Quo vadis Israel?

  • und wenn Frau Merkel den roten Teppich einem Netanjahu ausrollt, regt sich keiner darueber auf.

    ....den ich auch für einen Terroristen halte.....und obendrein auch noch kriminell.....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....



  • ....„In Pervertierung der Position ihres Vaters (Kampf dem Antisemitismus, Ablehnung der arabischen Feindschaft gegen Israel) eignet sich Hecht-Galinski, die sich nicht scheut, auf Veranstaltungen gemeinsam mit Hamas-Sympathisanten aufzutreten, ausgerechnet das Lebensmotto eines Verstorbenen an, das ihrem verqueren Israelbild diametral entgegensteht – und das auch noch an seiner letzten Ruhestätte....

    Niemand weiß, wie sich H. Galinsky heute äußern würde angesichts der Sauereien, die eine rechtsextreme israelische Regierung zu verantworten hat. Zitate von gestern kann man nicht 1:1 auf heutige Situationen anwenden, wenn man deren Zeitbezug nicht aktualisiert.

    „Fürchte nicht menschlich zu sein, fürchte, nicht menschlich zu sein.“

    (Manfred Hinrich)


  • Besteht etwa die Gefahr,dass Israel ohne den Feind von aussen aufgrund der vielen,divergierenden Gruppen,als Staatsgebilde zerbricht??

    Anders kann ich mir seine permanente Ablehnung aller noch so gut gemeinten Vorschläge unterschiedlichster Herkunft nicht erklären.

    Oder??

    Jeder Vorschlag, der das Westjordanland den Palästinensern zuordnet, ist für die Zionisten in der Regierung Israels nicht akzeptabel.

    Denn diese Fraktion will "Erez Israel"! Was das bedeutet, kann man ganz leicht selber googeln. Sollte man auch machen, denn den Weg muß jeder selber gehen.


    Es gibt ja den so oft betonten "historischen Anspruch", den das jüdische Volk auf dieses Gebiet hat.

    Nicht nur über dieses Anspruch, der mMn sehr anmaßend ist, muß man reden, auch über die Dimensionen, die den Zionisten so vorschwebt.

    Der Ist-Zustand ist nicht das beanspruchte Gebiet. Leider ist dieser Anspruch nach dem Teilungsplan nicht mehr so einfach durchdrückbar. Die Gebiete, die den Palästinensern zugesprochen wurde, sollten eigentlich Israel werden.

    Deshalb wurde der Teilungsplan auch von den Nationalisten (Stern, Irgun) abgelehnt.

    Auch arabische Gruppen lehnten ab. Das hatte damit zu tun, dass damals mehrheitlich noch Menschen nicht jüdischen Glaubens die Mehrheit bildeten. Solchen einen jüdischen Nationalstaat über zu stülpen, hielten sie nicht für richtig (die Zeit hat ihnen Recht gegeben).

    Eine per Definition bezeichnete Willensnation war nie geplant.


    Und da passt dann auch die Überschrift zu dieser Diskussion. Denn es sind die Grenzen dieses Landes, die ständig ein Politikum sind. Wenn also Palästinenser lediglich fordern, dass das Westjordanland IHR Staatsgebiet ist, dann ist diese Forderung weder gegen Israel gerichtet. noch ist sie judenfeindlich. Nur die israelischen Siedlungen sind illegal. Es ist auch illegal, ein Land von der natürlichen Wasserversorgung abzuschneiden und auch einen Teil eines anderen Landes, das während eines Krieges besetzt wurde, einfach zu behalten (annektieren).


    Israel hat ein Problem. Es ist einfach zu klein. Einige der historischen Siedlungsgebiete der verfeindeten historischen israelischen Stämme fehlen noch, um eine Einheit vorzutäuschen, die es historisch so nie gab.

