Dumme und unseriöse Werbung

  • Und? Hat man die drei Leute schon identifiziert, die daraufhin glaubten, künftig mit Bayernstars Pakete austragen zu dürfen? :cornut:

    Wenn Millionäre sich herablassen, für in etwa die schlechtsbezahltesten Jobs Werbung zu machen, dürfte Einiges in der gesellschaftlichen Wahrnehmung im Argen liegen.

  • […] sollte der wachsende Personalbedarf von Paketzustellungsdiensten angesichts der Beliebtheit, seinen Konsum via Versandhandel zu tätigen, durchaus eine Rolle spielen.

    Der Versandhandel ist ein umweltzerstörender Faktor, der massenhaft Müll produziert und in einem Maße zu unproduktiven Tätigkeiten führt, die allein Grund wären, ihn zu verbieten. Ich will die Produkte, deren ich bedarf, zu vernünftigen Bedingungen im normalen Handel erwerben, ohne Verpackungsmüll und sinnloser Hin- und Herbewegung, bis die Dinge mal passen oder gefallen.

  • Der Versandhandel ist ein umweltzerstörender Faktor, der massenhaft Müll produziert […]

    Das ist etwas einseitig gedacht - für den Endkunden ist die ins-Haus-Lieferung bequemer (und spritsparender) als der Weg zu jeweiligen Einzelhandelsgeschäft, das dann die gewünschte Ware ja auch nicht immer vorrätig hat, und die dorthin jeweils doch auch erst transportiert werden müsste. Der Boom des Versandhandels ist die logische Folge der Ladenmieten und der Verfügbarkeit von Logistikzentren dort, wo das Bauland preisgünstiger ist… ganz zu schweigen davon, dass so ein Staplerfahrer im Hochregallager weniger personalintensiv ist als eine Fülle von Fachverkäufern für verschiedenste Warengruppen… der sich doch als informiert wähnende Kunde schätzt bekanntlich die Fachkompetenz des Verkaufspersonals heutzutage nicht mehr, sondern erfreut sich der weniger kommunikativen Zustellung… "ulkig" ist nur, dass von den ganzen einst erfolgreichen Versandhäusern doch bloß der Otto-Versand neben Amazon und ein paar Newcomern geblieben ist. Im gedruckten Katalog zu blättern ist der Generation Tablet/Smartphone viel zu anstrengend…

  • Das ist etwas einseitig gedacht - …

    Da kann ich nur von uns, meiner Familie ausgehen. Uns würde nichts fehlen, gäbe es den Versandthandel nicht. 70 % der bestellten Ware, wenn überhaupt mal was bestellt wurde, entsprechen nicht den Kriterien, die zur Bestellung führten und die Ware musste aufwendig zurück geschickt werden.

  • Und? Hat man die drei Leute schon identifiziert, die daraufhin glaubten, künftig mit Bayernstars Pakete austragen zu dürfen? :cornut:

    Laut gut unterrichteten Kreisen handelt es sich um einen Herrn M., einen Herrn K. und einen Herrn H. Ein gewisser Herr L. war mal mit von der Partie, aber dagegen hat die AfD wohl erfolgreich interveniert, von wegen Migrationshintergrund oder so.

  • Und? Hat man die drei Leute schon identifiziert […]

    Was Forist Dyl U. "vergessen" hat, in seinem Beitrag zu erwähnen, ist die Tatsache, dass der von ihm angesprochene Werbespot bereits vor über einem halben Jahr gestartet wurde, wobei DHL und deren Wettbewerber schon ein weiteres halbes Jahr davor mittels Aufklebern auf ihren Fahrzeugen nach weiteren Mitarbeitern gesucht haben. Gerade auch das Weihnachtsgeschäft verlangt nach personeller Verstärkung.

  • Im gedruckten Katalog zu blättern ist der Generation Tablet/Smartphone viel zu anstrengend…

    Es ist nicht anstrengend, aber weitgehend nutzlos, höchstens eine Anregung. Aber wenn ich einen bestimmten Artikel suche, möchte ich ihn umweglos in der richtigen Kategorie zusammen mit allen Angaben sehen, Größe, Material, Preis usw. Der älteren Generation dienen Kataloge auch zur Unterhaltung, meine Mutter blättert sehr gerne darin herum und lässt sich auf öfter zu einem Kauf anregen, wenn ihr was gefällt, weil es so schön fotografiert wurde.

  • Noch so eine Scheiß-Werbung:



    Meine Antwort:


  • Noch so eine Scheiß-Werbung: […]

    In einer Zeit, in der jeder schon alles, was er braucht, besitzt, wird der weihnachtliche Brauch, Angehörige und sonstige nahestehende Personen zu beschenken, zur Sisyphusaufgabe… womit kann man dem zu beschenkenden Menschen eine Freude bereiten, und was von den zahllosen Dingen, die als Verlegenheitsgeschenke dafür dann herhalten müssen, ist wenigstens dem Anschein nach persönlich? Bedenkt man, dass auch die Kleinbildfotografie ein aussterbendes Hobby ist, obwohl heute gewiss mehr geknipst wird als je zuvor, erscheint ein Fotokalender in professionellem Finish, wo dann Digitalfotos auf Hochglanzpapier 12 (bei einem Monatskalender) oder 52 (wenn jede Woche ihr eigenes Blatt besitzt) Selfies vor unterschiedlichen Kulissen den Beschenkten anstrahlen, überaus zeitgemäß! Vor allem, wenn ihm die Fotos auf mobiltelefonistischem Wege schon mal zugestellt worden sind, und er sie bereits gelöscht hat…