Diskussionen zum Grundgesetz

  • "Ethnodeutsche" ist natürlich grober Unsinn. Die Deutschen sind ein Resultat der Völkerwanderung. Fast alle Völker Europas haben ihre Erbanlagen hier gelassen.


    Die von Rechtsradikalen behauptete "deutsche Ethnie" erfüllt eben den Zweck, dass man Flüchtlinge und Migranten, als Eindringlinge in den deutschen Volkskörper, besser hassen kann. :(

    Ähhhmmmm jaaa, genau. Und warum bestehst DU dann darauf, dass es Menschenrassen gibt? :/


    Ich rate dir dringend mal deine letzten Posts zum Thema durchzulesen und ein wenig mehr über dein Geschreibsel nachzudenken. Dann wäre ein kleines Dankeschön an mich angebracht, dass ich mir redlich mit meinen sachlichen Beiträgen zu deiner geistigen Diarrhö verdient hab.

    Du widersprichst dir nämlich im Laufe einer (dieser) Diskussion, der du inhaltlich wohl nicht ganz folgen kannst. ...warum eigentlich? Nur damit du für dich das Gefühl behältst, Recht zu haben?

    Dann frag ich mich, warum du auf diesen Begriff beharrst, andererseits aber aufzeigst, dass er auf den Menschen bezogen, völliger Unfug ist.


    Ordne dich mal.

  • Ähhhmmmm jaaa, genau. Und warum bestehst DU dann darauf, dass es Menschenrassen gibt?

    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

    Kalbitz würde vermutlich niemals öffentlich von Menschenrassen reden, denn er möchte ja als bürgerlicher Politiker erscheinen, und nicht als Neonazi (was jedoch ist).


    Aber ich darf das, weil es mir egal ist, ob mich irgendwelche Schwachköpfe für einen Neonazi halten. :)

  • Aber ich darf das, weil es mir egal ist, ob mich irgendwelche Schwachköpfe für einen Neonazi halten. :)

    Die von der AFD "dürfen" das genauso.


    Ergo kann man dich an deiner Pseudo Gegenargumentation hier in Bezug zur AFD etc. aber anderswo an Deinen Suaden gegen BLM oder anderes was die farbige Bevölkerung der USA betrifft recht genau bemessen. Und das sind halt höhnische Double Standards die Dich als ebenso heuchlerischen Rassisten im Sinne der AFD und anderer Nazis einordnen lassen.

    Du bist ein herrliches Exemplar hier eines dauergrinsenden Höckes der zwar vorgibt irgendwie auf den Boden unseres Rechtsstaates zu stehen aber in Wirklichkeit ein moralisches und zutiefst undemokratisches ArsXXXXch ist.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Da es in Bezug auf den Menschen keine Rassen gibt, sollte der Begriff auch nicht im Grundgesetz verwendet werden (historischer Hintergrund hin oder her). Entweder es gibt Menschenrassen oder es gibt keine.

    Eben, man sollte den Wortgebrauch dem wissenschaftlichen Stand anpassen. Rasse auf Bezug Menschen ist mit der Genforschung nicht mehr vereinbar.

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Ist leider nicht so einfach. Niemand hat die Deutungshoheit. Für einige gibt es sie, für andere nicht. Wo ist das Problem?

    Für einige ist 2 + 2 = 4, für andere 5.

    Wenn nun aber 100 % aller Mathematiker sagen 2 + 2 = 4, dann darf zwar immer noch irgendjemand behaupten, es sei 5, was aber für mich dann irrelevant ist.

    Und wenn 98 % aller Biologen und Taxonomen den Begriff "Rasse" allenfalls noch im Bereich der Züchtung verwenden, für alles andere jedoch "Subspecies" oder "Unterart", den Menschen jedoch nicht in diese Kategorie untergliedern, dann hat das für mich eben auch einen höheren Stellenwert als wenn irgendjemand, in irgendeinem Online-Forum vehement das Gegenteil behauptet.


    Ich selbst begründe im Abschnitt "Kurzer Ausflug in die Genetik" eines meiner Posts, warum ich keine Menschenunterarten sehe.

  • Für einige ist 2 + 2 = 4, für andere 5.

    Wenn nun aber 100 % aller Mathematiker sagen 2 + 2 = 4, dann darf zwar immer noch irgendjemand behaupten, es sei 5, was aber für mich dann irrelevant ist.

    Und wenn 98 % aller Biologen und Taxonomen den Begriff "Rasse" allenfalls noch im Bereich der Züchtung verwenden, [...]

    Wissenschaft und Irrtümer, so ein Thema für sich. Gab ne Zeit, da waren sich 99% der Mathematiker, Himmelsgucker sich sicher, die Erde ist im Zentrum der Welt. Nur Einzelmeinungen sagten, nö, das ist umgekehrt.

