei weitem die Zahl der dort lebenden (vierbeinigen!) Rindviecher um ein Vielfaches.

    Kopp hoch und wenn der Hals ooch dreckig ist!

  • Tja, die Rigaer Straße. Ein in sich geschlossener, linksautonomer Kosmos mitten in Berlin, dem niemand beikommt. Schon gar nicht rot-rot-grüne Senat.

    Straftaten gegen Polizisten, Passanten und Anwohner. Zeugen werden eingeschüchtert und bedroht.


    Zitat

    Zwischenzeitlich war es etwas ruhiger geworden im Viertel. Doch nun eskaliert die Gewalt wieder. Die Polizei hat einen deutlichen Anstieg der Straftaten dokumentiert. Die Zahl der Körperverletzung hat sich im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast verdoppelt, die Angriffe auf Polizisten nahmen um 350 Prozent zu. Die Polizei stufte den Bereich kürzlich zu einem ihrer wichtigsten Einsatzgebiete in ganz Berlin hoch. Oberste Priorität.

    https://www.morgenpost.de/berl…cht-neuen-Hoehepunkt.html


    Zitat

    Berlin. Der Expolizist und Kampfsportler Nick Hein hat am Sonntag auf seinem Videokanal auf der Internetseite Youtube seltene Aufnahmen aus der Rigaer Straße veröffentlicht. In dem Film zeigt er Drohnenaufnahmen, Videosequenzen aus dem Haus und vom Innenhof. In dem Film treten auch Politiker wie der CDU-Fraktionschef Burkard Dregger und der SPD-Innenexperte Tom Schreiber auf. Brisant: Hein ist auch im Besitz eines polizeilichen Lagebildes, in dem beschrieben wird, wie Anwohner der Rigaer Straße offenbar systematisch von Linksextremen bedroht werden.

    https://www.morgenpost.de/bezi…en-an-Rigaer-Strasse.html


    Zitat

    Straftaten in der direkten Umgebung der früher besetzten Häuser in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain werden in den allerseltensten Fällen aufgeklärt und bestraft. Bei 101 Taten, die in diesem Jahr bis Ende November von der Polizei erfasst wurden, gab es bislang eine einzige Verurteilung. Das geht aus einer Antwort des Senats [parlament-berlin.de] auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Kurt Wansner hervor.https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/12/berlin-polizeibilanz-rigaer-strasse-straftaten-verurteilungen.html

  • Gretchenfrage: wollnse nich oda könnse nich...????

    Ich sach dir, sie wollen nicht.

    Hat Gründe und irgendwann werden die sichtbar.


    Immer wenn ich solches lesen, dann frage ich mich, warum sich die Polizei von den Schreiberlingen unserer Presse immer so runter schreiben läßt. Es wirft kein gutes Licht auf unsere Sicherheitsorgane und ist eher ein Armutszeugnis, das ausgestellt wird.


    Mancmal braucht man aber Extremisten jeglicher Färbung, denn diese lassen sich einfach grandios benutzen. Und diese Vollpfosten spielen das Spiel auch noch mit. Ob nun animiert (durch welchen V-Mann auch immer) oder ob sie ihre eigenen kruden Ideen umsetze, ist dabei völlig egal. Den Zonk haben unsere Bullen und Ermittler, denn die machen einfach ihre Arbeit nicht


    mfg


  • Diese Gesellschaft produziert automatisch immer wieder Extremisten. Die Menschen haben es hier in der Gesellschaft nicht leicht. Sie müssen alle kämpfen, ansonsten gehen sie zugrunde.

  • Diese Gesellschaft produziert automatisch immer wieder Extremisten. Die Menschen haben es hier in der Gesellschaft nicht leicht. Sie müssen alle kämpfen, ansonsten gehen sie zugrunde.

    Wenn es die Menschen nicht schaffen, eine humanistische Geselschaft zu gestalten und die Demokratie stetig deformiert wird, bleibt das Gesetz des "Struggle for Life" eben als das Prägende Element aus dem Tierreich erhalten und einzig gültig.

  • Diese Gesellschaft produziert automatisch immer wieder Extremisten. Die Menschen haben es hier in der Gesellschaft nicht leicht. Sie müssen alle kämpfen, ansonsten gehen sie zugrunde.

    Man muss kein Extremist sein, um nicht zugrunde zu gehen. Was ist das für eine Logik? Mehr oder weniger kämpfen mussten und müssen alle Lebewesen, denn:

    Wenn es die Menschen nicht schaffen, eine humanistische Geselschaft zu gestalten und die Demokratie stetig deformiert wird, bleibt das Gesetz des "Struggle for Life" eben als das Prägende Element aus dem Tierreich erhalten und einzig gültig.

    auch wir sind eine Tierart, das sollte man nie vergessen. Wir sind nicht mal intellektuell besonders hochstehend, weil das bisschen mehr Grips, das uns der liebe Gott verliehen hat, uns befähigt, uns selbst zu vernichten.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • Man muss kein Extremist sein, um nicht zugrunde zu gehen. Was ist das für eine Logik? Mehr oder weniger kämpfen mussten und müssen alle Lebewesen, denn:

    auch wir sind eine Tierart, das sollte man nie vergessen. Wir sind nicht mal intellektuell besonders hochstehend, weil das bisschen mehr Grips, das uns der liebe Gott verliehen hat, uns befähigt, uns selbst zu vernichten.

    Natürlich sind wir noch immer Teil DES Tierreichs, auch wenn viele das nicht mehr wahrhaben wollen, unterliegen wir den Gesetzen der Natur in erster Linie, wie corona deutlich macht. An intelligenz fehlt es dem Menschen nIcht, die Machtstrukturen sind das Problem.:evil::evil::evil::!:

  • Diese Gesellschaft produziert automatisch immer wieder Extremisten. Die Menschen haben es hier in der Gesellschaft nicht leicht. Sie müssen alle kämpfen, ansonsten gehen sie zugrunde.

    Die grösste Welle an lokal produzierten Extremisten waren einerseits die indentitär vollklatschigen "Deutschland wird versklavt" Vereinsamten oder anderseits der Shisha rauchende Jüngling dem langweilig ist und sich sein Ticket nach Syrien gezogen hat.


    Da ist kein Automatismus bei. Alle diejenigen die vorgeben für jemanden anderen irgendwelche Blutbäder anzurichten haben das aus rein persönlicher Befriedigung getan oder als ultimativkick.

  • An intelligenz fehlt es dem Menschen nIcht, die Machtstrukturen sind das Problem.:evil::evil::evil::!:

    Sind wir wieder im Reich der Tiere und den Woelfen. Klare Machtstruktur im Rudel mit dem Leittier. Ein Grund warum der Hund als Haustier so beliebt ist. Die soziale Struktur im Wolfrudel aehnelt der menschlichen.

  • Aber Kater, die Machtstrukturen gibt es doch nur, weil es dem Menschen noch an Grips fehlt.

    Da seh ich genau das Gegenteil,denn um derartige Strukturen zu entwickeln und aufzubauen bedarf es doch einer gehörigen Portion Intelligenz. Ob diese dann in Richtung Humanitas oder Diktatur wirkt ist leider nicht von vornherein festzustellen.