Nachrichten des Tages

  • Das ist einfach eine Marketing-Entscheidung.

    Damit die Leut´ die Pflanzen jetzt schon kaufen und die roten und weißen um Weihnachten herum auch noch, hat man sie eigens in den Herbstpflanzen gezüchtet. Die AfD ist sich zu nix zu schade, nur um angesichts der abflauenden Muslim-Angst mal wieder auf den Putz zu hauen.

    Ich finde ja diese (wahrscheinlich im Westen erdachten) Bezeichnungen für "Jahresend-Engel" oder anderen mühsam entchristianisierten saisonalen Gegenständen ziemlich bescheuert, aber die wurden ja angeblich in der DDR so genannt, weshalb der AfD der Herbst-Stern eigentlich gefallen müsste. Aber was gefällt denen schon außer Rechtsaußen-Geplärr?!

  • Da hier eh alles kreuz und quer ist....


    Zitat

    Reine Kampfansage

    Spanien Das Urteil des Obersten Gerichts gegen die katalanischen Politiker ist drakonisch. Eine politische Lösung des Konflikts zwischen Madrid und Barcelona wird so blockiert

    Neues aus Franco's Spanien...

    Mir fiel dieser Kommentar auf, den ich so auch begrüße....


    Zitat

    Man kann sicherlich unterschiedlicher Meinung darüber sein, ob es sich bei den Unabhängigkeitsbestrebungen der Katalanen um Separatismus, Nationalismus, eine Sezession oder um die Wahrnehmung des Selbstbestimmungsrechtes handelt. Doch dies alles ändert nichts an der Kritik am Verfahren und an den Urteilen im Prozess gegen die katalanischen Politiker*innen sowie an der Berichterstattung darüber in den ÖR.


    Nebenbei bemerkt: Es ist ja erstaunlich, dass die herbeigebombte Unabhängigkeit des Kosovo als Erfolg gewertet und das Unabhängigkeitsreferendum in Schottland immerhin toleriert wird, während die gleichen Bestrebungen in Katalonien als reaktionär und nationalistisch eingestuft werden.


    Und auch nebenbei bemerkt: Die zunehmende Polemik gegen den Nationalstaat, bei der allzu leichtfertig Nationalstaat mit Nationalismus oder gar Chauvinismus gleichgesetzt wird, scheint mir recht blauäugig und gefährlich zu sein. Denn schaut man sich die neoliberalen Alternativen wie die EU, den IWF oder die Weltbank an, erscheint ein föderaler und sozialer Rechtsstaat als Nationalstaat die eindeutig bessere Alternative.

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Manchmal gibt es Situationen nur zu lesen, nur nachzudenken und dann einfach zu schweigen.:lach-w::uglybrav:

  • Entwarnung in Haldensleben.


    Nach dem Tod zweier Hermes-Boten herrscht nun Klarheit. Es war keine giftige Substanz in einem der Päckchen. Die beiden haben sich nur ganz normal Totgearbeitet. Also kein Grund zur Besorgnis, alles normal beim Paketzusteller. Auch die Kollegen atmen jetzt durch, denn die dürfen endlich die Touren der beiden übernehmen.


    Zitat


    Das Obduktionsergebnis liegt nun vor: Die beiden Mitarbeiter des Paketdienstes Hermes in Haldensleben sind demnach eines natürlichen Todes gestorben. Die Untersuchungen in der Rechtsmedizin hätten keine Hinweise auf Vergiftungen ergeben, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

    https://www.tagesspiegel.de/ge…der-polizei/25120952.html


    ...vllt. hätten sie ihren natürlichen Hermes-Tod besser disponieren müssen, denn der ist erst nach der Zustellung aller Pakete erlaubt.


    ;)

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Nun ist es so, dass in Queis für rund 20.000 Euro Pakete entwendet wurden.

    Die meisten Ruinen haben zwei Beine.

