Wasserstoff und Brennstoffzelle - Energiewirtschaft, Haustechnik, Strom, Wärme, Elektromobilität

  • ............, dass z.B. mancher Arbeiter in Bulgarien (ein Land mit besonders niedrigen Energiekosten) gerne mit einem Arbeitslosen bei uns tauschen würde.

    Vom Einkommen eventuell schon, doch wenn er damit in Deutschland leben muss, wohl eher nicht. In Bulgarien sind 1000 Euro viel Geld, in Deutschland ist man damit an der Armutsschwelle!

  • Ja, aber das Durchschnittseinkommen (oder Median, keine Ahnung) liegt in Bulgarien unter unserem Hartz4-Niveau.

    Das mag ja zutreffen, dennoch ist Bulgarien noch weitgehend ländlich geprägt, viele haben Wohneigentum, die Lebenshaltungskosten sind geringer, ein Teil der Menschen lebt von Subsistenzwirtschaft oder von Auslandsüberweisungen von Familienangehörigen, die im Ausland arbeiten. Wenn alle arm sind, ist Armut auch kein Makel, wie bei uns. Hinzu kommt, dass man ja auf Sinti und Roma herabschaut, die noch weit unter dem Standard des Durchschnitts der Bulgaren dahinvegetieren. Für westliche Unternehmen ist Bulgarien allerdings eine Goldgrube, gefördert durch die umfassende Korruption der politischen Kräfte, die nach der Wende sich in die Machtpositionen des Staates befördert haben, wie überall in den ehemaligen Ostblockstaaten.

  • Hmm. Trotzdem kommen die deutschen Rentner in Spanien nach Deutschland zurück, wenn die Zipperlein anfangen. :/

    Richtig. Zumal die meisten zwar jahrelang dort Ihre Zeit verbringen aber zumeist in den eigenen "Communities". D.H. bei den irgendwann anfänglichen Problemen in Pflege und Arztkonsultationen machen die meisten dann sprachlich dicke Backen. Eigene Erfahrung.


    Und sollte es dann wirklich zu einer altersbedingten, stationären Pflege kommen, klaffen zwischen den hier ( oft und richtig kritisierten ) Zuständen und denen z.B. auf der iberischen Halbinsel, gewaltige Unterschiede.



    Es ging hier eigentlich nicht um Armut in Bulgarien, sondern um die Nichtvergleichbarkeit von Strompreisen am Beispiel von Bulgarien und Deutschland.

    Aber auch nicht die nur genannten Strompreise....

  • Es ging hier eigentlich nicht um Armut in Bulgarien, sondern um die Nichtvergleichbarkeit von Strompreisen am Beispiel von Bulgarien und Deutschland.

    Wer hat denn einen solchen Vergleich gezogen. Wir können ja auch Frankreich z.B. nehmen! Dort kostet Strom nicht mal halb so viel, wie bei uns. Die Menschen gehen gesetzlich mit 62 Jahren in die Rente, bei uns schwafeln sogar Gesellschaftswissenschaftler von angeblich nötigen 70+++ Jahren Renteneintrittsalter. Wer eine "Energiewende" einzig auf der massiven Abzocke der Normalbevölkerung betreiben will, dabei die alternativen Industrien in Deutschland ruiniert, hunderttausende Arbeitsplätze vernichtet, die neuen Werke stillegt etc., hat es nicht verdient, weiter regieren zu dürfen. Aber der "Deutsche Michel" klatscht noch Beifall und bittet sadomaso um Mehr, wenn man ihm den Ochsenziemer über den Balg schlägt!

  • Wer hat denn einen solchen Vergleich gezogen. Wir können ja auch Frankreich z.B. nehmen! Dort kostet Strom nicht mal halb so viel, wie bei uns. Die Menschen gehen gesetzlich mit 62 Jahren in die Rente....

    Mal ab das die Strompreise definitiv nicht 1/2 zu viel kosten wie in D, der franz. SNCF Lokführer darf übrigens mit 52 in Rente ..... und dafür wird gestreikt.

  • Man kann die Rosinenpickerei natürlich noch weiter treiben. In Frankreich ist dies und das und jenes besser als in Deutschland.

    Gemessen an den Einkommen sind die Strompreise in F 25% niedriger als in D. Was allerdings nicht verwundert. Wenn die Stromproduktion überwiegend auf abgeschriebenen Schrott-AKW beruht, kann man Strom fast konkurrenzlos günstig anbieten.

  • Ja, aber das Durchschnittseinkommen (oder Median, keine Ahnung) liegt in Bulgarien unter unserem Hartz4-Niveau.

