Nachrichten des Tages

  • Die Bundeswehr muss von unten nach oben auf den Kopf gestellt werden...

    Dieser Verein gehört aufgelöst.

    Völlig überflüssig und viel zu teuer.


    Von der Inkompetenz und der Fraglichen ideologischen Einstellung eines großen Teils der Führung mal abgesehen. Ich hab in meiner ganzen Dienstzeit (6 Standorte, 4,5 Jahre) nur eine Handvoll Menschen kennen gelernt, die erträglich waren. Der Rest braun bis zur Halskrause oder stock Wertekonservativ, die anderen Strohdoof oder Bescheuklappt wie sau.


    Das ist leider ein Thema, bei dem ich etwas radikal reagiere. Es lohnt da auch nicht mit Argumenten bei mir irgendwas zu erreichen. Da oben ist meine Meinung und die steht.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Dieser Verein gehört aufgelöst.

    Völlig überflüssig und viel zu teuer.

    Nein und nochmals nein. Zugegeben, ich war während des kalten Krieges "nur" W15 aber ich war nach dem dort erlebten Heilfroh das wir eine Institution hatten die gewisse Ergebnisse unser Zivilgesellschaft hinter Stacheldraht und gut bewacht wenigstens auf Zeit aufgehoben hatten. Ein Spielwiese für die Oberhonks sozusagen, also eine übergroße Aufbewahrungsanstalt. Das änderte sich natürlich schlagartig als jene per Politikorder "Verantwortung" übernehmen mussten. Da trennte sich die Spreu vom Weizen.

  • Vermutlich weiß der Gelbe gar nix über Grönland, so wie ja Sarah Palin auch meinte, genug über Russland zu wissen, weil sie an klaren Tagen vom Küchenfester aus dessen Küste sehen kann.

    Der Gelbe meint sicher, dass Grönland so ein Inselchen ist, wo reiche Eskimos wohnen. Widersprechen darf ihm ja keiner.

  • Nein und nochmals nein. Zugegeben, ich war während des kalten Krieges "nur" W15 aber ich war nach dem dort erlebten Heilfroh das wir eine Institution hatten die gewisse Ergebnisse unser Zivilgesellschaft hinter Stacheldraht und gut bewacht wenigstens auf Zeit aufgehoben hatten. Ein Spielwiese für die Oberhonks sozusagen, also eine übergroße Aufbewahrungsanstalt. Das änderte sich natürlich schlagartig als jene per Politikorder "Verantwortung" übernehmen mussten. Da trennte sich die Spreu vom Weizen.

    Es ging um das heute und hier.

    Und das Gespräch heute mit dem neuen Kollegen, der bei uns anfangen möchte, hat mich vollends bestätigt. Der war in Afghanistan SanTrupp Sicherung, 8 Monate am Stück und nach 2 Monaten Heimurlaub nochmal 6 Monate. Er war Erstversoger bei einem Selbstmordanschalg, bei den der Soldat Florian Pauli

    getötet wurde. Wie du dir denken kannst, ein sehr interessantes Gespräch.

    Hab ihn reden lassen und dann vorsichtig (so unter Kameraden) nachgehakt.


    Sein Urteil: Die BW hat in AFG nix zu suchen. Keine entsprechende Ausrüstung, das schlimmste war die Versorgungslage. Es haderte an den einfachsten Dingen, wie Batterien, Ersatzteilen und die Vorbereitung auf diesen Einsatz war unterirdisch. Das Klima kommt noch hinzu. An manchen Tagen war es bis zu 50 Grad heiß und da damals die Fahrzeuge keine Klimaanlagen hatten, wurde die gemieden, weil es in ihnen kaum möglich war zu atmen.


    Alles in allem ist er heute der Meinung, dass die BW in D bleiben sollte und sich eher nach Art der US National Garde um Probleme im Inland kümmern soll.

    Natürlich hab ich ihm meine Haltung so wie hier präsentiert und er stimmte im Gros zu.