  • Einer bundesweiten Studie zufolge zählt Hamburg zu den deutschen Städten, in denen der Verkehrsfluss besonders zäh bzw. vergleichsweise langsam ist… also wenn die MOPO darüber berichtet wär's doch angemessener gewesen, hätte man's positiver ausgedrückt. Wie wär's denn mit "In Hamburg funktioniert die Entschleunigung besser als in anderen Städten"? Anderseits ist die Bundesvereinigung Logistik e.V. Auftraggeber der Studie, und deren Mitglieder leiden natürlich unter der die just-in-time-Zeitplanungen konterkarierenden Verkehrspolitik…

  • Einer bundesweiten Studie zufolge zählt Hamburg zu den deutschen Städten, in denen der Verkehrsfluss besonders zäh bzw. vergleichsweise langsam ist

    Ist es ein Wunder,wenn in einer Stadt mit Welthafen (und somit etliche tausend LKW täglich) und zusätzlich mit einer Nord-Süd-Magistrale der Verkehr langsam fliesst?? Gut,falls HH auf beides verzichtete,dann ging's dem Individualverkehr deutlich schneller zu Werke.

    Kopp hoch und wenn der Hals ooch dreckig ist!

  • Zitat

    Als Ursache für den stockenden Stadtverkehr sehen die Logistikexperten vor allem die Verkehrsleitung, die Ampelschaltungen und Geschwindigkeitsregelungen sowie die fehlenden Park- und Haltemöglichkeiten für Warenlieferer. Auch die Baustellenplanung könne noch überarbeitet werden.

    Vielleicht liegt's auch einfach nur an zu viel Verkehr.

  • Vielleicht liegt's auch einfach nur an zu viel Verkehr.

    Ungefähr diese Ansicht wird wohl auch in der verkehrslenkenden Behörde vertreten - eine Handelsstadt lebt ja auch keineswegs davon, dass Waren-, Personen- und Finanzverkehr die Stadtgrenze überqueren… der überstrapazierte Ausspruch, dass Hamburg die schönste Stadt der Welt sei, scheint seinen Ursprung in einem 1963er Filmauftritt Freddy Quinns zu haben, der heutige Tourismus (ob per Bahn, per Bus, per Pkw, per Flugzeug oder per Kreuzfahrtschiff) beschert der Stadt einen beständig wachsenden Besucherstrom. Die rege Bautätigkeit verheißt, dass auch dauerhaft bleibende Personen anreisen.


    Den deutschen Städten gefällt allerdings auch die Vorstellung, sich als Fahrradstadt zu profilieren, und Frankfurt beispielsweise scheint die Radwege wenigstens farblich schon mal als für Radler ausgelegten roten Teppich kenntlich zu machen… ich Hamburg sind die Radwegs vorerst noch asphaltgrau, optisch hervorgehoben durch breite weiße Linien, die zu ignorieren den Radlern aber keine Mühe bereitet und auch keine Gewissensbisse verursacht…


    Die in der "Studie" erwähnte Durchschnittsgeschwindigkeit von 38 km/h scheint allerdings sowohl die teils auf Stadtgebiet vorhandenen Autobahnen und die Geschwindigkeitsübertretungen mancher Verkehrsteilnehmer mit zu berücksichtigen… die ebenfalls erwähnte Ampelschaltung bremst den Verkehr auf den Hauptverkehrsadern eher auf ca. 10 km/h (und oftmals noch weitaus weniger) ab.

  • Je mehr Straßen gebaut werden, desto mehr Verkehr wird erzeugt; eine ganz einfache Binsenweisheit, die ich selbst schon beobachtet habe. Selbst wenn man die Hälfte aller Häuser abreißt, wird man nicht in der Lage sein, die Verkehrswege jedem Spitzenbedarf anzupassen. Und eine grüne Welle für alle ist auch schlicht unmöglich.

    Vielleicht hilft ja, die Stadt ganz abreißen und vollständig zubetonieren. Schönste Stadt der Welt ist Hamburg eh nicht.

  • Je mehr Straßen gebaut werden, desto mehr Verkehr wird erzeugt […]

    Na klar - Verkehr entsteht ja nicht durch durch das menschliche Bedürfnis, zur Erledigung unterschiedlicher Obliegenheiten Behörden, Arbeitsplätze, Ärzte, Krankenhäuser, Läden, Kinos, den Golfplatz, Freunde, Verwandte etc. aufzusuchen…

    Du hast das alles natürlich direkt in Deiner Wohnung und brachst sie also niemals zu verlassen…

  • J…] Schönste Stadt der Welt ist Hamburg eh nicht.

    Nun bin ich ja nicht Urheber dieser Wertung… allerdings hat es Zeiten gegeben, in denen Hamburg wirklich bemerkenswert schön anzuschauen war.


