Wasserstoff und Brennstoffzelle - Energiewirtschaft, Haustechnik, Strom, Wärme, Elektromobilität

  • Es gibt immer Phasen des Übergangs, in denen bestimmte Technologien noch nicht ausgereift und gründlich genug getestet worden sind. Sie dauern meist ein paar Jahre und dann ist klar, wer es besser kann, Mensch oder Maschine.

    Im Prinzip gebe ich die Recht, in alltäglichen Situationen agiert die Maschine besser als der Mensch.

    Man sollte allerdings nicht die menschliche Phantasie und Fähigkeit zur Improvisation in Gefahrensituationen unterschätzen, weshalb die letzte Entscheidung immer beim Menschen liegen sollte und man maschinelle Steuerung auch abschalten können sollte.

  • Im Prinzip gebe ich die Recht, in alltäglichen Situationen agiert die Maschine besser als der Mensch.

    Man sollte allerdings nicht die menschliche Phantasie und Fähigkeit zur Improvisation in Gefahrensituationen unterschätzen, weshalb die letzte Entscheidung immer beim Menschen liegen sollte und man maschinelle Steuerung auch abschalten können sollte.

    Es ist halt die Frage, was öfter geschähe: dass menschliche Intuition eine Situation rettet, die der Computer vermasselt hätte, oder dass ein Computer einen selbstmordwilligen Piloten davon abhält, zu tun, was er zu tun plant ...

  • Es ist halt die Frage, was öfter geschähe: dass menschliche Intuition eine Situation rettet, die der Computer vermasselt hätte, oder dass ein Computer einen selbstmordwilligen Piloten davon abhält, zu tun, was er zu tun plant ...

    Wer sich real umbringen möchte, schafft das auch, zumindest, wenn sein Suizid nicht nur ein Appell an seine Mitmenschen sein soll und er/sie damit rechnet, gerettet zu werden.

  • Wer sich real umbringen möchte, schafft das auch, zumindest, wenn sein Suizid nicht nur ein Appell an seine Mitmenschen sein soll und er/sie damit rechnet, gerettet zu werden.

    Sich selbst, ja.

    Es geht mir aber um Situationen wie diese. Dort könnte ein Computer, so er das letzte Wort hätte, verhindern, dass ein Pilot die Maschine in den Tod steuert.

    Es gibt also bestimmte Spezialfälle, in denen der Mensch wohl immer noch die bessere Entscheidung als ein Computer träfe ... Die Frage bleibt jedoch, ob sie statistisch gesehen häufiger sind als Fälle, in denen der Computer stattdessen die Situation retten würde. Ich könnte mir sehr gut vorstellen (ach was: ich bin sogar davon überzeugt), dass in nicht allzu ferner Zukunft ein Computer sich ebenfalls dazu entschieden könnte, auf dem Hudson River zu landen, wenn das die besten Überlebenschancen böte ...

  • Sich selbst, ja.

    Es geht mir aber um Situationen wie diese. Dort könnte ein Computer, so er das letzte Wort hätte, verhindern, dass ein Pilot die Maschine in den Tod steuert.

    Es gibt also bestimmte Spezialfälle, in denen der Mensch wohl immer noch die bessere Entscheidung als ein Computer träfe ... Die Frage bleibt jedoch, ob sie statistisch gesehen häufiger sind als Fälle, in denen der Computer stattdessen die Situation retten würde. Ich könnte mir sehr gut vorstellen (ach was: ich bin sogar davon überzeugt), dass in nicht allzu ferner Zukunft ein Computer sich ebenfalls dazu entschieden könnte, auf dem Hudson River zu landen, wenn das die besten Überlebenschancen böte ...

    Die Frage stellt sich schon, wieviel tötliche Verkehrsunfälle derzeit aus suizidalen Gründen erfolgen. Insbesondere, wenn aus unerklärlichen Gründen bei besten Strassenverhältnissen mit hoher Geschwindigkeit jemand an einen Baum oder Brückenpfeiler fährt???

  • Es ist halt die Frage, was öfter geschähe: dass menschliche Intuition eine Situation rettet, die der Computer vermasselt hätte, oder dass ein Computer einen selbstmordwilligen Piloten davon abhält, zu tun, was er zu tun plant ...