    Er selbst hatte dort auch einen Unfall und durch die schlechte Versorgung hat er nun auf dem rechten Auge nur noch 20% Sehkraft.


    Da ich Erfahrungen von Kameraden aus dem Kosovo beitragen konnte, waren wir beide der Meinung, dass die Entwicklung, die die BW vollzogen hat, keine gute war. Deutsche waren in Afghanistan zwar recht beliebt und wurde auch größtenteils freundlich begrüßt (von kleineren Kindern meist mit dem Hitlergruß), doch alles in allem absolut katastrophal unsinnig.


    Wer solch eine Armee in solche Einsätze schickt, der schickt sie in den Tod. Beschwerden kamen nicht dort an, wo sie hätten ankommen sollen. Der Nachschub brach ständig zusammen (was nach seiner Aussage Leben gekostet hat), die Zusammenarbeit mit anderen Armeen war das reine Chaos.


    Und was das Verständnis der Verhältnisse vor Ort anging, war Desinteresse an der Tagesordnung. Es interessiert dort keinen, was die Afghanen wollen, niemand kümmert sich wirklich um die Strukturen, wie dort das Leben funktioniert und keiner ist an einer Verbesserung wirklich interessiert. Es gilt den Status Quo aufrecht zu erhalten und gute Mine zum bösen Spiel zu machen. Als wir dann auf das Thema US Armee kamen, war es vollends abartig. Die benehmen sich dort wie die Axt im Walde. Völlig abgehoben und ignorant. Keine Spur von "Partner", immer arrogant an der Realität vorbei.


    ....


    Der heutige Tag und diese Begegnung hat mich in meiner Haltung nur bestärkt.

    Vergiß deine Dienstzeit, denn diese Zeiten sind definitiv vorbei.

    Wir richten nur Schaden an Menschen und Strukturen an und ruinieren unseren guten Ruf im in dieser Region.


    Wir müssen es schaffen, uns von der Diktatur der US Armee zu lösen. Diese blutdrünstigen, asozialen Wichser versauen unsere noch gute Reputation und die der anderen "Verbündeten".

    Mal davon ab, dass die auch nichts bewirken und sich schon mal gar kein Urteil über das Afghanistan-Abenteuer der Russen, dass sie selbst provoziert haben, machen sollten. Sie machen es ja auch nicht besser.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Zitat

    Mehr als 70.000 Feuer wüten im südamerikanischen Regenwald. Frankreichs Präsident Macron will diese Umweltkatastrophe auf die G7-Agenda setzen. Damit erzürnt er jedoch seinen Amtskollegen in Brasilien.

    https://www.spiegel.de/politik…ro-wuetend-a-1283283.html


    Es ist so schrecklich alles. Diese machtgeilen Typen in allen möglichen Ecken der Welt kotzen mich an. Der einzige Trost besteht darin, dass auch sie selbst die Folgen ihres Tuns zu spüren bekommen werden ... Macht und Geld kann man weder essen noch trinken und auch nicht atmen.

  • https://www.spiegel.de/politik…ro-wuetend-a-1283283.html


    Es ist so schrecklich alles. Diese machtgeilen Typen in allen möglichen Ecken der Welt kotzen mich an. Der einzige Trost besteht darin, dass auch sie selbst die Folgen ihres Tuns zu spüren bekommen werden ... Macht und Geld kann man weder essen noch trinken und auch nicht atmen.

    Die setzen sich in Ihren Hub-schrab-schrab und es geht von Sao Paulo aus an die angenehm rauchfreie Küste.


    Bolsonaro ist für die einflußreiche Elite in Brasilien natürlich ein Freudenfest. Und zu seinen Ehren wird natürlich jetzt umso hemmungsloser angefackelt wie niemals zuvor. Es ist natürlich eine Mär das jene jetzt ausser Kontrolle geratene Brandrodungen kleiner Habenichtse wäre, oder sogar von Umweltorganisationen um der Regierung eins reinzuwürgen.

