Wasserstoff und Brennstoffzelle - Energiewirtschaft, Haustechnik, Strom, Wärme, Elektromobilität

  • OT: Hatte ich mal in den 90-ern. Ich hätte ihn behalten und in die Scheune stellen sollen.

    Ja, hättest du das mal getan....ich schaue noch, ob ich so ein Teil noch irgendwo auftun kann...bisher Fehlanzeige....der Motor von der Kiste war mehr als unverwüstlich, ich denke, mit dem sind 1,5 Mio. Km möglich....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....



  • Wenn dem so ist, wäre der Kauf eines Elektroautos hier und heute meist völlig unsinnig.

    Das kann ja gut sein. Deshalb schrieb ich ja

    Zitat

    Wenn man immer nur vordergründige Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen anstellt, wird das nie was mit dem Umweltschutz.

    Wobei ich bewusst das Adjektiv "vordergründig" benutzt habe, denn Umweltbelastungen oder -schäden gelangen höchst selten in die Wirtschaftlichkeitsrechnung.

  • Nö. Und du musst auch nicht ständig deinen Senf dazu geben.

    Doch genau das muss ich......wie du auch....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....



  • Nein, die Wirtschaftlichkeit ist für zwei Drittel unserer Gesellschaft nicht essentiell. Wäre sie es für alle Nicht-Dienstwagenfahrer, wären manche Autos, aber auch andere Güter, unverkäuflich.

    Das trifft sicher für alle VW, Seat, Skoda, Audi, Lamborghini und Porsche sowie Bentley-Fahrer zu, auch Ford und Opel Fahrer dürften weitgehend betroffen sein, kluge Autokäufer kaufen Toyota, Mazda, Mitsubishi, Honda, KIA oder HYundai.

  • Eigentlich muss verwundern, dass nach den Schlagzeilen der letzten Woche unser grauer Kater kein Lob der amtierenden Bundesregierung verkündet hat - immerhin ähneln die Pläne der von ihm hier doch öfters so vehement propagierten aus regenerativen Energien zu speisenden Wasserstoffwirtschaft…

    Passend dazu weist die wissenschaftliche Zeitschrift Spektrum auf das Problem der mit Förderung der Elektromobilität wachsenden Menge künftig zu recycelnder Lithium-Ionen-Akkus hin.

  • Eigentlich muss verwundern, dass nach den Schlagzeilen der letzten Woche unser grauer Kater kein Lob der amtierenden Bundesregierung verkündet hat - immerhin ähneln die Pläne der von ihm hier doch öfters so vehement propagierten aus regenerativen Energien zu speisenden Wasserstoffwirtschaft…

    Passend dazu weist die wissenschaftliche Zeitschrift Spektrum auf das Problem der mit Förderung der Elektromobilität wachsenden Menge künftig zu recycelnder Lithium-Ionen-Akkus hin.

    Es ist nur ein erster bescheidener Schritt in die richtige Richtung. für einen Durchbruch der Wasserstofftechnologie bedarf es ganz anderer Anstrengungen. Und für das Recycling der Lithium- Batterien wird es Technologiren geben. Das Problem ist lösbar.

  • Es ist nur ein erster bescheidener Schritt in die richtige Richtung. für einen Durchbruch der Wasserstofftechnologie bedarf es ganz anderer Anstrengungen.

    Es ist ein Alibi- Schritt, dem ich jede Ernsthaftigkeit abspreche. Es fehlen jegliche Anzeichen ernsthaften Handelns. So zum Beispiel die massenhafte Einspeisung von Synthesegas in die Erdgasversorgungssysteme. Statt dessen wird von synthetischen Kraftstoffen gefaselt. Was soll dieser Quatsch? Es bleibt der Eindruck, Wasserstoff soll gar nicht effektiv, sinnvoll und nachhaltig verwendet werden. Und Grüne nebst sonstigen Ökos sind wieder mal mitten drin und spielen den Verhinderer zugunsten des eigenen, wirtschaftlich interessierten Klientels. Man hat sich festgelegt, man hat investiert und geschmiert, die ganz große Trommel gekauft. Natürlich würde man das ungern verlieren.

  • Wasserstoffproduktion in großem Stil macht nur Sinn mit regenerativem Strom. Und der ist zur Zeit noch so knapp, dass seine direkte Verwendung mehr Sinn macht.

