Wasserstoff und Brennstoffzelle - Energiewirtschaft, Haustechnik, Strom, Wärme, Elektromobilität

  • Weder Wasserstoffantriebe noch Oberleitungen bringen die LKW-Lawinen von unseren Straßen und Autobahnen. Dafür bräuchte es eine andere Infrastruktur. Der Platz dafür ist bei den Autobahnen schon da, zumindest dort, wo Standstreifen oder Mittelstreifen sind - und das ist der überwiegende Teil.


    Zwei denkbare Alternativen, entweder hängend an Trägern oberhalb des Standstreifens oder Doppelträgern auf dem Mittelstreifen, oder als Monorailsystem auf dem Boden, beides elektrisch betrieben, fahrerlos und mit Geschwindigkeiten bis zu 90km/h.

    Das wäre mal ein Investitionsvorhaben, das weltweit einzigartig wäre.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

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    Zwei denkbare Alternativen, entweder hängend an Trägern oberhalb des Standstreifens oder Doppelträgern auf dem Mittelstreifen, oder als Monorailsystem auf dem Boden, beides elektrisch betrieben, fahrerlos und mit Geschwindigkeiten bis zu 90km/h.

    Das wäre mal ein Investitionsvorhaben, das weltweit einzigartig wäre.

    Das wäre auch noch sinnvoller als Oberleitungen für LKW. Oder unterirdische Rohrbahnen, die in Vakuumröhren bis zu 1000 km/h schnell werden. Oder Luftschiffe die elektrisch betrieben werden und Container heben können. Alles das erfordert aber eine Politik die staatlich lenken und gestalten will und das Risiko der Einführung trägt. Bei uns gibt es eine Steuer und es wird auf den Markt gewartet.

  • Der Materialaufwand für beide Systeme ist nach meiner Meinung zu hoch.Habt ihr euch diese Oberleitungen einmal angeschaut?Das wäre auch bei Trägersystemen ein ungeheurer Aufwand an Ressourcen (Metalle) über unser Autobahnnetz gerechnet.

    Die Bahnidee finde ich besser und verteilt muss es eh werden, ob Schienen oder autonome Container auf der Autobahn.

    Aber der Artikel zielt ja auf was ganz anderes, die Speicherfunktion, dass vorhandene Gasnetz an den auch Tankstellen angeschlossen sind und die mögliche Maximierung des Wirkungsgrades.Hinzu kommt die Praktikabilität und die geringe Umgewöhnung des Konsumenten.


    Und noch wichtiger

    Zitat

    Solche Lösungen, Power-to-X genannt, sind aus Sicht vieler Forscher die Voraussetzung dafür, dass die Bundesrepublik ihren CO2-Ausstoß um mehr als 80 Prozent senken kann.


  • Da präsentiert Toyota in Hamburg Wasserstofftechnologie und die Mobilität der Zukunft mit der größten Mirai Flotte der Welt, also einem Riesengeschwader von 45 Fahrzeugen und was hört man davon ? Nix ! Substi will uns das verheimlichen und der Bikeman liegt sowieso nur unter Schrotteimern aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts und kriegt so etwas gar nicht mit. Noch nicht einmal wenn es im Hamburger Hafen kreuzt und aus Meerwasser Wasserstoff herstellt. Eine Schande ist das... :kopfkratz2: :tststs: :hehehe:

  • […] mit der größten Mirai Flotte der Welt, also einem Riesengeschwader von 45 Fahrzeugen und was hört man davon ? […]

    Diese grün-weiß lackierten "Clever Shuttle" Dinger sind mir Straßenverkehr auch schon aufgefallen, dass es 45 Stück geben soll, wusste ich nicht. Abgesehen davon halte ich an meinen Zweifeln, dass die Nutzung von Wasserstoff die Umweltbilanz der Menschheit und seiner Mobilitätsbedürfnisse verbessern würde, fest…

  • ..............................

    Zweifel kann produktiv sein, wenn man sich bemüht, die Dinge weiter zu untersuchen......

    Andererseits gibt es auch heute noch Leute, die die Bibel für korrekt halten und glauben, dass ein Gott die Erde, die Welt und die Menschen vor rund 5 000 Jahren geschaffen hat.............

