Römisch-katholische Kirche

  • Da mag jetzt noch so oft in der Bibel stehen, "die Frau sei dem Manne untertan", jetzt ist Schluss mit der Genügsamkeit der Frauen in der kath. Kirche:


    Sie wollen die duldende und schweigende Maria vom Sockel holen und neu denken, deshalb nennen sie ihre Bewegung Maria 2.0:

    https://www.kirche-und-leben.d…-vor-dem-dom-in-muenster/


    "Die an der Aktion beteiligten Frauen treten an vielen Orten bundesweit bis zum kommenden Wochenende in den Streik. Sie übernehmen keine ehrenamtlichen Aufgaben und feiern Gottesdienste vor statt in den Kirchen. Die Aktiven fordern den Zugang von Frauen zu allen kirchlichen Ämtern, eine radikale Aufarbeitung der Fälle sexuellen Missbrauchs, ein Ende des Pflichtzölibats für Priester und eine Sexualmoral, die sich an der Lebenswirklichkeit der Menschen ausrichten soll."


    Einige Frauen in der kath. Kirche haben sich zusammengefunden und streiken und trommeln für eigentliche Selbstverständlichkeiten. Schluss mit der Demut.


    Ich freu mich und bin gespannt, ob es sich wirklich durchzieht in der kathol. Männerwirtschaft wie ein Stachel, der immer sticht, wenn Maria 2.0 doch wieder gefährdet ist, als Erstausführung auf den Sockel des "fürs Ehrenamt tauglich und das wars für Euch" gehoben zu werden.


    Frdl. Grüße

    Christiane


    PS: Ich hoffe, das Thema ist nicht schon an anderer Stelle aufgelegt.

  • Ganz einfach: Jeder Verein hat seinen Geschäftszweck und seine Statuten. Ich kann nicht in einen Verein eintreten und dann sagen, mir passt aber die ganze Richtung nicht.

    Doch natürlich kann ich das tun. Und ich muss das auch tun. Sonst gäbe es heute noch die Hexenverbrennungen, wenn Frau irgendeinen Bischof stört. Meinst Du nicht?


    Frdl. Grüße

    Christiane

  • Nö, meine ich nicht. Dass es keine Hexenverbrennungen mehr gibt, hat etwas mit Aufklärung, Demokratie und Menschenrechten zu tun. Der Hauptgeschäftszweck des Vereins "Katholische Kirche" ist nach wie vor Reichtum anhäufen, Pädophilie fördern und Frauen unterdrücken. Nur das Umfeld hat sich geändert, weswegen er sich etwas anpassen musste.

  • Ganz einfach: Jeder Verein hat seinen Geschäftszweck und seine Statuten. Ich kann nicht in einen Verein eintreten und dann sagen, mir passt aber die ganze Richtung nicht.

    Gute Frage, warum nicht einfach aus der Kirche austreten. Das waere die einzig richtige Konsequenz. wenn einem der Verein nicht passt. Nur - man ist nicht in diesen Verein "eingetreten", sondern meist ungefragt eingetreten worden, musste im Alter von zehn Jahren mit dem Herzen und dem Munde Treue schwoeren. Auch wenn man den Verein noch so verabscheut, irgendwie laesst sich der Katholizismus nicht ganz abstreifen, leider.

  • Warum sollten Frauen austreten, wenn Kirche ihnen etwas bedeutet ? Und wenn sie es täten, was bliebe all dem priesterlichen Abrakadabra im Messgewand ? Könnten sie dieses überhaupt waschen ? Oder gar ordentlich bügeln ? Wer würde ihnen ihren Tag organisieren, die Orgel spielen und die Gesangbücher auslegen ? Den Kindergarten führen, die vielen Gemeindeveranstaltungen mit Kaffee und Kuchentheken und dem üblichen, weiblichen Firlefanz schmücken ? Frauen lassen sich besser ausnutzen als Männer, besonders dann wenn sie gläubig sind. Das wussten die Priester schon viel länger als neumodische kapitalistische Arbeitgeber. Es ist alles gut, was diese erstarrte Welt von vor 2000 Jahren erschüttert. Als Arbeitstiere der Kirche haben Frauen dazu viel mehr Macht, als sie glauben - denn ohne sie läuft in der heiligen Gemeinde überhaupt nichts. Die Kirche weiß das und sie wird reagieren. Aber nur dann wenn die Frauen einen langen Atem haben. So wie die Gelbwesten. Mindestens. t0828.gif

  • Gute Frage, warum nicht einfach aus der Kirche austreten. Das waere die einzig richtige Konsequenz. wenn einem der Verein nicht passt. Nur - man ist nicht in diesen Verein "eingetreten", sondern meist ungefragt eingetreten worden, musste im Alter von zehn Jahren mit dem Herzen und dem Munde Treue schwoeren. Auch wenn man den Verein noch so verabscheut, irgendwie laesst sich der Katholizismus nicht ganz abstreifen, leider.

