Die Ossis sterben aus.....?

  • Die Zersiedelung der Landschaft in Maßen rückgängig zu machen, hätte auch positive Aspekte. Aber was beim Braunkohletagebau geht, würde da natürlich auf Widerstand stoßen. Ich kann mich erinnern, dass nach der Oderflut ein zerstörtes Dorf 500 m vom Fluss entfernt wieder aufgebaut werden sollte, wo es vor Überflutung sicher wäre. Die Leute haben Zeter und Mordio geschrien.

  • Für das Handeln in solcher Situation gibt es ja Vorschläge.


    Auf allgemeinen Beifall scheinen die nicht gerade zu stoßen. Umsiedlungsfantasien scheinen in den Dörfern eher Widerspruch hervorzurufen.

    "Schickt Ökonomen in die Wüste und der Sand wird knapp! Diese Spinner sollen sich mal mit dem wirklichen Leben und seinen Notwendigkeiten beschäftigen, dann sähe vieles besser aus. Wenn es in der Fläche anständig vergütete Arbeit geben würde, gäbe es keinen Drall in die Ballungszentren zu ziehen und dort die sozialen/ökologischen Verhältnisse zu verschärfen.

  • Das Leben in einer ostdeutschen Großstadt könnte ich mir vorstellen, Leipzig etwa, aber vor Kleinstädten oder gar Dörfern würde es mir grausen, denn dass dort blanker Rassismus samt der dazugehörigen Engstirnigkeit herrscht ("Wir gegen die anderen") ist inzwischen weidlich bekannt.


    Man schicke eine normale weiße Frau mit einem Farbigen durch die Straßen und warte ab, was dem Paar dann alles von Vorübergehenden zugezischt wird. da gibt es einige Dokumentationen. Auch würde ich nicht gern nachts allein durch den Ort gehen und an mehreren Ecken herumlungernden Gruppen von Glatzen mit Kampfhunden begegnen. Das hab ich vor wenigen Jahren mal erlebt, in einem Ort, dessen Namen ich mit Recht vergessen habe. Ich bin über 1,90 m groß, aber fand es bedrohlich.


    Außerdem würde mich wirklich diese bereits dem Kater gegenüber erwähnte "Zweistaaten-Denke" stören.



    "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber"

  • Das Leben in einer ostdeutschen Großstadt könnte ich mir vorstellen, Leipzig etwa, aber vor Kleinstädten oder gar Dörfern würde es mir grausen, denn dass dort blanker Rassismus samt der dazugehörigen Engstirnigkeit herrscht ("Wir gegen die anderen") ist inzwischen weidlich bekannt.


    Ich denke, die Menschen in einem sächsischen Popeldorf sind nicht anders als in einem bayerischen Popeldorf (höchstens in Bezug darauf, dass in Bayern die Masse katholisch ist bzw. vorgibt, es zu sein).


    Zitat

    Man schicke eine normale weiße Frau mit einem Farbigen durch die Straßen und warte ab, was dem Paar dann alles von Vorübergehenden zugezischt wird. da gibt es einige Dokumentationen. Auch würde ich nicht gern nachts allein durch den Ort gehen und an mehreren Ecken herumlungernden Gruppen von Glatzen mit Kampfhunden begegnen. Das hab ich vor wenigen Jahren mal erlebt, in einem Ort, dessen Namen ich mit Recht vergessen habe. Ich bin über 1,90 m groß, aber fand es bedrohlich.

    Das kann dir in gewissen Ecken von Berlin auch passieren. Und zwar nicht nur die Glatze mit dem Kampfhund, sondern auch unnette migrationshintergründige Menschen, die sich oft auch untereinander nicht wohlgesonnen sind.


    Zitat

    Außerdem würde mich wirklich diese bereits dem Kater gegenüber erwähnte "Zweistaaten-Denke" stören.

    Es gibt sowohl Ossis als auch Wessis, die sich immer noch die Mauer herbeisehnen.

  • Das Leben in einer ostdeutschen Großstadt könnte ich mir vorstellen, Leipzig etwa, aber vor Kleinstädten oder gar Dörfern würde es mir grausen, denn dass dort blanker Rassismus samt der dazugehörigen Engstirnigkeit herrscht ("Wir gegen die anderen") ist inzwischen weidlich bekannt.


    Man schicke eine normale weiße Frau mit einem Farbigen durch die Straßen und warte ab, was dem Paar dann alles von Vorübergehenden zugezischt wird. da gibt es einige Dokumentationen. Auch würde ich nicht gern nachts allein durch den Ort gehen und an mehreren Ecken herumlungernden Gruppen von Glatzen mit Kampfhunden begegnen. Das hab ich vor wenigen Jahren mal erlebt, in einem Ort, dessen Namen ich mit Recht vergessen habe. Ich bin über 1,90 m groß, aber fand es bedrohlich.


