„erweiterte Toleranz in Richtung rechts“ ....

  • Es ist nun mal in der Demokratie so, dass auch geistig Minderbemittelte wählen dürfen. Zudem ist die Bildungspolitik in Deutschland so, wie sie ist, weil damit der Anteil der politisch aktiv denkenden Menschen auf einem Level bleibt, der bei Wahlen die Macht der Mächtigen nicht in Frage stellt.

    Wir haben hier schon oft genug dezidiert darlegen können das der braune Humus schon sehr wohl 1989, sprich Anfang der 1990er in Neufünfland anzutreffen war. Das hat kaum was mit Bildungspolitik zu tun. Vor allen nicht wenn Naziverbrechen verharmlost, der gewaltsame Tod eines Regierungspräsidenten bejubelt und das elendige Ersaufen von Flüchtlingen begrüsst wird. Das eindeutige Rassisten und Erzreaktionäre ( ein Mensch wie Boateng nicht in der Nachbarschaft akzeptierend et al ) in deren Führungsgremien akzeptiert werden die sich noch in Pseudo deutschnationalen Schmuß sich ergeben, sorry, das auf "Minderbemittelte" zu schieben ist Verharmlosung pur.

  • Wir haben hier schon oft genug dezidiert darlegen können das der braune Humus schon sehr wohl 1989, sprich Anfang der 1990er in Neufünfland anzutreffen war. Das hat kaum was mit Bildungspolitik zu tun. Vor allen nicht wenn Naziverbrechen verharmlost, der gewaltsame Tod eines Regierungspräsidenten bejubelt und das elendige Ersaufen von Flüchtlingen begrüsst wird. Das eindeutige Rassisten und Erzreaktionäre ( ein Mensch wie Boateng nicht in der Nachbarschaft akzeptierend et al ) in deren Führungsgremien akzeptiert werden die sich noch in Pseudo deutschnationalen Schmuß sich ergeben, sorry, das auf "Minderbemittelte" zu schieben ist Verharmlosung pur.

    Wenn bestimmte Kreise in der BRD (West), Henckel et. al. nicht seit der Wende kontinuierlich den "Bodensatz" gefördert und aufgepäppelt hätten, wäre die Problematik heute nicht vorhanden, zumindest nicht in dieser Größenordnung. Und auch schon vor der Wende gab es Einflussnahmen aus dem Westen, die damals "Oppositionsgruppen" in der DDR förderten, die eher rechts orientiert waren. Zudem ist die Führung der AfD oder NPD bzw. anderer rechter Gruppierungen keineswegs minderbemittelt. Da besteht eine gezielte Strategie, die verfolgt und von reaktionären Kreisen finanziert wird.

  • Es ist nun mal in der Demokratie so, dass auch geistig Minderbemittelte wählen dürfen.

    warum lässt man dann keine fünfjährigen wählen?

    Zudem ist die Bildungspolitik in Deutschland so, wie sie ist, weil damit der Anteil der politisch aktiv denkenden Menschen auf einem Level bleibt, der bei Wahlen die Macht der Mächtigen nicht in Frage stellt.

    darüber bin ich recht froh. trotzdem sollte diese bildung ausgeweitet werden. dass extremisten wie die afd im parlament hocken ist ein alarmsignal.

  • warum lässt man dann keine fünfjährigen wählen?

    darüber bin ich recht froh. .....................

    Weil Fünfjährige wohl lieber spielen als wählen wollen???:):thumbup:

    Worüber bist Du froh? Dass unsere miserable Bildungspolitik bei Wahlen zum Ergebnis hat, dass die Macht der Mächtigen erhalten bleibt und gesellschaftliche Entwicklung gehemmt wird???

  • Wir haben hier schon oft genug dezidiert darlegen können das der braune Humus schon sehr wohl 1989, sprich Anfang der 1990er in Neufünfland anzutreffen war. Das hat kaum was mit Bildungspolitik zu tun. Vor allen nicht wenn Naziverbrechen verharmlost, der gewaltsame Tod eines Regierungspräsidenten bejubelt und das elendige Ersaufen von Flüchtlingen begrüsst wird. Das eindeutige Rassisten und Erzreaktionäre ( ein Mensch wie Boateng nicht in der Nachbarschaft akzeptierend et al ) in deren Führungsgremien akzeptiert werden die sich noch in Pseudo deutschnationalen Schmuß sich ergeben, sorry, das auf "Minderbemittelte" zu schieben ist Verharmlosung pur.

