Katastrophale Umweltsünden

  • Na deshalb habe ich ja das Thema selektiert....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....



  • Wer die Abholzung der Regenwälder ausschließlich mit dem Bevölkerungswachstum in Verbindung bringt, hat Scheuklappen auf........................

    Man muss sich nur mal die internationalen Konzerne anschauen, die Palmöl und Tropenholz handeln, dann die Abnehmer in den USA, Japan und Europa, ebenfalls die Soja-/Getreideproduzenten und ihre Technologien der Monokulturen, wenn man die Umweltschädlinge erruieren möchte. Wenn man dann noch realisiert, wen Brasilien als Präsident gewählt hat, wer Indonesien, Malaisia etc. beherrscht, wundert es nicht mehr, dass sich vieles zum schlechteren ändert. Und dann noch die Farce mit dem "Biosprit", der angeblich "umweltfreundlich" sein soll, dann geht einem das Messer in der Tasche auf. Das Bevölkerungswachstum hätte sich längst eingepegelt, wenn es eine weltweite Bildungsoffensive und soziale Absicherung für die Menschen weltweit gäbe. Aber es ist ja wichtiger zu rüsten und Kriege zu führen.

  • Moment mal: Wird Soja nicht überwiegend von Vegetariern/Veganern nachgefragt?!

    Soja ist das "Eiweissfutter!" in der Tierproduktion. Ein Anbau ist selbst in Deutschland möglich und würde die Fruchtfolgen auflockern, da es sich um eine Leguminose handelt. Nur der Anbau in den Tropen und Subtropen bei humiden Klima in Monokultur und Abwechslung mit Mais oder anderem Getreide ist nicht optimal, zumindest nicht, wenn dafür Tropenwälder abgehozt werden, massiv Pflanzenschutzmittel, wie Glyphosat etc. zum Einsatz kommen und die dünne Humusschicht innerhalb von zwei bis vier Jahren völlig degradiert wird.

  • Soja ist das "Eiweissfutter!" in der Tierproduktion. Ein Anbau ist selbst in Deutschland möglich und würde die Fruchtfolgen auflockern, da es sich um eine Leguminose handelt. Nur der Anbau in den Tropen und Subtropen bei humiden Klima in Monokultur und Abwechslung mit Mais oder anderem Getreide ist nicht optimal, zumindest nicht, wenn dafür Tropenwälder abgehozt werden, massiv Pflanzenschutzmittel, wie Glyphosat etc. zum Einsatz kommen und die dünne Humusschicht innerhalb von zwei bis vier Jahren völlig degradiert wird.

    Die künstliche hervorgerufene Fleischnachfrage wächst und wächst. Nicht umsonst ist Deutschland ein grosser Soja Abnehmer da wir über die weltweit modernsten Zerlege und Schlachtbetriebe verfügen.

    Daher immer dieser Unfug das der Verbraucher will ( Hört und sieht man ja an den jetzt gerade Stakkatohaften Werbeblöcken zur "Grillsaison"...)


    Aber es sind ja leider nicht nur die klassischen brasilianischen Regenwaldregionen die dort gerodet werden, Gebiete in Mato Grosso, Rio Grande du Sul, Goias etc. sind davon viel mehr betroffen.


    Durch diesen vermehrten Fleischbedarf werden auch für benötigte Viehweiden in rauhen Mengen gerodet und die sowieso schon bestehende Wasserknappheit verschärft...


    https://www.iatp.org/sites/def…al_zusammenfassung_De.pdf

  • Es ist so, dass es im Mansfelder Land seit ca. 12 stunden ununterbrochen regnet.

    Das ist sehr ungewöhnlich.

    Das Mansfelder Land liegt im Regenschatten des Harzes, und ist deshalb eines der trockensten Gebiete in Deutschland.


    Es könnte also sein, dass das CO2 schuld ist?

    Ich hatte mich schon dazu entschlossen, meinen Atem einzustellen....:(

    Jedoch hörte ich ein Rind auf der benachbarten Weide pupsen, und bekam so eine neue Einstellung. :)

    Ich sah nach der Windrichtung - alle Propeller zeigten Nordost an.

    Danke Greta! <3

    Lass das Gras wachsen.

  • Definitiv ist die weiter wachsende Weltbevölkerung ein Problem!


    Allerdings brauchen wir mit dem Thema Überbevölkerung nicht nach Indonesien schauen - da können wir schon in Deutschland anfangen!

