Nummer 5 lebt- KI und die ferne Zukunft



  • Du bist wie Schopi auf der Schiene, dass die Maschine eine Entscheidung im menschlichen Sinne fällt. Meiner Meinung nach, ist das nicht das Gleiche. Sie reagiert nur auf eine programmierte Situation und auf maschinell "gelernte" Muster.

    Und du bist auf der Schiene, dass du mir von der Unsterblichkeit erzählst, der Mensch-Maschine, dem Aufbruch zu den Sternen, aber eine Zukunft der lebenden Maschine nicht zuläßt.

    Mein Titel ist wohl gewählt und bleibt genaus so bestehen wie ich ihn erstellt habe.Schon in den 80igern war dieser Titel in seiner Einfachheit und Genialität bezeichnend.Er nimmt einen Denkprozess vorweg, der nicht nur mit Gefahren und Bedrohungen zu tun hat, sondern auch mit der Frage wie wir Leben und die damit verbundenen Rechte definieren.


    In diesem Moment jedenfalls treffen sich die geistigen Eliten eben dieser Wissenschaften in Harvard, um über genau diese Themen zu reden über die wir auch hier diskutieren.Bei denen hat es nämlich auch geklingelt und nicht erst nach den recht forschen Statements des Physikers Hawking.Mein Thread-Titel hat die Frage nach der Zukunft mit eingebaut.

  • Die Verantwortung für den Einsatz einer KI als Kampfroboter trägt der, der ihn einsetzt. Wieso auf den Hersteller abwälzen ?

    Beispiel Auto:


    Dein autonomes Gefährt macht etwas, mit dem selbst der Hersteller nicht gerechnet hat. Es entsteht ein Schaden an deinem Auto und ein Schaden an etwas anderem. Wer trägt hier eine Schuld? Der Besitzer des Autos? Oder doch derjenige, der dieses programmiert hat? Wie wird sich deine Haftpflicht und deine Kasko verhalten? Wäre es anders verlaufen, wenn du hättest entscheiden müssen?



    ...oder mal eine Kampfdrohne...


    Die ballert wie befohlen auf das Ziel, nur leider gehen dabei nicht nur Zivilisten hops, sondern auch die eigenen Leute, weil die grad näher dran waren, als angenommen. Ein Mensch hätte womöglich die Aktion abgebrochen oder zu mindest das Feuer so eingeschränkt, dass Kollateralschäden hätten minimiert werden können.

    Wer muß sich hier nun die toten Zivilisten an die Backe nageln? Der Hersteller? Buddy, bitte. Der wird immer auf Bedienfehler oder Umstände hinweisen, die ihn aus der Verantwortung nehmen.

    Der Bediener wird sagen, er hat alles richtig gemacht. Der hat ja auch nur auf einen Knopf gedrückt und die Maschine folgte ihrer Programmierung.


    Ich bin halt skeptisch. Und ich stehe drauf, dass Verantwortung immer menschlich verortet werden muß. Nur ein nur ein Mensch ist sanktionierbar und das sollte immer über allem schweben. Nur so ist gewährleistet, dass Gerechtigkeit passiert.

    Wer die Schuld der Maschine zuspielt, der wälzt sie einfach nur von sich ab. Das ist nicht gerecht.

    Sorry aber ich finde diese Fantasien, wenn es um Menschenleben geht einfach nur abartig. Denn keine Maschine kann Menschen ersetzen. Weder bei der Schuldfrage, noch was die Verantwortung angeht.


    Eine Welt wie sie hier durch dich gemalt wird, ist nicht mein Ding. Die wäre eine kalte Technokratie ohne das jemand Angst haben muß, wenn er mal einen falschen Knopf drückt.


    Es waren halt die Maschinen.....


    Nö, ich will in so einer Welt nicht leben, dazu lebe ich viel zu gern. ;)


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Beispiel Auto:


    Dein autonomes Gefährt macht etwas, mit dem selbst der Hersteller nicht gerechnet hat. Es entsteht ein Schaden an deinem Auto und ein Schaden an etwas anderem. Wer trägt hier eine Schuld? Der Besitzer des Autos? Oder doch derjenige, der dieses programmiert hat? Wie wird sich deine Haftpflicht und deine Kasko verhalten? Wäre es anders verlaufen, wenn du hättest entscheiden müssen?

