Von SPON zensiert

  • Zitat:

    Das Klimakabinett tagt - taugt das was?

    Jetzt also die Profis

    Die Regierung will den Klimawandel aufhalten - sagt sie. Bislang hat sie vor allem Kommissionen eingesetzt. Nun tagt das neue Klimakabinett zum ersten Mal. Doch Streit gibt es jetzt schon reichlich. Spott auch.


    ©
    Von Valerie Höhne

    Zitat Ende.


    Mein Beitrag am 10.04.2019 um 10:22


    Es ist schon verblüffend wie die Lobbywissenschaftler so ganz unauffällig die Richtung Verteuerung vorgeben. Millionäre und Milliardäre juckt dies überhaupt nicht, Roboter übernehmen die stupiden Arbeiten, der Rest bleibt auf der Strecke. Abgedrängt ins Präkariat sind diese ja keine Gefahr mehr, da sollte man sich aber nicht täuschen. Da kommt die Gefahr dann aus der Wahlecke, aber gut so, wenn es dann knallt entsorgt sich das nicht mehr gebrauchte Humankapital im Bürgerkrieg selbst. Was ein Zynismus, Bigdataanalyse macht auch hier genaueste Handlungsweisen für Beeinflussungen möglich. Selbst die einzelnen Akteure können sich ihrer eigenen Nichtbeeinflussung nicht mehr sicher sein. Keiner merkt ob nicht genaueste Beeinflussungsbotschaften, genau auf ihn abgestimmt, auf seinen Geräten erscheinen. Da steht nicht "Big Brother lässt Grüßen" drunter.
    Eines ist aber klar, mit teurer wird mal gar nichts eingespart, nur die Gewinne wachsen, das war es auch schon.
    Habe die Ehre DB

    Mein Beitrag Ende.


    Querdenken um Themen aus anderem Blickwinkel zu analysieren ist wohl eher nicht erwünscht, kratzt wohl am Selbstverständnis der Deutungshoheit und ist politisch unerwünscht. Ich habe die Redaktion darauf hingewiesen, wird aber wie üblich nichts nützen.


    :hut:

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

  • Verstehe ich das richtig, dass hier Beiträge aus dem SPON-Forum veröffentlicht werden sollen, die dort nicht freigeschaltet wurden? Soll nun der nicht freigegebene Beitrag diskutiert werden? Oder das Verhalten der SPON-Moderation? Das für den nicht freigegebenen Beitrag maßgebliche Thema? Die Autorin des Beitrages, auf den Du Dich bezogen hast (weil verlinkt)? Ich verstehe nicht, was Du möchtest. Sorry.

  • Ich habe den Artikel um den es geht hier bekanntgegebene und meinen nichtveröffentlichten Post.

    Wer möchte kann sich ja äußern ob die Zensur seiner Meinung nach gerechtfertigt war. Vielleicht meldet sich ja auch ein Spiegelmoderator hier zu Wort um etwas zu erklären. Wäre doch gar nicht schlecht, oder?

    :seeya:

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

  • Ich habe den Artikel um den es geht hier bekanntgegebene und meinen nichtveröffentlichten Post.

    Wer möchte kann sich ja äußern ob die Zensur seiner Meinung nach gerechtfertigt war. Vielleicht meldet sich ja auch ein Spiegelmoderator hier zu Wort um etwas zu erklären. Wäre doch gar nicht schlecht, oder?

    :seeya:

    Na ja, DB, vielleicht wurde "zensiert", weil du auch etwas dicke aufgetragen hast...

    Da kommt die Gefahr dann aus der Wahlecke, aber gut so, wenn es dann knallt entsorgt sich das nicht mehr gebrauchte Humankapital im Bürgerkrieg selbst. Was ein Zynismus, Bigdataanalyse macht auch hier genaueste Handlungsweisen für Beeinflussungen möglich.

    Vielleicht hat der verantwortliche Redakteur auch ganz einfach, wie ich z.B. nicht die Zeit gehabt, deinen Kommentar mehr als einmal durchzulesen, um dahinter zu steigen, worauf du eigentlich hinaus willst....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


  • Könnte sein, ich verlange aber von Menschen bei der Presse schon Verständnis für Zusammenhänge auf die man hinweisen möchte. Es gibt ja gemügend historische Beispiele. Hinter jeder kriegerischen Auseinandersetzung stehen immer Interessen, niemals passiert ein Krieg oder Bürgerkrieg einfach so.

