Ausbeutung via Ehrenamt

  • Du unterstellst,das bezahlte Arbeiter das nur wegen dem Geld tun würden und deswegen quasi automatisch auf Arbeit schlecht gelaunt wären.

    Hallo Chef, ich wollte eigentlich gar nicht arbeiten, ich wollte nur einen Job.....:sifone:

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Manchmal gibt es Situationen nur zu lesen, nur nachzudenken und dann einfach zu schweigen.:lach-w::uglybrav:

  • Zu den ehrenamtlichen Tätigkeiten von Johannitern oder Maltesern beispielsweise gehören hauptsächlich soziale Dienste wie Jugendfreizeiten, Besuchs- und Begleitdienste für Ältere und Hospizdienst. Früher wurde das durch Familienangehörige oder Nachbarn abgedeckt, aber heute ist das von denen kaum oder gar nicht mehr zu leisten. Solche Tätigkeiten würde ich nicht als Ausbeutung betrachten.

    Diese Rede wirft Fragen auf:


    1. Warum können oder wollen die Familienangehörige oder Nachbarn eine solch menschenfreundliche Hilfe nicht mehr zu leisten.


    2. Wer soll das leisten können/wollen, was die in 1 benannten Gruppen kaum oder gar nicht mehr leisten. können/wollen?

  • Diese Rede wirft Fragen auf:


    1. Warum können oder wollen die Familienangehörige oder Nachbarn eine solch menschenfreundliche Hilfe nicht mehr zu leisten.


    2. Wer soll das leisten können/wollen, was die in 1 benannten Gruppen kaum oder gar nicht mehr leisten. können/wollen?

    1. Zum Beispiel, weil man von den Beschäftigten heute erwartet, dass sie flexibel sind und sie deshalb nicht mehr in der Nähe ihrer Eltern wohnen. Oder weil die Entfremdung in den Wohnsilos zugenommen hat. Kommt ja nicht selten vor, dass jemand stirbt und niemand kriegt's mit.


    2. Zum Bleistift Leute mittleren Alters, deren Kinder aus dem Haus sind und die freie Zeit haben. Aber eigentlich egal - die "in 1 benannten Gruppen" haben das früher unentgeltlich geleistet, und heute tun es halt andere.

  • Das musst du mir mal näher erläutern....


    Muss ich dir wirklich näher erläutern, das mit Hilfe von ausbeutbaren "Ehrenämtern" ordentlich bezahlte Arbeit ersetzt und weggespart werden soll, damit reiche Scheißer Steuerzahlungen an diesen kaputten Staat spanen und hinterziehen können und korrupte Industrien, Firmen und Agenturen sich am Steueraufkommen wahllos bedienen können?


    Es ist mehr als genug Geld dafür da, gesellschaftlich nützliche und menschenfreundliche Arbeit von all denen BEZAHLT zu erledigen lassen, die dieses Geld teils dringen brauchen. Es ist ASOZIAL darauf setzen zu wollen, dass sich irgendein gutmütiger Depp bez Deppin finden wird, der diese Arbeit für lau erledigt.

    Besonders asozial kommt es, wenn überbezahlte habgierige Politiker das unbezahlte Engagement von Seiten einer Bürgerschaft bejubeln, deren Vertreter meist deutlich weniger finanziell gut aufgestellt sind als diesen Labervögel.


    Ein besonder ehehaftes Beispiel war/ist der ehemalige OB von Wiesbaden Sven Gerich. Der war immer flott dabei,wenn es darum ging die unentgeltlich geleistete Arbeit im Ehrenamt zu bejodeln, er selber nahm aber so ziemlich alles an legalen und möglicherweise auch illegal möglichen Privilegien mit, die er einstauben konnte.


