Ausbeutung via Ehrenamt

  • ..... Oder nehmen wir die DUH: Resch plus 6 weitere Führungskräfte verdienen dort ca. 110.000 Euro pa. Nicht alle zusammen, jeder. In einem 150- Leute- Verein. Ehrenamt und Gemeinnützigkeit sind nicht dafür gedacht, sich seinen Lebensunterhalt zu gestalten. Nach meiner Meinung jedenfalls.

    Ein ziemlich normales Geschäftsführergehalt, zudem eher am unteren Rand dessen angesiedelt, was in anderen gemeinnützigen Stiftungen und Organisationen gezahlt wird.

    Libertarismus. Eine einfältige rechte Ideologie, die sich ideal für diejenigen eignet,

    die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, über ihre eigene soziopathische Haltung hinauszusehen.

    * Iain Banks

  • Gemeinnützigkeit hat nichts mit Heilsarmee zu tun. Wer einen guten Fulltime-Job macht, hat auch das Recht, davon leben zu können. 1100.000 Euro pa - dafür stehen manche Manager gar nicht erst auf.

    Heilsarmee... Immerhin sind die Religionsgemeinschaft und Körperschaft des öffentlichen Rechts. Von daher irgendwie in der gehobenen Klasse der Gemeinnützigkeit :biggrin: Und ja, die Gemeinnützigkeit wäre imho abzuerkennen, wenn die Gehälter über einen bestimmten Wert steigen. A13 bis A16 würde ich da so ansetzen. Und natürlich die Reisekostenregelung + sonstige Vorteile wie im Bund. Wenn mehr will, kann man sich ja mal in der Privatwirtschaft versuchen. Wasser predigen und Wein saufen funktioniert nun mal nicht.

  • Ein ziemlich normales Geschäftsführergehalt, zudem eher am unteren Rand dessen angesiedelt, was in anderen gemeinnützigen Stiftungen und Organisationen gezahlt wird.

    Unten angesiedelt? Für einen Verein mit 150 Mitgliedern, kleiner als mancher Ortsverein der Angler? Für einen Chef ohne jeglichen Berufsabschluss? Dann wäre es erst recht ein Grund, das schnellstens zu ändern. Und nicht, es zu zementieren.

  • .... kleiner als mancher Ortsverein der Angler?

    Mag sein, zeig mir mal einen Ortsverein der Angler mit einem derartigen Aufgabenportfolio und so weitreichenden nationalen wie internationalen Projekten.

    Libertarismus. Eine einfältige rechte Ideologie, die sich ideal für diejenigen eignet,

    die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, über ihre eigene soziopathische Haltung hinauszusehen.

    * Iain Banks

  • Die Grenze ist doch für die meisten ehrenamtlichen Tätigkeitsfelder klipp und klar gezogen.

    Dieser Aussage widerspreche ich entschieden. Das Beispiel mit der dem Angebot eines ehrenamlichen Einsatzes im Hausnotruf-Service beim ASB Westhessen sehe ich als einen Job, den man nicht einmal so eben in 2-3 Stunden pro Woche leisten kann. Im Osten werden teils erwachsene Menschen, die auf dem 1. Arbeitsmarkt nichts bekommen im Bundesfreiwilligendienst eingesetzt, das hat dann mit echter Freiwilligkeit nichts zu tun.


    In der neoliberalen Klappsmühle, die Westdeutschland in den 1980er Jahren und seit der Wende erst richtig Gesamtdeutschland ergriffen hat, kann Arbeit gar nicht billig genug werden, am besten die arbeitenden Idioten zahlen noch dafür, dass sie arbeiten dürfen.

    Zitat

    Ansonsten arbeitet im engeren Sinne jemand im Ehrenamt, der neben seinem Hauptberuf (oder halt in der Rente) etwas Gutes für die Gesellschaft tut. Ohne dafür entlohnt zu werden.


    Das muss man nicht nur wollen, sondern dass muss man sich man sich auch leisten können.