    Wasserstoffproduktion mit EE- Strom macht erkennbar und auf Dauer überhaupt keinen Sinn. Das kann höchstens eine Übergangslösung sein. Und dieser EE- Strom ist erkennbar so knapp, dass er in Teilen verschenkt werden muss oder man für seine Abnahme noch zahlen muss. Eine ökonomisch darstellbare Alternative zum Verschenken ist nicht in Sicht. Außer Elektrolyse, die heute großtechnisch mit über 80% Wirkungsgrad funktioniert. Aber ach nee, das könnte ja das Geschäftsmodell schädigen...

  • Außer Elektrolyse, die heute großtechnisch mit über 80% Wirkungsgrad funktioniert.

    Und mit welchem Wirkungsgrad wird der benötigte Strom produziert? Und welchen Wirkungsgrad hat ein Wasserstoff-Kfz verglichen mit einem batteriebetriebenen?

    Wasserstoffproduktion mit EE-Strom macht Sinn als Energiespeicher bei zeitweiser Überproduktion.

  • Und mit welchem Wirkungsgrad wird der benötigte Strom produziert? Und welchen Wirkungsgrad hat ein Wasserstoff-Kfz verglichen mit einem batteriebetriebenen?

    Wasserstoffproduktion mit EE-Strom macht Sinn als Energiespeicher bei zeitweiser Überproduktion.

    Was haben denn Verbrennungsmotoren für einen Wirkungsgrad? ;)


    mfg

  • Und mit welchem Wirkungsgrad wird der benötigte Strom produziert? Und welchen Wirkungsgrad hat ein Wasserstoff-Kfz verglichen mit einem batteriebetriebenen?

    Wasserstoffproduktion mit EE-Strom macht Sinn als Energiespeicher bei zeitweiser Überproduktion.

    Wer hat denn was von Strom oder Kfz geschrieben? Also ich war das nicht. Wasserstoffwirtschaft ist wesentlich mehr, als eben mal nur ein Kfz mit H2 zu betanken, daraus per Brennstoffzelle Strom zu machen oder eben H2 direkt zu verbrennen. Das ist im Anteil an der Primärenergie absolut marginal. Schon mal nicht marginal wäre die genannte Einspeisung von Synthesegas ins Erdgasnetz. Das wären dann die tatsächlich großen Effekte. Diese Einspeisung wäre nämlich kompatibel mit heute weit verbreiteten Anlagen. Vermittels Biomasse könnte solare Wasserstoffwirtschaft ohne weitere erhebliche Belastung des Nutzers lokale Versorgung sichern. Da braucht man weder WKA noch PV zu. Man braucht nur die Düse in Heizung und Herd austauschen. Das ist kein Hexenwerk, das hat schon mal funktioniert. Ohne riesiges Sozialgeschrei. Darauf kann man dann aufbauen und Brennstoffzellen ins Spiel bringen. Die bieten den Vorteil, dass nicht nur Wärme, sondern auch Strom erzeugt wird. Ist nicht gewollt und die Ökos bekämpfen es wie den Teufel. Auch mit Auslassungen wie du.

  • Du schreibst

    Eine ökonomisch darstellbare Alternative zum Verschenken ist nicht in Sicht. Außer Elektrolyse, die heute großtechnisch mit über 80% Wirkungsgrad funktioniert.

    Und wie anders funktioniert Elektrolyse als mit elektrischem Strom? Und Kfz ist nur ein Beispiel; geht auch Lkw oder vielleicht sogar Flugzeuge (in letzteren wäre das noch am sinnvollsten).

    Das Problem ist, wir müssen zunächst mal weg von Kohle und Erdöl. Wenn wir das geschafft haben, dann kommt Erdgas dran.

  • Und wie anders funktioniert Elektrolyse als mit elektrischem Strom? Und Kfz ist nur ein Beispiel; geht auch Lkw oder vielleicht sogar Flugzeuge (in letzteren wäre das noch am sinnvollsten).

    Das Problem ist, wir müssen zunächst mal weg von Kohle und Erdöl. Wenn wir das geschafft haben, dann kommt Erdgas dran.

    Hat dein Leseverständnis gelitten? Im übrigen ist auch ein LKW ein Kfz. Um die alle ging es aber gerade im Kern nicht.


    Der Öko möchte also weg von 52% des Primärenergieanteils. Plus die 6% Kernenergie. Und dann später noch dazu von 25% Gase. Ohne jegliche Idee und Plan. Schön. Mit derzeit läppischen 15% EE (und das auch noch geschönt durch Anrechnung des verschenkten Anteils) , davon auch Biomasse und Wasserkraft. Macht Sinn in einem Land, das jetzt schon vollgestellt ist mit EEG- Anlagen, die eine Nennleistung von 125 GW haben. Das nenne ich mal einen Plan.