Quo vadis Israel?

  • Es gibt ethische Grundwerte, die es zu achten gilt. Ethische Fragen nach dem Guten und Boesen, nach den sittlichen Werten ist eine Erziehungsaufgabe. Eine Antenne laesst sich entwickeln, man muss nicht dazu geboren sein.


    XXX Edit XXX

    Wenn die Weltgemeinschaft die moralischen und ethischen Werte, dazu die Charta der UN über die Menschenrechte und das Völkerrecht zugunsten des Rechts des Stärkeren aufgibt, so ist es angesichts der Probleme, vor denen heute die Menschheit steht, die kooperatives Handeln dringend erfordern, nicht mehr lange hin, bis alles den Bach hinunter geht. Der Homo sapiens erweist sich damit als unfähiger als die Dinosaurier, die immerhin nicht nach 4000 Jahren sogenannter Zivilisation zugrunde gingen, sondern unverschuldet nach 170 Millionen Jahren infolge eines Meteoriteneinschlags von der Erde verschwanden.

  • Der Homo sapiens erweist sich damit als unfähiger als die Dinosaurier, die immerhin nicht nach 4000 Jahren sogenannter Zivilisation zugrunde gingen, sondern unverschuldet nach 170 Millionen Jahren infolge eines Meteoriteneinschlags von der Erde verschwanden.

    Da Dummheit um ein Mehrfaches wirksamer ist als ein einschlagender Meteorit, können noch Wetten angenommen werden zu der Frage, wann homo sapiens seinen letzten Auftritt hat

  • Welche Werte sollen wir der kuenftigen Generation mit auf den Weg geben, Techniker?

    Der Staerkere frisst den Schwachen? Wie erklaere ich moralisches Handeln? Ist Ethik etwas fuer dumme Menschen?

    Diese Einstellung ist so alt wie die Menschheit und wird sich noch Generationen lang fortsetzen.

    Voelker wie Palaestinenser, Kurden, Minderheiten in China sind wirtschaftlich nicht attraktiv. Falls sie Hilfe bekommen stehen nur Eigeninteressen dahinter. Hat die "Hilfe" ihren Zweck erfuellt laesst man sie fallen. Gutes Beispiel sind die Kurden.

  • Stimmt ja alles, Wudi. Allerdings waere es an der Zeit, dass die Menschheit sich mal weiter entwickelt. Werte lebt, anstatt nur ueber sie zu reden. Das waere ein historisches Ereignis.

    Es hilft nichts, immer nur der Opfer zu gedenken. Darin sind wir Deutschen Meister.

    Gedenken ist gut und richtig. Mindestens genau so gut waere es, dabei zu helfen, kuenftige Opfer zu verhindern. Mit etwas Rueckgrat und Courage waere es moeglich.


    Heiko Maas sprach gestern mit dem israelischen Botschafter und der Botschafterin der VAE ueber die Aufnahme diplomatischer Beziehungen beider Laender und Bahrain. Einmal mehr wurde es als ein historischer Schritt zum Frieden im Nahen und Mittleren Osten bezeichnet. Es wurde der Heuchelei noch eins drauf gesetzt: Es eroeffneten sich damit auch neue Impulse fuer den Friedensprozess zwischen Israel und den Palaestinensern. Deutschland und die EU hielten an dem Ziel einer Zwei-Staaten-Loesung als Grundlage fuer einen gerechten und dauerhaften Frieden fest.


    Waere es fuer Herrn Maas nicht die Gelegenheit gewesen, auf die voelkerrechtliche Besatzung und Vertreibung hinzuweisen?

    Oder glaubt der Herr Aussenminister tatsaechlich an seine Worte und daran, dass Frieden unter Ausschluss der Gerechtigkeit moeglich ist?

  • Diese Einstellung ist so alt wie die Menschheit und wird sich noch Generationen lang fortsetzen.

    Voelker wie Palaestinenser, Kurden, Minderheiten in China sind wirtschaftlich nicht attraktiv. Falls sie Hilfe bekommen stehen nur Eigeninteressen dahinter. Hat die "Hilfe" ihren Zweck erfuellt laesst man sie fallen. Gutes Beispiel sind die Kurden.

    Das Problem besteht darin, dass diese Einstellung nicht zukunftsfähig ist und jegliche Moral verletzt. Ein Volk oder besser eine religiös geprägte Gemeinschaft, die über die Jahrhunderte so gelitten hat, wie eben die Juden, hat eine Ideologie hervorgebracht und praktiziert sie gegen jedes Völker-und Menschenrecht gegenüber den Palästinensern ungestraft, in einer Form , die an dunkelste Zeiten der Menschheit erinnert.

  • Waere es fuer Herrn Maas nicht die Gelegenheit gewesen, auf die voelkerrechtliche Besatzung und Vertreibung hinzuweisen?