    Zitat

    Zu Beginn seiner Amtszeit erhielt Gerich u. a. vom Bund der Steuerzahler Kritik, da er unmittelbar nach seinem Amtsantritt sein neues Büro für mehr als 300.000 Euro renovieren und einrichten ließ und die Arbeiten ohne öffentliche Ausschreibung beauftragte. Er verteidigte diese Handlung mit der Aussage, dass der Großteil der Renovierungsarbeiten aus Altersgründen des Baubestandes notwendig gewesen sei.[6]


    Kurz vor Weihnachten 2017 lud Gerich mit seinem Ehemann den Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling und dessen Lebenspartner in ein Restaurant ein und beglich die Rechnung in Höhe von 1019,70 Euro aus der Stadtkasse.[7]


    Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden ermittelt gegen Gerich wegen des Verdachts der Vorteilsannahme, nachdem Anfang 2019 von Ralph Schüler behauptet wurde, dass Gerich fünf Jahre zuvor von dem CDU-Politiker eine gemeinsame Urlaubsreise nach Spanien als Gegenleistung für einen Geschäftsführerposten bei der Wiesbadener Versorgungs- und Verkehrsholding erhalten haben soll. Schüler hatte dies, nachdem er als Geschäftsführer wegen Interessenskonflikten fristlos gekündigt wurde, Selbstanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet.[8] Nachdem dieser Gerich in einem Offenen Brief zum Rücktritt aufgefordert hatte, erklärte Gerich am 24. Januar 2019, zur Oberbürgermeisterwahl im Mai 2019 nicht mehr antreten zu wollen. Er begründete dies unter anderem damit, dass auch sein Ehemann und sein Vater anonyme Drohbriefe erhielten.[9][10] Am 29. Juni übergab Gerich das Amt des Oberbürgermeisters offiziell an Gert-Uwe Mende


    https://de.wikipedia.org/wiki/…%96ffentliche_Wahrnehmung

  • 1. Zum Beispiel, weil man von den Beschäftigten heute erwartet, dass sie flexibel sind und sie deshalb nicht mehr in der Nähe ihrer Eltern wohnen. Oder weil die Entfremdung in den Wohnsilos zugenommen hat. Kommt ja nicht selten vor, dass jemand stirbt und niemand kriegt's mit.


    2. Zum Bleistift Leute mittleren Alters, deren Kinder aus dem Haus sind und die freie Zeit haben. Aber eigentlich egal - die "in 1 benannten Gruppen" haben das früher unentgeltlich geleistet, und heute tun es halt andere.

    Zu 1.:


    Das in 1. Benannte mag zutreffen, aber wer verdammt noch mal erwartet denn bitte schön, dass heutige Arbeitnehmer flexibel sind und deshalb nicht mehr in der Nähe ihrer Eltern wohnen?


    Wer profitiert monetär davon?


    Konnten/sollten die Profiteure unserer neuen Gesellschaftsverfassung dann nicht die gesellschaftlich notwendige Arbeit finanzieren, die diese neue Verfassung nötig macht?


    Zu 2:


    Dein Beispiel finde ich blass. Überall wurden und werden im Kapitalismus die Daumenschrauben angezogen, sollen Menschen mehr, härter und billiger arbeiten, mehr konsumieren und Steiern sowie Abgeben zahlen. Immer mehr Menschen können und wollen sich da nicht noch zusätzlich im Ehrenamt nackig machen und viele scheißen in diesem asozialen System auf das verlogene Gutmensch-Getue via Ehrenamt.


    Zitat

    Offenbach - Das Ehrenamt - Stütze der Gesellschaft oder Jobkiller? Eine Umfrage, die kurz vor dem heutigen Tag der Arbeit veröffentlicht wurde, zeigt: Die Bedeutung unentgeltlicher Arbeit bewerten die Deutschen auch kritisch. Von Peter Schulte-Holtey


    Die Begeisterung für ehrenamtliches Engagement hält sich bei etlichen Menschen in Deutschland in Grenzen. 42,7 Prozent der Befragten einer Studie der GfK Marktforschung Nürnberg sind sich sicher, dass unentgeltliche Tätigkeiten maßgeblich dazu beitragen, dass in vielen Bereichen bezahlte Arbeitsplätze abgebaut werden. Zwei Drittel sind der Ansicht, es sei in erster Linie Aufgabe des Staates, sich um die Umwelt oder Hilfsbedürftige zu kümmern, und nicht die Aufgabe von Privatpersonen. Vier von zehn finden dabei, dass die Leute, die sich kostenlos bürgerlich oder sozial engagieren, von Institutionen und vom Staat nur ausgenutzt werden.

    https://www.op-online.de/regio…ch-jobkiller-3519752.html

  • Hier ein Gesetzesentwurf, der Bundesregierung(!) der zum Thema passt.