    Ich bin mir aber schon meiner zum Teil drastischen Schreibung bewußt, sie ist auch um das Nachdenken anzustoßen durchaus gewollt. Allerdings darf man es auch nicht übertreiben, deswegen Kritik immer willkommen.

    :seeya:

    Was ich sagen wollte, abgehängte wählen Populisten, gewinnen solcherlei Gedankengut Wahlen kennen wir aus der Geschichte die Folgen. Diese Folgen kommen Großkapitalbesitzern im Angesicht von Roboterentwicklung mit nicht mehr gebrauchten Arbeitskräften, für die auch keiner mehr bezahlen möchte, sehr gelegen. Offiziell würde natürlich so etwas niemals geäußert geschweige denn zugegeben. Seltsam nur, dort wo die Überbevölkerung hoch und die Bildung niedrig ist werden auch die meisten Konflikte angezettelt, oder eher doch nicht seltsam?

    8)

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

    Einmal editiert, zuletzt von Durch Blick ()

  • Zensur im globalen Dorf - Das Web und die Meinungsfreiheit


    Zensur gehört zum Internet wie die Fische im Wasser, nichts neues unter der Sonne, die Meinung wird manipuliert und wer die falsche Meinung hat ignoriert und ausgeblendet. Seit froh das es politopia als einer der letzten Oasen der Meinungsäußerungsfreiheit noch gibt.

    Ich hatte mal vor Jahren versucht, bei SPON ab und zu meine Meinung zu schreiben. Von 10 Beiträgen mal 3 bis 4 durch die Zensur zu bekommen, war schon ein Glück. Da habe ich mir schnell die Mühe gespart. Selbst bei der Diskussion zu Sendungen von Anne Will gehen mehr Beiträge durch und es kann kontroverser diskutiert werden.

  • Der Forenbetreiber hat das virtuelle Hausrecht und kann als solcher frei entscheiden, was andere auf seiner Plattform veröffentlichen, er unterliegt nicht der Pressefreiheit - also kein Grund zur Aufregung

    Das wird man doch wohl noch Fragen dürfen!!


    Uneingeschränkte Solidarität für Israel - gegen Antisemitismus und Antizionismus.



    So geht Internet heute

  • Der Forenbetreiber hat das virtuelle Hausrecht und kann als solcher frei entscheiden, was andere auf seiner Plattform veröffentlichen […]

    Wenn der SPIEGEL als ehem. Qualitäsmedium ein Forum für Leserreaktionen auf seiner Onlineplattform anbietet, dann wollen Herausgeber und Chefredaktion ja auch einen Spiegel der Leserschaft dort dargestellt sehen - das moderationsseitige Gebaren dort ist da allerdings recht kontraproduktiv und dürfte innerhalb der letzten ca. 15 Jahre dem Nachrichtenmagazin Leser abspenstig gemacht und Renommee verschlechtert haben…

  • Wenn der SPIEGEL als ehem. Qualitäsmedium ein Forum für Leserreaktionen auf seiner Onlineplattform anbietet, dann wollen Herausgeber und Chefredaktion ja auch einen Spiegel der Leserschaft dort dargestellt sehen - das moderationsseitige Gebaren dort ist da allerdings recht kontraproduktiv und dürfte innerhalb der letzten ca. 15 Jahre dem Nachrichtenmagazin Leser abspenstig gemacht und Renommee verschlechtert haben…

    Dennoch geht das als klassische Zensur fehl und wenn man das kritisiert, muss man sich ja nicht um die Zukunft des Magazin Der Spiegel kümmern, also seine unberechtigte Sorge zum Ausdruck bringen — so viel Scheinheiligkeit muss nicht sein. Das alles hat nämlich mit staatlicher Zensur nichts zu tun, da der Spiegel ein Privatunternehmen ist und dieses bestimmen kann, was es druckt und was nicht. M.E. geht’s hier nur um persönliche Befindlichkeiten.

