Markt-Wirtschaft

  • Viel besser wäre ein Festpreis von maximal einem Euro / l Benzin/Diesel und alle Marktschwankungen gingen zu Lasten der Steuer- und Abgabeneinkünfte des Staates. Dann würde der politisch Einfluß auf die Multinationalen Konzerne nehmen, damit seine Einkünfte nicht über Gebühr sinken und Konflikte in den Förderstaaten nicht eskalieren sowie die Märkte belasten.

    Die Folge einer solchen Regelung wäre ein durchgehender Marktpreis von 1€/l und 0€ Steuereinnahmen. Das würden die Konzerne problemlos hinbekommen.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Die Folge einer solchen Regelung wäre ein durchgehender Marktpreis von 1€/l und 0€ Steuereinnahmen. Das würden die Konzerne problemlos hinbekommen.

    Das ist aber nun nur Deine Version! Allerdings wäre damit das Versagen der Staaten als Interessenvertreter der Souveräne deutlich geworden, träte dieser Fall ein.

  • Kleidung kostet ca. 6 Monate nach Markteinführung sowieso nur die Hälfte und im Schlußverkauf gehen nochmals 50 % zum letzten Preis runter. Die Handelsketten machen dennoch Gewinn, weil die Ausbeutung in den Produktionsländern der Dritten welt so krass ausfällt! Es ist eine Affenschande, was da so läuft! Preisbildung hat fast gar nichts mit Wert zu tun, man nimmt, was man kriegen kann!

    Kater ich hatte Zolldokumente von "ERNSTINGS" und ""ZALANDO" in der Hand, ich weiß, welch Warenwert da gehandelt wird.


    Beispiel gefällig?

    Ernstings-Famely" Kinder T-Shirt VK im Laden 9,99€/ Warenwert laut Zolldokumente 0,46€ pro Stück. Jeans für die Dame, VK im Laden 24,99€/ Warenwert laut Zolldokument 1,89€ pro Stück.


    Wer in solchen Läden kauft ((T€DY, MTH [Pfennigpfeifer, McGeiz co], den sollte man allein wegen Dummheit für min 10 Jahre in eine Textilfabrik auf den Philippinen oder ähnliches schicken.


    Das ist schlicht Müll, der dort verkauft wird.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Kater ich hatte Zolldokumente von "ERNSTINGS" und ""ZALANDO" in der Hand, ich weiß, welch Warenwert da gehandelt wird.


    Beispiel gefällig?

    Ich war ja mal ne Zeitlang vor Ort und durfte das mit eigenen Augen sehen. Ob Klamotten, Schuhe...

    Der weit aus üblere Beschiß für den Konsumenten ist ja das exakt durch die gleichen Hände, die gleichen Nähmaschinen dieser chin. Sub-Sub-Subunternehmer ebenso für die westlichen Hochpreisartikler dort gefertigt wird....


    Aber noch absurder sind/waren die Margen der Sport und Freizeittreterfraktion. Die haben sich an dem eigens fabrizierten Pseudokult bei den ganzen Teenies weltweit so dumm und dösig verdient.....

  • Es stimmt, exakt dieselben Näherinnen stellen auf exakt denselben Maschinen Klamotten aus dem Hochpreissegment her, weshalb diese Klamotten, Taschen, Schuhe auch so leicht "gefälscht" werden können. Manche dieser "Fälschungen" gleichen bis fast aufs Haar den Originalen, irgendeine Kleinigkeit ist anders, weil schneller, hastiger und zu anderer Stunde gefertigt.

  • Es stimmt, exakt dieselben Näherinnen stellen auf exakt denselben Maschinen Klamotten aus dem Hochpreissegment her, weshalb diese Klamotten, Taschen, Schuhe auch so leicht "gefälscht" werden können. Manche dieser "Fälschungen" gleichen bis fast aufs Haar den Originalen, irgendeine Kleinigkeit ist anders, weil schneller, hastiger und zu anderer Stunde gefertigt.