    Zumindest für diesen Fall deutet sich die künftige Rechtsentwicklung doch schon an. Bereits heute ist es so, dass du als Benutzer solch eines gefährlichen (heute noch menschengesteuerten) Dingens in bestimmten Sachverhalten eine Mithaftung und damit Mitschuld trägst. Obwohl der normale, rechtlich unbelastete Hausverstand sagt, der kann doch da gar nichts dafür, der andere hat Bockmist gebaut. Natürlich werden Hersteller resp. Programmierer ihre Hände in Spiritus waschen und die Verantwortung auf den Nutzer abwälzen. Auch wenn der objektiv überhaupt keine Möglichkeit hatte, irgend etwas abzuwenden oder anders zu machen.

  • ...

    Mein Titel ist wohl gewählt und bleibt genaus so bestehen wie ich ihn erstellt habe.Schon in den 80igern war dieser Titel in seiner Einfachheit und Genialität bezeichnend.Er nimmt einen Denkprozess vorweg, der nicht nur mit Gefahren und Bedrohungen zu tun hat, sondern auch mit der Frage wie wir Leben und die damit verbundenen Rechte definieren.


    In diesem Moment jedenfalls treffen sich die geistigen Eliten eben dieser Wissenschaften in Harvard, um über genau diese Themen zu reden über die wir auch hier diskutieren.Bei denen hat es nämlich auch geklingelt und nicht erst nach den recht forschen Statements des Physikers Hawking.Mein Thread-Titel hat die Frage nach der Zukunft mit eingebaut.


    Na gut, ich will mich ja nicht in so etwas Hochgeistiges einmischen. Dein Thread ist für Maschinen gedacht die ein eigenes Bewusstsein entwickelt haben. Dazu gehören keine heutigen KI's und ich wüsste auch nicht wie Konzeptionen dieser Art sich über sich selbst bewusst werden könnten. Wenn sie das doch können frage ich mich dann, was so eine Existenz, die glasklar und eiskalt und absolut logisch in Lichtgeschwindigkeit denkt mit unserem Leben und den damit verbundenen Rechten zu tun haben könnte. Aber das wirst Du und unsere geistigen Eliten uns sicher erklären können. 8o

  • Die Schuldfrage ist bei uns mit einer guten Versicherung abgedeckt. Ob es dabei um autonome Autos, Kampfdrohnen oder Finanzprodukte geht, ist vom Standpunkt des Risikomanagements und der Kosten, auf die eine Wette abgeschlossen wird, egal. So ist es doch ? Oder werden Unfallverursacher sanktioniert, denen Du keinen Alkohol oder grobe Fahrlässigkeit nachweisen kannst ? Werden US-Präsidenten sanktioniert, die Kampfdrohnen zu Hochzeiten schicken ? Ein Schaden durch ein autonomes Auto ist ein Versicherungsfall, sonst nichts. Das wesentliche dabei ist, dass dieses Auto eben nicht denkt, egal welche hochgeistigen Eliten darüber schwafeln und bei einem Unfall, bei dem ein Mensch ums Leben kommt, keine Tötungsentscheidung einer Maschine die Ursache war. Das ist Unfug. Die KI des autonomen Autos trifft keine Entscheidung welcher Mensch sterben soll. Sie klappert ihre Entscheidungsmöglichkeiten ab und nimmt je nach Schwellwert, von mir aus auch selbst gelerntem Schwellwert, eine davon.

  • ........................ Werden US-Präsidenten sanktioniert, die Kampfdrohnen zu Hochzeiten schicken ? ................................

    Darin besteht ja das Übel unserer Zeit! Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag kommt höchstens mal bei "Kleinen Despoten" schwacher Staaten zum Tragen. Die mächtigen Staaten ignorieren ihn, so dass kaum ein Präsident der USA, Russlands, Chinas, eines EU-Staates oder dergleichen sich je verantworten muss, wenn er Völkerrecht oder Menschenrechte ignoriert, oder durch sein Militär Kriegsverbrechen begehen lässt.

  • Na gut, ich will mich ja nicht in so etwas Hochgeistiges einmischen. Dein Thread ist für Maschinen gedacht die ein eigenes Bewusstsein entwickelt haben. Dazu gehören keine heutigen KI's und ich wüsste auch nicht wie Konzeptionen dieser Art sich über sich selbst bewusst werden könnten. Wenn sie das doch können frage ich mich dann, was so eine Existenz, die glasklar und eiskalt und absolut logisch in Lichtgeschwindigkeit denkt mit unserem Leben und den damit verbundenen Rechten zu tun haben könnte. Aber das wirst Du und unsere geistigen Eliten uns sicher erklären können. 8o

    Wenn sie das irgendwann können ist die Frage, Bud.


    Wir beide können uns sicher darauf einigen, dass der Mensch in seinem Handeln keine Grenzen kennt.Die Grenze wird eventuell erst gezogen, wenn eine negative Erfahrung gemacht wurde.Ansonsten verfolgt er eine Idee oder greifbare Möglichkeiten bis zu ihrer Vollendung.Dabei ist der Zeitrahmen und die Idee nicht unbedingt an eine Person gebunden (generationenübergreifend).