    Entwurf eines Gesetzes zur Errichtung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt



    Tja, das Ziel ist wohl jedem klar, noch weniger Staatsaufgaben übernehmen und das gesparte Geld der Wirtschaft in den Ass blasen. Und ein paar Vorstands-Pöstchen, die womöglich noch extra vergütet werden, springen für ein paar bisher zu sehr vernachlässigte Amigos auch noch raus.


    Würde der Staat sich seinen Kernaufgaben der Sicherung und Schutz des Allgemeinwohls widmen, hätten wir gar nicht so viele gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Denn ein glückliches und zufriedenes, gut versorgtes Volk braucht keine "Nachhilfe" im gesellschaftlichen Zusammenhalt. Den braucht nur ein durch ungerechte Verteilung geteiltes Volk, dem die Solidarität aberzogen wird.


    TM, erbärmlich, dass sich die Regierung unter dem Deckmäntelchen der Wertschätzung mit 30 Mio. raus kaufen will

  • Hier ein Gesetzesentwurf, der Bundesregierung(!) der zum Thema passt.


    Entwurf eines Gesetzes zur Errichtung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt


    (...) TM, erbärmlich, dass sich die Regierung unter dem Deckmäntelchen der Wertschätzung mit 30 Mio. raus kaufen will

    Es ist erbärmlich. Außer dem allgemein üblichen verlogenen Geschwafel kommt da mal wieder wenig bis nichts, was da wirklich einer Anerkennung ehrenamtlicher Arbeit entsprechen könnte. Angenommen die Zahl von 30 Millionen Menschen, die im Ehrenamt tätig wären, würde halbwegs stimmen (ich zweifel diese an), dann würde diese Förderung von 30 Mio. gerade einmal 1€ pro pro Jahr und im Ehrenamt tätigen Hansel bedeuten. Das reicht für ein Hanuta und den lauwarmen Händedruck eines früh verrenteten Landrates - das übliche laue Geschwafel gratis dazu.


    Da ist der Stinkefinger noch eine zu vornehme Reaktion für diese ständig neu versuchte Kleinbürgerverarsche.

  • In Wiesbaden sucht das dortige Freiwilligenzentrum Wiesbaden nach Freiwilligen, die scheinbar wichtige Aufgaben für einen Hausnotruf-Service erledigen sollen. Solche Hausnotruf-Angebote können Senioren und anderweitig gebrechliche Menschen, die auf dieses (an und für sich vernünftige) Sicherheitssystem zurückgreifen zwischen 38 und 60 Euro im Monat kosten. Wieso bei so einem eher gewerblich orientierten Dienst unbezahlte Freiwillige eingesetzt werden sollen, erschließt sich mir nicht. Ich kann hier nur eher niederträchtige Motive vermuten, aber ich will es genauer wissen und frage deswegen am 11.04.2019 kritisch beim Freiwilligenzentrum Wiesbaden nach: (...)

    Das Freiwilligenzentrum Wiesbaden tat sich monatelang mit vernünftigen Antworten auf meine Anfragen und Erinnerungen an diese sehr schwer. Es wurde um Bedenkzeit gebeten um eine gut recherchierte Antwort geben zu können, als nach Wochen die versprochene Antwort kam , taugt die hinten und vorne nichts. Auf keine meiner Fragen wurde eingegangen, statt dessen gab es eine lapidare Absichtserklärungen, die für sich schon genommen einer Frechheit gleichkam.


    Ich habe mich immer munter öffentlich über diese versuchte Verlade beschwert. Immerhin hat dann das Freiwilligenzentrum Wiesbaden mit dem Anbieters dieser unbezahlten Tätigkeit im Hausnotruf-Service vereinbart, dass ich meine Anfrage direkt an diesen stelle. und hat mir Kontaktadressen übermittelt, mit denen ich Kontakt zum ASB Westhessen aufnehmen konnte.