    Das wird man doch wohl noch Fragen dürfen!!


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    2 Mal editiert, zuletzt von conscience ()

  • […] Das alles hat nämlich mit staatlicher Zensur nichts zu tun […]

    Das hat wohl auch niemand behauptet, und wenn der Spiegel ein bestimmtes politisches Weltbild oder eine bestimmte politische Anschauung zu vertreten beabsichtigt, so verfälscht der Eingriff in die einseitigere Wiedergabe von Leserzuschriften nur das angestrebte Ideal der journalistischen Kernaufgabe…

  • Das hat wohl auch niemand behauptet, und wenn der Spiegel ein bestimmtes politisches Weltbild oder eine bestimmte politische Anschauung zu vertreten beabsichtigt, so verfälscht der Eingriff in die einseitigere Wiedergabe von Leserzuschriften nur das angestrebte Ideal der journalistischen Kernaufgabe…

    Ich bewundere gnadenlosen Idealismus ;(

    Das wird man doch wohl noch Fragen dürfen!!


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  • Der Forenbetreiber hat das virtuelle Hausrecht und kann als solcher frei entscheiden, was andere auf seiner Plattform veröffentlichen, er unterliegt nicht der Pressefreiheit - also kein Grund zur Aufregung



    Ein Gaststättenbetreiber hat zwar das Hausrecht aber in der Regel (Ausnahme alle Tische sind per Vorvertrag reserviert) auch die Pflicht der Bewirtung. Das absolute Hausrecht gilt nur für nicht öffentliche klar erkennbare private Bereiche. In einen öffentlich zugänglichen Bereich auch virtuell gibt es selbstverständlich, auch das tatsächliche oder virtuelle Hausrecht. Aber eben auch die Pflicht einen Kunden zu bewirten oder im Ware zu verkaufen oder in Foren eben Schreibrechte ..... und wer ein Forum betreibt erstellt dafür eine Hausordnung oder Regeln, diese sind schon an den Rahmen der Rechtsprechung gebunden. Diese umfasst auch die "Meinungsäußerungsfreihet" der Mitglieder in virtuellen Foren. Sanktionen oder das Hausrecht können nur aufgrund der Hausordnung oder Regeln angewandt werden. So behalten sich Foren wie das SPON die Freischaltung eines Beitrag in der Hausordnung oder Regeln vor. Moderatoren entscheiden ob der Beitrag nach dem Verständnis des Moderators der Hausordnung oder Regeln widerspricht. Also so einfach ist das nicht mit den virtuelle Hausrecht, meistens wird es einfach willkürlich ausgeübt. Eine rechtliche Prüfung der Hausordnung oder Regeln und deren Anwendung in Diskussions- Foren, wird wohl eher der Einzelfall bleiben - ist auch nicht sinnvoll, ich kenne aber schon Beispiele, aufgrund dessen Foren geschlossen wurden.

    Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.

  • Es gibt keine grundsätzliche Pflicht zur Bewirtung, es sei denn, es besteht ein Kontrahierungszwang. Das kann im Einzelfall (einziges Restaurant auf einer Insel) zutreffen, aber die Privatautonomie wird definitiv höher gewichtet.


    Wenn also einem Wirt die Nase des Gastes nicht passt, kann er denjenigen jederzeit ohne Angabe von Gründen vor die Tür setzen.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Es [… gibt] eben auch die Pflicht einen Kunden zu bewirten oder i[h]m Ware zu verkaufen oder in Foren eben Schreibrechte […]

    Es liegt eher im Eigeninteresse des Wirts, möglichst jeden Kunden zufriedenzustellen - deswegen wird in der Gastronomie das Hausrecht vor allem Anwendung finden, wenn eines Gastes Verhalten andere Gäste zu vertreiben drohte… die Moderation von Spiegel Online hingegen scheint das Interesse zu vertreten, SPIEGEL-Leser als Follower des "Zeitgeists" erscheinen zu lassen, je nach zu diskutierendem Thema entweder als Durchschnittswähler, als AfD-Anhängergemeinde oder als Greta-Thunberg-Liebesbrief-Mitunterzeichner…

  • Es gibt keine grundsätzliche Pflicht zur Bewirtung, es sei denn, es besteht ein Kontrahierungszwang. Das kann im Einzelfall (einziges Restaurant auf einer Insel) zutreffen, aber die Privatautonomie wird definitiv höher gewichtet.