    Mir persönlich ist auch die Definition des israelischen Volkes etwas unstimmig. Gern begreife ich diese Menschen als Glaubensgemeinschaft. Damit hab ich kein Problem, obwohl auch hier kleine Unterschiede zu bedenken sind. Nur warum "Ein Volk?" ..was bedeutet das? Und wie können Menschen, die in den verschiedensten Ecken und Kulturen unseres Planeten über Jahrhunderte lebten, sich als ein Volk begreifen, obwohl sie bis vor knapp 1000 Jahren nicht mal die gleiche Sprache sprachen.

    Nicht falsch verstehen, man kann das gern versuchen. Nur leider darf das dann nicht Formen des Nationalismus annehmen. Denn der ist systemisch immer eine Diskriminierung anderer Ethnien.


    Argumentativ hat die israelische Regierung also ein Problem. Es wär gern größer, darf aber nicht.

    Es wär gern Araberfrei, darf aber nicht. Somit darf man Annektionen und illegale Siedlungen gern als Umwege bezeichnen, die jene Planer gehen, um ihre Ziele doch noch zu erreichen.

    Wie die Kritik an solch Vorgehen aussieht, brauch ich wohl nicht zu erwähnen.

    Jegliche Einschränkungen, die Israel international unterworfen wird, wird als Diskriminierung aufgefasst. Jup, eine recht individuelle und einseitige Sicht, nur Kritik daran....du wirst es ahnen....richtig!


    Stelld ir nur mal folgendes Szenario vor.


    Die UN beschließt, dass Israel alle illegalen Siedlungen auflöst und den Grund und Boden den eigentlichen Besitzern zurück zu geben. Falls sich ISR weigert, werden Sanktionen beschlossen. ....uff... harter Tobak!

    Die UNO Sicherheitstruppe übernimmt die Überwachung der Grenzen und die internationale Gemeinschaft hilft beim Aufbau staatlicher Strukturen und Infrastruktur in Palästina.

    Heilige Stätten sind allen zugänglich.


    Klingt doch nach nem Pan, oder? Kannst aber in die Tonne kloppen. Mit viel Überzeugung und Eingeständnisse könnte man das mit Christen und Muslimen machen, denn auch diese leben historisch begründet in dieser Gegend. Einige sogar länger als mancher Jude. Obwohl bis zum Auftauchen der migrierten Juden aus allen Teilen der Welt lebten Juden und Muslime dort zusammen.....ohne größere Probleme.


    Man kann sich das auch mal versuchen vorzustellen. Da lebt man auf einem Hof mit angrenzender Olivenplantage. Deine Familie lebt dort schon seit gut 300 Jahren und der Laden läuft so, dass man sich und seine Familie gut ernähren kann. Dann kommen Menschen, die dir etwas Geld bieten wollen, um dein Land zu kaufen. Du sagst nein und die Sache ist für dich durch, denn du mußt ja nicht verkaufen.


    https://www.nzz.ch/internation…weig-von-jalud-1.18601701


    http://www.freunde-palaestinas…enbaeume-palaestinas.html


    ...nur mal Gedankenbeispiel.


    Ich will das mal alles so stehen lassen. Natürlich kann und darf das jetzt jeder so bewerten, wie es sich darstellt. Welche Möglichkeiten (Lobby) hatten die Bewohner dieses Landstriches, als sich die ersten Juden in den 20 ansiedelten? Welch "Lobby" haben sie heute? Und welche Interessenvertretung hat Israel weltweit?


    mfg

  • Noch passender zum Thread : der Blick nach vorne duerfe nicht "durch die Gespenster der Vergangenheit verstellt werden." (Zitat Willy Brandt)

  • Noch passender zum Thread : der Blick nach vorne duerfe nicht "durch die Gespenster der Vergangenheit verstellt werden." (Zitat Willy Brandt)

    Nun klingt das, resp. liest sich das aus meiner Sicht wie eine Abwiegelung nach dem Motto: Nun hört endlich mal auf mit den Hinweisen auf das Unrecht und die Verbrechen, die an den Juden begangen wurden. Denn das macht dann irgendwie "Kritik" schwieriger...