    Außerdem würde mich wirklich diese bereits dem Kater gegenüber erwähnte "Zweistaaten-Denke" stören.

    Seltsam, dass man hier in Mecklenburg völlig unbehelligt von solchen Erscheinungen lebt. Einen "Kampfhund", geführt von einer "Glatze" habe ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen. Und Schwerin oder Rostock, Wismar etc. sind nicht gerade Kleinstädte. Auch weiss ich nicht, was Du mit "Zweistaatendenke" meinst? Es gibt in ganz Deutschland eine Rechtsordnung, wenn die durchgesetzt würde, brauchte man über bestimmte Erscheinungen wohl kaum reden müssen.

  • .............sächsischen Popeldorf ....................bayerischen Popeldorf (

    ...............Es gibt sowohl Ossis als auch Wessis, die sich immer noch die Mauer herbeisehnen.

    Solche Begriffe, s.o. diskriminieren die Landbevölkerung! Ich würde sie nicht verwenden, denn noch immer sind es die Bauern, die das Volk ernähren, zudem sind Menschen auf dem Lande keineswegs schlechter als Stadtbewohner. Die größeren sozialen Konflikte sind in den Ballungszentren zu verzeichnen.

    Wer sich die Mauer zurück wünscht, kann kaum klar bei Verstand sein. Was wir im Osten uns mit der Einheit gewünscht haben, war ein real demokratisches Deutschland und eine Politik, die dem Frieden sich verpflichtet fühlt, die die Ostdeutschen auf Augenhöhe akzeptiert und keinen neuen Kalten Krieg gegen Russland und Andere im Interesse der USA mitträgt.

  • "Schickt Ökonomen in die Wüste und der Sand wird knapp!" […]

    Dafür braucht's keine in die Wüste geschickte Ökonomen, dafür genügt der Siegeszug der Digitalisierung, die Solartechnologie und die postmoderne Glasarchitektur… übrigens ist ausgerechnet Wüstensand weniger geeignet, als (kostbare) Ressource ausgebeutet zu werden.

    In den neuen Bundesländern böte sich allerdings die Abtragung des Elbsandsteingebirges an, um am chinesischen Bauboom zu partizipieren… allerdings verlöre die Landschaft dann an Reiz für die Tourismuswirtschaft.

  • Dafür braucht's keine in die Wüste geschickte Ökonomen, dafür genügt der Siegeszug der Digitalisierung, die Solartechnologie und die postmoderne Glasarchitektur… übrigens ist ausgerechnet Wüstensand weniger geeignet, als (kostbare) Ressource ausgebeutet zu werden.

    In den neuen Bundesländern böte sich allerdings die Abtragung des Elbsandsteingebirges an, um am chinesischen Bauboom zu partizipieren… allerdings verlöre die Landschaft dann an Reiz für die Tourismuswirtschaft.

    Für die Digitalisierung braucht man Silizium. Wüstensand ist nur für die Bauindustrie problematisch, zudem bestehen große Teile von Wüsten eben nicht aus Sand. Wüsten sind nur aufgrund des ariden Klimas vorhanden. Mit Wasser und entsprechender Technologie sind sie in kürzester Zeit fruchtbar zu machen.

  • Solche Begriffe, s.o. diskriminieren die Landbevölkerung! Ich würde sie nicht verwenden, denn noch immer sind es die Bauern, die das Volk ernähren, zudem sind Menschen auf dem Lande keineswegs schlechter als Stadtbewohner. Die größeren sozialen Konflikte sind in den Ballungszentren zu verzeichnen.

    Wer sich die Mauer zurück wünscht, kann kaum klar bei Verstand sein. Was wir im Osten uns mit der Einheit gewünscht haben, war ein real demokratisches Deutschland und eine Politik, die dem Frieden sich verpflichtet fühlt, die die Ostdeutschen auf Augenhöhe akzeptiert und keinen neuen Kalten Krieg gegen Russland und Andere im Interesse der USA mitträgt.

    Meine Güte, Kater, ich wollte mit dem Begriff "Popeldorf" lediglich zum Ausdruck bringen, dass ich kleine Dörfer meine. Ich habe auch nirgends behauptet, dass Dorfbewohner (Muss ich jetzt gendern? Nicht dass Du mir gleich wieder Diskriminierung vorwirfst) schlechtere Menschen seien als Stadtbewohner. Ich komme selbst vom Dorf, meine Tochter lebt in einem Dorf (in Mecklenburg-Vorpommern) - aber es ging nunmal um Menschen in Dörfern in Ost und West und ich bin der Meinung, dass es da nicht wirklich große Unterschiede gibt.