    Für die dort üblichen Lebenshaltungskosten dürften das bulgarische Medianeinkommen oder der deutsche Regelsatz gem. SGB II (auch als "Hartz IV" in aller Munde) aúsreichend sein. Das ist hierzulande manchenorts gar nicht so sicher, denn die Lebenshaltungskosten sind je nach Wohnlage recht unterschiedlich, wobei eine vergleichsweise niedrigere Wohnungsmiete letztlich keinen Vorteil bringt, denn die gibt's allenfalls in extrem strukturschwachen Regionen…

  • Was man doch so alles findet.....

    Alternative Antriebskonzepte - So weit war die Autoindustrie 1975



    (Youtube)

    )

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Manchmal gibt es Situationen nur zu lesen, nur nachzudenken und dann einfach zu schweigen.:lach-w::uglybrav:

  • Da es offenbar nicht möglich ist, den Satz "So weit war die Autoindustrie 1975" bei Nutzung der Zitatfunktion aus dem ursprünglichen Vollzitat herauszulösen, muss ich techniker1 in dieser Weise zitieren. Die Möglichkeiten alternativer Antriebe bzw. der Nutzung alternativer Treibstoffe hat die Entwicklungsabteilungen immer beschäftigt - beflügelt durch den Ölpreisschock nach der Suezkrise Ende der 50er Jahre und infolge der Ölkrise 1973 um so stärker. In Brasilien hat sich der Ethanol-Antrieb auch rasch durchgesetzt, anderswo überwog die Nachfrage nach konventionell benzingetriebenen Fahrzeugen, und die Hersteller mussten damals schon an Stückzahlen vulgo Marktgängigkeit denken. Ab den späten 1980er Jahren wuchs dann die Nachfrage nach dieselgetriebenen Fahrzeugen, die galten seinerzeit ja als besonders umweltfreundlich, weil sparsam im Verbrauch, weswegen sie auch steuerlich begünstigt wurden…

  • Mal ab das die Strompreise definitiv nicht 1/2 zu viel kosten wie in D, der franz. SNCF Lokführer darf übrigens mit 52 in Rente ..... und dafür wird gestreikt.

    Es gibt auch in Deutschland eine Reihe von Berufen, denen die Pensionen weit früher als mit 67 Jahren in voller Höhe gewährt werden. Und wenn man bedenkt, dass ein Bundespräsident nach knapper Dienstzeit mit vollen Bezügen und Vergünstigungen sowie sonstigen Privilegien in den Ruhestand gehen durfte, sollten alle die still sein, die von einer "UNFINANZIERBARKEIT" der Rente schwadronieren.

  • Für die dort üblichen Lebenshaltungskosten dürften das bulgarische Medianeinkommen oder der deutsche Regelsatz gem. SGB II (auch als "Hartz IV" in aller Munde) aúsreichend sein. Das ist hierzulande manchenorts gar nicht so sicher, denn die Lebenshaltungskosten sind je nach Wohnlage recht unterschiedlich, wobei eine vergleichsweise niedrigere Wohnungsmiete letztlich keinen Vorteil bringt, denn die gibt's allenfalls in extrem strukturschwachen Regionen…

    Es gibt auch in strukturstarken Gebieten mitunter günstige Mieten, nur nützen diese meist auf Bestandsverträgen begründeten Mieten dem Neumieter wenig. Und andererseits kann man auch in strukturschwachen Regionen einen durchaus gutvergüteten Job sowie Lagevorteile bekommen, die man in Ballungsräumen lange suchen müsste. Es stehen in Deutschland rund 2 Millionen Wohnungen leer! Es gibt keinen Wohnraummangel sondern eine völlig verfehlte Politik der Konzentration auf die urbanen Räume bei sträflicher Vernachlässigung des ruralen Raums.

  • […] Audi, die mit der Q-Serie auch recht große Schiffe bauen :D und […] heute schon Landstrom aufnehmen können. :saint:

    Wo Du grad die Landstromanlagen erwähnst, die natürlich emissionsfrei aus erneuerbaren Energien gespeist werden… in Eckernförde ist an so einer Landstromanlage ein Trafohäuschen abgefackelt, so ganz ausgereift scheint diese Technologie also nicht zu sein.

  • Im Thread über die wirtschaftliche Lage wurde das Gespräch auf's Fahrrad gelenkt - zu dessen verkehrspolitischer Bevorzugung aktuell auch der SPIEGEL einen kurzen Beitrag veröffentlicht, den eine vielsagende Bilderstrecke beigefügt ist - mit den kühsten, aber bereits realisierte Visionen radelnder Stadtplaner, auf deren vorbildlich angelegten Verkehrsflächen, die teilweise an eine Wiedergeburt der städtebaulichen Zukunftsräume der 60er Jahre erinnern, eigentlich kaum ein Radler weit und breit zu sehen ist…