Wasserstoff und Brennstoffzelle - Energiewirtschaft, Haustechnik, Strom, Wärme, Elektromobilität

  • Das Thema ist sehr vielfältig, darum die lange Überschrift und wird seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Die Wasserstoffwirtschaft waberte schon in den Achtzigern durch den Blätterwald und seit dieser Zeit wird sie auch verteufelt. Mächtige Interessen aus der Energiewirtschaft, der Autoindustrie, der Ölkonzerne können so etwas nicht wollen. Eine Wasserstoffwirtschaft sägt an den Grundlagen dies Geschäftsmodells. In vielerlei Hinsicht, denn eine Wasserstoffwirtschaft ist eine Gaswirtschaft die der Stromwirtschaft das Wasser abgraben könnte. Sie ist in vielerlei Hinsicht anders, vor allem ist sie dezentral und macht es Monopolisten schwer.


    Aber Politik und Wirtschaft sollen gar keine Schwerpunkte in diesem Strang sein. Sie können gerne ihren Raum haben, aber die reine Technik und die Innovationen dazu vorzuführen würde mir auch schon reichen. Es gibt sehr vieles aus diesem Bereich.


    Die Chancen beim Wasserstoff liegen in der Wertschöpfung im eigenen Land. Ein Feld, wo verloren gegangener Boden von Asien wieder zurückgewonnen werden kann.

  • Das Problem ist in der Energiepolitik der GroKo zu sehen. Diese rückwärtsgewandte "Energiewende" unter Berücksichtigung der Interessen nur der Energiekonzerne, die dazu noch der normale Bürger bezahlen soll, hat alles zunichte gemacht, was real fortschrittlich angedacht war. Auf die Wissenschaftler hört keiner, wir könnten technologisch längst weltweit führend sein. Zudem würde es auch dem Frieden dienen, würden wir in der Sahara entsprechende Elektrovoltaik Anlagen errichten, die unseren Energiebedarf mehrfach sichern würden und dort infolge Beschattung eine effiziente Agrarwirtschaft befördern könnten.

  • Das Problem ist in der Energiepolitik der GroKo zu sehen. Diese rückwärtsgewandte "Energiewende" unter Berücksichtigung der Interessen nur der Energiekonzerne, die dazu noch der normale Bürger bezahlen soll, hat alles zunichte gemacht, was real fortschrittlich angedacht war. ...

    Ich sehe das ähnlich, dass alte Technik deren Wertschöpfung vom Ölscheich bis zum Verbrennungsmotor - vom Großkraftwerk bis zur Stromrechnung, zum größten Teil in die Taschen von Monopolisten geleitet wird, auch möglichst lange verkauft werden sollte.

    Vielleicht werden wir VW für den Dieselskandal noch einmal dankbar sein, denn ohne dieses Desaster, hätte das Umdenken wahrscheinlich erst eingesetzt, wenn alles ÖL verbraucht wäre. So hat die Innovation in unserem Land jetzt ihre Chance.

  • Nimm das hier....

    Der frisst Kilometer wie ein Diesel

    ...

    Danke dass Du den auch nochmal präsentierst Tech, ich habe mich nicht getraut, weil ich ihn schon im Autostrang hatte. Aber man kann es gar nicht oft genug erwähnen, dass in D auch noch was Neues geht. :biggrin:


    Ich finde die Hybrid-Idee schon faszinierend. Der Wagen kann auch, zumindestens im Stadtbereich, ohne Wasserstofftankstelle auskommen. Dass es ein SUV geworden ist, ist auch nicht überraschend, denn sonst hätte man beim Kofferraum Einschränkungen.

  • Das Thema ist sehr vielfältig, darum die lange Überschrift und wird seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Die Wasserstoffwirtschaft waberte schon in den Achtzigern durch den Blätterwald und seit dieser Zeit wird sie auch verteufelt. Mächtige Interessen aus der Energiewirtschaft, der Autoindustrie, der Ölkonzerne können so etwas nicht wollen. Eine Wasserstoffwirtschaft sägt an den Grundlagen dies Geschäftsmodells. In vielerlei Hinsicht, denn eine Wasserstoffwirtschaft ist eine Gaswirtschaft die der Stromwirtschaft das Wasser abgraben könnte. Sie ist in vielerlei Hinsicht anders, vor allem ist sie dezentral und macht es Monopolisten schwer.


    Aber Politik und Wirtschaft sollen gar keine Schwerpunkte in diesem Strang sein. Sie können gerne ihren Raum haben, aber die reine Technik und die Innovationen dazu vorzuführen würde mir auch schon reichen. Es gibt sehr vieles aus diesem Bereich.


    Die Chancen beim Wasserstoff liegen in der Wertschöpfung im eigenen Land. Ein Feld, wo verloren gegangener Boden von Asien wieder zurückgewonnen werden kann.

    Vorallem könnte die Küste richtig Geld verdienen...ja, ja. Aber ich höre schon wieder das Gejammer aus dem Süden der Republik.Wir wollen euch kein Geld bezahlen für Energie, wir wollen unseren eigenen Strom...mia san mia...sooo8o.

  • Vorallem könnte die Küste richtig Geld verdienen...ja, ja. Aber ich höre schon wieder das Gejammer aus dem Süden der Republik.Wir wollen euch kein Geld bezahlen für Energie, wir wollen unseren eigenen Strom...mia san mia...sooo8o.

