Ausbeutung via Ehrenamt

  • Dieser Thread soll diese Diskussion aus dem Archiv aufleben lassen:


    Offenbach sucht ehrenamtlichen Hausmeister


    De facto werden überall für Staat und Sozialvereine billige Arbeitskräfte gesucht, die wichtige Arbeiten "ehernamtlich" für lau erledigen. Die Angebote solcher Beschäftigungsverhältnisse kommen teils derart schamlos daher, so dass von versuchter Ausbeutung seitens des deutschen Staates gesprochen werden muss.


    Ein paar neue Fälle, die derartige Verdachtsmomente begründen sollen in diesem und den folgenden Beiträgen vorgestellt werden-


    1. In Wiesbaden sucht das dortige Freiwilligenzentrum Wiesbaden nach Freiwilligen, die scheinbar wichtige Aufgaben für einen Hausnotruf-Service erledigen sollen. Solche Hausnotruf-Angebote können Senioren und anderweitig gebrechliche Menschen, die auf dieses (an und für sich vernünftige) Sicherheitssystem zurückgreifen zwischen 38 und 60 Euro im Monat kosten. Wieso bei so einem eher gewerblich orientierten Dienst unbezahlte Freiwillige eingesetzt werden sollen, erschließt sich mir nicht. Ich kann hier nur eher niederträchtige Motive vermuten, aber ich will es genauer wissen und frage deswegen am 11.04.2019 kritisch beim Freiwilligenzentrum Wiesbaden nach:


  • De facto werden überall für Staat und Sozialvereine billige Arbeitskräfte gesucht, die wichtige Arbeiten "ehrenamtlich" für lau erledigen. Die Angebote solcher Beschäftigungsverhältnisse kommen teils derart schamlos daher, so dass von versuchter Ausbeutung seitens des deutschen Staates gesprochen werden muss.


    Ein paar neue Fälle, die derartige Verdachtsmomente begründen sollen in diesem und den folgenden Beiträgen vorgestellt werden.

    In Offenbach scheint diese Billigheimer-Tour als besonders beliebt (auch wenn die Verantwortlichen das Gegenteil behaupten).


    Das Freiwilligen-Zentrum Offenbach e.V. schreibt aktuell folgende unbezahlte Tätigkeit als Lernhelfer aus, Zitat:


    Zitat

    Die Grundschule Buchhügel wird ab Schuljahr 2018/2019 verbindliche Ganztagsschule. Die Zeit von 13:30-15:00h ist die sogenannte „Lernzeit“, die für Lernzeitaufgaben (frühere Hausaufgaben) genutzt wird. Die Schüler können so die Kenntnisse aus dem Unterricht vertiefen und üben. Mit Hilfe der Lernzeitbetreuung werden Kinder unterstützt, die diese Aufgaben (noch) nicht alleine bewältigen können oder Hilfe beim Verständnis benötigen.


    Das Team der Grundschule Buchhügel freut sich über Freiwillige, die sich in der Schule in der o.g. Tätigkeit engagieren möchten. Wichtiger als fachliches Wissen ist dabei, sich auf die Kinder einlassen zu können und sie auf dem Weg zu eigenverantwortlichem Lernen zu unterstützen. Lehrer bzw. Sozialpädagogen leiten die Lernzeithilfe an.


    Persönliche Voraussetzungen sind Zugewandtheit, Konsequenz, gefestigte Persönlichkeit und vor allem Humor.


    https://www.freinet-online.de/…&no_forward=1&detail=5151


    Ich erkenne hier den Versuch, dass der durch einen willkürlichen Personalmangel verursachte allgemeine pädagogische Notstand mit Hilfe der Mitwirkung von unbezahlten "Freiwilligen ein wenig abgemildert werden soll. Meines Erachtens eine miese Farce, besonders dann, wenn diese verlogene Aktion unter dem Deckmantel versuchter Gutmenschlichkeit daher kommt.


    Ich frage am 12.04.2019 kritisch die Verantwortlichen an:



    Sehr zeitnah erhalte ich am selben Tag (12.04.2019) diese Rückmeldung:


  • Am 15.04.2019 um 9:30 Uhr werde ich diese öffentlich gehaltene Rückmeldung an das Freiwilligen-Zentrum Offenbach senden:




    Fortsetzung 2. Teil meiner Kritik an den ehrenamtlichen Lernhelfer/innen in Offenbach in Beitrag # 4

  • Am 15.04.2019 um 9:30 Uhr werde ich diese öffentlich gehaltene Rückmeldung an das Freiwilligen-Zentrum Offenbach senden: (....)