  • Meine Güte, Kater, ich wollte mit dem Begriff "Popeldorf" lediglich zum Ausdruck bringen, dass ich kleine Dörfer meine. Ich habe auch nirgends behauptet, dass Dorfbewohner (Muss ich jetzt gendern? Nicht dass Du mir gleich wieder Diskriminierung vorwirfst) schlechtere Menschen seien als Stadtbewohner. Ich komme selbst vom Dorf, meine Tochter lebt in einem Dorf (in Mecklenburg-Vorpommern) - aber es ging nunmal um Menschen in Dörfern in Ost und West und ich bin der Meinung, dass es da nicht wirklich große Unterschiede gibt.

    Den Begriff "Popeldorf" finde ich unangemessen, was Du sagen wolltest, habe ich dennoch richtig verstanden. Grüsse vom grauen kater.

  • Als Begründung für die Bevölkerungsabwanderung aus den neuen in die alten Bundesländer muss man nicht zwingend pauschal den bösen Westen bemühen. Da gibt es noch ganz andere Punkte. Zum Beispiel den, dass die Geldgier zu vieler Kommunen und Privatbürger in den neuen Bundesländern in den Nachwendejahren jegliche Vernunft verdrängt hatte. Grundstücke wurden verscherbelt, wo immer es ging. Heute gibt es keinen Platz mehr für junge Familien, die in ihren Heimatorten leben wollen. Mietwohnungen sind rar gesät, Baugrundstücke nicht bezahlbar. Dort, wo es noch Wohnmöglichkeiten gibt, ist die Infrastruktur derart schlecht, dass die Gestaltung des Alltags eine teure und stressige Angelegenheit wird (Kita- und Arbeitsplatz weit weg, Schule, Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten ebenso. Allerdings wurde der ländliche Raum nicht nur in den neuen Bundesländern komplett vernachlässigt.


    PS: Ich finde übrigens die Verwendung der Begriffe "Ossi" und "Wessi" unangemessen. Sie dienen einzig und allein der Abgrenzung sowie der Auf- bzw. Abwertung gegenüber dem jeweils anderen. Egal, auf welcher Seite. Keine Ahnung, wozu das gut ist. In meiner, recht großen Familie gibt es Menschen verschiedenster Herkunft und wir kommen bis auf die überall üblichen familiären Konflikte gut miteinander aus, weil jeder den anderen mit seiner ganz eigenen Lebensgeschichte respektiert. Selbst dann, wenn man in politischen oder religiösen Dingen nicht einer Meinung ist.


    Angesichts der Überschrift "Ossis sterben aus", die ja auch von einigen Tageszeitungen als Schlagzeile genutzt wird, frage ich mich außerdem, was denn ein "Ossi" ist. Einer, der in den neuen Bundesländern geboren ist und immer noch dort lebt? Einer, der woanders geboren wurde und in den neuen Bundesländern lebt? Einer, der in den neuen Bundesländern geboren wurde, aber woanders lebt? Gibt es dafür einen Kriterienkatalog oder sowas? Und warum sterben die aus, wenn doch nur die Bevölkerungszahl sinkt? Fragen über Fragen. Mit anderen Worten: Diese Schlagzeile ist mir ein Graus. Sie ist fürchterlich.

  • Als Begründung für die Bevölkerungsabwanderung aus den neuen in die alten Bundesländer muss man nicht zwingend pauschal den bösen Westen bemühen. Da gibt es noch ganz andere Punkte. Zum Beispiel den, dass die Geldgier zu vieler Kommunen und Privatbürger in den neuen Bundesländern in den Nachwendejahren jegliche Vernunft verdrängt hatte. Grundstücke wurden verscherbelt, wo immer es ging. Heute gibt es keinen Platz mehr für junge Familien, die in ihren Heimatorten leben wollen. Mietwohnungen sind rar gesät, Baugrundstücke nicht bezahlbar. Dort, wo es noch Wohnmöglichkeiten gibt, ist die Infrastruktur derart schlecht, dass die Gestaltung des Alltags eine teure und stressige Angelegenheit wird (Kita- und Arbeitsplatz weit weg, Schule, Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten ebenso. Allerdings wurde der ländliche Raum nicht nur in den neuen Bundesländern komplett vernachlässigt.

    Jup, unterschrieben!

    PS: Ich finde übrigens die Verwendung der Begriffe "Ossi" und "Wessi" unangemessen. Sie dienen einzig und allein der Abgrenzung sowie der Auf- bzw. Abwertung gegenüber dem jeweils anderen. Egal, auf welcher Seite. Keine Ahnung, wozu das gut ist. In meiner, recht großen Familie gibt es Menschen verschiedenster Herkunft und wir kommen bis auf die überall üblichen familiären Konflikte gut miteinander aus, weil jeder den anderen mit seiner ganz eigenen Lebensgeschichte respektiert. Selbst dann, wenn man in politischen oder religiösen Dingen nicht einer Meinung ist.