  • […] hat, wie man liest, innerhalb von 15 Monaten immerhin 1.000.000 km emissionsfrei (von wegen) abgespult und dabei 170.000 Fahrgäste befördert - d.h. im Durchschnitt ist so ein Fahrgast keine 6 km weit gefahren…

    Nun, da fast 90% aller Autofahrten Kurzstreckenfahrten sind, und von diesen wiederum ein sehr großer Teil unter 2km, ist es doch ein super Ergebnis. Fahrrad fahren wäre bei unter 2km natürlich noch wesentlich besser, denkt man an die ganzen durch Bewegungsmangel Adipösen.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Substi will uns das verheimlichen und der Bikeman liegt sowieso nur unter Schrotteimern aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts und kriegt so etwas gar nicht mit. Noch nicht einmal wenn es im Hamburger Hafen kreuzt und aus Meerwasser Wasserstoff herstellt. Eine Schande ist das... :kopfkratz2: :tststs: :hehehe:

    Hätte mich jetzt rausreden können das ich gerade beschäftigt war...


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    ..aber im Ernst, am WE war Hafengeburtstag und da ist für mich die Stadt off-limits....

  • Zweifel kann produktiv sein, wenn man sich bemüht, die Dinge weiter zu untersuchen......

    ...

    So ist es - und darum gibt es immer mal wieder einen neuen Durchbruch.

    Zusammengefasst steht folgendes in dem Artikel von ScienceDaily:


    Ein internationales Forscherteam hat ein neues Material aus Manganhydrid entdeckt, das zur Herstellung von Molekularsieben in Kraftstofftanks verwendet werden kann. Das Material nutzt einen chemischen Prozess namens Kubas-Bindung. Dieses Verfahren ermöglicht die Speicherung von Wasserstoff durch Abspaltung der Wasserstoffatome und arbeitet bei Raumtemperatur. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, hohe Energien und extreme Temperaturen mit komplexen Geräte aufzuwenden.


    Das KMH-1-Material absorbiert und speichert auch überschüssige Energie, so dass keine externe Wärme und Kühlung erforderlich ist. Dies ist von entscheidender Bedeutung, da Kühl- und Heizgeräte nicht in Fahrzeugen eingesetzt werden müssen, was zu Systemen führt, die das Potenzial haben, weitaus effizienter zu sein als bestehende Systeme. Das Material würde die Konstruktion von Tanks ermöglichen, die viel kleiner, billiger, bequemer und energiedichter sind als bei bestehenden Wasserstoff-Kraftstofftechnologien und die Leistung batteriebetriebener Fahrzeuge deutlich übertreffen.


    Ich bin mal gespannt, wann das deutsche Seiten bringen.

  • Hier nochmal auf deutsch.

    https://www.wallstreet-online.…-ebnet-wasserstoffantrieb


    Zitat

    Vorkommen

    Weltweit gibt es sehr große Manganvorkommen. Am Aufbau der Erdkruste ist es mit etwa 900 ppm beteiligt und ist damit nach dem Eisen das zweithäufigste Schwermetall. Bekannte abbauwürdige Manganerzvorkommen befinden sich in

    • Südafrika (Hotazel)
    • Georgien (Tschiatura)
    • Russland
    • Ukraine
    • Australien (Groote Eylandt)
    • Brasilien
    • Gabun
    • Indien
    • Volksrepublik China
    • Mexiko
    • Burkina Faso
    • Ghana
    • Marokko

    Größere Mengen Mangan enthalten die Manganknollen und Mangankrusten in der Tiefsee.

    Deutschland ist arm an Manganerzen, nennenswerte Mengen finden sich z.B. im Siegerländer Spateisensteinbezirk, im mittleren Thüringer Wald nahe Ilmenau und im Harz bei Ilfeld.

    https://www.chemie.de/lexikon/Mangan.html#Vorkommen


    Zitat

    Mangan ist auf der Erde ein häufiges Element, in der kontinentalen Erdkruste kommt es mit einem Gehalt von 0,095 % ähnlich häufig wie Phosphor oder Fluor vor. Nach Eisen und Titan ist es das dritthäufigste Übergangsmetall. Dabei kommt es nicht elementar, sondern stets in Verbindungen vor.


    Abbauwürdige Manganerze lassen sich geologisch in drei Gruppen einteilen. Der erste Typ sind Rhodochrosit-Braunit-Erze, die in präkambrischen vulkanischen Gesteinen eingeschlossen sind. Diese Erze finden sich vorwiegend um den südlichen Atlantik, etwa in Brasilien, Guyana, der Elfenbeinküste, Ghana, Burkina Faso oder im Kongo. Erze des zweiten Typs finden sich in stark oxidierten, eisen- und silikatreichen Sedimentgesteinen aus dem Proterozoikum. Die Vorkommen dieses Typs bei Hotazel in Südafrika und Corumbá in Brasilien zählen zu den größten Manganvorkommen auf der Welt. Zum dritten Typ zählen Mangan-Schiefer-Erze, die durch Sedimentation in flachen Schelfmeeren entstanden sind. Zu diesem Typ zählen unter anderem Vorkommen in Gabun, der Ukraine und weiteren Ländern um das Schwarze Meer.