    Damit dann Willy Brandt nicht auf eine Schiene der Relativierung gestellt wird, hier zwei weitere seiner Zitate, die genau das wiedergeben, was auch sinngemäß Frau Merkel und andere Redner in Auschwitz sagten und grundsätzliche Gültigkeit behalten muss:


    „Vorbehaltloses Erkennen der Verbrechen, die von Deutschen und im Namen Deutschlands an anderen Völkern verübt worden sind, ist die erste Vorbedingung für eine Gesundung des deutschen Volkes.“

    Willy Brandt in einem Vortrag zu „Deutschlands außenpolitische Stellung nach dem Kriege“ in Stockholm, 9. Februar 1945

    „Die Deutschen müssen Verantwortung tragen. Verantwortung ist jedoch nicht dasselbe wie Schuld. Diejenigen, die sich nicht schuldig fühlen und an den nazistischen Verbrechen nicht schuld sind, können sich gleichwohl nicht den Konsequenzen einer Politik entziehen, der sich ein allzu großer Teil desselben Volkes bereitwillig angeschlossen hatte.“

    Willy Brandt in seinem Buch „Verbrecher und andere Deutsche“, 1946


    Leider ist das deutsche Volk in über 70 Jahren nicht wieder endgültig gesundet. Und der böse Virus des Hasses feiert heute wieder Auferstehung. Um eine andere Formulierung als die des "fruchtbaren Schoßes" zu bringen.

  • Leider ist das deutsche Volk in über 70 Jahren nicht wieder endgültig gesundet. Und der böse Virus des Hasses feiert heute wieder Auferstehung. Um eine andere Formulierung als die des "fruchtbaren Schoßes" zu bringen.

    Und die Juden?

    Die führen genau das heute in abgeänderter Form weiter fort, was die Deutschen 1945 nach Kriegsende aufgegeben haben....und dann auch noch mit dem Segen vieler angeblich demokratischen Nationen....(darunter die USA und die Bananenrepublik Deutschland)....

    Wie schon gesagt, ich finde das gar nicht schlimm, wenn man dann ab und an ein paar Raketen auf den Kopf bekommt....vielleicht wacht man dann tatsächlich mal auf.....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....



  • Meine Absicht war gewiss nicht, Willy Brandt auf eine "Schiene der Relativierung zu stellen.". Geht gar nicht, war er es doch, der Ende der 1930iger Jahre den Zionisten Zuspruch sandte fuer die geplante Staatsgruendung.


    Die Rede der Merkel in Auschwitz kann man wuerdigen, die Erinnerung an die Verbrechen der Nazis muss aufrecht erhalten werden, das sagten schon vor unserer Bundeskanzlerin andere, auch Willy Brandt - und das ist gut und richtig so.


    Weshalb aber wurde diese Erinnerung hier in diesem Thread angemahnt?

    Um - verstaendliche - Schuldgefuehle zu schueren, um Israelkritik zu unterdruecken? Die Instrumentalisierung des Holocaust ist ein altbewaehrtes Mittel dazu.


    "Es ist beschämend wie eigentlich hochgestellte intelligente Personen aus Politik, Wissenschaft und Kirchen das Denken dem Gehorchen untergeordnet haben und unterwürfig alles umsetzen was die Israel-Lobby von ihnen verlangt. Ein würde-loses Verhalten ohne Rückgrat, was verschiedene Gründe haben mag: Eine nicht aufgearbeitete familiäre Nazivergangenheit mit dem Ziel der Schulderlösung, latenter Rassismus gegenüber orientalisch-islamischen Menschen, kaltblütiges Karriereverhalten."


    http://der-semit.de/die-ihra-d…olle-akzeptanz/#more-2625


    Deswegen meine ich, dass zum Thema Israel, seine Besatzungspolitik und Unterdrueckung der Palaestinenser man die "Gespenster der Vergangenheit hinter sich lassen sollte." Die "Gesundung des deutschen Volkes "darf nicht weiter auf Kosten der Palaestinenser erfolgen.

