Fußball

  • Was ist das? ;)

    Diese Frage wäre es wert, in einem eigenen Fred verhandelt zu werden.


    Ich kann nur für mich sprechen, aber ich habe durchaus das Gefühl, einem Land oder einer Nationalität (besser: zweien) anzugehören. Ich geniere mich, wenn meine "Landsleute" sich im Ausland schlecht benehmen, hingegen betrifft es nicht mich, wenn sie das hier tun.

    Ich freue mich, wenn Deutschland ein Spiel gewinnt, sogar mehr, als wenn England gewinnt. Ist Deutschland raus, hoffe ich für England.

    Ich ärgere mich, wenn "meine Leute" im Ausland ihre Nationalität zu verleugnen versuchen.

    Mich hat es überhaupt immer gestört, wenn Deutsche ihre Nationalität verachten - was übrigens einem Engländer nie einfallen würde. Die Engländer sind ungeheuer nationalstolz.


    Bei mir gibt es sogar Abstufungen bis hin zum "eigenen Haus". Wenn die Bayern irgendwo gewinnen, freut mich das. Mich freut es sogar, wenn sie gegen ManU oder City gewinnen.


    Bin ich ein Nazi?



    "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber"

  • Wie das gegen Portugal aussehen wird, ist eine ganz andere Frage, denn Portugal trennt einiges vom hohen Niveau der französischen Mannschaft.

    Völlig richtig, die Frage bleibt aber wo sich das Deutsche Niveau befindet. Und da sehe ich die Portugiesen im Vorteil. Den mal von der üblichen Ronaldohäme ab, er spielt mittlerweile wesentlich Mannschaftsdienlicher und bringt mit 36 noch Topleistung. Und andere Spieler wie eben Ruben Dias.....na, man wird sehen.

  • Eine Gruppe fühlt sich einer Sache, oder Idee emotional verbunden? Gemeinschaftsgefühl. Den jaki01 sollte man immer Fragen, wie er das bei Bitcoin sieht. :)

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

  • Völlig richtig, die Frage bleibt aber wo sich das Deutsche Niveau befindet. Und da sehe ich die Portugiesen im Vorteil. Den mal von der üblichen Ronaldohäme ab, er spielt mittlerweile wesentlich Mannschaftsdienlicher und bringt mit 36 noch Topleistung. Und andere Spieler wie eben Ruben Dias.....na, man wird sehen.

    Ronaldo ist ein fantastischer Spieler, da gibt es natürlich gar nichts zu diskutieren.

    Portugal ist auch definitiv eine gute, schwer zu besiegende Mannschaft.

    Wenn ich versuche, das rein objektiv zu betrachten, glaube ich, dass aber Deutschland insgesamt auch eine hohe Qualität aufweist und ein Spiel besser bestimmen kann als Portugal. Für mich ist Deutschland Favorit gehen Portugal, wenn auch kein klarer. Aufpassen müssen sie, sich nicht auskontern zu lassen.

    Das ist nur meine Einschätzung des kommenden Spiels, die Wahrheit wird dann, wie immer, auf dem Platz liegen. ;)

  • Ich kann nur für mich sprechen, aber ich habe durchaus das Gefühl, einem Land oder einer Nationalität (besser: zweien) anzugehören.

    Das ist völlig OK.

    Aber so fühle ich nicht.

    Ich kann mich tatsächlich Familienmitgliedern, Freunden, Menschen und auch Gruppen mit bestimmten Idealen und Ideen verbunden fühlen, aber nicht Staaten und Nationen.

    Weil die Diskussion in dieser oder ähnlicher Form immer wieder geführt wird, habe ich hier meine Gedanken zu diesem Thema ausführlich zusammengefasst (vor allem der letzte Absatz, "Loyalität", könnte hier möglicherweise interessant sein).

    Ich ärgere mich, wenn "meine Leute" im Ausland ihre Nationalität zu verleugnen versuchen.

    Mich hat es überhaupt immer gestört, wenn Deutsche ihre Nationalität verachten - was übrigens einem Engländer nie einfallen würde.