    Der Unterschied war (damals) eigentlich nur das viele dieser Firmen keinen "Lagerverkauf" vor Ort zugelassen haben, oder noch absurder, diese Waren für die lokalen Märkte re-importiert werden mussten um sie dadurch künstlich zu verteuern. Auch haben Nike etc. streng darauf geachtet das eben durch diese Nischen keine Ihrer Schuhe vor Ort billig an dem Mann gebracht werden konnten. Als Beteiligter kam man natürlich an solche Produkte und war dahingehend auch "begehrt".. ich habe aber auch schon in dieser Zeit solchen Quatsch nicht getragen und habe beim (indischen) Schneider anfertigen lassen, ein vielfaches billiger und "unikativ". Gab zwar lange Gesichter bei den Lokalen das ich deren Konsumfreude nicht befriedigen konnte...

  • Es ist immer noch so, dass die "exquisiten" Firmen versuchen, jedes mögliche Schlupfloch für ihre Waren zu schließen. Dass das Material (Leder, Stoffe) meist weit besser und teurer ist als das der gleicherorts angefertigte Billigware, und dass auch nach anderen, teureren Entwürfen gearbeitet wird, ist trotzdem wahr, nur würden sich daraus nicht die großen Preisunterschiede ergeben. Die ergeben sich aber auch durch geringere Stückzahlen - irgerndwie muss sich ja Exklusivität erklären.

  • Es ist immer noch so, dass die "exquisiten" Firmen versuchen....

    Sicher, wir meinen hier aber auch nicht LV oder Produkte aus diesem Segment. Es geht um "Boutiquenware" die mit 40, 50, 60 EURO mehr ausgepreist sind als das angeblich billige C&A Teil auf dem vermeintlichen Wühltisch. Also die Läden die ein bisschen hipper und angeblich aufwendiger daherkommen als der vermeintliche Oldschool Handel der ja immer tot gesagt wird. Totogesagt ja nicht nur durch die Konkurrenz sondern eigentlich durch EInkaufsmeilenanbieter die mit dem traditionellen Kaufhausmodell kein Geld verdienen. Leider schluckt das der Konsument der noch händisch und sensorisch... einkauft.

  • Auf Klamotten und Schuhen wurden schon in den 60er und 70er Jahren Aufschläge von 400-500% auf die Erstehungskosten verlangt - und bezahlt. Selbst bei den halbjährlichen Lagerräumungen aka Winter- und Sommerschlussverkauf mit 80% Rabatt wurde noch verdient. Erst nachdem mit den Discountern die ersten Konkurrenten auf den Markt kamen, die mit teils wesentlich geringeren Margen arbeiteten (zu Beginn), ging der Run auf die Billigstlohnländer los.


    Das veränderte kaum die Preisstrukturen der "besseren" Marken, spülte aber weiterhin satte Margen in deren Kasse.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Ich hab für mich und meine Bekannten 15 Levis 501 zum Stückpreis von 30 Euros in den USA eingekauft.

    Dazu kamen knapp 40 Euro Versand.


    Hierzulande, z.B. bei uns im 7th Main Street Shop bekommst du die nicht unter 90 euro pro Stück...

  • Ich hab für mich und meine Bekannten 15 Levis 501 zum Stückpreis von 30 Euros in den USA eingekauft.

    Dazu kamen knapp 40 Euro Versand.


    Hierzulande, z.B. bei uns im 7th Main Street Shop bekommst du die nicht unter 90 euro pro Stück...

    Und bei Aldi sowie Lidl etc. werden Jeans für 9- Euro angeboten und gekauft. Man kann sich da ausrechnen, was die Arbeiterinnen verdienen, die mit 12 bis 14 Std.-Jobs noch nicht mal den untersten Lebensstandard in den entsprechenden Billiglohnländern erreichen. Ganz mies wird es dann, wenn die Markenproduzenten auch dort fabrizieren lassen, aber Geld stinkt ja nich.

  • Hierzulande, z.B. bei uns im 7th Main Street Shop bekommst du die nicht unter 90 euro pro Stück...

    Das betrifft ja nicht nur Jeans, sondern auch (fast) alle anderen Produktgruppen ebenso - von A wie Ankerseil bis Z wie Zusatzheizung. Entweder sind die Steuern und Abgaben hier sehr viel höher als irgendwo sonst oder es gibt Preisabsprachen.