    Hier auch nochmal, warum haben wohl die etablierten Kirchen, konträr zu dem was das NT dazu sagt, die Kindstaufe eingeführt ?

    Also selbst die Bibel, sprich Jesus bzw. die Jünger haben hier von dem freien WIllen ( die nur ein Erwachsener haben kann ) gesprochen....

  • Gute Frage, warum nicht einfach aus der Kirche austreten. Das waere die einzig richtige Konsequenz. wenn einem der Verein nicht passt. Nur - man ist nicht in diesen Verein "eingetreten", sondern meist ungefragt eingetreten worden, musste im Alter von zehn Jahren mit dem Herzen und dem Munde Treue schwoeren. Auch wenn man den Verein noch so verabscheut, irgendwie laesst sich der Katholizismus nicht ganz abstreifen, leider.

    Das sehe ich auch so. Natürlich kann man versuchen, eine Organisation, der man angehört, zu reformieren. Wenn das allerdings nicht geht, muss man die Konsequenzen ziehen.



    Hier auch nochmal, warum haben wohl die etablieren Kirchen, konträr zu dem was das NT dazu sagt, die Kindstaufe eingeführt ?

    Also selbst die Bibel, sprich Jesus bzw. die Jünger haben hier von dem freien WIllen ( die nur ein Erwachsener haben kann ) gesprochen....

    Richtig und außer diesem Punkt haben sich die Kirchen noch mehr zurechtgestutzt. Beispiel zweites Gebot wo steht, du sollst dir kein Bildnis machen und es nicht anbeten. Haben die Kirchen ganz entspannt gekürzt, sonst könnten sie ja ihre Heiligen nicht mehr anbeten. Viertes Gebot, aus dem 'Sabbat' haben sie einfach mal 'Feiertag' gemacht. Es gibt übrigens im NT nicht eine einzige Zeile, in der steht, dass man den Sonntag feiern soll. Könnte man noch lange fortführen die Liste.

  • Richtig und außer diesem Punkt haben sich die Kirchen noch mehr zurechtgestutzt. Beispiel zweites Gebot wo steht, du sollst dir kein Bildnis machen und es nicht anbeten. Haben die Kirchen ganz entspannt gekürzt, sonst könnten sie ja ihre Heiligen nicht mehr anbeten. Viertes Gebot, aus dem 'Sabbat' haben sie einfach mal 'Feiertag' gemacht. Es gibt übrigens im NT nicht eine einzige Zeile, in der steht, dass man den Sonntag feiern soll. Könnte man noch lange fortführen die Liste.

    Klar ! Und fröhliches Suchen wünschen wir der Katholengemeinde die deren Mariaanbetung in irgendeine Weise rechtfertigt....;)..


    Und das mit den Heiligen, ok das war ja noch aus der Zeit des 7 bis 9 Jahrhundert, da konnte man mit nur einem dem man verehrt kaum einen Blumentopf bzw. Gläubigen käschern.....

  • Es ist die Frage, ob sich die Position der Frauen, bzw. aller Frauen in der Kirche wirklich verbessern lässt. Wenn ich lese, dass unzählige Nonnen genauso wie Kinder von Priestern missbraucht wurden, beschleichen mich Zweifel, ob die Frömmigkeit nicht den Menschen, besonders Frauen!, das Hirn schmelzen lässt.

    Erwachsene Frauen!!! Entweder sie sind von Haus aus minderbemittelt oder sie hatten Spaß an der Sache und schrien erst später Zeter und Mordio. Erpressung könnte auch im Spiel gewesen sein.

  • Es ist die Frage, ob sich die Position der Frauen, bzw. aller Frauen in der Kirche wirklich verbessern lässt. Wenn ich lese, dass unzählige Nonnen genauso wie Kinder von Priestern missbraucht wurden, beschleichen mich Zweifel, ob die Frömmigkeit nicht den Menschen, besonders Frauen!, das Hirn schmelzen lässt.