    Mir sind Nationalitäten (oder besser gesagt: wessen Nationalität jemand ist) gleichgültig, ich verachte sie folglich nicht (wobei ja bekanntlich Gleichgültigkeit und nicht Hass oder Verachtung das Gegenteil von Liebe ist). ;)


    Obwohl ich die Nationalität eines Menschen (also auch eines Deutschen ;) ) als nichts Negatives sehe, halte ich Staaten, Nationalitäten und Grenzen für etwas, was hoffentlich mit der Weiterentwicklung des Menschen seine Daseinsberechtigung verlieren wird (ich weiß, bis dahin wird es noch ein sehr langer Weg sein). Letztlich stört dieser Kram einfach nur Menschen bei der Verwirklichung ihrer Ziele, hindert sie daran, zu leben, wo es ihnen am besten gefällt. Ich habe gerade heute von einer chinesischen Wissenschaftlerfamilie erfahren, dass sie wohl im Dezember Deutschland verlassen müssen, weil der Univertrag des Mannes nicht verlängert wird. Ihr Sohn ist einer der besten Freunde unserer Tochter. Einfach Mist, diese ganzen Grenzen und Nationalitäten.


    Bin ich ein Nazi?

    Klar doch! Was auch sonst? ;)

    (Natürlich nicht, aber was soll ich Vernünftiges auf eine solche rhetorische Frage antworten, hm? Du siehst die Sache mit dem Zugehörigkeitsgefühl eben ein bisschen anders als ich, es sei dir gewährt, lol.)


    Eine Gruppe fühlt sich einer Sache, oder Idee emotional verbunden? Gemeinschaftsgefühl. Den jaki01 sollte man immer Fragen, wie er das bei Bitcoin sieht. :)

    Ja, ich kann Gemeinschaftsgefühl empfinden, aber nicht wirklich bezogen auf abstrakte Gebilde wie "Staat" und "Nation". Menschen, die Bitcoin mögen, weisen eine Gemeinsamkeit mit mir auf (in oben verlinktem Artikel würde ich das so nennen, dass ihre 'Mikrokultur' mit meiner eine Überlappung aufweist), die sie für mich interessant macht. Das heißt natürlich noch lange nicht, dass mir jeder Mensch, der Bitcoins mag, sympathisch ist.

  • Nee,nich.....Bloss haben diese Herrschaften im Burenkrieg die ersten funktionierenden KZ's errichtet.

    So was können nur Kulturvölker....

    Während welchen Fußballspiels wurden die KZs von wem gebaut?

    Wenn „Anti-Rassismus“ als ideologisches Vehikel zur Protektion und Förderung reaktionärer Migrantenkulturen instrumentalisiert wird, wird fortschrittlich-demokratischer Widerstand zur Pflicht.

    Hartmut Krauss



  • Moderatorischer Hinweis: Bitte um Themenbeachtung. Hier Sport - Fussball. Auch wenn es interessant ist, Eigenarten der jeweiligen Nationalitäten und deren Blick auff die eigene Historie sollte woanders diskutiert werden. Sonst zerfledderst's. Falls gewünscht, macht jemand einen einen gesonderten Strang auf und das bis dato gesagte wird dahin zum daran anknüpfen verschoben.

  • Nee,nich.....Bloss haben diese Herrschaften im Burenkrieg die ersten funktionierenden KZ's errichtet.

    So was können nur Kulturvölker....

    Wenn man in der Zeit weit genug zurückgeht, findet man immer eine Greueltat, die geignet ist gegen eine bestimmte Gruppe zu hetzen. Wie weit das im heutigen Kontext noch relevant ist, ist eine andere Frage. Manches verjährt und verblasst mit der Zeit. Es wieder neu aufzuwärmen, erfordert viel Aufwand.

  • Nach dem Eigentor änderte sich das Spiel.

    So schlecht waren die Deutschen nicht.

    Ich würde in diesem Spiel die Probleme

    beim Trainer im taktischen Bereich sehen.

    Bei wilden Bäumen sind die Blüten wohlriechend, bei zahmen die Früchte.

  • [...]

    Ja, ich kann Gemeinschaftsgefühl empfinden, aber nicht wirklich bezogen auf abstrakte Gebilde wie "Staat" und "Nation". Menschen, die Bitcoin mögen, weisen eine Gemeinsamkeit mit mir auf (in oben verlinktem Artikel würde ich das so nennen, dass ihre 'Mikrokultur' mit meiner eine Überlappung aufweist), die sie für mich interessant macht. Das heißt natürlich noch lange nicht, dass mir jeder Mensch, der Bitcoins mag, sympathisch ist.

    Das ist so ein Markenkern bei Gemeinschaft. Ich glaube aber trotzdem dass du dir selbst in die Tasche lügst. Ich behaupte nämlich, dass aufgrund deiner Sozialisation, Ereignise wie Katastrophen emotional näher liegen, in DE, als im Ausland. Emotionen lassen sich nicht rational steuern. Bei psychologischen "Angst-Tests" kann man das IMHO sehen. Es gibt nur eine Selbstregulierung. Wodurch logisch denken, Verstand wieder die Oberhand gewinnt.

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“