Israel: Volk ohne Raum(?)

  • Kein Kolonialstaat kann sich ohne den Einsatz von Gewalt auf Dauer halten. Darin liegt die Gefaehrdung fuer dieses Land, nicht weil der Islam eine repressive und barbarische Religion ist. In vorzionistischer Zeit klappte es ganz gut mit dem Zusammenleben in Palaestina von Muslimen und Juden.

    Die staendige Wiederholung von Stereotypen macht diese nicht wahrer.

  • Kein Kolonialstaat kann sich ohne den Einsatz von Gewalt auf Dauer halten.

    Das stimmt nicht. Viele Länder, die durch Kolonisation entstanden sind, hatten ihre Phase der Gewalt bald überwunden. Was in Palästina abgeht ist ungewöhnlich. Der Islam ist mit dafür verantwortlich, dass dort kein dauerhafter Frieden einkehrt.


    Der Islam trug auch dazu bei, dass kein Eroberer in Afghanistan Fuß fassen konnte. Die Amerikaner sind gerade am scheitern. Die Taliban gewinnen wieder mehr Macht.

  • Stimmt, was in Palaestina abgeht ist ungewoehnlich und darum ist m.M. nach nicht der Islam schuld sondern Zionisten, die sich fuer das auserwaehlte Volk Gottes halten in einem rein juedischen Staat. Wo gibts denn Aehnliches sonstwo? Wenn man versucht, Raub mit Enteignung besser zu reden, dann ist dort wahrlich kein Frieden moeglich.


    Afghanistan als Vergleich? Mann oh Mann, wie abstrus ist das denn. Warum wohl machten sich dort so viele "Eroberer" ran? Aber das gehoert eher nicht hierher. Mach doch ein neues Thema dazu auf, entweder ueber den boesen Islam oder das muslimische Afghanistan.

  • Stimmt, was in Palaestina abgeht ist ungewoehnlich und darum ist m.M. nach nicht der Islam schuld sondern Zionisten, die sich fuer das auserwaehlte Volk Gottes halten in einem rein juedischen Staat. Wo gibts denn Aehnliches sonstwo?

    Alle religiösen Gruppen halten sich für Gottes auserwähltes Volk. Ähnliches gibt es z.B. in Italien, mit dem christlichen Gottesstaat Vatikan. Würde drumherum der Islam herrschen, kannst du dir vielleicht vorstellen was dort los wäre.


    Warum wohl machten sich dort so viele "Eroberer" ran?

    Die wollen die Bodenschätze. Dort gibt es viel Kupfer, Eisenerz, Lithium, Uran.

  • Alle religiösen Gruppen halten sich für Gottes auserwähltes Volk. Ähnliches gibt es z.B. in Italien, mit dem christlichen Gottesstaat Vatikan. Würde drumherum der Islam herrschen, kannst du dir vielleicht vorstellen was dort los wäre...............

    Garnichst wäre los! Der Vatikan hat kein Land geraubt, kein Volk vertrieben, der Islam ist auf den selben "Einzigen Gott" ausgerichtet, wie Judentum und Christentum, also gibt es keinen Grund für irgend welche Feindschaft!

  • Der Vatikan hat kein Land geraubt, kein Volk vertrieben

    Das hier könnte deine Wissenslücke schließen: https://en.wikipedia.org/wiki/…schichte_des_Christentums


    der Islam ist auf den selben "Einzigen Gott" ausgerichtet, wie Judentum und Christentum, also gibt es keinen Grund für irgend welche Feindschaft!

    Nur den gleichen Gott anbeten reicht leider nicht aus. Der Islam ist seit seiner Entstehung gezwungen, sich gegen die anderen abrahamitischen Religionen durchzusetzen.

  • Die Geschichte des Christentums ist voller Verbrechen, aber der Vatikan ist nur eine Enklave und nicht mit dem Christentum gleichzusetzen. Er hat kein Land geraubt.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • Der scharfzüngige Philosoph Denis Diderot erkannte: „Der Islam ist der Feind der Vernunft“


    Krieg und Gewalt sind immer bar jeder Vernunft. Und christliches Überwinden eines „Deus lo vult“ ist im antiquierten Denken des Islam nicht angekommen. Sie frönen Leuten wie Ziya Gökalp mit seiner Rekrutierung:


    „Die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme / Die Moscheen unsere Kasernen, die Gläubigen unsere Soldaten / Diese göttliche Armee ist bereit“.

  • Die Geschichte des Christentums ist voller Verbrechen, aber der Vatikan ist nur eine Enklave und nicht mit dem Christentum gleichzusetzen. Er hat kein Land geraubt.

    Die Herrscher in dieser Enklave, also die Päpste, haben immer von Verbrechen profitiert! Nicht umsonst spricht man, so man über den Reichtum spricht, über das Blutgeld der Kirche.


