Neue Mietgesetze

  • Ich sehe die Schlägertrupps der sPD geradezu bildlich vor mir, wie sie die armen Immobilienkonzerne zu Luxussanierungen zwingen. /sark off

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Mich überrascht es nicht, dass es private Vermieter sind, die aktuell Treiber für den Anstieg der Durchschnittsmieten sind. Denn aus diesem Vermietersegment, das mehrheitlich nur ein oder zwei Wohnungen vermietet, kommen auch die meisten Immobilien, deren Mieten oft jahrelang nie erhöht werden, solange es keinen Mieterwechsel gibt. Diese Vermieter sind aufgrund der jüngsten Gesetzesänderungen gezwungen, die Mieten sukzessive an den bestehenden Mietspiegel nach oben anzupassen und weiterhin sich juristisch besser abzusichern, womit man schnell mal jährlich auf anderthalb Monatsmieten kommt, wenn nur eine Wohnung vermietet wird. Außerdem fördert man für solche Immoblilien Leerstände ohne weitere Vermietung, weil sich den Stress, den die linke Politik erzeugt, immer weniger antun wollen. Profiteure einer solchen, linken Politik sind Miethaie und große Gesellschaften, die der SPD im Zweifelsfall Parteispenden schenken.

  • Jetzt vor Wahlen erkennt man den sozialen Sprengstoff, den die Überteuerten Mieten in den Ballungsräumen verursachen. Die Politik hat dabei die Hauptschuld, man hat den ruralen Raum völlig vernachlässigt und die Menschen in die Großstädte umgesiedelt, weil eben nur dort die besser bezahlten Arbeitsplätze geboten wurden. Der Normalbürger stand vor der Frage: entweder zwei Autos zu unterhalten, sich mit der irren Besteuerung der Mobilität abzufinden, zu pendeln oder sich die horrenten Mieten zuzumuten, die nun bis zu vierzig Prozent und Mehr des Nettoeinkommens abzocken oder für geringer Verdienende überhaupt nicht mehr zu bezahlen sind.

    Nun als Reaktion das Wohngeld erhöhen zu wollen, ist ein weiterer falscher Weg. Damit finanziert man die Spekulanten und sichert den sogenannten "Anlegern" weiter die Profite durch den Mietwucher.

  • Woraus bitteschön leitet sich ein Zwang ab, die Miete an den Mietspiegel anzupassen? Es gibt ein paar Grenzfälle, in denen das Finanzamt Ärger macht wegen viel zu niedrigen Mieten, weil das FA daraus seine eigenen Schlüsse zieht, aber ansonsten steht es dem privaten Vermieter frei, unterhalb des Mietspiegels zu bleiben.

    Zudem bleibt die Frage, welche Art von Mietspiegel in der Gemeinde gilt, der einfache oder ein qualifizierter.


    Und die GroKo als linke Preistreiber zu bezeichnen, ist ja wohl ein Witz.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Woraus bitteschön leitet sich ein Zwang ab, die Miete an den Mietspiegel anzupassen? Es gibt ein paar Grenzfälle, in denen das Finanzamt Ärger macht wegen viel zu niedrigen Mieten, weil das FA daraus seine eigenen Schlüsse zieht, .................

    Das FA moniert höchstens Mieten, die unter 60 % des Mietniveaus liegen, insbesondere wenn die Begünstigten verwandt oder sonst in einem engen Verhältnis zum Vermieter stehen.

  • In den alten Bundesländern wurden vor allem in den 60er und 70er Jahren unzählige Häuser mit staatlicher Förderung und Zuschüssen gebaut, an die im Gegenzug eine Mietpreisbindung erfolgte. In manchen Städten des Landes war jede zweite Wohnung ursprünglich staatlich gefördert. Diese Tatsache hatte einen erheblichen, indirekt steuernden Effekt auf die Höhe der anderen Mieten. Die entsprechenden Verträge mit den Vermietern und Genossenschaften hatten Laufzeiten von meist 30-40 Jahren. Die meisten dieser Verträge mit Mietpreisbindung endeten gegen Ende der Kohlregierung und ab Schröders Amtszeit. Die Häuser und Wohnungen, soweit sie im Staatsbesitz waren, wurden von den unions- und SPD- geführten Regierierungen und Kommunen ab Mitte der 90er Jahren zu Dumpingpreisen an Genossenschaften und Großinvestoren verscherbelt, von diesen saniert oder abgerissen und teuer weiter vermietet. Öffentlich geförderter Wohnraum fiel en masse weg, ohne das neuer hinzukam. Ein Freund von mir lebt seit Jahrzehnten in einer öffentlich geförderten Wohnung in einem der beliebtesten Wohnviertel Frankfurts, Bornheim, recht günstig. Als die staatlichen Verträge abliefen, mussten den Bestandsmietern die Wohnungen erst einmal zum Kauf angeboten werden. Er bekam sie für 90.000 Euro extrem billig, aber nur deshalb, weil er durch seine politischen Beziehungen wusste, dass die Wohnung ansonsten an einen Großinvestoren für nur 20.000 Euro verkauft wird, im Paket mit Hunderten anderen Wohnungen. Man kann die Mieten dauerhaft nur auf einem angemessen niedrigen Niveau halten, indem der Staat wieder massivst in öffentlich geförderten Wohnraum investiert und damit indirekt die Auswüchse bei den übrigen Mieten steuert.