    Am Donnerstag, 08. August 2019 funke ich den ASB- Regionalverband Westhessen an:



    Nach einer 1. Erinnerung 3 Wochen nach dem Versand dieser Anfrage meldete sich die eine Geschäftsführerin und bat mich noch um etwas Geduld, da die Bearbeitung meiner Anfrage eine Rücksprache mit der Landesgeschäftsstelle erfordern würde. Ich meldete zurück, dass dies für mich verständlich wäre.


    Am Mittwoch, 18. September 2019 bekomme ich diese Antwort:



    Für mich hörte sich das erst einmal ganz gut an, erst einmal Aber bei genauerer Sicht sah dich da noch einige Ungereimtheiten, die eine Nachfrage meinerseits sinnvoll erschienen ließ. Die erfolgte dann am selben Tag (18. September 2019).


    Fortsetzung folgt in Beitrag # 53

  • Für mich hörte sich das erst einmal ganz gut an, erst einmal Aber bei genauerer Sicht sah dich da noch einige Ungereimtheiten, die eine Nachfrage meinerseits sinnvoll erschienen ließ. Die erfolgte dann am selben Tag (18. September 2019).


    Fortsetzung folgt in Beitrag # 53

    Hier die Kopie meines Schreibens vom 18.09.2019 an den ASB Regionalverband Westhessen und das Freiwilligenzentrum Wiesbaden:


  • Das Freiwilligenzentrum Wiesbaden tat sich monatelang mit vernünftigen Antworten auf meine Anfragen und Erinnerungen an diese sehr schwer. […]

    Was Dir fehlt, ist mal eine richtig schlauchende Berufstätigkeit… die Tätigkeiten im Zusammenhang mit so einem Hausnotruf sind nämlich nicht scheinbar wichtig, sondern existenziell notwendig für die Nutzer, von denen die Meisten finanziell auch nicht so sonderlich gut versorgt sind, als dass ihnen die Ausgaben für Pflegedienst und die Zuzahlung für Medikamente nicht schon genug Sorgen bereiteten…

  • die Tätigkeiten im Zusammenhang mit so einem Hausnotruf sind nämlich nicht scheinbar wichtig, sondern existenziell notwendig für die Nutzer, von denen die Meisten finanziell auch nicht so sonderlich gut versorgt sind, als dass ihnen die Ausgaben für Pflegedienst und die Zuzahlung für Medikamente nicht schon genug Sorgen bereiteten…

    Wenn der Beitrag der Pflegeversicherung nicht ausreicht, betroffenen Menschen eine menschenwürdige Pflege zu garantieren, muss man ihn erhöhen. So einfach ist das manchmal.

  • Wenn der Beitrag der Pflegeversicherung nicht ausreicht, betroffenen Menschen eine menschenwürdige Pflege zu garantieren, muss man ihn erhöhen. So einfach ist das manchmal.

    Das Problem ist auch hier,dass ein weiteres Teil der sozialen Fürsorge in ein Profitcenter umgemodelt wurde,wo es nicht mehr um soziales Tun,sondern ausschließlich um Profitmaximierung geht. Da sind natürlich Freiwillige höchst willkommen.

    Kopp hoch und wenn der Hals ooch dreckig ist!

  • Was Dir fehlt, ist mal eine richtig schlauchende Berufstätigkeit

    Das könnte sein.


    Aber hast du hauptamtlicher Klugscheiißer irgendwann einmal daran gedacht, was die Grinde dafür sein könnten, dass meiner einer Kleiner (und nicht nur der) eine solche Berufstätigkeit fehlt?


    Du könntest es ahnen bzw. weißt es vermutlich auch, aber du gibst hier mal wieder lieber den verlogenen dummen Nonsense wieder, den egomanische dumme Eliten dem Gros der verspießerte Kleinbürger als Floh ins Ohr setzen:


    Jeder kann arbeiten,so denn er will.