    Niemand würde sich dran stören, wenn sie im Süden ihre eigene ökologische Energiewirtschaft errichten wollen. Und die Brennstoffzellenautos würden wir auch hier bauen können, die brauchen sowieso ein neues Werk.

  • Niemand würde sich dran stören, wenn sie im Süden ihre eigene ökologische Energiewirtschaft errichten wollen. Und die Brennstoffzellenautos würden wir auch hier bauen können, die brauchen sowieso ein neues Werk.

    Die wollen aber keine Windräder da unten und Solar reicht gerade mal für die privaten Haushalte, wenn man es ausweiten würde.Wir im Norden könnten aber schon voll loslegen den Wasserstoff herzustellen, bevor man den guten Strom an der Börse verschenkt.Vornehmlich ins Ausland.Und Enercon müsste dann auch nicht nach Indien ausweichen, sondern könnte die alten und kleinen Anlagen durch leistungsstärkere ersetzen.

  • Wenn die Dolphin U-Boote effiziente Brennstoffzellen als Antrieb haben, dürften die Probleme, die man beim Automobilbau vorschiebt, wohl auch lösbar sein.

    Im Zusammenhang mit Wasserstoff kommen viele Ideen auf den Tisch, zum Beispiel auch eine neue Technologie namens LOHC (Liquid Organic Hydrogen Carrier), die zwar noch nicht für Autos, aber für Schiffe und Schienenzüge bereits nutzbar ist.

    Der Energiehunger der Menschheit lässt sich nicht zurückschrauben und er ist gigantisch groß. Wir haben gar keine Alternative zum Wasserstoff, denn die Biomasse die die Sonne in Jahrmillionen ausgebrütet hat ist endlich und der CO2 Ausstoß soll minimiert werden.

  • […] Der Mercedes GLC F-Cell ist […]

    […] im Unterschied zu anderen Brennstoffzellenfahrzeugen zugleich als Plug-In-Hybrid ausgelegt, d.h. zum Überbrücken der Entfernung bis zur nächsten Wasserstofftankstelle kann man sich mit Zwischenstopps an konventionellen Ladesäulen behalfen… anders, als der Hersteller verspricht, ist so ein Trumm jedoch alles Andere als emissionsfrei. Kein Wunder, dass die Wasserstofflobby ganz aus dem Häuschen ist!

  • […] im Unterschied zu anderen Brennstoffzellenfahrzeugen zugleich als Plug-In-Hybrid ausgelegt, d.h. zum Überbrücken der Entfernung bis zur nächsten Wasserstofftankstelle kann man sich mit Zwischenstopps an konventionellen Ladesäulen behalfen… anders, als der Hersteller verspricht, ist so ein Trumm jedoch alles Andere als emissionsfrei. Kein Wunder, dass die Wasserstofflobby ganz aus dem Häuschen ist!

    Ein Brennstoffzellenfahrzeug hat immer Batterien mit an Bord, der Fahrmotor ist schließlich ein Elektromotor! Wenn da eine Plug-in Möglichkeit verbaut ist, ist das nur vernünftig. Zudem sind es die ersten Serienfahrzeuge, es wird noch eine ganze Reihe innovativer Schritte geben, die sowohl die Preise sinken lassen als auch die gesamte Technologie verbessern.

  • Ein Brennstoffzellenfahrzeug hat immer Batterien mit an Bord […]

    Was nützt der beste Akku, wenn er leergelutscht und der Wasserstofftank für den brennstoffzellengenerierten Energienachschub ebenfalls leer ist? Der von Dir im Automobilthread auch schon mehrmals hochgelobte Toyota Mirai jedenfalls pluggt nicht - wobei die maximal möglichen 51 km des Mercedes ja in der Praxis auch nur einen schlechten Witz darstellen…

    Dennoch reiht sich die Frankfurter Rundschau in die Reihe der Informationsmedien ein, die jetzt die Werbetrommel für die neueste Mode des umwelt- und ressoucenschonenden Selbstbetrugs mit dem Wasserstoff und der angeblich emissionsfreien Fortbewegung rühren.

  • Dennoch reiht sich die Frankfurter Rundschau in die Reihe der Informationsmedien ein, die jetzt die Werbetrommel für die neueste Mode des umwelt- und ressoucenschonenden Selbstbetrugs mit dem Wasserstoff und der angeblich emissionsfreien Fortbewegung rühren.

    Die Rundschau ist ein super-linkes Blatt (gehörte einst der SPD).

  • Die Rundschau […] gehörte einst der SPD.

    Ja, das ist lange her. Zwischenzeitlich wurden Verlag und Redaktion von der FAZ gerettet, Das Impressum zeigt die aktuellen Eigentumsverhältnisse und Verantwortlichen. Die FR zählt gegenwärtig wohl mehr zu den Regionalblättern, und wenn deren Klientel Interesse an "Umweltthemen" zeigt, ist es betriebswirtschaftlich nur opportun, darauf auch einzugehen.

  • Das mit dem superlinken Blatt finde ich sehr lustig. Das ist so als würde ich ein ein Halteverbotsschild als römisch katholisch titulieren.

    Ja Zizou, ich bin ja schon still aber wie du weißt lässt unsere Kojo keine Gelegenheit aus. Könntest auch mal was dazu sagen