    Deutschland hat seine Ressourcen verbraucht


    Wir verbrauchen in Deutschland derzeit in einem solchen Tempo unsere Ressourcen, dass das nur für ca. 27,3 Millionen Menschen in Deutschland nachhaltig zu organisieren ist. Wenn wir das in den Griff bekommen wollen, gibt es nur zwei Alternativen: Entweder wir verbrauchen nur noch 1/3 je Kopf, oder wir reduzieren die Einwohnerzahl in Deutschland mittelfristig auf ein vernünftiges Maß.


    WENN wir unseren Verbrauch in den Griff bekommen (oder auch unsere Bevölkerungszahl), dann bleibt so einiges an Regenwald in anderen Ländern stehen, weil dann auch in Deutschland nicht mehr so viel Palmöl und andere importiere Stoffe gebraucht werden, für die derzeit einiges an Rodung stattfindet....

  • Grimmi, der Brocken nützt nix, wenn der Regen aus strich West kommt. ;) Da hilft auch kein Bodenwind aus Nordwest. Freu dich doch über den Regen, denn den braucht die Natur so dringend wie Regen. ;)


    Außerdem: Ist der Maien feucht und Naß, füllts dem Bauern Scheun und Faß. :thumbup:


    Außerdem ist es nicht schlimm, wenn der Süße etwas aufgefüllt wird. Dann haben die Boote auch wieder etwas mehr Platz. Nur bis zum Raddampfer sollte es nicht steigen. ;)


    mfg

  • ....Definitiv ist die weiter wachsende Weltbevölkerung ein Problem!...............

    Letztlich wurde im TV betont, dass rund 100 große Unternehmen für 76 % des weltweiten CO2 Ausstoßes die Verantwortung tragen! Hier muss angesetzt werden, wenn wir die Lage in den Griff bekommen wollen. Nur würde das eine grundsätzlich andere globale Politik erfordern, die nicht die Abzocke der Menschen als prioritär ansieht, sondern auf Kreisläufe am Beispiel der Natur setzt sowie eine Energiewirtschaft auf Basis solarem, elektrovoltaisch erzeugtem Wasserstoff einführt.

  • Die großen Unternehmen könnten, wenn sie denn wollten und verstand einsetzten, ihren CO2-Ausstoß sehr verringern. Aber was ist mit der Schifffahrt? Ich meine, gelesen zu haben, dass die noch größere Verschmutzer sind als alles andere.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • Letztlich wurde im TV betont, dass rund 100 große Unternehmen für 76 % des weltweiten CO2 Ausstoßes die Verantwortung tragen! Hier muss angesetzt werden, wenn wir die Lage in den Griff bekommen wollen. Nur würde das eine grundsätzlich andere globale Politik erfordern, die nicht die Abzocke der Menschen als prioritär ansieht, sondern auf Kreisläufe am Beispiel der Natur setzt sowie eine Energiewirtschaft auf Basis solarem, elektrovoltaisch erzeugtem Wasserstoff einführt.


    Ich bin da bei dir - wobei mir auch klar ist, dass diese 100 Unternehmen von SEHR vielen Bürgern des Planeten auch genutzt werden....und wenn diese 100 Unternehmen aufgrund verändertere Rahmenbedingungen sich um ihren CO2-Ausstoß kümmern würden, und dann die entsprechenden Preise etwas steigen würden.....dann sehe ich auch den Aufschrei bei den Konsumenten, die dann über Abzocke und Wucher reden......



    Meiner Meinung nach sind nicht die Unternehmen die, die die Rahmenbedingungen schaffen sollten! DAS sollte die Politik leisten - ich bin mir sehr sicher, dass die Unternehmen in jedem Fall Wege finden werden, wie sie auch unter nachhaltigen Rahmenbedingungen noch Gewinne erwirtschaften können.


    Es ist nicht Aufgabe der Unternehmen unseren Planeten zu retten - DAS ist Kernaufgabe der Politik!

    Umsetzen werden es die Unternehmen - aber nur dann, wenn die Politik das über die Rahmenbedingungen auch entsprechend definiert.


    Die Politik sollte dabei nicht so zögerlich sein - unsere Unternehmen sind weitaus leistungsfähiger als die Politik regelmäßig annimmt....wenn wir die Rahmenbedingungen in Richtung Nachhaltigkeit verändern - werden deutsche Unternehmen durchaus ganz vorne mit dabei sein, das umsetzen zu können.