    Dieser Spruch ist per se nicht falsch, aber nichtssagend. Insofern kommt er deinem Kommunikationsverhalten bzw. den damit verbundenen Intentionen sehr nahe, bleibt aber so flach, dass er mich schlichtweg nicht interessiert. Arbeiten kann jeder und zur Not schafft man sich und anderen Nasen Arbeit, z.B. indem man seine Wohnung anzündet, einen Kanaster mit Altöl in den Dorfbrunnen kippt oder auf seine Tatstatur pinkelt. Arbeit schaffen kann jeder Vollidiot.


    Was du verhinderte Intelligenzbestie und noch so ein paar intellektuelle Bruchpiloten auf euren der Realität enthobenen Höhenflügen übersieht das ist der einfache simple Umstand, dass in dieser Gesellschaft zum guten Leben ein solides Einkommen und/oder Vermögen nötig sind.


    Eine Berufstätigkeit, erst recht eine richtig schlauchende Berufstätigkeit, gehört solide vergütet. Aber genau hier setzen in den neoliberal versauten Neuzeit die Problematik an, dass soundso viele geizige Arbeitgeber selbst notwendige, schlauchende und mit Anspruch versehende Tätigkeiten für lau oder gar umme erledigt sehen wollen und genau dieses Problem lässt dieser verschissene Regionalverband Westhesseb des ASB erkennen, wenn er die überaus wertvolle Mitarbeit im Hausnotfruf-Service für lau erledigen lassen will. Das zu erkennen, scheint so einen mit seiner Beamten-Pension sich dumm tümelnden Zeitgenossen intellektuell zu überfordern.

  • Wenn der Beitrag der Pflegeversicherung nicht ausreicht, betroffenen Menschen eine menschenwürdige Pflege zu garantieren, muss man ihn erhöhen. So einfach ist das manchmal.

    Und Du bist wirklich scharf darauf, höhere Beiträge in die Sozialversicherungen einzuzahlen? Oder basier diese Deine Meinung nur darauf, dass Du ja sowieso nichts einzahlst? Die Pflegeversicherung ist für Otto Normalarbeitnehmer schließlich nichts anderes als eine nicht wirklich versteckte Beitragserhöhung des Krankenversicherungsbeitrags, der seinerseits schon mit "Zuzahlungen" (der Versicherte im Bedarfsfall aus eigener Tasche zahlt) ergänzt wird…

  • Oder basier diese Deine Meinung nur darauf, dass Du ja sowieso nichts einzahlst?

    Wer ist denn von der Pflegeversicherung befreit?

    Für mich gehören Kranken- und Pflegeversicherung zum Solidarsystem dazu, was nicht ausschließt, dass man in selbst verschuldeten Fällen stärker zur Kasse gebeten wird (z.B. bei Alkohol und Tabak oder bei Risikosportarten; das Thema hatten wir schon einmal). Die Zuzahlungen (2% des Bruttoeinkommens, de facto 1%) sind nicht das Problem, eher die vielen Arzneimittel, die man nur noch auf grünes Rezept bekommt.

  • Und Du bist wirklich scharf darauf, höhere Beiträge in die Sozialversicherungen einzuzahlen? Oder basier diese Deine Meinung nur darauf, dass Du ja sowieso nichts einzahlst? Die Pflegeversicherung ist für Otto Normalarbeitnehmer schließlich nichts anderes als eine nicht wirklich versteckte Beitragserhöhung des Krankenversicherungsbeitrags, der seinerseits schon mit "Zuzahlungen" (der Versicherte im Bedarfsfall aus eigener Tasche zahlt) ergänzt wird…

    Verstärkte Leistungen für Medizin und Pflege in einer alternden Wohlstandsgesellschaft kosten nun einmal mehr. Das Geld dafür ist da, auch wenn die Idioten, die es im Überfluss haben, es nicht hergeben wollen.


    74796198_1517716131700107_3549941004452757504_n.jpg?_nc_cat=100&_nc_oc=AQlRwk60nk4YPRmaGPzBOFUe4bdWP7xFvpL2Sbj7fDG45WzQzdHItSyFRCQY_AzKFUk&_nc_ht=scontent-frt3-2.xx&oh=bdbce6155c53323baa0aa0458cffaa1c&oe=5E8A9A9F