Israel: Volk ohne Raum(?)

  • Und Stephen Harper sagte auch noch:


    "Weder Israels Existenz noch seine Politik ist heute verantwortlich für die Instabilität im Nahen Osten. Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, das langfristig in den Idealen von Freiheit, Demokratie und Rechtssicherheit verankert ist.




    Meine Antwort zu dem Schwachsinn: :lach-m::lach-m::lach-m::lach-m::lach-m::lach-m::lach-m:

    Bildungsnotstand in kanadischen Amtsstuben....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


  • Der Aufforderung, ich sollte mich schaemen, kann ich nun auch nicht nach langer Ueberlegung Folge leisten.

    Zum Thema "schaemen". Das tun offenbar viele Israelis, das habe ich gelernt, ob ihrer Justizministerin, die Wahlwerbung damit macht, dass sie Faschistin ist. Garant fuer Rechtssicherheit und Freiheit?


    Bildungsnotstand wohin man auch schaut.

  • Jetzt staune ich aber, dass du hier mit erhobenem Finger die Beibehaltung jüdischer Werte anmahnst.

    Welche siehst du durch wen verletzt? Durch Christen, durch Muslime?

    Der Zionismus an sich ist völlig den jüdischen Werten entgegengesetzt. Das Judentum bekennt sich zum Humanismus und zum Völkerrecht. Zudem ist es nach Jüdischen Glauben dem Messias vorbehalten, die juden in Heilige Land zu führen. Die Zionisten sind dazu nie berufen gewesen und schon gar nicht auserwählt!

  • Auch wenn ich nicht gefragt bin - siehe oben: Vielleicht durch die Juden selbst? Genauso wie christliche Werte oft genug durch Christen verletzt werden.

    Ich würde das einschränken! Es sind einzig die Zionisten und ultrarechten radikalen Juden, die meist ihre eigene Religion entweder nicht kennen oder bewußt verfälschen und die in Einheit mit den Evangelikalen Zionisten die faschistoide Politik des israelischen Regimes unterstützen.

  • Mit einem grossen Plakat an der Autobahn nach Tel Aviv laedt die Organisation "Breaking the Silence" Besucher des Eurovisions Constest zu einer Fuehrung in der besetzten Stadt Hebron ein.


    Mal schaun, wer neben dem Sing Sang - Spektakel an der Realitaet der Apartheid interessiert ist.

  • "Weder Israels Existenz noch seine Politik ist heute verantwortlich für die Instabilität im Nahen Osten. Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, das langfristig in den Idealen von Freiheit, Demokratie und Rechtssicherheit verankert ist.“




    ja,ja, sagte Stephen Harper. Spricht aus diesem Politiker reines Unwissen, oder wie interpretiert er die drei Begriffe "Freiheit, Demokratie und Rechtssicherheit?. Nicht nur die Bewohner von Khirbet Humsa koennen ein Lied davon singen. Nun ist Kanada bekanntlich sehr weit entfernt vom Jordantal, aber man koennte dennoch etwas mehr Kenntnis erwarten - nicht von dir, aber von einem Politiker.


    Juden sind nicht verpflichtet ihre Haueser in ihren illegalen Siedlungen fuer Truppenuebungen zu verlassen, Palaestinenser dagegen schon, (um nur eines von vielen Beispielen von Voelkerrechtsbruch zu nennen). Diese naemlich sind es, die ihr bisschen Hab und Gut, ihre Kinder, ihre Ziegen und Schafe und Wasserbehaelter (weil die Besatzungsmacht ihnen nicht erlaubt, die Wasserinfrastruktur anzuschliessen) einzupacken und ihren Grund und boden temperaer zu verlassen. Und diese Schikane mehrmals jaehrlich. Einige Menschen sind der haufigen Evakuierungen muede und so erschoepft, dass sie fuer immer ihre Heimat verlassen. Ziel der "stabilisierenden" Besatzungsmacht, die die Ideale von Freiheit und Rechtssicherheit verkoerpert?