    Bei der aktuellen Erwerbssituation kannst du die Leite mit der Lupe suchen, auf die beides zutrifft.

    Zitat

    Das werden wohl die meisten Bürger so sehen.


    Auch hier mein Widerspruch. Das Ehrenamt leidet erheblich in der Anschauung vieler Bürger/innen.


    https://www.op-online.de/regio…ch-jobkiller-3519752.html


    Zitat

    Auch die Entgelte für quasi hauptberufliche Tätigkeit in gemeinnützigen Vereinen etc sollte strenger begrenzt werden.


    Dem stimme ich zu. Es ist absurd, dass angeblich wohltätige Vereine, Verbände oder Hilfswerke ein teures Spitzenpersonal beschäftigen und dann eher spartanisch aufgestellte Kleinbürger im Geld oder unentgeltliche Mitarbeit anbetteln. Die Oberschnepfe von "Brot für die Welt" zockt z.B. mit Altersbezügen um die 160 000 € per anno ein während die Oma mit 600 € Rente im Monat das Spendentütchen für selbigen Verein mästen soll. Das ist widerlich.


    Ehrenamt und Benefiz sehe ich als Konstrukte, mit denen die Oberschichten ein korruptes und undemokratisches System stabilisieren willen, von dem sie satt profitieren. Wer sich da als Normalo einspannen lässt, handelt gegen die eigenen Interessen.

  • Ehrenamt ist was für Rentner, denen daheim langweilig ist und die sonst keine Hobbys haben.

    ..... oder weil es einfach Spass macht. Man kann ganz gut Ehrenamt mit Hobby verbinden.

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Wer es nötig hat,

    würde sicher gerne auch einen anständig bezahlten Job ganz gut mit seinem Hobby verbinden.

    Ganz so geldgeil bin ich nicht. Kann auch mal kostenlos arbeiten. 8)

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Ganz so geldgeil bin ich nicht. Kann auch mal kostenlos arbeiten. 8)

    Unser kleiner Autist hat gesprochen.


    Als solcher hast du natürlich nicht mit bekommen, was ich geschrieben habe

    oder tust galt so, als ob du es nicht mitbekommen hättest.


    So sind Gespräche zwecklos.

    Unterhalt dich weiter selber mit dir.

  • [… den] Einsatz im Hausnotruf-Service beim ASB Westhessen sehe ich als einen Job, den man nicht einmal so eben in 2-3 Stunden pro Woche leisten kann […]

    Nun, wenn die Tätigkeit ehrenamtlich ausgeübt wird, stehen möglicherweise mehrere Freiwillige zur Verfügung, die einander alle paar Stunden abwechseln, so dass keiner von ihnen überlastet wird. Ehrenamtliche Tätigkeit dient ja vor allem auch dazu, dem dort Tätigen Zufriedenheit, Gutes zu tun, zu vermitteln.

  • Nun, wenn die Tätigkeit ehrenamtlich ausgeübt wird, stehen möglicherweise mehrere Freiwillige zur Verfügung, die einander alle paar Stunden abwechseln, so dass keiner von ihnen überlastet wird. Ehrenamtliche Tätigkeit dient ja vor allem auch dazu, dem dort Tätigen Zufriedenheit, Gutes zu tun, zu vermitteln.

    Wie wäre es damit, dass du bezüglich der von dir mit deinen Posts bedachten Thematik dich um die Kenntnisnahme von Fakten bemühst, darauf basierend logische Gedanken anstellst und diese hier dann kommunizierst?


    Dann könntest du dir dein beständiges "möglicherweise " , das deine meist haltlosen Spekulationen begleitet schenken.


    Weißt du überhaupt was ein Hausnotruf-System ist,

    wie es funktioniert und welche Arbeiten damit verbunden sind?

  • Selbstverständlich weiß ich das, zumal meine Eltern ein derartiges Gerät auch mal abonniert hatten, das nach Umzug in ein Altenheim und Auflösung des ursprünglichen Haushalts in eben diese Notrufzentrale zurückzubringen war.