    Wenn also einem Wirt die Nase des Gastes nicht passt, kann er denjenigen jederzeit ohne Angabe von Gründen vor die Tür setzen.

    OK und der Tankwart kann dann also auch seine Zapfsäule schließen und der Discounter die Türen? Also ich kenne eine Hausordnung von einen Discounter, Diebstahl wird in der Hausordnung mit Hausverbot sanktioniert. (Ohne Hausordnung wäre das nicht möglich - nur die Anzeige des Diebstahls, so der Marktleiter auf Nachfrage) Na ja ich würde den Wirt empfehlen zusagen, dass alle Tische reserviert sind. Ob und wann es eine grundsätzliche Pflicht zur Bewirtung gibt oder nicht, ist strittig. Discotheken lösen diese Frage durch "Mitgliedschaft" im Club. Rechtliche Überprüfung bleibt ja in allen Fällen die Ausnahme.

    Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.

  • OK und der Tankwart kann dann also auch seine Zapfsäule schließen und der Discounter die Türen? ...

    Das kommt darauf an. Wenngleich auch für Tankstellen und Discounter nicht per se ein Kontrahierungszwang gesetzlicher Art existiert, kann sich dieser auf Grund anderer Tatsachen ergeben. Zum Beispiel, weil die Tankstelle/Discounter in weitem Umkreis (Gummiargument, ich weiß) die Einzige ist, also regional eine monopolartige Stellung einnimmt.

    Bei Discotheken kommt noch ein anderer Aspekt hinzu, das neu geschaffene Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG). Weist der Türsteher z.B. nur ausländisch aussehende Personen ab, kann es für ihn teuer werden.


    Schwierig wird es ohnehin, weil der Wirt einer Gaststätte oder der Betreiber einer Diskothek gar keinen Grund nennen muss, um den Gast abzuweisen. Wenn man also nicht ein Video besitzt, auf dem der Wirt äußert "Kanaken kommen hier grundsätzlich nicht rein" kommt man auch mit einer Zivilklage auf Schadenersatz mit Verweis auf das AGG nicht weit.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Es liegt eher im Eigeninteresse des Wirts, möglichst jeden Kunden zufriedenzustellen - deswegen wird in der Gastronomie das Hausrecht vor allem Anwendung finden, wenn eines Gastes Verhalten andere Gäste zu vertreiben drohte… die Moderation von Spiegel Online hingegen scheint das Interesse zu vertreten, SPIEGEL-Leser als Follower des "Zeitgeists" erscheinen zu lassen, je nach zu diskutierendem Thema entweder als Durchschnittswähler, als AfD-Anhängergemeinde oder als Greta-Thunberg-Liebesbrief-Mitunterzeichner…

    Vielleicht ist der klassische Ausdruck "Zensur" für das Verhalten falsch. Deine Betrachtung der Vorgänge hat schon was für sich. Am Ende würde man besser von "manipulativer Auswahl" statt "Zensur" ausgehen, aus welchen Gründen auch immer. Ich sehe darin allerdings immer noch das Verhalten des Relutionierens welches zum Spiegelgate führte. Ist man in dieser Redaktion lernresistent?

    :thinking-020:

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

  • Vielleicht ist der klassische Ausdruck "Zensur" für das Verhalten falsch. Deine Betrachtung der Vorgänge hat schon was für sich. Am Ende würde man besser von "manipulativer Auswahl" statt "Zensur" ausgehen, aus welchen Gründen auch immer. Ich sehe darin allerdings immer noch das Verhalten des Relutionierens welches zum Spiegelgate führte. Ist man in dieser Redaktion lernresistent?

    :thinking-020:

    Da der "Der Spiegel" sowieso das niedrigste Niveau seit seiner Ersterscheinung erreicht hat, kann man sich den Kauf dieses Journals durchaus sparen, zumal der Preis auch ein Höhe erreicht hat, wo die journalistische Gegenleistung in keiner Weise mehr gegeben ist.