    Oder glaubt der Herr Aussenminister tatsaechlich an seine Worte und daran, dass Frieden unter Ausschluss der Gerechtigkeit moeglich ist?

    Alles deutsches Blabla und dummes Geschwafele....Staatsraison....blabla...Schwachköpfe....

    Gar nix wird Maas machen, nix.....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....



  • Das Problem besteht darin, dass diese Einstellung nicht zukunftsfähig ist und jegliche Moral verletzt.

    Das Problem ist schon Jahrtausende zukunftsfaehig. Irgendwann verschwindet ein Volk, wie tausende zuvor in der Geschichte.

    Aendern wird daran die Globalisierung und die UN nichts.

  • Das Problem ist schon Jahrtausende zukunftsfaehig. Irgendwann verschwindet ein Volk, wie tausende zuvor in der Geschichte.

    Aendern wird daran die Globalisierung und die UN nichts.

    Wir leben im Heute und dankenswerter Weise mit dem Völkerrecht! Genozid ist ein Schwerverbrechen! und sollte deshalb in unser aller Interesse so geahndet werden. Wir Deutschen stellen auch nur etwa 1 % der Weltbevölkerung und sind eine Minderheit? Was , wenn es uns so erwischen würde, wie gegenwärtig die Palästinenser?

  • Wir leben im Heute und dankenswerter Weise mit dem Völkerrecht! Genozid ist ein Schwerverbrechen! und sollte deshalb in unser aller Interesse so geahndet werden. Wir Deutschen stellen auch nur etwa 1 % der Weltbevölkerung und sind eine Minderheit? Was , wenn es uns so erwischen würde, wie gegenwärtig die Palästinenser?

    Deutschland stand ja 1945 am Abgrund. Die Frage war, was machen die Allierten?

    Das Volk wurde nur zweigeteilt. Deutschland hatte das Know How, brachte die Sowjets in den Weltraum und die USA auf den Mond. Marschflugkoerper, Raketen, Duesenflugzeuge, ....

    Dann noch die Gestapo, Vorbild der Geheimdienste.

    Nur die Palaestinenser? Die koennen nicht viel bieten. Hoert sich hart an, ist aber Realitaet.


    Juden haben den groesseren Einfluss, jetzt mal ohne antisemitische Hintergedanken.

  • Deutschland stand ja 1945 am Abgrund. Die Frage war, was machen die Allierten?

    Das Volk wurde nur zweigeteilt. Deutschland hatte das Know How, brachte die Sowjets in den Weltraum und die USA auf den Mond. Marschflugkoerper, Raketen, Duesenflugzeuge, ....

    Dann noch die Gestapo, Vorbild der Geheimdienste.

    Nur die Palaestinenser? Die koennen nicht viel bieten. Hoert sich hart an, ist aber Realitaet.

    Du bist völlig einseitig informiert. Die Exilpalästinenser stellen in vielen arabischen Staaten die intellektuellen Eliten. und selbst in Deutschland arbeiten eine nicht geringe Anzahl Palästinenser als Ärzte und Wissenschaftler in gut dotierten Positionen. Palästina war vor der zionistischen Invasion und Okkupation keineswegs unterentwickelt.

  • Du bist völlig einseitig informiert. Die Exilpalästinenser stellen in vielen arabischen Staaten die intellektuellen Eliten. und selbst in Deutschland arbeiten eine nicht geringe Anzahl Palästinenser als Ärzte und Wissenschaftler in gut dotierten Positionen. Palästina war vor der zionistischen Invasion und Okkupation keineswegs unterentwickelt.

    Und wie und wo beeinflussen sie? Falls, nur sehr leise.

  • Und wie und wo beeinflussen sie? Falls, nur sehr leise.

    Die Frage sollte eher so lauten: Wie und wo gibt es Einflussmoeglichkeiten fuer die Palaestinenser?


    Laute Toene sind ihnen nicht erlaubt. Leise auch nicht. Bekanntlich erhalten sie per se den Stempel radikal , Antisemiten oder Terroristen zu sein.

    Man weiss den Einfluss zu verhindern , der das schoene Bild der "einzigen Demokratie des Nahen Ostens" beschaedigen koennte.

    Man muss nur mal schauen, wie es der Organisation "Juedische Stimme fuer einen gerechten Frieden in Nahost" geht. Einen besseren Befuerworter fuer ihre Belange koennten die Palaestinenser sich nicht wuenschen.

    Auf Druck des Zentralrats der Juden wurde dieser Organisation von der Bank fuer Sozialwirtschaft das Konto gekuendigt.

    Einer juedischen Organisation, die Israel kritisiert!

    Eine Wanderausstellung ueber die Nakba war dermassen "umstritten", dass sie in einigen Staedten verboten wurde. .

    Die juedische Gemeinde Duesseldorf ging massiv gegen diverse Ausstellungen vor und auch in Neuss ging der Ruf nach Meinungsfreiheit vorbei, um nur mal einige Beispiele zu nennen.