    Nietzsche schrieb:

    "Die Kirche ist die höchste aller denkbaren Korruptionen."

  • Die Naivität einiger Leute gegenüber dem Islam ist erschütternd.


    Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass der Widerstand gegen Israel aus dem Islam entspringt, und zwar ganz egal welche islamische Konfession man betrachtet, Schiiten und Sunniten sind sich darin einig, dass Israel verschwinden muss.


    Die Palästinenser und viele Moslems ebenso reagieren emotional, wenn es um Israel und dem eigenen Staat geht. Das macht die Massen ideologisch und politisch blind, sie sind leicht verführbar. Was haben die palästinensischen Parteien und Organisationen seit 1948 erreicht, außer das zig Millionen von ihrem in Flüchtlingslager geistig und seelisch dahinvegetieren? Wo bleibt die arabische bzw. islamische Solidarität? Es stimmt schon dass die arabischen Nachbarn palästinensische Flüchtlinge aufgenommen haben — allerdings ist das ein Import mit sozialem, ökonomischen und vor allem politischen Sprengstoff. Jordanien und der Libanon sind daran teilweise implodiert. Es ist daher für die arabischen Staaten viel einfacher abzuwarten, die Palästinenser zu alimentierten und sich so die Probleme vom Halse zu halten. Die arabischen Gegner haben es bislang nicht geschaffen, einen ähnlich erfolgreichen Staat wie das zionistische Israel aufzubauen — diese Staaten und ihre Wirtschaft sind zweit und drittklassig - wenn man von einigen Öl-Ländern absieht - weil sie von ganz erbärmlichen politischen und korrupten Politikern und Cliquen beherrscht werden; aber diese Länder sind nicht wegen einer zionistischen (jüdischen) Verschwörung, wie die arabischen Massen glauben, rückständig, sondern wegen ihren staatlichen und gesellschaftlichen Zustände, die aus einer seit 1948 verfehlten Politik besteht.

  • Die Herrscher in dieser Enklave, also die Päpste, haben immer von Verbrechen profitiert! Nicht umsonst spricht man, so man über den Reichtum spricht, über das Blutgeld der Kirche.


    Nietzsche schrieb:

    "Die Kirche ist die höchste aller denkbaren Korruptionen."

    Ja, was denn nun - haben die Christen, im Gegensatz zum Islam, das "Deus lo vult" überwunden, oder ist die christliche Kirche immer noch ein Hort des Verbrechens?



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • Die Geschichte des Christentums ist voller Verbrechen, aber der Vatikan ist nur eine Enklave und nicht mit dem Christentum gleichzusetzen. Er hat kein Land geraubt.

    Das Christentum hat sogar ganze Weltreiche vernichtet. Paulus trug das Gift des Christentums zu den Römern. Ab dem Zeitpunkt ging es abwärts mit ihnen.


    Ich sagte nie der Vatikan sei das "Das Christentum". Der Vatikan ist eine christliche Theokratie.

  • Ja, was denn nun - haben die Christen, im Gegensatz zum Islam, das "Deus lo vult" überwunden, oder ist die christliche Kirche immer noch ein Hort des Verbrechens?

    Die Christen wurden durch die Aufklärung ziemlich leise gedreht. Was noch geblieben ist, sind die sexuellen Übergriffe gegen Minderjährige seitens kath. Priester.

  • christliches Überwinden eines „Deus lo vult“

    Lachhaft, diese Vorstellung. Denk mal an Dabbelju und seinen Gotteskrieg gegen den Irak. Und auch Trampel ist dieser Vorstellung nicht abgeneigt, schließlich gehören die Evangelikalen zu seinen treuesten Unterstützern. Und dann guck mal, welchen Einfluss die orthodoxe Kirche in Osteuropa hat.

  • Die Palästinenser und viele Moslems ebenso reagieren emotional, wenn es um Israel und dem eigenen Staat geht.

    Tja, wer von seinem Land vertrieben wird und seinen Besitz zurücklassen muss, reagiert "emotional". Und dann kommt der Vergleich mit den deutschen Ostgebieten. Ich frage mich nur, wann die Palästinenser einen Krieg mit 20 Millionen Toten vom Zaun gebrochen haben.


    Israel ist Mitglied der UNO und hat sich als solches an die UN-Charta zu halten. Die verbietet u.a. Annexionen anderer Gebiete. So einfach ist das.

  • Mohammeds Hass auf die Juden kam daher, dass ein paar jüdische Stämme aus Mekka und Umgebung sich weigerten zum Islam überzutreten. Andererseits ließ er sich vom Judentum inspirieren, als er seine neue Religion entwickelte.


    Angeblich soll Mohammed auch einen Text besessen haben, den christliche Missionare in seiner Gegend mit sich führten. Mit Christen hatten die ersten Muslime sonst aber noch keine nennenswerte Berührung.