Die Verteidigung der Ursula

  • Ui, jetzt fühlt er sich aber wieder stark, unser kleiner Wüterich. So ist's halt, das neuzeitliche Adrenalinbürgertum. Die Jahrzehnte währende Befriedung internationaler Beziehungen innerhalb Europas wie auch im transatlantischen Kontext interessieren halt nicht… es stellt sich allerdings durchaus die Frage, wie's in MItteleuropa heute aussähe, wäre 1949 nicht die NATO gegründet worden… völlig undenkbar ist's jedenfalls nicht, dass in diesem Falle 1968 die sowjetischen Panzer nach Niederschlagung des Prager Frühlings weiter westwärts gerattert wären, um auch bei den Pariser Studentenprotesten für Ruhe zu sorgen…

    Substi, du weißt aber schon, dass die Sowjetunion NATO-Mitglied werden wollte?


    https://de.rbth.com/geschichte…nion-nato-beitritt-stalin

    Die meisten Ruinen haben zwei Beine.

  • Ui, jetzt fühlt er sich aber wieder stark, unser kleiner Wüterich. So ist's halt, das neuzeitliche Adrenalinbürgertum. Die Jahrzehnte währende Befriedung internationaler Beziehungen innerhalb Europas wie auch im transatlantischen Kontext interessieren halt nicht… es stellt sich allerdings durchaus die Frage, wie's in MItteleuropa heute aussähe, wäre 1949 nicht die NATO gegründet worden… völlig undenkbar ist's jedenfalls nicht, dass in diesem Falle 1968 die sowjetischen Panzer nach Niederschlagung des Prager Frühlings weiter westwärts gerattert wären, um auch bei den Pariser Studentenprotesten für Ruhe zu sorgen

    Der Wandel der NATO vom Verteidigungsbündnis hin zum expansiven Terrorverein fand ja nun hauptsächlich weit nach den beiden von Dir genannten historischen Terminen statt, von denen selbst der jüngste schon 51 Jahre her ist. Betrachte das Bündnis eher unter dem Aspekt der Geschehnisse der letzten 25-30 Jahre, vielleicht merkst du dann den Unterschied zwischen einem Verteidigungsbündnis und einer Horde aggressiver Testosteronten.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Die von Dir ins Spiel geworfene […]

    […] Horde aggressiver Testosteronten […]

    […] mag ja Deinem persönlich bevorzugten Diskussionsstil eher entsprechen, aber ein wenig Themenbezug schadete denn auch nicht und würde möglicherweise auch auf die mögliche Schreibfreudigkeit der so zurückhaltenden zuletzt registrierten User einen positiven Effekt bewirken.


    Es geht, spricht man über die amtierende Verteidigungsministerin oder ihre kürzlich nach Brüssel gegangene Amtsvorgängerin, allein über die Bundeswehr in ihren drei Teilstreitkräften; die Einbindung selbiger in die NATO, die doch dieses Jahr ihren 70. Geburtstag weitaus feierlicher begehen müsste, war Voraussetzung dafür, dass die BRD sich kaum mehr als zehn Jahre nach Kriegsende wieder bewaffnen durfte, was seinerzeit durchaus sehr unterschiedlich wurde, jedoch zumindest während der Zeit des Kalten Kriegs eben nicht zu einer Eskalation führte… . unruhiger wurde es erst, als das Gleichgewicht des Schreckens instabil wurde.

  • Mach mal mehr Punkte in deine Bandwurmsätze - vielleicht erschließt sich dann dem Leser der dunkle Sinn ...

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • ............, war Voraussetzung dafür, dass die BRD sich kaum mehr als zehn Jahre nach Kriegsende wieder bewaffnen durfte, ....

