Putin und seine Politik

  • XXX EDIT XXX


    Kleiner Nachtrag.


    In den Augen der wirklichen Marxisten und mit Friedrich Engels gesprochen, ist Putin kein Heilsbringer, sondern eine verzweifelte Figur, also höchstens vergleichbar mit einem General und Abenteurer, etwa vergleichbar mit Boulanger, kurz ein Demagoge.

    Das wird man doch wohl noch Fragen dürfen!!


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    2 Mal editiert, zuletzt von zizou () aus folgendem Grund: Bitte den richtigen Usernamen und keine selbst ausgedachten benutzen. Danke.

  • Kaukasus, Syrien, Krim, Ostukraine etc. pp.


    Einflussnahme bei westlichen Wahlen, Attentate usw. usf.

    Also Krim und Ostukraine sind ja wohl zwei, die man nicht trennen sollte (und das als Angriffskrieg zu bezeichnen, ist für mich nicht rechtens) und was soll mit Syrien sein?

    Da führen die keinen Eroberungskrieg. Die sind da, weil das Land diese um Hilfe bat.


    Und was politische Einflußnahme hier soll, kannst du auch nicht erklären, oder? Du sprachst von Kriegen.

    Politisch nimmt sogut wie jedes Land Einfluß auf so gut wie alles. Also drück dich bitte etwas klarer aus.

    Und faktisch ist der Konflikt, den du hier mit "Kaukasus" beschreibst, kein Angriffskrieg der Russen gewesen.


    Deine Beispiele sind Schlagworte. Du erklärst nicht, warum das Angriffskriege sein sollen, noch scheinst du zu wissen, was da wirklich passiert ist.


    Aber gut, du kannst das je sehen, wie du willst. Mir wäre nur wichtig, warum du die Handvoll Konflikte der Russen als viel schlimmer betrachtest, als die min 20 Angriffskriege der anderen Seite. Warum ist deren politische Einflußnahme so harmloser? Obwohl dabei sogar reichlich Menschen starben.


    Schau nur, aktuell will sich Den Haag mit den Kriegsverbrechen der USA in Afghanistan befassen. Konsequenz: Die Chefanklägerin darf nicht mehr in die USA einreisen. Die Drohungen des Trump sollte auch bekannt sein, für einen Informierten.


    Aber es sind ja auch keine Personen, die Kriege führen. Es sind Länder! Und wenn man das sachlich auseinander nimmt, dann hat Russland und sogar der Vorgängerstaat UdSSR nicht einen einzigen Angriffskrieg gegen ein anderes Land geführt. Dazu müßte man sich aber mal mit den Konflikten und den aktuell zur Verfügung stehende Faktenlage befassen.


    Ich freue mich auf eine angeregte und sachliche Debatte. :)

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • @gun4711


    Kleiner Nachtrag.


    In den Augen der wirklichen Marxisten und mit Friedrich Engels gesprochen, ist Putin kein Heilsbringer, sondern eine verzweifelte Figur, also höchstens vergleichbar mit einem General und Abenteurer, etwa vergleichbar mit Boulanger, kurz ein Demagoge.

    Das mag so sein. Ich selbst mag den auch nicht. Hat aber mit internationalem Verhalten und Auftreten nix zu tun. Wenn das noch in die Diskussion mit rein soll, dann wird lang.....sehr lang. Und auch hier nochmal: Warum ist das Verhalten des einen schlimmer als das ausufernde Verhalten eines anderen?

    Ansprüche sind es, die Handlungen definieren. Die USA sind imperial Veranlagt und das demonstrieren sie auch fast "täglich".


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Kaukasus, Syrien, Krim, Ostukraine etc. pp.


    Einflussnahme bei westlichen Wahlen, Attentate usw. usf.

    Putin wäre schön dämlich, wenn er die Einkreisungs- und Abtrennungsversuche des Westens in den ehemaligen Sowjetrepubliken und autonomen Gebieten nicht erkennen und darauf reagieren würde. Man hat die Situation nach der Oktoberrevolution nicht vergessen, wo der jungen UdSSR ringsum die Interventionstruppen und Konterrevolutionäre die Existenz nehmen wollten. Im Übrigen ist der Stalinismus gerade dieser Zeit geschuldet, weil eben die Machtfrage nicht demokratisch zu lösen war.

  • Dass die "Einkreisungsversuche" gelegentlich aus wirtschaftlichen Gründen nicht unerwünscht waren, ist Dir entgangen? "Man" hat die Oktoberrevolution nicht vergessen? So ein Schwachsinn - wegen der Oktoberrevolution werden Wahlen im Westen beeinflusst?

    Die Russen sind mit Demokratie nicht vertraut, das mag historische Gründe haben, ändert aber nichts daran, dass das auf Befremden trifft. Im Grunde müssten sich Putin und Trump hervorragend verstehen, nur dass Trump Putin nicht das Wasser reichen kann.

