Nachrichten des Tages

  • das kann sich auch wieder ändern. warum immer so pessimistisch?

    Das werde ich nicht mehr erleben. Ich denke eher, das Ganze wird noch um einen ganzen Zacken härter werden, bis die Bürger aufwachen.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Das werde ich nicht mehr erleben. Ich denke eher, das Ganze wird noch um einen ganzen Zacken härter werden, bis die Bürger aufwachen.

    auf die story vom bürgerlichen schlafschaf berufen sich alle extremisten. aber der bürger startet keine revolte solange er sich wohl fühlt, auch wenn man ihm einzureden versucht, dass alles den bach runtergeht.


    eine echter, demokratischer staat wie die brd ist sehr flexibel. wenn etwas schief läuft, werden gegenmaßnahmen eingeleitet. ganz im gegensatz zur ostzone, die erst zu reformen bereit war, als sie bereits so gut wie tot war.

  • Eventuell könnte man ja einen umfassend gebildeten Souverän schaffen. Mindestens 70 bis 80 % der Bevölkerung sind befähigt, sich so zu bilden, dass sie die Erfordernisse richtig bewerten können, die vor einer Nation stehen. Und ich glaube keinesfalls, dass ein paar hundert Parlamentarier, ausgewählt aus etwa 1,0 bis 1,5 % der Staatsbürger, es besser können. Herr de Tocqueville konnte das gar nicht einschätzen, eben weil seine betrachteten Bürger gänzlich anders sozialisiert waren als die Menschen heute.

    Und wer, meinst Du, könnte den Souverän umfassend bilden? Ach so, er soll sich selbst bilden. Ha! Das hieße, dass der Normalbürger sich allein über die Marx´schen Werke hermacht und erleuchtet wird.

  • Und wer, meinst Du, könnte den Souverän umfassend bilden? Ach so, er soll sich selbst bilden. Ha! Das hieße, dass der Normalbürger sich allein über die Marx´schen Werke hermacht und erleuchtet wird.

    Darin besteht die grundsätzliche Verantwortung des Bürgers, dass er selbst die Initiative ergreift, sich umfassend zu bilden. Allerdings reicht Marx allein nicht aus, schließlich sind Jahrzehnte vergangen, weshalb es um die aktuelle Reflexion des Seins geht, die mittels dialektisch logischem Denken zu erfassen ist, um daraus das konkrete Handeln abzuleiten. Wer sich den Möglichkeiten zur Bildung verweigert, ist selbst schuld, wenn er als Teil das Souveräns versagt und damit zu Objekt der Mächtigen wird.

  • Dir ist hoffentlich klar, dass Du ganz besonders unrealistisch bist mit Deiner Forderung, es sei " die grundsätzliche Verantwortung des Bürgers, dass er selbst die Initiative ergreift, sich umfassend zu bilden."


    Wer derart menschenfremd und unrealistisch ist, sollte gar nicht über Politik sprechen, es beträfe so gut wie niemanden.

  • ............Wer derart menschenfremd und unrealistisch ist, sollte gar nicht über Politik sprechen, es beträfe so gut wie niemanden.

    Ich frage mich eher, welches Menschenbild Du hast, wenn Du meinst, sich zu bilden sei eine Zumutung! Der Mensch strebt natürlicherweise nach Wissen, sonst würden wir noch im Paläolithikum leben.

    Und natürlich spreche ich über Politik, denn der Mensch ist ein "Zoon Politikum".

    B.Brecht: "Das Denken gehört zu den größten Vergnügungen der menschlichen Rasse!" Dieser Aussage wäre nichts hinzuzfügen, wenn eine Mehrheit es begreifen würde.

  • Ich frage mich eher, welches Menschenbild Du hast, wenn Du meinst, sich zu bilden sei eine Zumutung! Der Mensch strebt natürlicherweise nach Wissen, sonst würden wir noch im Paläolithikum leben.

    Und natürlich spreche ich über Politik, denn der Mensch ist ein "Zoon Politikum".

    B.Brecht: "Das Denken gehört zu den größten Vergnügungen der menschlichen Rasse!" Dieser Aussage wäre nichts hinzuzfügen, wenn eine Mehrheit es begreifen würde.

    Meine Güte Kater, wie kannn ein dialektisch hochgebildeter Mensch sich in vier Sätzen so massiv selbst widersprechen?! Oder ist es Brecht, der Dir widerspricht?


    Natürlich strebt der Mensch nach Wissen, aber die Frage ist doch, nach welchem. Es gibt einen Haufen Jungs, die genau wissen wollen, welches Spiel sie gerade mit wem tauschen oder spielen können, wo sie Stoff für die Muckis herbekommen oder wer in der Stadt am besten tätowiert. Und die Mädels wollen wissen, wo man angesagte Klamotten herbekommt und wie die Augenbrauen im Moment aussehen müssen.