    Es wäre besser gewesen, damals die gereichte Hand der UdSSR anzunehmen, Deutschlands Wiedervereinigung als friedlicher neutraler Staat anzugehen und den irren "Kalten Krieg" sowie dessen Rüstungsspirale zu vermeiden. Die derzeit höchste Kriegsgefahr weltweit geht von den USA, deren Pakten, wie Nato, Seato etc., von Israel aus, die rücksichtslos und aggressiv ihre Interessen durchsetzen wollen. Europa braucht eine eigenständige Politik außerhalb des Einflusses der Nato unter Dominanz der USA.

  • Mach mal mehr Punkte in deine Bandwurmsätze - vielleicht erschließt sich dann dem Leser der dunkle Sinn ...

    Da sieht man wieder, was für eine klotzköpfige, unkultivierte und oberflächliche Bande wir hier sind, was wir als zeittypisch mit nicht wenigen teilen, denn das ist - beklagenswert genug - das Merkmal der heutigen Gesellschaft im Ganzen, und führt dazu, dass Menschen mit hohem Anspruch an die eigene Ausdrucksweise und entsprechend ausuferndem Darstellungsstil nicht mehr die Wertschätzung genießen, die ihnen zusteht, und die ihnen in früheren Zeiten, als dieser Stil noch als gebildet galt, ganz selbstverständlich zukam, was sich darin manifestierte, dass ihr Name als Autor so manches netten Büchleins auf dessen Buchdeckel prangte und samt dem Büchlein alsbalde in Vergessenheit geriet.

  • Da sieht man wieder, was für eine klotzköpfige, unkultivierte und oberflächliche Bande wir hier sind, was wir als zeittypisch mit nicht wenigen teilen, denn das ist - beklagenswert genug - das Merkmal der heutigen Gesellschaft im Ganzen, und führt dazu, dass Menschen mit hohem Anspruch an die eigene Ausdrucksweise und entsprechend ausuferndem Darstellungsstil nicht mehr die Wertschätzung genießen, die ihnen zusteht, und die ihnen in früheren Zeiten, als dieser Stil noch als gebildet galt, ganz selbstverständlich zukam, was sich darin manifestierte, dass ihr Name als Autor so manches netten Büchleins auf dessen Buchdeckel prangte und samt dem Büchlein alsbalde in Vergessenheit geriet.

    Ungebildete würden das da oben glatt für'n Bandwurmsatz halten.....

    Kopp hoch und wenn der Hals ooch dreckig ist!

  • Da sieht man wieder, was für eine klotzköpfige, unkultivierte und oberflächliche Bande wir hier sind, was wir als zeittypisch mit nicht wenigen teilen, denn das ist - beklagenswert genug - das Merkmal der heutigen Gesellschaft im Ganzen, und führt dazu, dass Menschen mit hohem Anspruch an die eigene Ausdrucksweise und entsprechend ausuferndem Darstellungsstil nicht mehr die Wertschätzung genießen, die ihnen zusteht, und die ihnen in früheren Zeiten, als dieser Stil noch als gebildet galt, ganz selbstverständlich zukam, was sich darin manifestierte, dass ihr Name als Autor so manches netten Büchleins auf dessen Buchdeckel prangte und samt dem Büchlein alsbalde in Vergessenheit geriet.

    Es gibt halt verschiedene Formen der Bandwurmsatzdrechselei. Solche, die schon beim ersten Lesen verständlich sind, manche, die erst nach einigem Nachdenken einen Sinn ergeben, und andere, deren Sinn selbst durch Einsatz einiger Fantasie eher im Dunkeln bleibt, weil der Ersteller des Satzes die individuellen zerebralen Knoten mit eingearbeitet hat.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Bandwurmsätze sind aber im Grunde immer unnötig und m. E. eine Ungezogenheit gegenüber den Lesern. Die meisten Bandwurmsatzersteller sind eitel und ihre Ungezogenheit beteht darin, dass sie dem Leser sagen, dass er ein Depp sei, wenn er den hochtrabenden Mist nicht versteht oder nicht verstehen mag.