  • Dass die "Einkreisungsversuche" gelegentlich aus wirtschaftlichen Gründen nicht unerwünscht waren, ist Dir entgangen? "Man" hat die Oktoberrevolution nicht vergessen? So ein Schwachsinn - wegen der Oktoberrevolution werden Wahlen im Westen beeinflusst?

    Die Russen sind mit Demokratie nicht vertraut, das mag historische Gründe haben, ändert aber nichts daran, dass das auf Befremden trifft. Im Grunde müssten sich Putin und Trump hervorragend verstehen, nur dass Trump Putin nicht das Wasser reichen kann.

    Du hast mal wieder gar nicht realisiert, was ich geschrieben habe. Natürlich haben die Russen/die Ethnien und Völker des Russischen Reiches und der UdSSR kaum oder keine Erfahrung mit Demokratie. Doch nach der Oktoberrevolution gab es eben eine unselige Entwicklung von Konterrevolution und ausländischer Intervention. Das hat Stalin den Weg geebnet für seinen Terror, weil er eben jegliche Kritik als konterrevolutionär oder Staatsverrat abschmettern konnte. Eine ungestörte Entwicklung zum Sozialismus war unmöglich, Demokratie konnte nicht herausgebildet werden. Und der Umgang mit dem heutigen Russland ist ähnlich, obwohl Russland heute ein kapitalistischer Staat ist, behandelt der Westen ihn als Feind oder zumindest Konkurrenten, man hat seitens der USA jede Hand ausgeschlagen, die zu einem konstruktiven Miteinander hätte führen können. Und Deutschland, die EU machen diesen Wahn mit, riskieren sogar einen neuen Weltkrieg, nur um die USA nicht zu verprellen. Wie blöd muss man sein, eine solcche Politik zu verfolgen???

  • Netter Versuch Putins tatarische Herrschaft über Rußland zu rechtfertigen.

    Putin ist Russe, da ist nichts mit "tatarisch" und seine Regierung hat mit den Tataren nichts gemein. Zudem hat sein "Reich" nicht annähernd die Größe und Macht, die einst ein Tschingis Khan erreichte. Die Krimtataren sind übrigens unter Stalin erheblichen Repressionen ausgesetzt worden, wurden von der Krim nach Sibirien deportiert und sind bis heute noch nicht in ihre Rechtspositionen zurückversetzt worden.

    Im Übrigen wird hier Realpolitik beurteilt, jeder würde sich wünschen, dass Russland demokratischer regiert würde, doch bei den westlichen Anfeindungen bleibt Putin nichts weiter übrig als jede beginnende Tendenz einer Einmischung der USA und anderer westlicher Staaten in seine Inneren Angelegenheiten unter Kontrolle zu behalten. Das hätte alles anders laufen können, wären die EU-Staaten auf die Angebote Putins eingegangen, eine Wirtschaftszone von Lissabon bis Wladiwostok gemeinsam im gegenteiligem Interesse und zum gegenseitigen Vorteil zu gestalten.

  • Diese Wirtschaftszone wurde und wird fleißig von den Transatlanik-Analtauchern verhindert.

    Ich hatte ja das Statment von STRATFOR hier gepostet

    Klare Worte, so oder so....


    Die USA sehen es als existenzielle Bedrohung, wenn Europa und die Russen in eine Wirtschaftsbeziehung verfallen. ...schon witzig das. Der islamistische Terror ist denen zwar ein Dorn im Auge aber eben keine existenzielle Bedrohung. Aber wehe die Deutschen (oder eben die EU) verbessern ihre Beziehungen zu Russland! Dann aber!


    Übrigens.....Diese Anmerkung ist natürlich nix neues. Es bestimmt die europäische Politik schon seit den 50ern und grad D ist nach der Wende enorm unter Druck gesetzt worden eben diese Beziehung nicht weiter zu lancieren.


    Wie war das nochmal mit wirtschaftliche Autonomie? Gelächter! Ales kuscht vorm Dicken Ami, selbst wenn die sich massiv in Wirschafts- und Geopolitik einmischen. Einfach nur erbärmlich!


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Die EU will Krieg gegen Russland.

    Wenn sie das wollte, wäre es ihr letzter Wunsch! Die EU-Staaten werden aber als USA-Vasallen gegen Russland in Stellung gebracht, gegen ihre eigenen Interessen. Leider gibt es dabei Politiker, die das unterstützen und es gibt Staaten, wie Polen, Estland, Lettland, Litauen, die diese aggressive Politik gegenüber Russland mittragen, weil sie ganz wesentlich, insbesondere in der Rüstung, von den USA unterstützt werden, im unsinnigen Denken, man hätte dort eine Ausgangsposition für einen Blitzkrieg, der die Vorwarnzeiten unterläuft. Das Ergebnis solcher Politik ist die Spaltung der EU, die durchaus im Interesse der USA liegt, denn eine geeinte EU integrierter Staaten würde deren Dominanz in der Weltpolitik weitgehend aufheben.