  • Die großen Unternehmen könnten, wenn sie denn wollten und verstand einsetzten, ihren CO2-Ausstoß sehr verringern. Aber was ist mit der Schifffahrt? Ich meine, gelesen zu haben, dass die noch größere Verschmutzer sind als alles andere.

    Die Schiffe gehören auch mehrheitlich großen Unternehmen. Es wird auch Zeit, deren Antriebe von Sumpföl, Schweröl etc. auf besser verträgliche Technologien umzustellen.

  • Ich bin da bei dir - wobei mir auch klar ist, dass diese 100 Unternehmen von SEHR vielen Bürgern des Planeten auch genutzt werden....und wenn diese 100 Unternehmen aufgrund verändertere Rahmenbedingungen sich um ihren CO2-Ausstoß kümmern würden, ......................wenn wir die Rahmenbedingungen in Richtung Nachhaltigkeit verändern - werden deutsche Unternehmen durchaus ganz vorne mit dabei sein, das umsetzen zu können.

    Das würde zumindest eine abgestimmte Politik der wichtigsten Staaten der Erde erfordern. Und wenn es dabei Lücken gibt, weichen, wie bisher schon, die Unternehmer in Staaten mit schwacher Politik aus, um den Maximalprofit zu sichern. Dabei bilden dt. Unternehmen keine Ausnahme. Man muss sich nur die dt. Autoindustrie ansehen, die über Jahrzehnte die Politik blockierend beeinflußt hat, um die alten Technologien weiter vermarkten zu können. Und die Politik springt mit Subventionen auch heute noch Industriezweigen zur Seite, die längst der Geschichte anheim gefallen sein müssten, wie der Kohlewirtschaft oder der Kernenergie. Wichtiger wäre eine Unternehmenskultur, die sich aus fortschrittlichem Interesse selbst um nachhaltige Technologien bemüht, mit Forschung, Entwicklung und neuen Technologien führend auf die Weltmärkte begibt und dabei Extragewinne aufgrund überlegener Produkte erzielt, gegen die die übrigen blass aussehen. Wenn solche Firmen politische Unterstützung in der Innovationsphase aus revolvierenden Fonds erhalten, könnten sämtliche Subventionen entfallen.

  • Die großen Unternehmen könnten, wenn sie denn wollten und verstand einsetzten, ihren CO2-Ausstoß sehr verringern. Aber was ist mit der Schifffahrt? Ich meine, gelesen zu haben, dass die noch größere Verschmutzer sind als alles andere.

    Und dafür brauchen wir nichtmal einen etwas billigen Satiresarkasmus a la Dieter Nuhr um das zu wissen.


    Siehe die Beispiele der so umjubelten ersten Dieselverbotsstrassen hier in HH. Dicht am Hafen.


    Wie lange hat es gebraucht um das hier durchzusetzen, übrigens natürlich auf Kosten der öffentlichen Hand. :


    https://www.dvz.de/rubriken/se…ll-guenstiger-werden.html


    Nicht der Reeder, Schiffsbetreiber und der diversen Anleger die sich mit Ihren Dampfern einen Reibach machen werden in die Pflicht genommen um Ihre Maschinen generell sauberer zu machen. Nein das nicht. Obwohl solche Technologie greifbar ist und allemal gar nicht so teuer.

  • […] Es wird auch Zeit, deren Antriebe von Sumpföl, Schweröl etc. auf besser verträgliche Technologien umzustellen.

    Da Schweröl doch wohl Bestandteil eines natürlicherseits vorkommenden Rohstoffs (= Erdöl) ist, das nach Raffinade desselben als sonst nicht nutzbarer Rest bleibt, ist dessen Verbrennung weit abseits bewohnter Gebiete doch eigentlich die umweltverträglichste Verwendung… nach dem Dogma der klimabesorgten Umweltschützer-ist's also die Natur selbst, die sich gravierend schädigt… schließlich lagern die natürlichen Rohölreserven völlig ungesichert gegenüber Grundwasservorkommen, Flora und Fauna, jedenfalls, sofern die Erd- und Gesteinsschichten die sich im Laufe geologischer Zeitalter darüber aufgetürmt haben, ,sie nicht hermetisch gegenüber der Außenwelt abriegeln…