    Etwa 75 % der bekannten Ressourcen an Mangan liegen in der Kalahari Südafrikas. Auch in der Ukraine, Brasilien, Australien, Indien, Gabun und China finden sich größere Manganvorkommen. Größte Manganförderstaaten sind Australien, China und Südafrika, wobei die Weltgesamtförderung 2009 bei 10,8 Millionen Tonnen lag.

    In größeren Mengen kommt Mangan in sogenannten Manganknollen vor, knollenförmigen, bis zu 20 Zentimeter großen, porösen Konkretionen von Schwermetalloxiden in der Tiefsee, die bis zu 50 % aus Mangan bestehen können. Besonders hohe Konzentrationen an Manganknollen finden sich im Pazifik südlich von Hawaii sowie im Indischen Ozean.

    https://de.wikipedia.org/wiki/…erheit_und_Toxizit%C3%A4t


    Wichtig ist in diesem Zusammenhang natürlich wo diese Ressource liegt und wer dort regiert.

  • Diese grün-weiß lackierten "Clever Shuttle" Dinger sind mir Straßenverkehr auch schon aufgefallen, dass es 45 Stück geben soll, wusste ich nicht. Abgesehen davon halte ich an meinen Zweifeln, dass die Nutzung von Wasserstoff die Umweltbilanz der Menschheit und seiner Mobilitätsbedürfnisse verbessern würde, fest…

    Was willst du überhaupt? Dass die Menschheit für immer auf letztlich endliche, bei ihrer Freisetzung umweltschädliche fossile Energiequellen setzt?

  • […]Dass die Menschheit für immer auf letztlich endliche, bei ihrer Freisetzung umweltschädliche fossile Energiequellen setzt?

    Beim Wasserstoff jedenfalls tut sie exakt dies (bei akkubetriebenen Fahrzeugen übrigens ebenfalls) - und redet uns noch ein, das sei die Lösung, künftig künftig emissionslos und klimaneutral ihren Energiebedarf zu decken.

  • […] da fast 90% aller Autofahrten Kurzstreckenfahrten sind, und von diesen wiederum ein sehr großer Teil unter 2km, ist es doch […]

    […] paradox, wenn täglich Staus von mehreren Kilometern Länge entstehen… na, möglicherweise sind die innerstädtischen Ampelschaltungen und die Staubildungen im Zusammenhang mit Baustellen und Unfällen verantwortlich dafür, dass das Automobil angeblich 23 Stunden am Tag nutzlos steht… die eine freie Stunde sollte dem Bürger dann aber schon noch gelassen werden und umwelttechnisch gar nicht so sehr ins Gewicht fallen.


    Aber die Sorge um unsere Umwelt und deren besondere Schutzwürdigkeit nimmt halt groteske Züge an.

  • Aber die Sorge um unsere Umwelt und deren besondere Schutzwürdigkeit nimmt halt groteske Züge an.

    Wenn die 16-jährige Greta Thunberg ein "Subjekt im Werden" ist und der Schreiberling ihr deswegen jedwede politische Kompetenz abspricht, muss man bei ihm konstatieren, dass bei leider kein "im Werden" stattgefunden hat.

    Zitat

    Man muss es so drastisch sagen: Der Kampf gegen den Klimawandel verdient etwas anderes als die Mobilisierung von Milchgesichtern.

    Das ist sicher nicht falsch. Aber mit Ignoranten wie ihm ist der Kampf gegen den Raubbau an unserem Planeten verloren.

  • In der elektromobilen Hochburg ebenso modischen wie publicitysüchtigen Erfindergeistes, Aachen, ist die Serienproduktion des eGo angelaufen, bereits am Donnerstag wurden die ersten (von 3300 vorbestellten) Exemplare des Kurzstreckenkleinwagens ausgeliefert. Bis Anfang nächsten Jahren sollen die Vorbestellungen vollständig abgearbeitet sein, und bis Ende 2020 sollen 15000 Exemplare fertiggestellt sein.

  • Nicht nur die Zahl der Ladesäulen wächst und wächst, auch die Fahrer von Brennstoffzellenfahrzeugen dürfen sich über den raschen Ausbau des Tankstellennetzes freuen - an der Universität Erlangen-Nürnberg wurde jetzt ein Verfahren entwickelt, das den Wasserstoff an ein Trägermaterial bindet, und zwar, was seine Lagerung vereinfacht, an Dibenzyltoluol. Dieser Kohlenwasserstoff gilt zwar als gesundheits- und wassergefährend, aber wenn er doch schädliche Emissionen zu vermindern hilft…