  • Wenn Frau Dr. Merkel im Amt als Kanzlerin 14 jahre brauchte, um Auschwitz-Birkenau zu besuchen, was andere (Ost)Deutsche schon zu DDR Zeiten getan haben, daneben auch Buchenwald oder Stuthof, so kann man nur sagen, dass das etwas spät kam.

  • "Es ist beschämend wie eigentlich hochgestellte intelligente Personen aus Politik, Wissenschaft und Kirchen das Denken dem Gehorchen untergeordnet haben und unterwürfig alles umsetzen was die Israel-Lobby von ihnen verlangt"

    So weit das Zitat. Dumm nur,dass intelligente Leute viel zu selten auch klug sind oder so handeln.

    Und auf der Seite der Israelaffinen wird seltenst zwischen Antisemitismus und Antizionismus (speziell in der Anti-Netanjahu-Haltung) unterschieden .

  • Einer der wenigen, vielleicht ueberhaupt der einzige europaeische Politiker mit Rueckgrat war immer und ist der luxemburgische Aussenminister Jean Asselborn. Er wagt in der Nahostfrage Widerstand gegen die USA. Dank Asselborns juengster Forderung der Anerkennung Palaestinas durch die EU-Staaten, rueckt die Situation in Israel und den palaestinensischen Gebieten wieder auf die Tagesodnung Europas. Zumindest gab es eine Einigung zu einem Treffen im Januar, um den "Friedensprozess" im Nahen Osten zu besprechen. Da m.M.n. ein solcher schon laengst tot ist, kann es sich eher um eine Art Wiederaufleben handeln.

    Wie das Lützeburger Tageblatt berichtet, nimm Israel "die Entwicklung durchaus ernst." ... soll heissen, "man sei sehr besorgt".

    Asselborn kritisiert die neue Position der USA, die die israelischen Siedlungen in den Palaestinensergebieten nicht mehr "per se"

    voelkerrechtswidrig betrachten.

    Der Punkt, an dem es lt. Asselborn "kein Zurueck mehr gaebe, ruecke jeden Tag gefaehrlich naeher."

    Es ist zu fuerchten, dass der Zug laengst abgefahren ist und wie es gelingen soll, diesen aufzuhalten. darauf darf man gespannt sein.

    Mutig, wenn ein europaeischer Aussenminister deutliche Worte findet, in dem er Israel eine Kolonalisierung des Westjordanlandes vorwirft.

    Wenn bloss Herr Maas auch nur die halbe Portion davon haette.


    "Die Europäer seien weder in einem Anti-Israel- noch einem Pro-Palästina-Lager, betonte der luxemburgische Sozialdemokrat. „Es gibt jedoch internationales Recht, und es gibt diejenigen, die es überschreiten. Verstöße gegen das Völkerrecht können nicht ignoriert werden, insbesondere nicht in Europa.“ Dabei sei die Anerkennung Palästinas als Staat “weder ein Gefallen noch ein Freibrief”, sondern eine bloße Anerkennung des Rechts des palästinensischen Volkes auf seinen eigenen Staat. „Sie wäre nicht gegen Israel gerichtet“, sagte Asselborn.

    Die EU tue sich allerdings schwer damit, ihre politische Verantwortung für das Völkerrecht wahrzunehmen, sagte Asselborn noch vor drei Wochen. Deshalb solle sie eine Debatte über die Anerkennung eines Staates Palästina einleiten. Dieses Ziel scheint Asselborn nun erreicht zu haben."

    (Mit Material von Reuters)


    http://www.tageblatt.lu/headli…kRmK0Ig-qIyrkSqRjyLmyk5WK

  • Da es ja grad aktuell um die Definition geht, was Antisemitismus ist und was nicht, würde ich mal gern einen Artikel aus dem letztem Jahr vom DLF vorstellen.