  • Jepp, vor allem, weil die Natur es über hunderte Millionen von Jahres geschafft hat, das Erdöl und die Kohle weitestgehend nicht zu verbrennen (von Ausnahmen mal abgesehen), sondern einzulagern. Es ist nicht die Natur, die es aus dem Boden holt und verfeuert.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Da Schweröl doch wohl Bestandteil …

    Schweroele und Sumpfoele kann man durchaus noch weiter cracken, nur ist das teuer und bringt weniger Profit, als es in Schiffsmotoren zu verbrennen. Hinzu kommt, viele Schiffsmotoren fahren ohne entwickelte Abgasreinigung, weil diese wieder profitmindernd sich auswirkt. Und wo man das Zeug verbrennt, ist auch nicht unbedeutend, denn wir haben nur eine Atmosphäre, jedes Gift darin wirkt sich weltweit aus.

  • Das würde zumindest eine abgestimmte Politik der wichtigsten Staaten der Erde erfordern. Und wenn es dabei Lücken gibt, weichen, wie bisher schon, die Unternehmer in Staaten mit schwacher Politik aus, um den Maximalprofit zu sichern. Dabei bilden dt. Unternehmen keine Ausnahme. Man muss sich nur die dt. Autoindustrie ansehen, die über Jahrzehnte die Politik blockierend beeinflußt hat, um die alten Technologien weiter vermarkten zu können. Und die Politik springt mit Subventionen auch heute noch Industriezweigen zur Seite, die längst der Geschichte anheim gefallen sein müssten, wie der Kohlewirtschaft oder der Kernenergie. Wichtiger wäre eine Unternehmenskultur, die sich aus fortschrittlichem Interesse selbst um nachhaltige Technologien bemüht, mit Forschung, Entwicklung und neuen Technologien führend auf die Weltmärkte begibt und dabei Extragewinne aufgrund überlegener Produkte erzielt, gegen die die übrigen blass aussehen. Wenn solche Firmen politische Unterstützung in der Innovationsphase aus revolvierenden Fonds erhalten, könnten sämtliche Subventionen entfallen.

    Man könnte das schon passend regeln, wenn man es regeln wollte. Beispielsweise könnte man die Waren und Dienstleistungen der Unternehmen in Deutschland mit einer CO2-Steuer belegen - und die Unternehmen zwingen, die CO2-Bilanz ihrer Produkte für Deutschland auszuweisen. sonst dürfen sie nicht verkaufen.....


    Mag sein, dass dann noch immer getrickst wird - und klar wäre es besser, es wäre EU-weit mit einer solchen Regelung zu rechnen....aber es wäre auf jeden Fall schon mal ein Anfang.

  • Man könnte das schon passend regeln, wenn man es regeln wollte. Beispielsweise könnte man die Waren und Dienstleistungen der Unternehmen in Deutschland mit einer CO2-Steuer belegen - und die Unternehmen zwingen, die CO2-Bilanz ihrer Produkte für Deutschland auszuweisen. sonst dürfen sie nicht verkaufen.....


    Mag sein, dass dann noch immer getrickst wird - und klar wäre es besser, es wäre EU-weit mit einer solchen Regelung zu rechnen....aber es wäre auf jeden Fall schon mal ein Anfang.

    Wenn da nicht ein Netzwerk wäre,international und dicht geknüpft. Mit all denen,die fest davon überzeugt sind, nur "money makes the world go round".

    Sonst wär's machbar...

    Kopp hoch und wenn der Hals ooch dreckig ist!

  • .................Beispielsweise könnte man die Waren und Dienstleistungen der Unternehmen in Deutschland mit einer CO2-Steuer belegen - und die Unternehmen zwingen, die CO2-Bilanz ihrer Produkte für Deutschland auszuweisen. sonst dürfen sie nicht verkaufen.....

    Deutschland mit über 40% Exportabhängigkeit derart zu benachteiligen, wäre kaum sinnvoll, zumal bezahlen die Deutschen sowieso schon die höchsten Energiepreise europa- und weltweit! In den USA gäbe es längst eine Revolution, würden die wie in Deutschland für einen Liter Sprit soviel zahlen müssen, wie sie bisher für eine Gallone hinblättern.

    Eine CO2 Abgabe ist durchaus denkbar, jedoch nur, wenn der gesamte Unsinn mit derMehrfachbesteuerung der Energie aufgehoben und eine sinnvolle, real steuernde Lösung gefunden wird, die zu keiner Mehrbelastung führt.