    "Im gewöhnlichen Hebräisch: Wenn es keine Trainingsübungen gibt, gibt es Palästinenser, die wie Unkraut sind. Wenn es Trainingsübungen gibt, wird das Unkraut ausgedünnt, und deshalb erhöht die IDF die Übungen im Dienste der Siedlungen und im Geiste des Oberbefehlshabers Smotrich. "



    https://www.haaretz.com/…/.premium-palestinians-are-evicted…

    Palästinenser werden aus ihren Häusern geholt, "wie Unkraut" für Übungen der israelischen Armee.

  • „Manche nennen Israel einen Apartheidsstaat. Das ist das Gesicht des neuen Antisemitismus. Diese Anschuldigung zielt auf die Juden, indem sie vordergründig nur auf den Staat Israel zielt, und versucht die alten Vorurteile für eine neue Generation salonfähig zu machen.“


    Das sagte Stephen Harper, Premierminister von Kanada

    Du verwechselst Antzionismus mit Antisemitismus. Kann ja mal vorkommen.

  • Du verwechselst Antzionismus mit Antisemitismus. Kann ja mal vorkommen.

    "Verwechslungen" kommen vor, dieterbruno, du sagst es. Harper, von dem das prozionistische Zitat stammen soll, ist nicht der amtierende kanadische Premierminister. Dieser heisst so viel ich weiss, Trudeau. Man kann nicht immer up to date sein, doch es waere schon wuenschenswert in der Gegenwart angekommen zu sein, wenn man den Finger zur Wortmeldung hebt..

  • Da hast du vollkommen recht. Wenn allerdings der Grad der Verblendung ein gewisses Maß erreicht hat, ist das schwierig.

    Mein Land ist eine Insel. Aber nicht von Wasser, sondern von Hass umgeben. Ephraim Kishon


    Und dann der Ordnung halber: Kishon ist verstorben. Nichtsdestotrotz sind seine Worte festgeschrieben. Genau so wie die eines Ex-Premiers! Wem immer das auch nicht passen mag. Grins*

    Und apropos "Verblendung": Wenn manche Leute wissen würden, wie ihr trauriges Bemühen, nicht genehme Zitate aus ihrem Sinngehalt herauszunehmen zwecks Abwertung des Zitierenden - dann würden diese das lassen. Oder auch nicht, weil zu sehr Hass verblendet. 8)



  • Mein Land ist eine Insel. Aber nicht von Wasser, sondern von Hass umgeben. Ephraim Kishon....

    Auch der selige E. Kishon sah hauptsächlich den Splitter im Auge der anderen, nicht die Balken in denen seiner Landsleute.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • ...

    Wenn manche Leute wissen würden, wie ihr trauriges Bemühen, nicht genehme Zitate aus ihrem Sinngehalt herauszunehmen zwecks Abwertung des Zitierenden - dann würden diese das lassen. Oder auch nicht, weil zu sehr Hass verblendet. 8)



    Also "Haß" kann ich hier bei keinem verorten. Wenn du konkrete Beispiele hast, dann nenne sie und bitte auch zitieren. Deine unmöglichen Übertreibungen in der Interpretation der Texte der User ist einfach nur erbärmlich. Wenn dir die Mittel fehlen, dich argumentativ, sachlich mit diesen Usern auseinander zu setzen, dann geh üben.


    Ach und bitte erkläre doch mal deine Sicht auf die Siedlungspolitik Israels, denn ich bin wirklich gespannt, wie du das Errichten von Siedlungen auf dem Staatsgebiet der Palästinenser rechtfertigst, ohne dabei gegen grundsätzliche Abkommen und Zusagen seitens der UN und ihrem Teilungsplan zu verstoßen.


    Welches Recht rechtfertigt das Vorgehen der Siedler?

    Welches Recht rechtfertigt das Vorgehen der IDF im Westjordanland?

    Welches Recht rechtfertigt die Annektion der Golanhöhen?


    Verhältnismäßigkeiten sind hier der Schlüssel, um zu verstehen.

    Russland hat die Krimbewohner gefragt, ob sie wollen oder nicht. Dafür wurden sie "bestraft".

    Israel hat weder gefragt noch macht es Anstalten die Enteigneten zu entschädigen und wird bis aufs Messer verteidigt. Vor allem von Propagandisten wie dir.