    Schön dass du zumindest grundsätzlich zu wissen scheinst, welches System hier den Bezug stiftet.


    Nun erzähle uns bitte einmal, wie "möglicherweise" in diesem System mehrere Freiwillige sich einander "alle paar Stunden abwechseln" können, "so dass keiner von ihnen überlastet wird"?


    Du hattest übrigens auch behauptet, dass ehrenamtliche Tätigkeit vor allem auch dazu dienen würden, dem dort Tätigen Zufriedenheit, Gutes zu tun, zu vermitteln.


    Dabei hast du eine Anzeige verlinkt, ....


    https://www.welt.de/sponsored/…das-gluecklich-macht.html


    ...welche die "Aktion Mensch" auf dem Server von welt.de" geschaltet hat. Sprich dieser Verein bezahlt möglicherweise Welt-Verlag dafür, dass er (wie auch an anderen vielen anderen Orten auch) Werbung für ein unentgeltliches Engagement machet.

    Sollte dieser naheliegende Verdacht der Realität entsprechend, hätten wir es mal wieder mit der absurden Situation zu tun, dass Geld in die Hand genommen wird (in diesem Fall möglicherweise Spendengeld) um mal unbezahlte Arbeit zu promoten. Schon formal würde ich das als widerloch sehen, wenn dem so wäre.


    Auch die Argumente die gier eingesetzt werden sind genauso realitätsfremd wie das dumme bunte Bildchen, dass junge glückliche Menschen beim ach so glücklich machenden Ehrenamtlichen Einsatz zeigen will.


    Warum kann man nicht auch eine befriedigende gesellschaftlich nützliche Arbeit bezahlt ausführen, si dass man von diesem Lohn leben kann?


    Wie dumm diese "Aktion Mensch" vorgeht beweist schon der Titel:


    "So findet jeder das Ehrenamt, das glücklich macht"


    Diese Aussage gibt nur den feuchten Traum aller angeblich so selbstlosen Organisationen wieder, die als Nutten des kapitalistischen System brav und verlogen die Unbilden des Kapitalismus zu leugnen versuchen - Unbilden, die für viele Menschen deren Existenz zunehmend bestimmen.


    Angeblich will in diesem feuchten Traum jeder Mensch unbezahlt sich für die "Gemeinschaft einsetzen" bzw. dieser "etwas zurückgeben".


    So- was tut denn diese "Gemeinschaft" bitte sehr für alleinerziehende Elternteile, H-4 Empfänger, Menschen in Niedriglohnausbeutung, überlastete und schlecht bezahlte Pfleger/innen, Erzieher/innen etc, während hoch bestallte Sesselpupser die Sahnetorte für sich reklamieren?


    Macht das "zufrieden", wenn man von einem System verascht wird, wenn man dann so blöd ist, umsonst ehrenamtlich für die Stabilisierung genauso des selben Scheißsystems und damit für die fortgesetzte Verarschung der eigenen Person zu arbeiten?


  • Könntest du dir vorstellen, dass nicht wenige Menschen ihr Ehrenamt als Hobby betrachten? Dass sie ein Ehrenamt ausüben, weil ihnen bestimmte Dinge wichtig sind (z.B. Naturschutz, Sterbebegleitung, Freiwillige Feuerwehr, Engagement für Obdachlose, Arbeit in einem Tierheim oder in Sportvereinen und und und)? Weil sie ihre Freizeit mit ihrer Meinung nach sinnvollen Dingen füllen wollen? Weil sie sehen, dass Not gelindert werden muss? Weil sie nicht alleine in der Bude versauern wollen und soziale Kontakte mit einem Beitrag für die Gesellschaft verbinden? Weil sie durch ihr Ehrenamt Zufriedenheit, Freude oder das Gefühl erfahren, noch gebraucht zu werden? Und und und? Schau mal durch beide Gläser deiner Brille und nicht nur durch eines ...

