Bild des Tages

  • Kein Siedler hat das Recht, anderen das Land zu rauben!

    Richtig...deshalb ist ja zum Glück auch genug Blut geflossen....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Ich bin zum Glück KEIN Europäer.....



  • Das ist das Narrativ der USA-Hasser.


    Die Rothäute waren unzivilisierte Wilde und sehr kriegerisch und fremdenfeindlich. Als die Siedler aus Europa noch nicht da waren, haben sie sich auch gern mal gegenseitig die Schädel eingeschlagen. :(

    USA-Hasser? Was für ein bullshit.


    Die "Rothäute" hatten eine andere Zivilisation - eine ANDERE!

    So wie unsere Vorfahren auch eine andere hatten, nämlich Kreuzzüge zu veranstalten, gottesfürchtig unter heiligem Banner, aber in Wahrheit, um die hauseigenen, arbeitslosen und hungernden Schlägertruppen auf fremdes Territorium zu lenken. Erzähl nicht, was unzivilisierte Wilde waren. Und auch heute findest Du solche noch, die einen "heiligen" Vorwand brauchen, um ihre Waffen zu testen..

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Da ist schon ein Missverständnis. Amerika bestand nicht komplett aus Indianergebieten. Es gab große Flächen die niemand bewohnte.

    Das gesamte Territorium gehörte nach Völkerrecht der Indigenen Bevölkerung. Es gibt auch in Saudi Arabien, in Sibirien und in Namibia etc. Territorien, wo niemand wohnt und es ist dennoch nicht erlaubt, sich zu lasten dieser Staaten dort als Siedler niederzulassen.

  • Die Indigene Bevölkerung des amerikanischen Doppelkontinents war auf keinen Fall unzivilisiert, sie hatten Hochkulturen oder zumindest naturverträgliche Lebensweisen entwickelt, die mit den Ressourcen Amerikas vereinbar waren […]

    Diese eher verklärende Sicht gilt unter Ethnologen und Kulturanthropologen eigentlich als überholt… so umweltfreundlich und "naturverträglich" war und ist die Lebensweise von "Naturvölkern" nicht, Der Naturverbrauch nomadisierender Völker fällt nur nicht ins Auge, weil jene ja weiterziehen, wenn der bisherige Siedlungsplatz im wahrsten Sinne des Wortes abgegrast ist…

    Und die später so gern herausgestellte Gastfreundlichkeit der indigenen Völker an Amerikas Ostküste haben eigentlich nur die mal kurz vorbeischauenden Entdecker der Neuen Welt genießen dürfen. Als dann mehr und mehr Europäer ihr Glück dort zu suchen bestrebt waren, weil ja auch in Europa das Kriegsbeil nur selten aus der Hand gelegt wurde, kam die Sharing-Kultur (auch rituelles Schenken, der Potlach) an ihre Grenzen…


    2006 wurde in der Schirn-Kunsthalle in Frankfurt am Main die Ausstellung "I like America" gezeigt, die sich mit dem in Europa entwickelten Bild, das man sich von der neuen Welt machte, dokumentierte. Hier also das Titelbild des Buchs zur Ausstellung, das damals bei Prestel erschienen ist, und nur noch antiquarisch zu finden ist:


    30253096335.jpg

    Hier noch einige Bilder des aufgeschlagenen Bildbands.

  • Diese eher verklärende Sicht gilt unter Ethnologen und Kulturanthropologen eigentlich als überholt… so umweltfreundlich und "naturverträglich" war und ist die Lebensweise von "Naturvölkern" nicht, Der Naturverbrauch nomadisierender Völker fällt nur nicht ins Auge, weil jene ja weiterziehen, wenn der bisherige Siedlungsplatz im wahrsten Sinne des Wortes abgegrast ist…

    Natürlich ist es "umweltverträglich", wenn man der Natur nach Nutzung ihrer Ressourcen Zeit zur Regeneration lässt. und das sinnlose Abschlachten der Büffelherden war aus heutiger Sicht ein Kriegsverbrechen, in dessen Folge hunderttausende Menschen verhungert sind. Ganz zu schweigen von den Auswirkungen der biologischen Kriegsführung mit Seuchen, die in Amerika unbekannt waren.

  • Als die Siedler aus Europa noch nicht da waren, haben sie sich auch gern mal gegenseitig die Schädel eingeschlagen. :(

    Aha, aber hier in Europa haben sich die "Zivilisierten" gegenseitig mit Wattebällchen beworfen,besonders in der Zeit der Völkerwanderung und während der Kreuzzüge....

  • Kein Siedler hat das Recht, anderen das Land zu rauben!

    Kein Staat hat das Recht Menschen einfach zu enteignen (siehe Ex-DDR).

  • Natürlich ist es "umweltverträglich", wenn man der Natur nach Nutzung ihrer Ressourcen Zeit zur Regeneration lässt […]

    Was der Natur die Zeit zur Regeneration ihrer nachwachsenden Ressourcen ließ, war nicht die Lebensweise der indigenen Völker, sondern die, gemessen an der bewohnten Fläche, geringzahlige Bevölkerung. Inklusive hoher Sterblichkeit durch Scharmützel mit Nachbarvölkern, Jagdunfälle und nicht so hochentwickelter medizinischer oder Altersversorgung…

  • Kein Staat hat das Recht Menschen einfach zu enteignen […]

    Das sieht der Staat (vulgo: Die Staatsgewalt), je nach Organisationsstruktur, ganz anders. Der eigentumsrechtlose Bürger galt ja als Utopie einer historisch nie zuvor realsisierten Verteilungsgerechtigkeit. Was niemandem gehört steht als Allgemeingut zur Verfügung…

  • Aha, aber hier in Europa haben sich die "Zivilisierten" gegenseitig mit Wattebällchen beworfen,besonders in der Zeit der Völkerwanderung und während der Kreuzzüge....