    Erwachsene Frauen!!! Entweder sie sind von Haus aus minderbemittelt oder sie hatten Spaß an der Sache und schrien erst später Zeter und Mordio. Erpressung könnte auch im Spiel gewesen sein.

    Bei der Beurteilung solcher Taten, vor allen aber solcher aus den letzten 50-60 etc. Jahren fehlen mir aber auch die nötigen Hinweise zur Moralvorstellung der damaligen Gesellschaft. Das hatte zwar auch, aber nicht nur im Zusammenhang mit dem grösseren EInfluß der Kirche in jener Zeit zu tun. Ohne jetzt hier irgendwelche Organistaionen, bzw. deren Vertreter aus der Schußlinie nehmen zu wollen.

  • Warum treten die nicht einfach aus der Kirche aus? :thinking-020:

    Eventuell, weil sie eben "gläubig" sind und in der RKK etwas verändern wollen. Zweitausend Jahre Tradition, Erziehung und Umfeld lassen sich nicht von heute auf morgen abschaffen, auch wenn man als rational denkender Mensch das nur schwer nachvollziehen kann.

  • Ganz einfach: Jeder Verein hat seinen Geschäftszweck und seine Statuten. Ich kann nicht in einen Verein eintreten und dann sagen, mir passt aber die ganze Richtung nicht.

    Eine Religionsgemeinschaft beruht auf dem Glauben an einen Gott. Mit einem Verein hat das wenig zu tun.

  • .................. Der Hauptgeschäftszweck des Vereins "Katholische Kirche" ist nach wie vor Reichtum anhäufen, Pädophilie fördern und Frauen unterdrücken. ..................

    Genau das stimmt eben nicht, auch wenn es diese Erscheinungen und kriminellen Verfehlungen gab und gibt.

  • Ich kann mir nicht vorstellen, dass die sicher rigideren Moralvorstellungen der 50er und 60er Jahre zwangsläufig zu Missbrauch haben führen müssen.

    Wenn moralisch ungeeignete Typen ins Priesteramt gelangen und der Zölibat eine völlig die Natur des Mannes negierende Vorschrift darstellt, sind die Voraussetzungen des Mißbrauchs vorprogrammiert. Anständige Pastoren haben sich halt eine entsprechende Haushälterin/Geliebte geleistet oder die entsprechenden Etablissements frequentiert, andere sind dem"SATAN" verfallen. Die Aufhebung des Zölibats ist eine der dringendsten Forderungen, die an die RKK gestellt werden müssen.

  • Der Hauptgeschäftszweck des Vereins "Katholische Kirche" ist nach wie vor Reichtum anhäufen, Pädophilie fördern und Frauen unterdrücken. Nur das Umfeld hat sich geändert, weswegen er sich etwas anpassen musste.

    Ganz sicher nicht. Der Hauptzweck ist Macht über das Denken und Einfluss auf das Geschehen. Es hat immer der am meisten Macht und Einfluss. der auch Reichtum besitzt und prunken kann.

  • Ich kann mir nicht vorstellen, dass die sicher rigideren Moralvorstellungen der 50er und 60er Jahre zwangsläufig zu Missbrauch haben führen müssen.

    Klar, man hatte doch z.B. generell ein völlig anderes "Obrigkeitsdenken", gestützt von diversen Gesetzen die in das tägliche Familienleben eingriffen.


    Die Jugend bzw. die Eltern hatten ganz andere "Einwirkungskompetenzen", bzw. der Staat auch. Bis weit in die 1960er konnten Jugendliche per Gesetz "aufgegriffen" werden, bei Ansicht das die Erziehungsberechtigten nicht in der Lage sein... ging es zack in ein geschlossenes Erziehungsheim.

    Und das gerne auch konfessionell. Was da abging hört man jetzt von den 60-70 jährigen Opfern.


    Alleinerziehung, speziell für Frauen war teils per Gesetz nicht ohne weiteres erlaubt, etc. pp.


    In diesem Mief wurde extrem viel gedeckelt, vor allen auch Missbrauch.


    Nachtrag: Mein Vater hat damals von den meisten hauptamtlichen Genossensschaften keine Wohung mit meiner ( mit mir schwangeren ) Mutter bekommen weil Sie beide noch nicht verheiratet waren. Zum Thema Moralvorstellungen....