    Natürlicherweise strebt jeder nach dem Wissen, das in seinem Umfeld für wichtig gehalten wird. Dazu gehört Marx et al eher nicht, denn dazu würde das reine Denken, das (zweckfreie) Philosophieren gehören - das hat Brecht sehr gut erkannt.

  • Meine Güte Kater, wie kannn ein dialektisch hochgebildeter Mensch sich in vier Sätzen so massiv selbst widersprechen?! Oder ist es Brecht, der Dir widerspricht?


    Natürlich strebt der Mensch nach Wissen, aber die Frage ist doch, nach welchem. Es gibt einen Haufen Jungs, die genau wissen wollen, welches Spiel sie gerade mit wem tauschen oder spielen können, wo sie Stoff für die Muckis herbekommen oder wer in der Stadt am besten tätowiert. Und die Mädels wollen wissen, wo man angesagte Klamotten herbekommt und wie die Augenbrauen im Moment aussehen müssen.

    Natürlicherweise strebt jeder nach dem Wissen, das in seinem Umfeld für wichtig gehalten wird. Dazu gehört Marx et al eher nicht, denn dazu würde das reine Denken, das (zweckfreie) Philosophieren gehören - das hat Brecht sehr gut erkannt.

    Die Praxis der "friday for future" Bewegung widerlegt Deine Darstellung, welches Wissen die Jugend interessiert, sehr deutlich. Und andere Aktivitäten der Bevölkerung sind ebenfalls geeignet, dass Hoffnung besteht, dass der Souverän sich nicht alles bieten und gefallen lässt.

  • so wie die bescheuerte gez-abzocke? jeder bürger muss zahlen, ob er den dienst nun in anspruch nimmt oder nicht.


    solche solidarbeiträge sind ein unding. die hässlichste fratze des sozialismus.

    Im Sozialismus gäbe es keine Maut. Gab es auch nie. Nur Kapitalisten kommen auf die grandiose Idee, dass ein Benutzer für etwas zahlen muß, dass er bereits finanziert hat.


    Ich nenne das "maximale Gewinnschöpfung".


    Lies mal bei WIKI, was Sozialismus per Definition ist.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • viel krasser, da wird einem nahezu alles zu gunsten der gemeinschaft weggenommen. die gez-zwangsgebühr ist ein teil gelebter sozialismus.

    Woher hast Du denn diese Weisheit geschöpft? Der Sozialismus ist eine Übergangsperiode vom Kapitalismus zum Kommunismus. Somit ist Privateigentum keineswegs vergesellschaftet, sondern nur schrittweise mit der Entwicklung verändert sich der Besitz an Produktionsmitteln, insbesondere der, der die gesellschaftliche Absicherung mit den Grundbedürfnissen zu gewährleisten hat. Selbst im Kommunismus geht es nicht gegen das persönliche Privateigentum. Eine Gesellschaft, die im materiellen Überfluß und im Einklang mit der Natur ihre Struktur gestaltet, muss den einzelnen Menschen nicht gängeln, wobei letztendlich ihre Produktivität von der Freiheit und Kreativität bewußter Menschen gestaltet wird.

  • Ich nenne das Wertvernichtung, denn die Benutzer haben zwar die Infrastruktur bezahlt, aber dann verfällt sie, wie man an den sozialistischen Straßen und Wasserleitungen gut sehen konnte. Es tut mir leid, ich will nicht unhöflich sein und keiner kann was für die Vergangenheit, aber das Hochhalten einer untauglichen Lehre geht mir langsam sowas von auf den Sack. Gunny, es ist ganz wurscht, was Sozialismus per difinitionem ist, er hat noch nie irgendwo funktioniert und daran sind nicht nur seine pösen Feinde schuld. Der Westen oder so.

    Woher hast Du denn diese Weisheit geschöpft? Der Sozialismus ist eine Übergangsperiode vom Kapitalismus zum Kommunismus. Somit ist Privateigentum keineswegs vergesellschaftet, sondern nur schrittweise mit der Entwicklung verändert sich der Besitz an Produktionsmitteln, insbesondere der, der die gesellschaftliche Absicherung mit den Grundbedürfnissen zu gewährleisten hat. Selbst im Kommunismus geht es nicht gegen das persönliche Privateigentum. Eine Gesellschaft, die im materiellen Überfluß und im Einklang mit der Natur ihre Struktur gestaltet, muss den einzelnen Menschen nicht gängeln, wobei letztendlich ihre Produktivität von der Freiheit und Kreativität bewußter Menschen gestaltet wird.

