Katastrophale Umweltsünden

  • In den USA gäbe es längst eine Revolution, würden die wie in Deutschland für einen Liter Sprit soviel zahlen müssen, wie sie bisher für eine Gallone hinblättern.

    Deshalb ist auch in den USA die CO2-Emision pro Kopf fast doppelt so hoch wie bei uns.

    Übrigens haben Belgien, Niederlande, Dänemark und Italien höhere Spritpreise als wir. Und wenn man den ungebrochenen Trend zum SUV sieht, scheint Benzin bei uns immer noch zu billig zu sein.

  • […] die letzten 24 Beiträge […]

    […] bezogen sich hauptsächlich auf die Idee, eine CO2-Steuer einzuführen - und die beträfe keinesfalls nur den Straßenverkehr. Osterfeuer, Grillabende, Kamine etc. wären unseren politischen Zukunftsplanern eine willkommene Finanzierungsquelle…

  • Zitat

    Tarent ist eine fast 3000 Jahre alte Stadt in Süditalien. Ein riesiges Stahlwerk ist dort für einen andauernden Gift-Skandal und den Verfall der Altstadt verantwortlich.

    https://www.sueddeutsche.de/ku…alien-stahlwerk-1.4426054


    Jahrzehntelang wird die Umwelt zerstört, Mensch, Tier und Pflanze krank gemacht. Geht aber alles ... Genauso wie das hier:


    Zitat

    Die argentinische Gesetzgebung erlaubt 100 Mal höhere Schadstoff-Grenzwerte als die europäische Gesetzgebung - aber die Menge an Pestiziden in Pergaminos Trinkwasser lag selbst darüber. Neben Glyphosat wurden 17 weitere hochgiftige Chemikalien gefunden, die Hälfte davon krebserregend. Eines davon: das in Europa längst verbotene Herbizid Atrazin.

    https://www.tagesschau.de/ausl…n-monsanto-bayer-101.html

  • Die aktuelle Empörungsbereitschaft geht meines Erachtens eher von Leuten aus, die den Zug selten rechtzeitig sehen, obwohl sie immer schon geglaubt haben, weitsichtiger zu sein als das tumbe Volk.


    Und deshalb empören sie sich über alle, die ihnen zumuten wollen, den eigenen Lebensstil oder auch nur die eigenen Standpunkte zu überdenken. Kann aber auch sein, dass sie sich empören, eben weil sie, die selbsternannten Schlaubatze, nicht die Ersten waren, die den Zug gesehen haben. Peinlich, das.


    Merke: Das Waldsterben durch Hitze und Wassermangel ist Realität. Nach mir die Sintflut ist keine Option.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • Wenn es nach dem BUND geht, ist das Waldsterben wieder zurück! Die aktuelle Empörungsbereitschaft klimabesorgter Bürger ist doch die zuverlässigste Quelle erneuerbarer Energie, um den politischen Tatendrang zu befeuern!

    Das Waldsterben war noch nie richtig weg, außer für Ignoranten.

    Aber vielleicht hast du ja eine Idee, wie man den Bäumen beibringt, ohne Wasser auszukommen.

  • Das Waldsterben war noch nie richtig weg, außer für Ignoranten.

    Aber vielleicht hast du ja eine Idee, wie man den Bäumen beibringt, ohne Wasser auszukommen.

    Man kann ja bei uns Wälder aus winterharten Opuntien anlegen, die sind auch grün und halten ein Jahr auch bei Trockenheit durch.:saint::saint::saint::saint::evil::evil:

  • Die meisten wnterharten Opuntien wachsen aber als Polster, man kann schlecht darauf warten, ob mal eine baumhoch wird, aus Versehen.

    Die Empörungsbereitschaft der Ignoranten möchte ich dann gern sehen.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • […] erste Vorahnungen eroberten schließlich schon vor einem halben Jahrhundert die Hitparade!

    Das war damals keine Vorahnung, sondern Fortschritt. Den Grünen sei Dank nimmt man bei Bauprojekten heute mehr Rücksicht auf die Natur.

  • […] Den Grünen sei Dank […]

    […] wird sicher bald der Borkenkäfer unter besonderen Schutz gestellt werden… merke: Es gibt keine Schädlinge mehr, sondern nur Nützlinge. Den Menschen mal ausgenommen - jedenfalls im "Denken" der Grünkern-Chefideologen.


    Immerhin: An die Zukunft ist gedacht, und Bolivien strebt seinem neuen Zeitalter entgegen - und jetzt fragen wir uns mal, wer so alles am neuen Boom mit dem Litiumhydroxid-Export verdienen wird…

  • Das war damals keine Vorahnung, sondern Fortschritt. Den Grünen sei Dank nimmt man bei Bauprojekten heute mehr Rücksicht auf die Natur.

    Zumindest in Berlin ist von den Grünen keineswegs mehr Rücksicht auf die Natur zu erwarten . Im Gegenteil. Bäumefällen für Radwege, erleichtertes Abholzen von Gebüsch und Bäumen für Bauprojekte, Plattmachen von Kleingärten wegen einer völlig verkackten Bauplanung und -politik und und und. Die Berliner Grünen nicken alles ab, um den Linken zum Munde zu reden. Dem wahrscheinlichsten Koalitionspartner nach den nächsten Wahlen. Und den Linken ist Natur nunmal scheißegal. Es sei denn, man kann dem politischen Gegner widersprechen. Aber mehr auch nicht.


    Es sind Teile der Bevölkerung und die Naturschutzverbände, die sich für die Berliner Natur stark machen, aber nicht die Grünen. Die halten entweder die Klappe oder entscheiden sich gegen die Natur.


    Oppositionell rumpoltern ist halt was anderes als tatsächlich zu regieren.

  • Ja. Um den Wald und das Klima steht es schlecht. Man schaue sich nur die aktuellen Waldbrände in Sibirien und Nordamerika an. Und bedenke, dass der Nadelwaldgürtel genauso wichtig ist wie sein Gegenstück, der Regenwald. Erschreckend sind die Ausmaße dieser Brände, aber auch die Hilflosigkeit und Gleichgültigkeit der Regierungen.

  • "Den Grünen sei Dank" bezieht sich tatsächlich auf die Vergangenheit. So hat Frankfurt seit 2005 eine sog. Baumsatzung, die Bäume im Innenstadtbereich unter besonderen Schutz stellt. Es ist seitdem nicht mehr so einfach, einen Baum beseitigen zu lassen.

    Wie die Grünen heute regieren - da erzählst du mir nichts Neues, nach fünf Jahren Schwarz-Grün in Hessen ...

  • Die meisten wnterharten Opuntien wachsen aber als Polster, man kann schlecht darauf warten, ob mal eine baumhoch wird, aus Versehen.

    Die Empörungsbereitschaft der Ignoranten möchte ich dann gern sehen.

    Mir ist es gelungen, Opuntien im Yemen als Gartenzaun zu pflanzen und die immerhin auf gut 2,5 bis 3 Meter hoch wachsen zu lassen. Der Zaun war extrem pflegeleicht und brauchte nur Wasser im Abstand von Wochen.