  • Mich überrascht es nicht, dass es private Vermieter sind, die aktuell Treiber für den Anstieg der Durchschnittsmieten sind. Denn aus diesem Vermietersegment, das mehrheitlich nur ein oder zwei Wohnungen vermietet, kommen auch die meisten Immobilien, deren Mieten oft jahrelang nie erhöht werden, solange es keinen Mieterwechsel gibt. Diese Vermieter sind aufgrund der jüngsten Gesetzesänderungen gezwungen, die Mieten sukzessive an den bestehenden Mietspiegel nach oben anzupassen und weiterhin sich juristisch besser abzusichern, womit man schnell mal jährlich auf anderthalb Monatsmieten kommt, wenn nur eine Wohnung vermietet wird. Außerdem fördert man für solche Immoblilien Leerstände ohne weitere Vermietung, weil sich den Stress, den die linke Politik erzeugt, immer weniger antun wollen. Profiteure einer solchen, linken Politik sind Miethaie und große Gesellschaften, die der SPD im Zweifelsfall Parteispenden schenken.

    Wo ist der Unterschied zu allen anderen Ländern auf dieser Welt, insbesondere der Metropolen?Und welche Bedeutung hat hier die Farbe der Partei, Bruder Markus?Selbst im "kommunistischen" China ist diese Absurdität nicht aufzuhalten, wo du in Schanghai mehrere Millionen Dollar für eine Eigentumswohnung hinblättern musst.


    Eine Erhöhung hätte es sowieso gegeben und ich sehe nicht, dass eine Entwertung der Vermieter das verhindert hätte.


    Vor kurzem war ich 40km von meiner Stadt entfernt in der Wesermarsch.Dort kannst du ein 90m² Häuschen Baujahr 1968 für 63.000€ kaufen.In meiner Stadt würde selbes Häuschen über 300.000€ kosten.


    Solange es keine funktionierende Konkurrenz über gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaften, Genossenschaften, privat finazierte Mehrfamilienhausinitiativen, kommunaler Wohnungsbau und verstärkte Bundesförderung gibt, wird diese Preistreiberei und Spekulation wohl weitergehen.


    Eine stinknormale 80m² Neubauwohnung kostet in meiner Stadt (in "guter" Lage) mittlerweile über 250.000 Teuronen. Dafür hätte mein Vater auf der Insel Anfang der 80iger 2 Häuser bauen können=O.


    Arbeit von zu Hause wäre ein Mittel, um zumindest allen Bürojobs eine Alternative anzubieten, den Verkehr zu entlasten und dem Land wieder eine Chance zu geben.Ansonten Trailerparks vor den Toren der Stadt...

  • Das sind mindestens 500 Euro im Monat zuviel! Bei uns auf dem Lande kann man ein gutausgestattetes 120 qm Einfamilienhaus für rund 800 Euro warm mieten und dabei den Garten genießen!

    Das ist eben der Unterschied zu Westdeutschland. Ich sehe mir gern überall Mietwohnung im Internet an. Da fiel mir Leipzig z. B. auf. So etwas gibt es hier nicht mehr.

  • .................Eine stinknormale 80m² Neubauwohnung kostet in meiner Stadt (in "guter" Lage) mittlerweile über 250.000 Teuronen. Dafür hätte mein Vater auf der Insel Anfang der 80iger 2 Häuser bauen können=O.