    Das eine muss das andere nicht ausschließen. Alles, was es schon gegeben hat, lässt sich in der EDV berücksichtigen, und trotzdem kann man dem Menschen im Bedarfsfall freie Hand geben. Btw, die Landung auf dem Hudson River wäre mit dem betreffenden Flugzeugtyp ohne Computer-Unterstützung wahrscheinlich nicht so reibungslos gelungen.

  • Die ZEIT berichtet, dass in Pfaffenhofen der innerstädtische Linienbusverkehr mittlerweile gratis erfolgt - weil Pfaffenhofens Einwohner jedoch überwiegend bei BMW in München, Audi in Ingolstadt oder in im Umland verteilten Zulieferbetrieben beschäftigt sind, das ÖPNV-Angebot nicht in der erwarteten Weise angenommen wird… es kann natürlich auch sein, dass die Pendler zu großem Teil dann doch nicht in fußläufiger Entfernung der Pfaffenhofener Bushaltestellen wohnen…

  • Die ZEIT berichtet, dass in Pfaffenhofen der innerstädtische Linienbusverkehr mittlerweile gratis erfolgt ...

    Hier wird das Problem deutlich, was es ja angeblich gar nicht gibt. Egal wie der Weg zurückgelegt wird, er ist letztlich immer der Weg von Startpunkt zu Zielpunkt und nicht nur ein Teil davon. Damit kommen dann drei Sachen zusammen: Zeit, Geld und gesellschaftliche Anforderungen.

  • Zitat

    "Passt mir morgens einfach nicht", sagt auch einer der Pendler, der am Bahnhof in einen weißen Audi Q7 steigt. Er bekomme sein Auto von seinem Arbeitgeber gestellt, das sei ja dann auch kostenlos – und viel bequemer.

    Das ist es wohl. Und womöglich 10 Minuten zur Bushaltestelle laufen kommt ja schon gar nicht in Frage.

  • Das ist es wohl. Und womöglich 10 Minuten zur Bushaltestelle laufen kommt ja schon gar nicht in Frage.

    Wozu auch, wenn man innerhalb dieser 10 Minuten (zzgl. Wartezeit auf den Bus) die Strecke, die man mit dem Bus zurücklegen würde, bereits hinter sich hätte… abgesehen davon ist mit dem Auto auf der Rückfahrt dann noch der Einkauf erledigt, der beim Gratis-Busverkehr dann noch diverse Umwege und Umsteigemanöver beansprucht hätte… und weswegen sollte ein AUDI-Mitarbeiter, wenn er schon ein privat nutzbares Fahrzeug für eine Teilstrecke seines Arbeitswegs gestellt bekommt, und der schon mit der BAHN nach Ingolstadt pendelt, nicht der Öffentlichkeit sein Bekenntnis zu seinem Arbeitgeber (der für die ganze Region von größter Wichtigkeit ist!) zeigen?


    Die politischen Maßnahmen zum "Klimaschutz" jedenfalls bringen konsequenterweise FOLGEN mit sich, die den kommunalen Einrichtungen des Öffentlichen Dienstes oder ihren per öffentlicher Ausschreibung stattdessen eingesetzten privaten Unternehmen die besten Argumente für PREISERHÖHUNGEN in die Hände spielen. Der Kohleausstieg beschert uns jedenfalls auch einen weitestgehenden Ausstieg aus der Müllverbrennung, was letztlich wachsende Deponieflächen nach sich ziehen wird. Oder Exporte… Zur Feier dieses Sieges der Umwelthysterie über die Vernunft können Greta und ihre FfF-Follower sich noch ein Einwegsalatschälchen öffnen!

  • kommt ja schon gar nicht in Frage

    Ich antworte dir dann später. Ich muss jetzt erst mal nach E. fahren, dort zwei sehr schwere Koffer abholen, die ich nächste Woche für einen Lehrgang brauche, die nach L. fahren, dort deponieren und noch schnell paar Sachen erledigen. Morgen früh geht nicht, mein Kfz ist beim TÜV, die Göttergattin hat einen Termin beim Doc und ich muss auf meine alten Tage mit dem Mopped fahren. Da kriege ich die Kisten nicht mit... :biggrin:

  • Die politischen Maßnahmen zum "Klimaschutz" jedenfalls bringen konsequenterweise FOLGEN mit sich, die den kommunalen Einrichtungen des Öffentlichen Dienstes oder ihren per öffentlicher Ausschreibung stattdessen eingesetzten privaten Unternehmen die besten Argumente für PREISERHÖHUNGEN in die Hände spielen.

    Und deshalb sind die Busse in Pfaffenhofen kostenlos. Aha.