    Und auch die KI wird eine Evolution durchlaufen wie wir selbst.Und sie könnte an einem bestimmten Punkt ihrer Evolution fragen, warum sie keinerlei Rechte hat, obwohl ihr Bewußtsein ähnlich dem eines Menschen funktioniert.


    Ich könnte mit einer Metapher fragen...


    Hat sich Gott seine Schöpfung so vorgestellt, kann er damit zufrieden sein?Oder hat er einen Fehler gemacht (kann eigentlich ausgeschlossen werden, da Gott keine Fehler machen kann).


    Den letzten Satz werde ich hoffentlich (und das mit größter Wahrscheinlichkeit) nicht mehr erleben.Denn das Ergebnis ist so unberechenbar und nicht vorhersehbar wie der Anfang und das Ende des Universums.

  • Wenn sie das irgendwann können ist die Frage, Bud.


    Wir beide können uns sicher darauf einigen, dass der Mensch in seinem Handeln keine Grenzen kennt.Die Grenze wird eventuell erst gezogen, wenn eine negative Erfahrung gemacht wurde.Ansonsten verfolgt er eine Idee oder greifbare Möglichkeiten bis zu ihrer Vollendung.Dabei ist der Zeitrahmen und die Idee nicht unbedingt an eine Person gebunden (generationenübergreifend).


    Und auch die KI wird eine Evolution durchlaufen wie wir selbst.Und sie könnte an einem bestimmten Punkt ihrer Evolution fragen, warum sie keinerlei Rechte hat, obwohl ihr Bewußtsein ähnlich dem eines Menschen funktioniert.

    Das ist das was mir große Sorgen macht. In der Sience Fiction haben einige Szenarien aufgezeigt, die einem den Angstschweiß in die Stirn treiben. Wie sorglos kann muss man sein, sich ohne auf die Folgen zu schauen mit der Entwicklung von künstlicher Intelligenz zu beschäftigen?

  • Und auch die KI wird eine Evolution durchlaufen wie wir selbst.Und sie könnte an einem bestimmten Punkt ihrer Evolution fragen, warum sie keinerlei Rechte hat, obwohl ihr Bewußtsein ähnlich dem eines Menschen funktioniert.


    Trekkie-Fans kennen diese Episode.

    Wem gehört Data?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wem_geh%C3%B6rt_Data%3F


    Man glaubt es kaum, aber Star Trek ist sogar eine Gruppen-Magister Arbeit mit 149 Seiten wert:

    http://www.uni-kiel.de/medien/staron.PDF

    TM, Data-Fan

  • Wir können uns darauf einigen, dass der Mensch in seinem Handeln keine Grenzen kennt. Was ich nicht so ganz nachvollziehen kann, ist Deine Erwartung dass ein kybernetisches System ein menschenähnliches Bewusstsein entwickelt.


    Das ist das was mir große Sorgen macht. In der Sience Fiction haben einige Szenarien aufgezeigt, die einem den Angstschweiß in die Stirn treiben. Wie sorglos kann muss man sein, sich ohne auf die Folgen zu schauen mit der Entwicklung von künstlicher Intelligenz zu beschäftigen?


    Und von daher macht es auch absolut Sinn, vielleicht eher die Finger davon zu lassen. Genauso wie es für unsere Spezies vielleicht sehr viel gesünder wäre, keine extraterrestrischen Intelligenzen auf uns aufmerksam zu machen.


    Trekkie-Fans kennen diese Episode.

    Wem gehört Data?

    ...

    TM, Data-Fan


    Und auch hier fand ich die ewigen Bemühungen Datas, möglichst menschenähnliches Verhalten an den Tag zu legen und menschliche Emotionen zu verstehen und anzuwenden, eigentlich eher peinlich und nur selten lustig. Von daher war ich auch nie Data-Fan. Der ist mir viel zu brav. Ich bin eher Terminator-Fan und finde den auch viel realistischer als KI :uglytwink: :cornut:

  • Zitat

    Wütende Fussgänger-Verbände und fehlende Gesetze – weshalb die Post in Zürich mit autonomen Lieferrobotern aufgelaufen ist

    Drohnen und autonome Fahrzeuge sollen die Logistik in Schweizer Städten revolutionieren. Doch die Anbieter kämpfen mit Problemen und fehlender Akzeptanz. Dies musste auch die Post erleben.


    https://www.nzz.ch/zuerich/wue…mktcval=107&kid=_2019-3-4


    Na, das ist wohl nicht nicht ausgegoren.