    Die Europäer haben ihre Lektionen gelernt. Die American Natives waren zu der Zeit noch lange nicht so weit. Der Mythos von den edlen Wilden ist falsch. Sie waren zwar wild, aber keinesfalls edel.


    Übrigens, die meisten von ihnen verstarben an Infektionskrankheiten, die die Siedler eingeschleppt hatten.

    :( USA-Hasser werden gleich wieder Völkermord kreischen. Aber auch das war keiner. Es war nicht gewollt.

  • Kein Staat hat das Recht Menschen einfach zu enteignen (siehe Ex-DDR).

    Du solltest mal das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland lesen:


    Artikel 14 Absatz 3:


    Zitat

    1Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. 2Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. 3Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. 4Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.

    https://www.rechtsportal.de/Ge…entum-Erbrecht-Enteignung

  • und das sinnlose Abschlachten der Büffelherden war aus heutiger Sicht ein Kriegsverbrechen,

    Mensch, Katzi. Das Jagen von Wildtieren, um sie zu verspeisen, finde ich als Vegetarier auch nicht so toll. Aber dass jemand dazu "Kriegsverbrechen" sagt, ist wirklich selten. :D


    Die Bison-Population wurde stark überschätzt, weshalb man sie bedenkenlos jagte und sie kurz vor dem Aussterben waren. Dann wurden sie unter Naturschutz gestellt. Nun sind sie aber wieder viel mehr geworden und die maßlose Jagd auf sie hat auch aufgehört. Wer heute so ein Tier ohne Erlaubnis schießt, begeht eine Straftat.

  • Mensch, Katzi. Das Jagen von Wildtieren, um sie zu verspeisen, finde ich als Vegetarier auch nicht so toll. Aber dass jemand dazu "Kriegsverbrechen" sagt, ist wirklich selten. […]

    In den Überlieferungen und der Literatur zur Geschichte des Wilden Westens ist oft die Rede davon, dass mit den Trecks weiter westwärts und insbesondere dem Bau der Eisenbahnverbindung von der Ost- bis zur Westküste die Büffelpopulation arg dezimiert wurde - und zwar nicht des Nahrungsmittelgewinns wegen, sondern zum reinen Vergnügen, um den ebenfalls stets weiter Richtung Westen vertriebenen Ureinwohnern Amerikas ihre Lebensgrundlage zu nehmen. Oftmals liest man, dass vom Zugfenster aus auf Büffel geschossen wurde, die dann für den menschlichen Verzehr unbrauchbar auf der Prärie liegen blieben. Allein mit dem kalifornischen Goldrausch (und die Eisenbahn wurde dorthin ja erst später vollendet) zog's eine gewaltige Anzahl Glückssucher dorthin…

  • und zwar nicht des Nahrungsmittelgewinns wegen, sondern zum reinen Vergnügen, um den ebenfalls stets weiter Richtung Westen vertriebenen Ureinwohnern Amerikas ihre Lebensgrundlage zu nehmen.

    Der Antiamerikanismus lässt mal wieder grüßen. :D

    Woher kommt dieses Gerücht?


    Btw, der Büffel-Billy hat die Tiere erlegt, weil die Gleisbauarbeiter was zu futtern brauchten. Man ließ die toten Tiere wohl kaum liegen, wegen Seuchengefahr. Ich gehe mal davon aus, dass man mit Bisonfleisch auch Geld verdienen konnte.

  • Der Antiamerikanismus lässt mal wieder grüßen. Woher kommt dieses Gerücht? […]

    Das Gerücht ist ist längst nicht nur in Europa entstanden, nicht umsonst habe ich Dee Browns Bestseller "Bury my Heart at Wounded Knee" als Beispiel der Literatur zum Thema verlinkt, das ja aus indianischer Sicht wiedergibt, was man ansonsten vor allem aus Westernfilmen kennt oder in historischer Autnentizität anschauen zu können meint… auch das Smithonian Institute hat jede Menge Erinnerungsstück aus Amerikas Pionierzeit für die Nachwelt erhalten oder rekonstruiert, und ebenfalls 'ne Menge alter Zeitungen, Briefe und Tagebücher archiviert.


    Insofern stellt sich eher die Frage, welches Bild unsere jetzige Zeit sich über's Studium zeitgenössischer Zeitungsartikel, Briefe, Datenspuren und NSA-Mitschnitte von Telefonaten dereinst der Nachwelt bieten wird…

  • Insofern stellt sich eher die Frage, welches Bild unsere jetzige Zeit sich über's Studium zeitgenössischer Zeitungsartikel, Briefe, Datenspuren und NSA-Mitschnitte von Telefonaten dereinst der Nachwelt bieten wird…

    Die Gegenwart hat schon mal (schlecht) angefangen. Der Hass auf "die Weißen", die Propagierung von Schwarz/Weiß in Medien und TV-Spots sowie Modejournalen ist in vollem Gange. "Rassismus" hat das Wort "Rasse" im GG ersetzt/soll ersetzen, und jeder, der selbst denkt, ist ein "Rassist". *müdelächel*