    Vor allen an Lächerlichkeit nicht zu überbieten weil es im Bundesstaat Mato Grosso brennt, eine Region wo auch das meiste Soja herkommt. Und der langjährige Gouverneur und immernoch Politiker der grösste Sojapflanzer in Brasilien ist.


    Und von dort aus wohin auch beträchlich verschifft wird ???

    Eben und deswegen erstmal auch an die eigene ( europäische ) Nase fassen.

    Unser Massenbilligschnitzel fördert dieses grotekse Exportspektakel von der Grundsubstanz an Tierfutter nach Europa.


    Aber auch anderswo geht es so zu. Gesehen ?


    https://www.daserste.de/inform…chmutzige-reifen-100.html


    Sehr ernüchternd.

  • Die setzen sich in Ihren Hub-schrab-schrab und es geht von Sao Paulo aus an die angenehm rauchfreie Küste.


    Bolsonaro ist für die einflußreiche Elite in Brasilien natürlich ein Freudenfest.

    Solange gegen solche Umweltverbrecher nicht international Front gemacht wird, ist es ein Witz der Weltgeschichte, wenn wir mittels Maßnahmen in Deutschland, wie Ökosteuern und Verteuerung der Mobilität oder Energiepreise und ähnlichen Unsinn, die Welt retten wollen. Dass wir auch was tun müssen steht außer Zweifel, doch wir haben die wissenschaftlich-technischen-technologischen Möglichkeiten unseren ökologischen Fussabdruck auch ohne Verteuerung der Lebenshaltungskosten des Normalbürgers ganz wesentlich zu verringern.

  • Solange gegen solche Umweltverbrecher nicht international Front gemacht wird, ist es ein Witz der Weltgeschichte, wenn wir mittels Maßnahmen in Deutschland, wie Ökosteuern und Verteuerung der Mobilität oder Energiepreise und ähnlichen Unsinn, die Welt retten wollen. Dass wir auch was tun müssen steht außer Zweifel, doch wir haben die wissenschaftlich-technischen-technologischen Möglichkeiten unseren ökologischen Fussabdruck auch ohne Verteuerung der Lebenshaltungskosten des Normalbürgers ganz wesentlich zu verringern.

    Dafür müsste der Büger hier aber auch in Bezug auf Nahrungs/Lebensmittel seine Prioritäten neuausrichten.

    Nur so könnte man etwas bewegen, bzw. die Macht des Konsumenten umsetzen.

  • Die beispiellosen Brände dieses Jahres in Nordamerika, Sibirien und nun auch in Südamerika werden nicht ohne Folgen für das Klima bleiben. Vielleicht gibt es mal wieder ein Jahr ohne Sommer wie 1816, ein Jahr nach dem Ausbruch des Vulkans Tambora. Missernten, Unwetter und und und. Das wird auch die Brandgegenden nicht verschonen.

  • Die beispiellosen Brände dieses Jahres in Nordamerika, Sibirien und nun auch in Südamerika werden nicht ohne Folgen für das Klima bleiben. Vielleicht gibt es mal wieder ein Jahr ohne Sommer wie 1816, ein Jahr nach dem Ausbruch des Vulkans Tambora. Missernten, Unwetter und und und. Das wird auch die Brandgegenden nicht verschonen.

    Es hat sicher Einfluß, doch eher langfristig. Schlimm ist es, dass damit die ehrlichen Anstrengungen konterkariert werden, was dann die Menschen desillusioniert.

  • Dafür müsste der Büger hier aber auch in Bezug auf Nahrungs/Lebensmittel seine Prioritäten neuausrichten.

    Nur so könnte man etwas bewegen, bzw. die Macht des Konsumenten umsetzen.