    Findest du das verhältnismäßig? Oder kann man das jetzt wieder nicht vergleichen, weil die Russen böse und Israel gut ist? ;)


    ...ich harre der Dinge die jetzt von dir kommen.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Mein Land ist eine Insel. Aber nicht von Wasser, sondern von Hass umgeben. Ephraim Kishon

    Herr Kishon kannte die Entwicklungen in der Politik des derzeitigen Apartheidsregimes von Netanyahu nicht. Und man hätte ihn damals schon fragen müssen, ob er Landräuber, Terroristen, wie Stern, Begin etc., ethnische Säuberer etc. geliebt hätte, wenn sie sein Hab und Gut enteignet und seine Familie vertrieben oder gar ermordet hätten.

  • Herr Kishon hat seinen Geburtsort, der von "Hass umgeben" ist, freiwillig gewaehlt. Nach eigenen Angaben wurde er in Israel als 25- Jaehriger "wieder geboren", im Jahr 1949, nach der Ermordung und Vertreibung Hundertausender Palaestinenser.

    Seine Heimat Ungarn hat er verlassen. Er haette anstatt zu klagen dort bleiben oder sich eine andere "Insel" aussuchen sollen. So einfach ist das.

  • Derzeit scheint sich im Dt. Bundestag eine unheilige Koalition parteienübergreifend zu formieren, die BDS mit Antisemitismus gleichsetzen will und jegliche Kritik am zionistischen Regime im Keim ersticken will. Diese Einschränkung der Meinungsfreiheit ist grundgesetzwidrig, sie verstößt gegen die Beschlüsse der UNO und diverse Resolutionen zu Israel und seiner Politik gegenüber dem Palästinensischen Volk.

  • Derzeit scheint sich im Dt. Bundestag eine unheilige Koalition parteienübergreifend zu formieren, die BDS mit Antisemitismus gleichsetzen will und jegliche Kritik am zionistischen Regime im Keim ersticken will. Diese Einschränkung der Meinungsfreiheit ist grundgesetzwidrig, sie verstößt gegen die Beschlüsse der UNO und diverse Resolutionen zu Israel und seiner Politik gegenüber dem Palästinensischen Volk.

    Ich dachte immer, Meinungsfreiheit sei der Deutschen hoechstes Gut.

    Zur Gleichsetzung von Antizionismus mit Antisemitismus, der von verschiedenen Parteien eingebrachte Anti-BDS-Antrag, der morgen im Bundestag abgesegnet werden soll, haben juedische! und israelische! Wissenschaftler einen Aufruf gestartet. Sie warnten eindringlich und mit scharfen Worten davor, diese beiden Begriffe zu vermischen und BDS mit Antisemitismus gleichzusetzen. Sie bezeichneten es als "inakzeptabel und eine Bedrohung fuer die freiheitliche demokratische Grundordnung in Deutschland."

    "Wie von der Europäischen Union bestätigt, sind Erklärungen und Maßnahmen im Zusammenhang mit BDS durch die Meinungs- und Vereinigungsfreiheit geschützt, wie sie in der Charta der Grundrechte der EU verankert ist."


    https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012256.html

  • ...

    Zur Gleichsetzung von Antizionismus mit Antisemitismus, ...

    Der Unterschied ist eigentlich völlig klar, denn Antisemitismus richtet sich gegen Personen und Gruppen und Zionismus ist eine Ideologie.


    Jetzt haben aber jüdische Gruppen seit etlichen Jahren daran gearbeitet, dass Zionismus gar nichts anderes bedeuten soll, als das Existenzrecht des Staates Israel zu begründen. Jedwede Vorgeschichte aus dem 19. Jahrhundert oder WK I oder WK II spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. Die Schlussfolgerung ist dann wie folgt: Wer antizionistisch argumentiert spricht dem Staat Israel das Existenzrecht ab und ist folglich Antisemit. Punkt. Aus. Ende jeglicher Diskussion.


    Es macht also gar keinen Sinn da differenzieren zu wollen. Man landet immer in der gleichen Ecke.