    Ich ziehe mal einen Absatz als Zitat heraus, er sollte aber komplett gelesen werden.


    Zitat

    Judentum und Zionismus strikt voneinander trennen

    Rabbiner Yisroel möchte darüber aufklären, dass Judentum und Zionismus strikt voneinander zu trennende Dinge sind. Deshalb gibt er Interviews und betreibt auch die Internetplattform natruna.eu. Rabbiner Yisroel lehnt einen weltlichen Staat Israel, dessen Selbstverteidigung und dessen Siedlungspolitik auf Kosten der Palästinenser ab. Auch der Terminus „jüdischer Nationalismus“ überzeugt ihn nicht.

    „Der Begriff ‚jüdischer Nationalismus‘ ist ein Widerspruch in sich. Es ist eine Neudefinition jüdischer Identität, indem man Judentum von einer Religion in eine Nationalität umdefiniert. Judentum ist keine Nationalität im modernen Wortsinn. Juden sind nur deshalb Juden, weil sie Gottes Gesetze akzeptieren, nicht weil sie ein gemeinsames Land oder eine gemeinsame Sprache haben. Die Idee des Zionismus ist ein Angriff auf unsere Religion und aus jüdischer Sicht eine Art Götzenanbetung.“

    https://www.deutschlandfunkkul…ml?dram:article_id=417316


    Ich mache kein Geheimnis draus, dass ich für jeglichen religiösen Fanatismus nicht sonderlich viel übrig hab, nur ist der interne Konflikt innerhalb der Religionen ab und an erheiternd.


    mfg

  • Der Rabbi hat völlig Recht und liegt voll auf der Linie der großen jüdischen Gelehrten des Judentums. Der Zionismus ist Blasphemie und eine völlige Verfälschung der Religion. Man braucht auch nur die Bücher von Shlomo SAND dazu zu lesen, wie z.B. "Die Erfindungdes jüdischen Volkes" und "Die Erfindung des Landes Israel", um sich ein Bild zu machen.

  • "Oeffentlicher Hinrichtung von UNO-Botschafter Heusgen durch Simon Wiesenthal Zentrum".

    Schreibt Ludwig Watzal in Der Semit".


    Alle Jahre wieder.... das Simon Wiesenthal - Zentrum veroeffentlichte seine Liste der zehn "gefaehrlichsten Antisemiten."

    Jahrelange koordinierte Hetzjagd und Verleugnung durch die rechtsextreme Israellobby weltweit hat wieder einmal Fruechte getragen.

    Prominentestes Opfer ist Jeremy Corbyn, Vorsitzender der britischen Arbeiterpartei, der aktuell eine "krachende" Niederlage bei den britischen Unterhauswahlen einstecken musste.

    In dessen Gesellschaft reiht sich auch ein Deutscher ein, naemlich der deutsche UNO-Botschafter Christopher Heusgen. Sein Verbrechen: Er hat sich fuer die Einhaltung der Menschenrechte der palaestinensischen und israelischen Zivilgesellschaft ausgesprochen: "Wir glauben, dass das Voelkerrecht der beste Weg ist, um Zivilisten zu beschuetzen und es ihnen zu ermoeglichen, in Frieden und Freiheit zu leben und keine Angst vor israelischen Bulldozern oder Raketen zu haben."


    Der Semit schreibt:"Bisher wurde die Verleumdung Heusgens nur von der Sprinterpresse, die aufgrund sog. Unternehmungsgrundsaetzen nicht unvoreingenommen ueber Israel berichten kann, aufgenommen." ... Wen wunderts...


    "Sollten die anderen gefuegigen Regierungmedien auf diesen Zug aufspringen, wird Heusgen als UNO-Botschafter nicht zu halten sein..

    Wegen deren "Israel-Hoerigkeit" darf bezweifelt werden, dass Merkel und Maas dann weiter hinter Heusgen stehen werden."