    Die Gründe, ein Ehrenamt wahrzunehmen sind so verschieden wie die Menschen.

  • Das ist schon richtig was du sagst, zizou. Es gibt unzählige Beispiele von ehrenamtlichem Engagement und da geht es nicht um Ausnutzung des Ehrenamtes. Die vielen kleinen Vereine zum Beispiel, die durch und durch ehrenamtlich organisiert sind aber das hast du ja bereits angeführt.


    Trotzdem gibt es auch Beispiele wo ehrenamtliche ausgenutzt werden. Es ist teilweise eine Gradwanderung. Auf der einen Seite die Menschen die sich ehrenamtlich engagieren was gut, richtig und unterstützungswürdig ist, auf der anderen die Träger, die das ausnutzen. Zum Beispiel die Obdachlosenhilfe. Meines Erachtens nach ist es eine öffentliche Aufgabe, dafür zu sorgen, das diese Leute nicht verhungern, eine medizinische Grundversorgung haben und im Bedarfsfall einen Schlafplatz. Dafür hat die öffentliche Hand die notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen. D.h. auch ohne Ehrenamtliche muss das funktionieren. Ein anderes Beispiel ist der Sanitätsdienst. Hier werden Ehrenamtliche geradezu verheizt.


    Man darf das Thema nicht einseitig betrachten.

  • Könntest du dir vorstellen, dass nicht wenige Menschen ihr Ehrenamt als Hobby betrachten?

    Nein, das stelle ich mir nicht mehr vor.


    https://www.op-online.de/regio…ch-jobkiller-3519752.html


    Zitat

    Dass sie ein Ehrenamt ausüben, weil ihnen bestimmte Dinge wichtig sind (z.B. Naturschutz, Sterbebegleitung, Freiwillige Feuerwehr, Engagement für Obdachlose, Arbeit in einem Tierheim oder in Sportvereinen und und und)?


    Weil sie ihre Freizeit mit ihrer Meinung nach sinnvollen Dingen füllen wollen? Weil sie sehen, dass Not gelindert werden muss? Weil sie nicht alleine in der Bude versauern wollen und soziale Kontakte mit einem Beitrag für die Gesellschaft verbinden? Weil sie durch ihr Ehrenamt Zufriedenheit, Freude oder das Gefühl erfahren, noch gebraucht zu werden? Und und und? Schau mal durch beide Gläser deiner Brille und nicht nur durch eines ...

    Die Gründe, ein Ehrenamt wahrzunehmen sind so verschieden wie die Menschen.

    Die Gründe eine BEZAHLTE Arbeit ausüben zu MÜSSEN kommen nicht so schön schwurbelig wie der verbale Blumenteppich daher, mit dem du ähnlich der Ehrenamtslobby das Ehrenamt zu promoten versuchst. Millionen Menschen müssen bezahlt arbeiten um leben zu können und nicht selten reicht deren Lohn nicht für ein diesem reichen Land angemessenes Leben.


    Du lässt in deiner Rede logische Widersprüche und ein verkürztes Denken erkennen.


    Warum müssen Menschen sehen, dass Not gelindert werden muss?

    Wie entstehet diese Not?

    Was macht der deutsche Staat gegen diese Not?

    Warum sind Menschen im reichen Deutschland obdachlos?


    Sollte es Menschen geben, die durch ein Ehrenamt das Gefühl erfahren würden " noch gebraucht zu werden", könnten/sollten diese Menschen nicht auch dieses sicher gute Gefühl auch in einer bezahlten Arbeit finden?

    Sollte das nicht dann spätestens der Fall sein, wenn diese Menschen nur über ein geringes Einkommen/Rente verfügen und auf einen Zuverdienst angewiesen sind?


    Zum Beispiel Damen wie diese hier?


    Regensburg: Flaschensammler verdienen nicht nur ein Zubrot, sie recyceln  auch Müll - Regensburg - idowa


    Was ist mit armen Menschen, wenn die kein Geld für Kneipe, Kono und sonstiges gesellschaftliches Leben haben, ihre Freizeit mit ihrer Meinung nach sinnvollen Dingen füllen möchten, aber nicht gleich wieder arbeiten wollen?