    Och menno, ich bin und bleibe Ossi! Ich sterbe aber aus und alles, was nach 1985 geboren wurde, darf sich als Gesamtdeutscher begreifen. Natürlich hindert solch Klassifizierung an einem sachlichen Dialog, deshalb ist es wichtig WIE diese Begriffe verwendet werden. Ich habe damit überhaupt kein Problem, weder in die eine, noch in die andere Richtung.


    mfg

  • Na jut. Ich hatte eben oben noch ein paar Fragen aufgeführt, die mir so in den Sinn kamen, während Du mir geantwortet hast. Unter anderem die danach, was denn ein "Ossi" eigentlich ist. Ich nehme mal an, Du bist in den neuen Bundesländern geboren und lebst dort. Okay. Meine Wurzeln liegen ja auch in Ostdeutschland; ich habe da 28 Jahre gelebt und stelle immer wieder fest, dass ich den Ossis unwillkürlich solidarisch verbunden bin. Ich kann es absolut nicht leiden, wenn man diesen Begriff "Ossi" in abfälliger Weise, pauschalierend benutzt und meide die Benutzung desselben, wo immer es geht.

  • Na jut. Ich hatte eben oben noch ein paar Fragen aufgeführt, die mir so in den Sinn kamen, während Du mir geantwortet hast. Unter anderem die danach, was denn ein "Ossi" eigentlich ist. Ich nehme mal an, Du bist in den neuen Bundesländern geboren und lebst dort. Okay. Meine Wurzeln liegen ja auch in Ostdeutschland; ich habe da 28 Jahre gelebt und stelle immer wieder fest, dass ich den Ossis unwillkürlich solidarisch verbunden bin. Ich kann es absolut nicht leiden, wenn man diesen Begriff "Ossi" in abfälliger Weise, pauschalierend benutzt und meide die Benutzung desselben, wo immer es geht.

    Wenn die Begriffe "Ossi" und "Wessi" aussterben, dürfte es kaum ein Verlust sein, eher sinnbildlich für eine reale Einheit stehen. Und wenn der ländliche Raum nicht aufgegeben wird sondern sein Potential strategisch entwickelt würde, wären viele Probleme leichter zu lösen, die heute, wie z.B. die Wohnungsnot das Leben in Deutschland in seiner Qualität einschränken und teuer machen.

  • Meinem Gefühl nach (aber ich kann mich auch falsch erinnern), sind die Begriffe Ossi und Wessi in den letzten Jahren wieder häufiger aufgetaucht. Nach der Wende haben alle, die ich kenne, von "Ex-DDR´lern" gesprochen.

    Die Begriffe "Ossi/Wessi" haben in meinem Gehörgang einen abwertenden Klang, weil sie den arro- und ignoranten BRD-Bewohner (kein Mensch hat übrigens hier gesagt, er wohne in der BRD!" und den heimlich sich ins organisierte Nest zurücksehnenden Ex-DDR-Bewohner mit einer karikierenden headline beschreiben.



    "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber"

  • kein Mensch hat übrigens hier gesagt, er wohne in der BRD!"

    Nein. Man lebte hier in Deutschland. Die anderen wohnten in der Zone. :)


    BRD war in den Anfangsjahren eine gebräuchliche Abkürzung, wenn auch nicht offiziell; in der Politik bevorzugte man "Deutschland" (die DDR hieß SBZ oder Mitteldeutschland). Erst als man in der DDR ständig von "BRD" sprach, wurde die Abkürzung geächtet. Es gab diverse andere Ideen; preiswürdig war imho der Vorschlag "BRep. Dtschld.".

  • Ich kenne nur "Deutschland" oder "Westdeutschland" und "Ostdeutschland" oder "DDR", weiß aber, dass zumindest meine Verwandten das Wort "Ostdeutschland" nicht hören wollten, warum auch immer.



    "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber"

  • Ich kenne nur "Deutschland" oder "Westdeutschland" und "Ostdeutschland" oder "DDR", weiß aber, dass zumindest meine Verwandten das Wort "Ostdeutschland" nicht hören wollten, warum auch immer.

    Ganz einfach, weil Ostdeutschland vom Wilhelm II teilweise und von Hitler endgültig verspielt wurde. Das Gebiet der DDR war Mitteldeutschland und ist eben erst nach der Oder-Neiße-Grenze zu Ostdeutschland geworden. Womit man durchaus leben kann, denn die dt. Regierung hat die Regionen sowieso fast aufgegeben. Es ist direkt ein Wunder, dass die Wahl des OB in Görlitz soviel Beachtung fand.