    Wie lange darf ein Übergang denn dauern, Herr Kater? Unter "Übergang" ist in der Regel zu verstehen, dass sich was langsam ändert, grau ist der Übergang von weiß zu schwarz, Herbst ist der Übergang vom Sommer zum Winter, das Hoodie ist der Übergang vom T-Shirt zum Pullover, Teenies sind der Übergang von Kindern zu Erwachsenen. Überall Übergänge, aber keiner, der zunächst mal viel schlimmer ist, und zwar für lange, denn Kommunismus gab es noch nirgends und steht auch da, wo man sich noch um ihn zu bemühen vorgibt, in den Sternen.

  • Somit ist Privateigentum keineswegs vergesellschaftet, sondern nur schrittweise mit der Entwicklung verändert sich der Besitz an Produktionsmitteln, insbesondere der, der die gesellschaftliche Absicherung mit den Grundbedürfnissen zu gewährleisten hat.

    dieser 'schrittweise besitzwechsel an produktionsmitteln' ist nur mit zwang zu erreichen. das erfordert einen autoritätes unterdrücker-regime, wie wir es bereits von vorherigen implementationen des kommunismus/realsozialismus kennen.


    schönen dank auch, aber der kommunismus-spuk ist geschichte. meiner meinung handelt es sich beim kommunismus um eine nicht erneuerungsfähige ideologie. ähnlich dem nationalsozialismus. beides sind hirnfürze von wirrköpfen aus dem 20. jahrhundert. und beides ist totaler bullshit.

  • viel krasser, da wird einem nahezu alles zu gunsten der gemeinschaft weggenommen. die gez-zwangsgebühr ist ein teil gelebter sozialismus.

    Auch die gab es im "Sozialismus" nicht. Die ist eine Erfindung eines Marktwirtschaftlichen/kapitalistischen Systems.



    Sag mal, was willst du uns eigentlich sagen? Ich bin erschrocken, was du so alles mit Sozialismus verbindest. Du solltest dich mal damit beschäftigen. Und wenn du wissen willst, was Kommunismus ist, dann schau dir einfach Star Treck an, da wird der gelebt. :)


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

    Einmal editiert, zuletzt von gun0815 ()

  • Ich nenne das Wertvernichtung, denn die Benutzer haben zwar die Infrastruktur bezahlt, aber dann verfällt sie, wie man an den sozialistischen Straßen und Wasserleitungen gut sehen konnte. Es tut mir leid, ich will nicht unhöflich sein und keiner kann was für die Vergangenheit, aber das Hochhalten einer untauglichen Lehre geht mir langsam sowas von auf den Sack.

    Die Grundstruktur eines Sozialismus gibt sowas wie eine Maut (Benutzungsgebühr für Straßen, die durch Steuern finanziert werden) nicht her. Nur darum ging es. Die Behauptung, eine Maut wäre etwas sozialistisches, ist schlicht dämlich! Ich habe damit weder eine Ideologie verteidigt, noch hab ich sie propagiert. Nur allein so etwas zu behaupten, zeigt mir, dass der Behaupter nicht mal im Ansatz versteht, von was er schreibt.


    Er nutzt diese Argumentationskrücke nur, um etwas auszudrücken, das nicht mal mit der Realität etwas zu tun hat. Das ist astreiner Populismus der feinsten, also primitivsten Sorte. Sorry, da mußte ich insistieren.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • natürlich nicht, denn der staatliche raubzug an der bevölkerung war viel umfassender. mit peanuts wie zwangs-fernsehgebüheren gaben sich die sed-räuber nicht ab. gab es doch weit mehr zu holen:

    https://www.mdr.de/zeitreise/e…amilienbetrieben-100.html

    Da es keinen Sozialismus in seiner reinen Form gab, sondern nur ein verwaschenes Konstrukt, dass mit Repression arbeitete und eher ein Staatskapitalismus war, sind deine Anmerkungen wieder einmal nicht unbedingt sachlich.


    Also war deine Anmerkung nach deinen jetzigen Worten nur eine Provokation, die nichts mit der Realität zu tun hatte? Danke für solch sinnlosen Beiträge. ;)


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Da es keinen Sozialismus in seiner reinen Form gab, sondern nur ein verwaschenes Konstrukt, dass mit Repression arbeitete ...

    die 'reine form' ist eine utopie. die ostzone u.ä. staaten waren das ergebnis, wenn man versucht, den sozialismus in der realität zu implementieren.


    du meinst, du hättest es anders und besser gemacht? falls ja, belügst du dich nur selbst.

  • ...Gelaber entfernt....


    du meinst, du hättest es anders und besser gemacht? falls ja, belügst du dich nur selbst.

    Ich meine gar nichts! Was deine Interpretationen angeht, hab ich mich schon geäußert. Wenn du weiter so unsauber argumentierst, dann werde ich mir überlegen ob eine Antwort sich überhaupt noch lohnt.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.