    Ist dir rudimentär vorstellbar, dass Menschen mit wenig Geld schnell in dieser kapitalistischen Gesellschaft Gefahr laufen, dass sie alleine in der Bude versauern müssen (nicht wollen, wie du überheblich in den Raum stellst) und für die soziale Kontakte mit einem unbezahlten Beitrag für diese geldgeile Gesellschaft ausfallen?


    Zitat


    Schau mal durch beide Gläser deiner Brille und nicht nur durch eines ...

    Deinen altklugen Tipp befolge lieber selber (setz vorher aber deine Scheuklappen ab)


    Solidarität und Gemeinnützigkeit sind keine Einbahnstraßen, denn sonst landet man in der Sackgasse in die unsere verkappte unsolidarische Gesellschaft jeden tag ein Stückweiter reinfährt. .

  • Es hat keinen Sinn, mit dir weiter über das Thema "Ehrenamt" zu diskutieren. Ich sehe sehr wohl die Probleme, die du ansprichtst. Ich kenne sie alle. Aber ich kenne auch die andere Seite des Ehrenamtes. Jene Seite, die du beharrlich ignorierst. Vielleicht solltes du für das Schreiben deiner Beschwerden auch ein Entgelt verlangen. So wie sich andere freiwillig um die Natur, sterbende Menschen und viele andere Dinge kümmern, schreibst du freiwillig deine Briefe bzw. Beschwerden - ehrenamtlich sozusagen.

  • Es hat keinen Sinn, mit dir weiter über das Thema "Ehrenamt" zu diskutieren. Ich sehe sehr wohl die Probleme, die du ansprichtst. Ich kenne sie alle. Aber ich kenne auch die andere Seite des Ehrenamtes. Jene Seite, die du beharrlich ignorierst. Vielleicht solltes du für das Schreiben deiner Beschwerden auch ein Entgelt verlangen. So wie sich andere freiwillig um die Natur, sterbende Menschen und viele andere Dinge kümmern, schreibst du freiwillig deine Briefe bzw. Beschwerden - ehrenamtlich sozusagen.

    Ich bin alles andere als ein selbstsüchtiger Mensch. Solltest du das erkennen - ok.


    Ich sehe aber, dass große Teile des Ehrenamts von deutlich weniger gemeinnützig eingestellten Menschen bzw. einem inzwischen sehr korrupt veranlagten gesellschaftlichen System schamlos ausgebeutet werden sollen - was erfreulicherweise inzwischen sehr viele Menschen erkannt haben.


    Man kann nicht auf der einen Seite einen weitgehend entfesselten Kapitalismus wollen oder feige zulassen um dann gleichzeitig von einem Zusammenhalt einer Gesellschaft schwätzen zu wollen, die auf Grund dieses entfesselten Kapitalismus immer stärker auseinander driftet. In solch einer unfairen und verlogenen Konstellation mutieren große Teile des Ehrenamts zu einem für einen korrupten Staat billiges Lückenbüßertum, dessen Protagonisten entpolitisiert und schicksalsergeben dem Dreck hinter räumen sollen, der unnötig von asozial eingestellten Subjekten entweder verursacht bzw. zugelassen wird.


    Das taugt vorne und hinten nichts. Der tote Fisch stinkt vom Kopf her

    und es nutzt dann nichts, wenn man die Schwanzflosse streichelt.

  • De facto werden überall für Staat und Sozialvereine billige Arbeitskräfte gesucht, die wichtige Arbeiten "ehernamtlich" für lau erledigen. Die Angebote solcher Beschäftigungsverhältnisse kommen teils derart schamlos daher, so dass von versuchter Ausbeutung seitens des deutschen Staates gesprochen werden muss.

    Muss nicht. Wenn sich einer freiwillig "ausbeuten" lässt, dann ist das doch okay.