    An der Hetzkampagne war auch der "journalistische Verleumder Andersdenkender vom Dienst "Benjamin Weinthal beteiligt, Journalist der rechtsextremen israelischen Zeitung "Jerusalem Post." Seine bewaehrte Methode ist es, seine zionistischen Freunde von der Israellobby anzuruefen, die ihm dann die bestellten Kommentare liefern, um seine Hetzartikel zu veroeffentlichen.


    Weiter ist im "Der Semit"zu lesen:

    Wie naiv und eingeschuechtert die deutsche politische Klasse ist, dass sie auf jeden "antisemitischen Zug," der von der Israellobby aufs Gleis gesetzt wird, bedenkenlos aufspringt."


    http://der-semit.de/oeffentlic…Kz4OKafH6wrMPJ1oUmMKqfZVg


    Das Fehlen "kaltbluetigen Karriereverhaltens" koennte Heusgen zum Verhaengnis werden. Vielleicht liegen darin auch Gruende in Corbyns Niederlage. Wer weiss.

  • Wenn man sich die Geschichte der Antisemitismus-Hitparade anschaut, kann man das Simon-Wiesenthal-Zentrum nicht ernst nehmen. Insbesondere führt das SWC keine eigenen Recherchen durch, sondern übernimmt ungeprüft Meinungen anderer Publizisten.

    In anderem Zusammenhang äußerte sogar Michael Wolfsfsohn:

    Zitat

    Das Simon Wiesenthal Center trägt zwar den Namen des großen und großartigen Simon Wiesenthal, der Gerechtigkeit und nicht Rache wollte, wie er immer wieder überzeugend sagte, aber das ist nur der Name. Die Aktionen von Simon Wiesenthal hatten mit diesem Center nichts zu tun. Das Center hat den Namen Wiesenthals aus verschiedenen Gründen dann später übernehmen dürfen, auch gekauft, was für das Dokumentationszentrum von Simon Wiesenthal durchaus wichtig und hilfreich gewesen ist. Aber der Geist von Simon Wiesenthal weht leider nicht in diesem Simon Wiesenthal Center, das oft für Klamauk, aber nicht für wirklich intensive, pietätvolle Aufarbeitung steht [...]

    Leider muss man davon ausgehen, dass das SWC einen überproportional hohen Einfluss, vor allem in den USA hat.

  • Ich mache kein Geheimnis draus, dass ich für jeglichen religiösen Fanatismus nicht sonderlich viel übrig hab, nur ist der interne Konflikt innerhalb der Religionen ab und an erheiternd.


    mfg

    Erheiternd könnte der Konflikt sein, wenn er nicht überall so schreckliche Folgen gehabt hätte. Sogar der interne Kampf Katholiken gegen Protestanten war ja nicht ohne, obwohl die sich ja nun schon mal wenigstens auf Jesus Christus einigen konnten.


    Das einzige, was man auf Erden absolut niemals wird beweisen können, ist die Existenz eines irgendwie gearteten Gottes mit seinen Gesetzen. Und genau darüber schlagen sich die Menschen seit Anbeginn die Schädel blutig.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • Die Initiative des luxemburgischen Aussenministers Jean Asselborn zur Anerkennung eines palaestinensischen Staates lief bei der Bundesregierung ins Leere.

    Asselborn richtete diesbezueglich ein Schreiben an saemtliche EU-Aussenminister zur Anerkennung durch die EU-Staaten.

    Erwartungsgemaess und nicht ueberraschend haelt die deutsche Bundesregierung, wie sie auf der Bundespressekonferenz am Montag verlauten liess, nichts von solchen Plaenen. Sie beharrt auf dem Standpunkt, dass es Sache Israels und der Palaestinenser sei, eine Loesung auszuhandeln.

    Das ist der Bescheid, den die RT.com auf Nachfrage erhielt.

    Dabei wird feige ignoriert, dass ungeachtet der "Verhandlungen", die seit nunmehr fast 30 Jahren, beginnend mit dem Madrider Gipfel 1991 gefuehrt wurden, Israel den illegalen Siedlungsbau massiv ausbaute und damit ein ueberlebensfaehiger Staat Palaestina schon gar nicht mehr moeglich machte.