    Fortsetzung 2. Teil meiner Kritik an den ehrenamtlichen Lernhelfer/innen in Offenbach in Beitrag # 4


    Hier ist der 2. Teil meiner Kritik an den ehrenamtlichen Lernhelfer/innen in Offenbach:


    Fortsetzung 3. Teil meiner Kritik an den ehrenamtlichen Lernhelfer/innen in Offenbach in Beitrag # 5

  • Hier ist der 2. Teil meiner Kritik an den ehrenamtlichen Lernhelfer/innen in Offenbach:


    3. Teil meiner Kritik an den ehrenamtlichen Lernhelfer/innen in Offenbach in Beitrag # 5

    Hier der 3. Teil meiner Kritik an den ehrenamtlichen Lernhelfer/innen in Offenbach:


  • Und? Haben sie irgendwas geantwortet? Sicherlich nicht. Hier verdienen sich einige wenige eine goldene Nase. Im Namen des Guten. Das Schlimme dabei ist: Sie kommen damit durch. Immer mehr.

    Dieses Schreiben geht erst morgen (15.04.2019) raus. Ich gehe jedoch davon aus, dass auf dieses Schreiben der Dame von diesem Freiwilligen-Zentrum nichts mehr einfallen dürfte, was sie mir entgegnen kann. Das wäre schade, aber so läuft es fast immer, wenn der Gegenseite die Argumente ausgehen. (bzw. solche nie vorhanden waren).


    Egal, ich sehe es als wichtig Präsenz zu zeigen und diesen Mogelvereinen deutliche Grenzten auf zu zeigen. Fas kennen die von mir und da darf ich die nicht enttäuschen. :yesnod:

  • Und? Haben sie irgendwas geantwortet? Sicherlich nicht. Hier verdienen sich einige wenige eine goldene Nase. Im Namen des Guten. Das Schlimme dabei ist: Sie kommen damit durch. Immer mehr.

    Wie ich damals im Mai schon vermutete, die Nasen aus diesem Freiwilligenzentrum in Offenbach haben sich nicht mehr gemeldet.


    Was wollen/könenn diese auch sagen?


    De facto betreiben die eine satte Mogelpackung, wenn sie Arbeit in Feldern vermitteln, wo der Staat für eine professionelle Personalaufstellung zu sorgen hat, das aber aus Kostengründen nicht leistet. Offiziell leugnen diese Freiwilligenagenturen diesen Umstand, betonen, dass mit dem Einsatz von Freiwilligen keine bezahlte Arbeit verhindert werden soll, aber wenn sie auf Umstände gewiesen werden, die an diesem Verständnis deutliche Zweifel begründen, dann tauchen laut meiner Erfahrung diese Vereine feige ab.


    Sie könnten sich ihre verlogene Doppelmoral und ihr damit verbundenes feiges Verhalten nicht leisten, wenn das öfters öffentlich problematisiert werden würde. Dem ist leider nicht so und so lavieren diese Freiwilligenagenturen staatlich subventioniert durch einen Graubereich, wo sie wenig nützen, aber auch nicht direkt schaden können. In ihrer offiziellen Rede reden sie das Ehrenamt als wichtig daher, obwohl sie wissen, dass dasselbe immer weniger an Zuspruch findet. Aber solange das den eigenen (bezahlten) Job sichert, sind sich die hier eingesetzten angepassten Nasen nicht zu schade den Wert der unbezahlten Arbeit zu heucheln.

  • […] Ich erkenne hier den Versuch, dass der durch einen willkürlichen Personalmangel verursachte allgemeine pädagogische Notstand mit Hilfe der Mitwirkung von unbezahlten "Freiwilligen ein wenig abgemildert werden soll. […]

    Also irgendwie klingt die Suche nach einem ehrenamtlichen Lernhelfer eher danach, dass jemandem aufgefallen ist, dass Unterstützung der Lernmotiviation gerade beim Nachwuchs bildungsfernerer Bevölkerungsteile, die ja oftmals auch nicht so überdurchschnittlich zahlungskräftig sind, hilfreich und bisweilen sinnvoll sein kann - also bei Leuten, die es sich (beispielsweise wegen Überschuldung oder anderweitiger Verpflichtungen) nicht leisten können oder wollen, einen Nachhilfelehrer zu bezahlen…

  • In Wiesbaden sucht das dortige Freiwilligenzentrum Wiesbaden nach Freiwilligen, die scheinbar wichtige Aufgaben für einen Hausnotruf-Service erledigen sollen. Solche Hausnotruf-Angebote können Senioren und anderweitig gebrechliche Menschen, die auf dieses (an und für sich vernünftige) Sicherheitssystem zurückgreifen zwischen 38 und 60 Euro im Monat kosten. Wieso bei so einem eher gewerblich orientierten Dienst unbezahlte Freiwillige eingesetzt werden sollen, erschließt sich mir nicht. Ich kann hier nur eher niederträchtige Motive vermuten, aber ich will es genauer wissen und frage deswegen am 11.04.2019 kritisch beim Freiwilligenzentrum Wiesbaden nach: (...)


    Am 16.04.2019 meldete sich die Leiterin des Freiwilligenzentrums Wiesbaden bei mir, bat um etwas Geduld meinerseits, da man erst mit dem Anbieter sprechen möchte, dort aber der Ansprechpartner aktuell außer Haus wäre.


    Einen guten Monat später erfolgte dann diese Antwort:



    Diese Antwort ging mit keinem Wort auf die von mir gestellten Fragen ein - ich sah und sehe das als eine Frechheit und das habe ich die Verantwortlichen wissen lassen:



    Auf meine Kritik erfolgte erst mal keine Antwort, also habe ich knapp 3 Wichen später an diese erinnert. Am 14.06.2019 meldete sich dann die Leiterin des Freiwilligen-Zentrum bei mir:




    Diese Antwort bedeutet mir, dass man sich von Seiten des Freiwilligen-Zentrums Wiesbadens 2 Monate um eine zielgerechte Antwort auf meine Fragen gedrückt hat und erst als ich nicht locker lasse nun auf den Anbieter verweist. Warum nicht gleich so, wenn man selber nicht antworten kann/will?


    Dieses Larifari ist ein nur mehr neuer Erweis für die viele schamlose Mogelei, welche im Bereich der unbezahlten Freiwilligenarbeit ständig anzutreffen ist . Ich habe vor 2 Tagen dem Anbieter meine Fragen gestellt, mal sehen ob der Eiertanz weitergeht, den ich bisher in diesem Zusammenhang erleben musste. Bin mir sicher, dass dem so sein wird.

  • Also irgendwie klingt die Suche nach einem ehrenamtlichen Lernhelfer eher danach, dass jemandem aufgefallen ist, dass Unterstützung der Lernmotiviation gerade beim Nachwuchs bildungsfernerer Bevölkerungsteile, die ja oftmals auch nicht so überdurchschnittlich zahlungskräftig sind, hilfreich und bisweilen sinnvoll sein kann - also bei Leuten, die es sich (beispielsweise wegen Überschuldung oder anderweitiger Verpflichtungen) nicht leisten können oder wollen, einen Nachhilfelehrer zu bezahlen…

    Also irgendwie klingt dein Beitrag unschwer erkennbar mal wieder danach, dass du nicht auf die Argumente der Beiträge eingehen willst/kannst, auf die du dich da vorgeblich beziehst.


    Der in Deutschland vorhandene Bildungsungerechtigkeit kann nur durch eine bessere Schule begegnet werden. Die aktuelle Schule ist Teil dieser Bildungsungerechtigkeit. Eine verbesserte Schule benötigt mehr bezahltes Personal und dieser Anforderung kann und darf nicht mit ehrenamtlicher Billighuberei unterlaufen werden.

  • […] Wieso bei so einem eher gewerblich orientierten Dienst unbezahlte Freiwillige eingesetzt werden sollen, erschließt sich mir nicht. […]

    Welche Kosten mögen anfallen, will eine Organisation einen derartigen Notruf-Service anbieten? Für die eingehenden Notrufe muss eine Notrufzentrale eingerichtet werden, Mitarbeiter, die die nötigen Geräte bei den Kunden installieren und ihnen die Bedienung erklären müssen bereitgestellt werden, und auch wenn die Geräte an den vorhandenen Telefonanschluss angeschlossen werden, so benötigt der Betreiber eine Telefonanlage, die imstande ist, eine möglichst große Anzahl möglicherweise zeitgleich eingehender Notrufe störungsfrei aufzunehmen, eindeutig zuzuordnen und dem diensthabenden ehrenamtlichen Mitarbeiter zu lokalisieren… auch die Funkanlage, die er benötigt, um mit den zu entsendenden Fahrern eines Rettungs- oder Wachdienstes Kontakt aufzunehmen, wird nicht billig sein und sicher obendrein laufende Kosten verursachen.

    Und die dem Senioren oder anderen hilfsbedürftigen Personen zur Verfügung gestellten Geräte wird der Anbieter in größerer Zahl vorrätig halten müssen, und sicher mit deren Bezahlung nicht warten können, bis das jeweilige Gerät beim Endabnehmer installiert ist…

  • Welche Kosten mögen anfallen, will eine Organisation einen derartigen Notruf-Service anbieten? (...)

    Habe ich irgendwo abgestritten, dass so ein Notruf-Service Kosten verursacht?


    Natürlich verursacht ein solcher Notruf-Service Kosten und das darf er auch. Die mit diesem System von Menschen erbrachte Leistung gehört honoriert. Die technische Einrichtung fällt nicht vom Himmel und der hier nötige Aufwand an Dienstleistung erfordert qualifiziertes Personal. Das bekommt man nicht für ein billiges "Vergelt´s Gott" an der nächsten Straßenecke.


    Die Kosten für den im Rahmen dieses Notruf-Service erbrachten gesellschaftlich nützlichen Mehrwerts müssen also gegenfinanziert werden, das ist aber auch in einem reichen Land wie Deutschland problemlos möglich. Senioren, die sich einen solchen Notruf-Service nicht leisten können, gehören von den Pflegekassen unterstützt.


    Es gibt also nicht den geringsten Anlass, die in diesem Zusammenhang anfallende Arbeit für lau erledigen zu lassen.

  • […] Eine verbesserte Schule benötigt mehr bezahltes Personal […]

    Deiner Meinung nach muss Bildungszugang also teurer werden - das würde allerdings der Bildungsmisere abgehängter Bevölkerungsteile unnötigen Vorschub leisten. Was die Schulen bereits verbessern würde, wäre natürlich ein verbesserter Lernwille der Schüler, aber jener ist ja leider oftmals bereits sozialmilieubedingt vorgeschädigt… der Staat jedenfalls hat seine Aufgabe, den Bildungszugang zu ermöglichen, erfüllt - die Vorstellung jedenfalls, Staat und Wirtschaft müssten der Selbstbedienungsmentalität mancher Bürger dienen, verbesserte gesellschaftlich nichts.

  • Deiner Meinung nach muss Bildungszugang also teurer werden - das würde allerdings der Bildungsmisere abgehängter Bevölkerungsteile unnötigen Vorschub leisten. Was die Schulen bereits verbessern würde, wäre natürlich ein verbesserter Lernwille der Schüler, aber jener ist ja leider oftmals bereits sozialmilieubedingt vorgeschädigt… der Staat jedenfalls hat seine Aufgabe, den Bildungszugang zu ermöglichen, erfüllt - die Vorstellung jedenfalls, Staat und Wirtschaft müssten der Selbstbedienungsmentalität mancher Bürger dienen, verbesserte gesellschaftlich nichts.

    Meiner Meinung nach kostet eine verbesserte Bildung mehr Geld, darf das auch. Wie kommst du darauf, dass diese Kosten den Eltern der Schüler/innen in Rechnung gestellt werden sollen?


    Diese Kosten können und müssen durch den Staat übernommen werden, was problemlos möglich ist. Deutschland belegt mit 4.8% Anteil am BIP mit seinen Bildungsausgaben einen sehr mittelmäßigen Wert (Vergleich Schweden über 6% des dortigen BIPs).


    Der dt. Staat hat seine Aufgabe den Bildungszugang zu ermöglichen, mit Sicherheit nicht ausreichend erfüllt, wenn rund 6-7% der Schulabgänger die Schule ohne jeglichen Abschluss verlassen und Wirtschaft und weiterführende Anstalten über eine mangelnde Grundbildung vieler Schulabgänger (auch der mit Abschluss) klagen. Aber es ist ja gängig geworden über den hausgemachten Facharbeitermangel zu klagen um aus anderen Ländern ausgebildete Kräfte (und damit deren Ausbildungsleistung) billig abgreifen zu können - was auch nicht so richtig funktioniert bei der vielfachen "Geiz ist geil" - Mentalität vieler deutscher Arbeitgeber.


    Eine gute Bildung hat mit der Selbstbedienungsmentalität mancher Bürger überhaupt nichts zu tun. Allein deine von pseudo-intellektueller Willkür strotzenden Beiträge dienen inzwischen zu 90% als exemplarischer Erweis für die deutsche Bildungsmisere. Denk erst mal nach, bevor du schreibst.

  • […] Der dt. Staat hat seine Aufgabe den Bildungszugang zu ermöglichen, mit Sicherheit nicht ausreichend erfüllt, wenn rund 6-7% der Schulabgänger die Schule ohne jeglichen Abschluss verlassen […]

    Nun, die Möglichkeit, den Schulabschluss mitzunehmen stand auch jenen Schülern offen - haben sie diese Chance nicht genutzt, müssen sie eben mit dem Manko leben, ihn nachzuholen oder ohne Abschluss zurechtzukommen. Es ist nicht Aufgabe des Staates jedem Schulversager einen zertifizierten Bildungsabschluss zu garantieren… im Übrigen ist's doch en vogue, die Notwendigkeit, sein Leben lang weiter zu lernen, zu betonen - und das mag sicher so manchen frühzeitig demotivieren…

  • […] Deutschland belegt mit 4.8% Anteil am BIP mit seinen Bildungsausgaben einen sehr mittelmäßigen Wert […]

    Nun ist Deutschlands BIP im internationalen Vergleich relativ groß - die 4,8% stellen also einen beträchtlichen Betrag dar - und in Relation dazu wäre zu setzen, was den Bürgern eines Landes ihre Bildung wert wäre - es hat diesbezüglich schon interessante Modellrechnungen gegeben. So hatte Arno Schmidt innerhalb des ersten Jahrzehnts seiner schriftstellerischen Tätigkeit in Verbitterung die Einführung eines Kulturgroschens vorgeschlagen - und ironisch genug gibt's den mittlerweile tatsächlich, allerdings als Preisverleihung unter den üblichen Honoratioren, die sich im Rampenlicht der Öffentlichkeit gern gegenseitig auf die Schulter klopfen… die Mühsal, in kleinen Schritten Bildung zu vermitteln, und dies ehrenamtlich in benachteiligten Gebieten, nehmen zumeist im Ruhestand befindliche Lehrer auf sich -

  • Die seit Monaten weltweit schlagzeilengenerierenden "Fridays for Future"-"Demonstrationen" beweisen übrigens höchstens, dass die schwedischen Bildungsausgaben von […]

    […] über 6% des dortigen BIP […]

    […] demnächst um 20% gekürzt werden können - allerdings wird mit den "Schulstreiks" ja die Zeit gewonnen, um jetzt eine "Fridays for Ehrenamt"-Aktion zu starten, damit wenigstens die Lehrer die Zeit für sinnvolle Tätigkeiten nutzen, während unsere Polit-Prominenz Miss Thunbergs Meinungsführerschaft bejubelt und zum Anlass nimmt, auf's Thema "Klimaschutz" aufspringend Aufmerksamkeit und Wählerstimmen zurückzugewinnen…

  • Die seit Monaten weltweit schlagzeilengenerierenden "Fridays for Future"-"Demonstrationen" beweisen übrigens höchstens, dass die schwedischen Bildungsausgaben von […]

    […] demnächst um 20% gekürzt werden können - allerdings wird mit den "Schulstreiks" ja die Zeit gewonnen, um jetzt eine "Fridays for Ehrenamt"-Aktion zu starten, damit wenigstens die Lehrer die Zeit für sinnvolle Tätigkeiten nutzen, während unsere Polit-Prominenz Miss Thunbergs Meinungsführerschaft bejubelt und zum Anlass nimmt, auf's Thema "Klimaschutz" aufspringend Aufmerksamkeit und Wählerstimmen zurückzugewinnen…

    Bei dir scheint längst einiges um 20% gekürzt worden zu sein, wenn du in teils schwer konstruierten Zusammenhängen deine Sticheleien unterzubringen versuchst.