    Arbeit von zu Hause wäre ein Mittel, um zumindest allen Bürojobs eine Alternative anzubieten, den Verkehr zu entlasten und dem Land wieder eine Chance zu geben.Ansonten Trailerparks vor den Toren der Stadt...

    In Schwerin, wo derzeit viel neu gebaut wird, kosten jetzt 120 qm Eigentumswohnungen in zentraler Lage schon über 400 000 Euro. Zehn/zwanzig Kilometer weiter, auf dem Lande, kann man dafür ein 1000 qm Grundstück erwerben und für 300 000 Euro ein optimal ausgestattetes Haus bauen. Es ist einfach Irre, was die Leute in die Städte zieht! Aber Du hast Recht, es muss gut vergütete Arbeit im ruralen Raum aungeboten werden, dann ändert sich die Lage sehr schnell.

  • Das ist eben der Unterschied zu Westdeutschland. Ich sehe mir gern überall Mietwohnung im Internet an. Da fiel mir Leipzig z. B. auf. So etwas gibt es hier nicht mehr.

    Überlegt bitte mal, wieviel Lebensqualität ihr gewinnen könntet, müsstet ihr die monatlich 500 Euro nicht zugunsten des Vermieters aufwenden? Eventuell würde dabei auch mehr Toleranz gegenüber Muslimen aufkommen. Die sind hier ganz friedlich und unauffällig integriert.

  • Eine stinknormale 80m² Neubauwohnung kostet in meiner Stadt (in "guter" Lage) mittlerweile über 250.000 Teuronen. Dafür hätte mein Vater auf der Insel Anfang der 80iger 2 Häuser bauen können=O.


    Arbeit von zu Hause wäre ein Mittel, um zumindest allen Bürojobs eine Alternative anzubieten, den Verkehr zu entlasten und dem Land wieder eine Chance zu geben.Ansonten Trailerparks vor den Toren der Stadt...

    Unsere 84qm Mietwohnung hat die Eigentümer Euro 400.000 in Wiesbaden gekostet. Normale Preise hier.


    Die Anwesenheit im Büro ist nicht zu unterschätzen bei einem Home Office. Sonst kriegt man nichts mit, was da so läuft!

  • Unsere 84qm Mietwohnung hat die Eigentümer Euro 400.000 in Wiesbaden gekostet. Normale Preise hier.


    Die Anwesenheit im Büro ist nicht zu unterschätzen bei einem Home Office. Sonst kriegt man nichts mit, was da so läuft!

    Wiesbaden ist Wiesbaden und gegenüber liegt Mainz und um die Ecke Frankfurt.Es geht immer teurer, aber es wird dort ja auch mehr verdient.

    Es reichen ja 1-2 Tage, um im Büro aufzutauchen und sich auszutauschen.Die meiste Zeit wird sowieso alleine vor dem Bildschirm gesessen, oder vor der Kaffeemaschine.Kinderbetreuung könnte dann auch anders organisiert werden.

  • In Schwerin, wo derzeit viel neu gebaut wird, kosten jetzt 120 qm Eigentumswohnungen in zentraler Lage schon über 400 000 Euro. Zehn/zwanzig Kilometer weiter, auf dem Lande, kann man dafür ein 1000 qm Grundstück erwerben und für 300 000 Euro ein optimal ausgestattetes Haus bauen. Es ist einfach Irre, was die Leute in die Städte zieht! Aber Du hast Recht, es muss gut vergütete Arbeit im ruralen Raum aungeboten werden, dann ändert sich die Lage sehr schnell.

    Ich kann es auch nicht verstehen.Gerade die ganzen Luxuswohnungen, die für Unsummen in zentralster Lage meiner Stadt gebaut werden, allerdings gegenüber vom Bahnhof, alles dicht aufeinander gebaut (4 Stockwerke), werden von Leuten "mit" Geld erworben.

    Hätte ich das Geld würde ich niemals in einen Taubenschlag ziehen. Das realisieren jetzt wohl einige und ziehen schon wieder aus.Gegenüber am Hafen wird jetzt noch teurer und größer gebaut=O.In 30 Jahren sind das unsere neuen Ghettos!

    Dagegen sind die grundrenovierten alten Bürgerhäuser (zw. 1890-1930) in der Stadt (mit großem Garten) eine wahre Augenweide aber ob ich da mit einer 1 Million Euro hinkomme- ich weiß nicht. Allerdings, ich war drin und hab mich sofort verliebt, würde es sofort nehmen, wenn ich könnte oder im Lotto gewinnen würde^^.