    Deutschland steht fest an Israels Seite, der Sicherheit Israels durch Staatsraison verpflichtet. Phrasen und Feigheit waren noch nie ein Garant fuer Sicherheit.

  • Erheiternd könnte der Konflikt sein, wenn er nicht überall so schreckliche Folgen gehabt hätte. Sogar der interne Kampf Katholiken gegen Protestanten war ja nicht ohne, obwohl die sich ja nun schon mal wenigstens auf Jesus Christus einigen konnten.


    Das einzige, was man auf Erden absolut niemals wird beweisen können, ist die Existenz eines irgendwie gearteten Gottes mit seinen Gesetzen. Und genau darüber schlagen sich die Menschen seit Anbeginn die Schädel blutig.

    Eben, das erheitert mich ja.


    Interne Auslegungskonflikte zeigen mir, wie inkonsistent und unlogisch Religion als ganzes ist.

    Wenn Juden andere Juden als Antisemiten bezeichnen, dann hat das was erheiterndes.

    Wenn sich radikale Christen (EV) sich gegen Christen stellen, die sich ihre Hintertür (Absolution) bewahren, stellen, dann wirds lustig. Und wenn Muslime anderen Muslimen ihre Religion streitig machen, dann kann ich mich nicht mehr halten vor lachen.


    Ob wir da von einem Gott reden, ist absolut sekundär.


    Ich kann mit dem Gott-Prinzip eh nix anfangen. Hab ich keine logische Matrix in meinem Hirn, sorry.

    Deshalb sind Streitereien innerhalb einer Konfession für mich der Oberbrüller.


    Und wenn jetzt die "Koppwackler" ....also die ultra Orthodoxen Juden, die diesen Staat ablehnen und den zionistischen Gedanken als Frevel betiteln, als Antisemiten bezeichnet werden dürfen, dann hat das was, was mich LOL machen läßt und in guten Momenten sogar ein ROFL... erzeugt.


    Eben jene Diskrepanz, zwischen Anspruch und Definitionshoheit ist es, der mir immer wieder bestätigt, wie dämlich Menschen sind, die sich solch Irrglauben hingeben.


    Schaden hat solch Einstellung in der Geschichte schon genug hinterlassen. Blut ist auch genug im Namen Gottes geflossen. Was wir definitiv nicht brauchen, ist eine Politik, die sich auf solch Unfug beruft und politische Dogmen definiert, die lediglich auf diesem Unfug fußen.


    Islamistischer Staat der auf de Sharia basiert? Will keiner!

    Jüdischer Staat, der auf der Tora basiert? Den will auch keiner.


    Sekularismus sollte als Definition demokratischer Staaten manifestiert werden. Religion sollte uf Politik keinen Einfluß haben. Dann, erst dannn sind wir in der Zivilisation moderner Staaten und Menschen angekommen.


    Alles andere ist pures Mittelalter!


    mfg

  • Erheiternd könnte der Konflikt sein, wenn er nicht überall so schreckliche Folgen gehabt hätte. Sogar der interne Kampf Katholiken gegen Protestanten war ja nicht ohne, obwohl die sich ja nun schon mal wenigstens auf Jesus Christus einigen konnten.


    Das einzige, was man auf Erden absolut niemals wird beweisen können, ist die Existenz eines irgendwie gearteten Gottes mit seinen Gesetzen. Und genau darüber schlagen sich die Menschen seit Anbeginn die Schädel blutig.

    Der Gott/die Götter sind in diesem Spiel den "Führern" völlig egal. Es geht um Macht, Territorien, Einfluss und Profite sowie auch insbesondere um die Stellungen der religiösen Patriarchen. Was wäre ein Papst, ohne den Glauben an Gott? Ideologie ist die Basis jeder Machtausübung!