    Vielleicht gehörst du (oder ich) ja zur Zeit in gewissen Feldern auch wieder zu diesem "Mainstream"..... ;)

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

  • Vielleicht gehörst du (oder ich) ja zur Zeit in gewissen Feldern auch wieder zu diesem "Mainstream"..... ;)

    Nun, ich bilde mir (als Wissenschaftler) aufgrund der mir vorliegenden Fakten eine Meinung (und gab mir die Mühe, diese auch zu begründen). Ob die als 'Mainstream' gilt, oder nicht, spielt dabei keine Rolle, allerdings sind für mich die Meinungen anderer mit der Materie vertrauter Wissenschaftler relevanter als die von Nichtwissenschaftlern - selbstverständlich ohne zu behaupten Wissenschaft erhebe den Anspruch auf Unfehlbarkeit.


    Wissenschaft und Irrtümer, so ein Thema für sich. Gab ne Zeit, da waren sich 99% der Mathematiker, Himmelsgucker sich sicher, die Erde ist im Zentrum der Welt.

    Statistisch gesehen dürften Menschen, die sich ihr Leben lang mit bestimmten Dingen beschäftigen, bezüglich dieser Dinge halt öfter richtig liegen, als Menschen, die sich ihr Leben lang mit anderen Dingen beschäftigen.

    Der Prozentsatz der Nichthimmelsgucker, die die Erde im Zentrum des Universums verorteten, war vermutlich mindestens so groß, wie der Prozentsatz, der sich in diesem Punkt irrenden Himmelsgucker.

  • „Damit das Mögliche entsteht, muß immer wieder das Unmögliche versucht werden.“ — Hermann Hesse


    Und so löste dann auch irgendwann Einstein Newton ab. Eine Mehrheitsmeinung ist nicht von sich aus alleine richtig.

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

  • Eine Mehrheitsmeinung ist nicht von sich aus alleine richtig.

    Das hat auch niemand gesagt.

    Ich habe gesagt, dass Wissenschaftler bezüglich wissenschaftlicher Fragestellungen deutlich öfter richtig liegen als Nichtwissenschaftler, wobei es sich selbstverständlich meist nicht um simple Ja/Nein-Fragen handelt, sondern darum geht, der komplexen Realität möglichst nahe zu kommen.

    Und Newton? Der sagte sehr vieles, was auch heute noch von großer Bedeutung ist.

  • ...

    Ich habe gesagt, dass Wissenschaftler bezüglich wissenschaftlicher Fragestellungen deutlich öfter richtig liegen als Nichtwissenschaftler, wobei es sich selbstverständlich meist nicht um simple Ja/Nein-Fragen handelt, sondern darum geht, der komplexen Realität möglichst nahe zu kommen.

    ...

    Es wäre auch schlecht für die Wissenschaftler, wenn dem nicht so wäre. Womit würden sie denn sonst ihren Berufsstand rechtfertigen? ;)


    Wie dem auch sei, zur Einigung und als Schlusswort: weder die Fehlbarkeit der wissenschaftlichen Erkenntnissuche noch der konstruktive Anteil jeder menschlichen Erkenntnistätigkeit sprechen dagegen, dass die Wissenschaft damit befasst ist, Tatsachen herauszufinden. :thumbup:

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

  • Wie dem auch sei, zur Einigung und als Schlusswort: weder die Fehlbarkeit der wissenschaftlichen Erkenntnissuche noch der konstruktive Anteil jeder menschlichen Erkenntnistätigkeit sprechen dagegen, dass die Wissenschaft damit befasst ist, Tatsachen herauszufinden. :thumbup:

    Ja, irgendwie liegt es doch auf der Hand: Wer Neues durch Experimentieren, berechnen, statistische Erhebungen, theoretische Modelle und deren Überprüfung etc. herausfinden will, macht immer wieder Fehler, kann sich vielen 'Wahrheiten' nur annähern (wer nicht forscht und nichts sagt, macht naturgemäß weniger Fehler, was jedoch keineswegs gleichbedeutend damit ist, mehr Ahnung zu haben) - aber diese harte Arbeit ist letztlich die einzige Möglichkeit, neue Erkenntnisse zu gewinnen, und: Wo stünde die Menschheit, ohne Wissenschaftler?

    (Religionen machen es sich da einfacher, sie sagen einfach, wie es definitiv IST, und basta. ;) )


    Bevor es in der Metadiskussion über Wissenschaftler und ihre Fehlbarkeit vergessen wird: Ich habe in meinem verlinkten Artikel übrigens dargestellt und mit Argumenten begründet, weshalb ich nicht von Menschenrassen spreche. Jeder, egal ob Wissenschaftler oder nicht, ist dazu eingeladen, sich mit diesen Argumenten auseinanderzusetzen (ich kann den Teil des Links, der sich mit 'Rassen' beschäftigt, auch gerne hierhin kopieren, wobei ich nicht weiß, ob das dann noch zum Thread-Thema passt). ;)