    Aber Hamburg ist natürlich keine Autostadt so wie Wolfsburg, Stuttgart, München, Rüsselsheim oder Ingolstadt, obwohl ja dereinst die Tempowerke unweit des Harburger Binnenhafens Bedeutung hatten. Was Hamburg automobilistisch zu bieten hat, sind natürlich die wenigen Exemplare eines vom Konditor Cuno Bistram konstruierten Rennwagens

  • Je mehr Straßen gebaut werden, desto mehr Verkehr wird erzeugt; eine ganz einfache Binsenweisheit, die ich selbst schon beobachtet habe. Selbst wenn man die Hälfte aller Häuser abreißt, wird man nicht in der Lage sein, die Verkehrswege jedem Spitzenbedarf anzupassen. Und eine grüne Welle für alle ist auch schlicht unmöglich.

    Vielleicht hilft ja, die Stadt ganz abreißen und vollständig zubetonieren. Schönste Stadt der Welt ist Hamburg eh nicht.

    Richtig. Die Innenalster verfüllen, ein Parkdeck hinknallen und wenn die Bahn in Altona sich verbuddelt hat Altona an das Schanzenviertel mit einer 6 spurigen AB vernünftig anbinden. Millionen Autofahrer können nicht irren und wenn, dann macht das in dieser irren Welt auch nichts.

  • Man muss nur den Blödsinn beenden, dass Massen von Menschen in die Ballungszentren ziehen oder aufgrund der Konzentration von Arbeitsplätzen dorthin pendeln müssen. Dann wären die Probleme zu lösen ohne viel bauen zu müssen. Lukrative Jobs in die Fläche bringen, würde die Lebensqualität von Millionen Menschen verbessern!

  • Richtig. Die Innenalster verfüllen, ein Parkdeck hinknallen und wenn die Bahn in Altona sich verbuddelt hat Altona an das Schanzenviertel mit einer 6 spurigen AB vernünftig anbinden. Millionen Autofahrer können nicht irren und wenn, dann macht das in dieser irren Welt auch nichts.

    Diese Ideen sind nicht neu:


    https://www.abendblatt.de/hamb…ter-der-Binnenalster.html


    Kurz vor der Ölkrise in den 1970ern wollte man bekanntlich Hamburger Stadteteile großflächig mit Stadtbahntangenten zerschneiden. Natürlich nur die, die

    damals nicht so sexy erschienen, also Altona, St. Pauli etc.

    Was zum Glück einerseits nicht verwirklicht werden konnte, anderseits wurden die daraus resultierenden Verkehrsprobleme danach nie richtig angegangen wurden, also nur noch Flickwerk und halbe Sachen. Ausserdem war man damals scheinbar überhaupt nicht in der Lage oder willens diese Verkehrsproblematik überhaupt in geeigneter Form zu erfassen. Siehe den damals errichteten Elbtunnel wo man relativ kurz nach der Inbetriebnahme erstaunt festgestellt hat das man sich in der Verkehrsdichte absolut verkalkuliert hatte und schon nach 1-2 Jahren wusste das jener völlig unterdimensiert war.

    Aber zum Thema "Parkdeck hinknallen" - seit ich meinen Führerschein habe geisterten die Ideen durch die Bezirke geeignete Tiefgaragen zu errichten was ja eigentlich völlig i.O. gewesen wäre. Nur war das der Stadt immer schon zu teuer und man lavierte sich 30-40 Jahre durch um jetzt, mit dem derzeitigen Hype alles überall einzuschränken. Nur, Alternativideen gibt es nicht und der noch vor Ort exisitierende Einzehandel leidet.

  • […] man lavierte sich 30-40 Jahre durch um jetzt, mit dem derzeitigen Hype alles überall einzuschränken. […]

    Eben. Der U-Bahn-Anschluss des Osdorfer Borns ist bekanntlich vor 50 Jahren schon geplant worden - jetzt soll's mit 'nem Schlenker zu den Stellinger "Arenen" aber realisiert werden… übrigens: Hinsichtlich der Meldungen des Tages wäre noch kurz zu bemerken, dass der Bundestag die Einführung des Mindestlohns für Auszubildende beschlossen hat, was von der Gewerkschaft bejubelt wird, erwartet sie doch, dass die Abbrecherquote zurückgehen wird. Ich vermute ja eher, dass jetzt mancher Kleinbetrieb auf Ausbildungsplätze ganz verzichten wird, was dann Gelegenheit bietet, so in zwei, drei Jahren den Mangel an Fachkräften wieder verstärkt in den Nachrichten vorzufinden.