    Der Kohleausstieg beschert uns jedenfalls auch einen weitestgehenden Ausstieg aus der Müllverbrennung

    "Weitestgehender Ausstieg" ist blanker Unsinn.

    was letztlich wachsende Deponieflächen nach sich ziehen wird. Oder Exporte…

    Oder Alternativen, die in deinem verlinkten Artikel schon beschrieben sind.

    Im Restmüll befinden sich sowieso immer noch zu viele Wertstoffe, die eigentlich in die gelbe Tonne und recycelt gehören. Der "Grüne Punkt" war von Anfang an eine Totgeburt.

  • Und deshalb sind die Busse in Pfaffenhofen kostenlos. Aha. […]

    Das Problem Pfaffenhofens besteht offenbar darin, dass das Gros der Pfaffenhofener Einwohner am Wohnort arbeitet - und dass de Gratis-ÖPNV demzufolge bestenfalls von den per Bahn angereisten Tagestouristen, von Schulkindern und Wochenmarktbesuchern genutzt wird… zu den Hauptverkehrszeiten fahren die örtlichen Linienbusse also schlecht ausgelastet… und daran änderte selbst die Streichung des Beförderungsentgeltes nix. Man spart sich lediglich die Fahrkartenkontrollen… allerdings wird auf diese Weise dem örtlichen ÖPNV-Verkehrsträger das Geld fehlen, die Fahrzeugflotte nach Vorbild großstädtischer Verkehrsverbünde zu "modernisieren", also auf Akkubetrieb, Hybride oder Brennstoffzelle umzusteigen.


    Sollten allerdings "die Grünen" im Pfaffenhofener Stadtrat eine Mehrheit erzelen, steht natürlich zu befürchten, dass zur Erzwingung der Linienbusbenutzung der Park-and-Ride-Parkplatz in einer Skater-Park mitangrenzender Hunde-Auslaufwiese umgewidmet wird…

  • Sollten allerdings "die Grünen" im Pfaffenhofener Stadtrat eine Mehrheit erzelen, steht natürlich zu befürchten, dass zur Erzwingung der Linienbusbenutzung der Park-and-Ride-Parkplatz in einer Skater-Park mitangrenzender Hunde-Auslaufwiese umgewidmet wird…

    Allerdings dürfte es dann auch so sein, das sich kein Grüner mehr ohne Sicherheitspersonal auf die Strasse trauen kann....ohne auf die Fresse zu bekommen....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Ich bin zum Glück KEIN Europäer.....



  • allerdings wird auf diese Weise dem örtlichen ÖPNV-Verkehrsträger das Geld fehlen

    Tut es das bei kostenloser Beförderung nicht immer?

    Außerdem sollten die eingesetzten Verkehrsmittel immer dem Bedarf angepasst sein.

    Dann muss man halt auf Kleinbusse umstellen.

    Es gibt genug Städte, wo das reibungslos klappt, auch ohne Verluste.


    TM, für freien ÖPNV

  • Allerdings dürfte es dann auch so sein, […]

    Die Bajuwaren sind halt ein wenig rustikal… der Vorreiter des strikten Rauchverbots in Bierlokalen soll, nachdem das Gesetz verabschiedet war, ja auch bei keinem Gastwirt mehr gern gesehen gewesen sein… Umweltschutz, User Diogenes2100 hatte uns heute im "Greta"-Thread ja die Kopie eines mitreißenden Plädoyers für die staatliche Verbieteritis, die uns allen (der "Allgemeinheit") zugute käme, spendert… JETZT müssen wir also alle auf diese elektrisch angetriebenen Tretroller springen, bis die Unfallzahlen rechtfertigen, dass der Gesetzgeber künftig nur noch Fahrräder innerorts erlaubt…

  • Tut es das bei kostenloser Beförderung nicht immer? […]

    Irgendwer zahlt immer - wenn der Fahrgast das Linienbusangebot gratis nutzen kann, zahlen die Bürger, die nicht mit dem Bus fahren dafür… die Gewerbesteuereinnahmen Pfaffenhofens sinken übrigens. Und da im Vorjahr sparsam gewirtschaftet wurde, verleiten die Reserven des Vorjahres (schließlich leben wir in einer historisch beispiellosen Niedrigzinsphase) dazu, das Geld aktuell erst einmal auszugeben… so ähnlich wurde aus den AAA-Rating-Subprimes übrigens auch eine Finanzkrise…