    Das größte Übel besteht darin, dass so viele Lebensmittel im Müll landen. Aufgeschittene Wurst/Fleisch in Scheiben dürfte es im Handel nicht geben, denn auch unter Kühlung ist die spätestens am zweiten Tag verdorben. Und was mit Hackfleisch heute sich erlaubt wird, wäre in der DDR nicht möglich gewesen, da musste Hackfleisch frisch erst auf Wunsch des Kunden hergestellt werden.

  • wir haben die wissenschaftlich-technischen-technologischen Möglichkeiten unseren ökologischen Fussabdruck ... ganz wesentlich zu verringern

    Das ist richtig.

    ... auch ohne Verteuerung der Lebenshaltungskosten des Normalbürgers ...

    Das ist falsch. Raubbau an Natur und Umwelt ohne Berücksichtigung der Folgeschäden ist billiger. "Wasch mich aber mach mich nicht nass" funktioniert auch beim Umweltschutz nicht.

  • .................Das ist falsch. Raubbau an Natur und Umwelt ohne Berücksichtigung der Folgeschäden ist billiger. "Wasch mich aber mach mich nicht nass" funktioniert auch beim Umweltschutz nicht.

    Meine Auffassung ist, dass Raubbau an Natur und Umwelt mit Einrechnung der Folgeschäden die teuerste Variante darstellt. Was war das für ein Blödsinn, den Ökostrom zu subventionieren, anstatt die Investitionen in die Anlagen aus revolvierenden Fonds zu unterstützen???

  • Meine Auffassung ist, dass Raubbau an Natur und Umwelt mit Einrechnung der Folgeschäden die teuerste Variante darstellt.

    Natürlich. Aber wo wurden denn jemals die Folgeschäden eingerechnet in der Vergangenheit?

    Wenn wir unseren ökologischen Fußabdruck ganz wesentlich verringern wollen, wird's teuer, so oder so.

  • Natürlich. Aber wo wurden denn jemals die Folgeschäden eingerechnet in der Vergangenheit?

    Wenn wir unseren ökologischen Fußabdruck ganz wesentlich verringern wollen, wird's teuer, so oder so.

    Folgeschäden,egal auf welchem Sektor,wurde bislang von den Verantwortlichen negiert oder bewusst unterdrückt.Weil: ihre Kenntnis könnte die Gewinnmaximierung gefährden.Und das darf nicht sein.Ein Kreuzerlein in der Tasche des Fabrikanten/Herstellers ist doch viel wichtiger als Gesundheit oder Leben des Konsumenten.

    Kopp hoch und wenn der Hals ooch dreckig ist!

  • Natürlich. Aber wo wurden denn jemals die Folgeschäden eingerechnet in der Vergangenheit?

    Wenn wir unseren ökologischen Fußabdruck ganz wesentlich verringern wollen, wird's teuer, so oder so.

    Mit der stetigen Diskussion, dass es teuer wird, verschreckt man nur die Menschen. Zum Nulltarif wird man die bisherigen Schäden nicht beheben können, nur warum soll denn der normale Bürger verrangig und stetig zur Kasse gebeten werden, wenn die Verursacher immer unverschämter ihrem Profit sichern und sich in keiner Weise der Umwelt verpflichtet zeigen, wie jetzt in Brasilien und auch bei uns, man muss nur VW nennen oder die Energiekonzerne. Wenn weiter so verfahren wird, der kleine Mann der Dumme ist und bleibt, wünsche ich mir Gelbwesten auch bei uns. Die höchsten Energiekosten haben wir schon in Europa. Ein Schweizer kann vom Schweizer Netto-Durchschnittslohn im Monat doppelt so viel Benzin kaufen als ein Deutscher von dem seinem.

  • .... nur warum soll denn der normale Bürger verrangig und stetig zur Kasse gebeten werden, ....

    Weil er es immer bezahlt. Wenn wir die Unternehmen belasten, geben sie die Kosten an die Endverbraucher weiter, wenn wir die Unternehmenssteuern erhöhen passiert dasselbe.

    Das Geld dort abzuschöpfen, wo es überreichlich vorhanden ist wagt ja niemand.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca