Ausbeutung via Ehrenamt

  • Muss nicht. Wenn sich einer freiwillig "ausbeuten" lässt, dann ist das doch okay.

    Was bedeutet hier "freiwillig"?


    Es gibt leider immer wieder Menschen, die nicht "Nein" sagen können ,sich schnell verpflichten und leicht manipulieren lassen Die sich de facto ausbeuten lassen und sich nicht einmal trauen das zu erkennen geschweige denn zu beenden.


    Genau genommen lassen sich mehr als 70% der deutschen Bevölkerung durch dieses System bzw. dessen Profitiere für dumm verkaufen. Ganz unfreiwillig machen die das nicht. Für mich ist das aber ein Grund den vielen in diesem Land üblichen Lügen entgegen zu treten.

  • Was bedeutet hier "freiwillig"?


    Es gibt leider immer wieder Menschen, die nicht "Nein" sagen können ,sich schnell verpflichten und leicht manipulieren lassen Die sich de facto ausbeuten lassen und sich nicht einmal trauen das zu erkennen geschweige denn zu beenden.


    Genau genommen lassen sich mehr als 70% der deutschen Bevölkerung durch dieses System bzw. dessen Profitiere für dumm verkaufen. Ganz unfreiwillig machen die das nicht. Für mich ist das aber ein Grund den vielen in diesem Land üblichen Lügen entgegen zu treten.

    Naja, wenn jemand belogen wurde und daher ein Ehrenamt annimmt, dann ist das kriminell. Dagegen kann man sicher juristisch was machen.


    Ansonsten sollte man niemanden für unmündig erklären, oder jemanden unterstellen dass er seine ehrenamtlichen Mitarbeiter irgendwie manipuliert, nur weil man ihn nicht leiden kann.

  • Naja, wenn jemand belogen wurde und daher ein Ehrenamt annimmt, dann ist das kriminell. Dagegen kann man sicher juristisch was machen.

    Was das Ehrenamt angeht, wird da gelogen was geht. Zum Beispiel behauptete die kommissarische Geschäftsführerin des ASB West Hessen im September 2018 mir gegenüber folgendes:


    Wenige Wochenspäter entdeckte ich dann, dass auf den eigenen Seiten desselben ASB West Hessen ehrenamtlich Tätige auch für den Dienst gesucht wurden (und werden), der angeblich laut den Worten dieser Dame nur von Haupaamtlichen ausgeführt werden würde.


    Ich hakte nach:


    Der angefragte Herr klemmte sich die scheinbar nicht vorhandenen Eier ab. Nach dem ich ihn zwischenzeitlich einmal an meine Anfrage erinnert hatte und er sich weiter einen abklemmte,. legte ich einen Zahn zu:


    Der angefragte Herr klemmte sich weiter seine Bällcher ab, nun meinte die Frau Geschäftsführerin die dicke Lippe riskieren zu können:



    Ich habe der frechen Nuss ordentlich eine Replik erteilt und zwar öffentlich.


    Mir beweist dieser Vorgang nur, wie diese Vereine, die so gerne einen auf sozial machen schamlos lügen und betrügen, wenn es darum geht mit dem Geschäft im Sozialwesen Kasse zu machen (wozu braucht man sonst auch Geschäftsführer?).

  • Heute dieses Angebot zur zumindest teilweise versuchten Animation zur Selbstausbeitung gefunden:


    https://de.indeed.com/jobs?q=E…t=10&vjk=9f3ee042559b7067


    Ich habe diesen Job als unlauter gemeldet:


    Zitat


    Mit diesem Job versucht ein gewerblicher Anbieter zumindest einen Teil von Arbeiten, die in seinen originären Verantwortungsbereich fallen ( z.B. Gartenpflege im Seniorenheim) unbezahlt durch ehrenamtlich Tätige erledigen zu lassen. Ich erkenne hier den Typ von klassischen Missbrauch des Ehrenamts und erwarte, dass diese Anteige verändert oder gelöscht wird. Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller

  • Kannst du diese Sicht begründen?

    Die Zuwendung gegen Geld hat noch nie wirklich funktioniert.

    Ich habe in den letzten 25 Jahren viel mit sozialen Einrichtungen

    zu tun gehabt. Am sozialsten waren immer die Bililglöhner

    und früher die Zivis. Im Sozialbereich flüchten sich die bezahlten Liebesdienerinnen so

    stark in die Abwesenheit auf Krankenschein wie sonst nur in den Ämtern,

    wo es absoluten Kündigungsschutz und deshalb systemischen Missbrauch gibt.

    Grundsätzliches Problem ist in Deutschland, dass es kein Verbot

    weiblicher Beschäftigung im Sozialbereich gibt.

    Die Zivis waren männlich, weil Männer sich leichter mit dem Geben tun

    als Frauen, die das dauerhaft nur bei eigenen Kindern können.

  • Die Zuwendung gegen Geld hat noch nie wirklich funktioniert.

    Wenn dem so wäre, warum gibt es das Zeugs noch?


    Zitat

    Ich habe in den letzten 25 Jahren viel mit sozialen Einrichtungen zu tun gehabt. Am sozialsten waren immer die Bililglöhner und früher die Zivis.

    Bililglohnhuberei war noch nie sozial, im Gegenteil. Sie belastet die Sozialkassen auf Grund zu geringer Abgaben die mit den Billiglöhnen verbunden sind, die Billiglöhner fallen als Konsumenten aus der Volkswirtshaft zumindest teilweise heraus und miese Löhne taugen auch nicht für eine gute Arbeitsmoral.


    Zivis wurden wie heute die Bufdis und die FSJler ausgenutzt, um in diesem stinkend reichen Land wichtige gesellschaftliche Aufgaben für lau erledigt zu bekommen. Was soll daran sozial sein?

    Zitat

    Im Sozialbereich flüchten sich die bezahlten Liebesdienerinnen so stark in die Abwesenheit auf Krankenschein wie sonst nur in den Ämtern,

    wo es absoluten Kündigungsschutz und deshalb systemischen Missbrauch gibt.

    Grundsätzliches Problem ist in Deutschland, dass es kein Verbot

    weiblicher Beschäftigung im Sozialbereich gibt.

    Die Zivis waren männlich, weil Männer sich leichter mit dem Geben tun

    Das sehe ich querbeet als willkürliche unbelegte und falsche Behauptungen. Wo sind die Belege, um die ich dich gebeten hatte?

  • Das sehe ich querbeet als willkürliche unbelegte und falsche Behauptungen. Wo sind die Belege, um die ich dich gebeten hatte?

    Sollte es in diesem Falle nicht besser :"das sehe ich querdenk als willkürlich...." heissen??

    Irgendwie scheint dieser Forist Jo die Querdenke professionell auszuüben.

    Kopp hoch und wenn der Hals ooch dreckig ist!

  • Sollte es in diesem Falle nicht besser :"das sehe ich querdenk als willkürlich...." heissen??

    Irgendwie scheint dieser Forist Jo die Querdenke professionell auszuüben.

    Querdenken kann per se eine gute Sache sein und ist mir allgemein sehr sympathisch, deutlich sympathischer als das leider allgemein übliche Mitläufertum. Aber nicht alles abseits vom Mainstream taugt dafür.