    Man erinnere sich an den Skandal um den Direktor des Juedischen Museums in Berlin Peter Schaefer, der nach "harscher Kritik" seitens des Praesidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland von seiner Position zurueckgetreten ist.


    Nach diesen wenigen Beispielen von vielen nochmals meine Frage - wie und wo koennten Exilpalaestinenser Einfluss nehmen?

  • Diese Einstellung ist so alt wie die Menschheit und wird sich noch Generationen lang fortsetzen.

    Voelker wie Palaestinenser, Kurden, Minderheiten in China sind wirtschaftlich nicht attraktiv. Falls sie Hilfe bekommen stehen nur Eigeninteressen dahinter. Hat die "Hilfe" ihren Zweck erfuellt laesst man sie fallen. Gutes Beispiel sind die Kurden.

    ...und weil diese Einstellung so alt wie die Menschheit ist, gab es schon immer Mord und Totschlag und Kriege werden sich kuenftig fortsetzen, wenn sich der Mensch nicht weiter entwickelt, was aber der Wirtschaftszweig der Waffenindustrie zu verhindern weiss.

  • Und wie und wo beeinflussen sie? Falls, nur sehr leise.

    Wer sich informiert, weiss um die nun 100 jährige Leidensgeschichte des palästinensischen Volkes, es gibt Literatur und Tatsachenberichte genug, auch wenn Israel derzeitig viele Dokumente verschwinden lässt, die die Wahrheit über den Zionismus belegen.

  • Wer sich informiert, weiss um die nun 100 jährige Leidensgeschichte des palästinensischen Volkes, es gibt Literatur und Tatsachenberichte genug, auch wenn Israel derzeitig viele Dokumente verschwinden lässt, die die Wahrheit über den Zionismus belegen.

    Die gibt es in der Tat. Dank vor allem israelischer Historiker. Nur - wer vertieft sich wirklich in dieses Thema? Es sind meist Leute, die eh darueber Bescheid wissen. Die anderen, die grosse Mehrheit interessiert es recht wenig, schliesslich ist der Nahe Osten nicht der Nabel der Welt. Verstaendlich - es gibt noch andere Brennpunkte. Die Informationen ueber die Medien - vergiss sie.

    Gerade kuerzlich las ich einen relativ ausgewogenen Bericht, ich glaube es war in der SZ. der mit der Erkenntnis endete: Die Palaestinenser sind selbst schuld, sie haetten laengst ihren eigenen Staat haben koennen, schliesslich und endlich waren sie es, die den UN - Teilungsplan 1948 abgelehnt haben. Man laesst einfach Fakten aussen vor, z.B. was vorab geschah, die Vertreibung und Toetung und Zerstoerung palaestinensischer Doerfer und schon liest sich ein "Tatsachenbericht" anders.

  • Die gibt es in der Tat. Dank vor allem israelischer Historiker. Nur - wer vertieft sich wirklich in dieses Thema? Es sind meist Leute, die eh darueber Bescheid wissen. Die anderen, die grosse Mehrheit interessiert es recht wenig, schliesslich ist der Nahe Osten nicht der Nabel der Welt. Verstaendlich - es gibt noch andere Brennpunkte. Die Informationen ueber die Medien - vergiss sie.

    Gerade kuerzlich las ich einen relativ ausgewogenen Bericht, ich glaube es war in der SZ. der mit der Erkenntnis endete: Die Palaestinenser sind selbst schuld, sie haetten laengst ihren eigenen Staat haben koennen, schliesslich und endlich waren sie es, die den UN - Teilungsplan 1948 abgelehnt haben. Man laesst einfach Fakten aussen vor, z.B. was vorab geschah, die Vertreibung und Toetung und Zerstoerung palaestinensischer Doerfer und schon liest sich ein "Tatsachenbericht" anders.

    Die zionistische Lüge triumphiert, weil sie eben den interessen der Mächtigen genehmer ist als das Völkerrecht, ganz abgesehen von den Menschenrechten. Palästina hätte nie geteilt werden dürfen, denn die Zionisten hatten zum Zeitpunkt des Teilungsbeschlusses nur etwa 6 % des Territoriums mehr oder minder rechtmäßig in Besitz nehmen können. Und die Palästinenser waren nicht verantwortlich für das Verbrechen der Shoah, aber sie bezahlen bis heute dafür.

  • Ein historischer Schritt zum Frieden im Mittleren und Nahen Osten, So wird das Abkommen zwischen Israel und den VAE sowie Bahrain gefeiert. Frieden ist immer gut, doch historisch und besser fuer Israel waere ein Abkommen mit seinen direkten Nachbarn.

    "The Guardian" (17.09.2020) sieht den "Friedensdeal" weniger euphorisch:

    "Occupying Palestine is rotting Israel from inside. No Gulf peace deal can hide that." (Zitat)