    Alles richtig. Auch, dass die Führungsebene der AfD alles Wessis sind. ;)


    Wer trottet hinter her? Na jene, die Führung brauchen! Jene, die das Denken anderen überlassen wollen, um hinterher zu sagen, sie hätten sich ja nur nach anderen orientiert.

    Ja klar gab es schon Nazis zu DDR Zeiten. Nur hatten die wenig bis gar nichts zu "lachen".


    Das System BRD hingegen hat diese Gruppen aber fein ignoriert und sogar für sich genutzt. Is so. Politisch war und ist das System BRD eher rechts orientiert (Achtung, rechts von der Mitte ist nicht gleich Nazi!!)

    Hat was mit der kapitalistischen Ausrichtung zu tun. Die war immer gegen soziale Ideologien, weil die nur Geld kosten, dass in privaten Händen besser aufgehoben wäre. Autokratie unterstützt nun mal solch Belange.

    Verbote wurde auch immer nur dann ausgesprochen, wenn es gesellschaftlich nicht mehr zu verantworten war oder wenn es den Führenden zu bunt wurde.


    Einzig Linke Politik sollte das System verändern. Diese ist es, die grundlegend anderes fordert.

    Also ist sie eine Gefahr für die Systematik und deshalb stand die immer im Fokus der konservativ Rechten.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Weil Fünfjährige wohl lieber spielen als wählen wollen???:):thumbup:

    Worüber bist Du froh? Dass unsere miserable Bildungspolitik bei Wahlen zum Ergebnis hat, dass die Macht der Mächtigen erhalten bleibt und gesellschaftliche Entwicklung gehemmt wird???

    deine schwarzmalerei in ehren. ich sage ja nicht das alles optimal läuft. politisch ungebildete tentieren zu extremistischen parteien. das ist sehr gefährlich für alle. die derzeit mächtigen wollen aber lieber in frieden und wohlstand leben. davon profitieren auch die weniger mächtigen. der status quo ist ein guter kompromiss. was könnte ihn ersetzen, ohne dass wir alle mehr verlieren als gewinnen?

  • Ich denke nicht, dass fehlende Bildung oder Information allein das Problem ist. Eine große Rolle spielen vor allem die sogenannten Volksparteien, die es nicht hinbekommen haben, die Masse der Menschen mitzunehmen und allzu oft auf Beleidigungen als auf Argumente gesetzt haben. Man denke nur an so manche Aussage von hochrangigen Politikern über die Pegidademonstranten. Das hat diese Leute nur darin bestärkt, sich dem braunen Gesocks zuzuwenden, das ihnen aufs Maul schaut und genau das sagt, was sie hören wollen.

    Menschen mit einer braunen Weltanschauung (ob nun beige, hell- oder dunkelbraun) als geistig minderbemittelt abzutun, ist einfach, bringt sie aber nicht auf einen anderen Weg. Im Gegenteil.

  • Ich denke nicht, dass fehlende Bildung oder Information allein das Problem ist. Eine große Rolle spielen vor allem die sogenannten Volksparteien, die es nicht hinbekommen haben, die Masse der Menschen mitzunehmen und allzu oft auf Beleidigungen als auf Argumente gesetzt haben. Man denke nur an so manche Aussage von hochrangigen Politikern über die Pegidademonstranten. Das hat diese Leute nur darin bestärkt, sich dem braunen Gesocks zuzuwenden, das ihnen aufs Maul schaut und genau das sagt, was sie hören wollen.

    die volksparteien haben die dummheit der bürger oder die effektivität der politischen bildung unterschätzt. und plötzlich standen sie vor einem heer aus pegidioten und afderdeutschen. immerhin sind viele zu den grünen abgewandert, was den niedergang von spd und cdu nur halb so schlimm macht.

  • Zitat

    die volksparteien haben die dummheit der bürger oder die effektivität der politischen bildung unterschätzt. und plötzlich standen sie vor einem heer aus pegidioten und afderdeutschen.

    Die Volksparteien haben sich zu lange mit sich selbst beschäftigt, sich zu viel um verschiedenste Minderheiten gekümmert und zu oft drängende Probleme in den neuen Bundesländern "übersehen". Warnsignale gab es schon lange und sehr deutlich, aber außer Beleidigungen und Distanzierungen fiel ihnen nicht viel ein.


    Zitat

    immerhin sind viele zu den grünen abgewandert, was den niedergang von spd und cdu nur halb so schlimm macht.

    Ob das wirklich so ist, bleibt abzuwarten. Ich habe da meine Zweifel ... Vielleicht sehnt sich so mancher schnell nach einer starken SPD und/oder CDU zurück, wenn die Grünen erst einmal am Regieren sind.

  • Alles richtig. Auch, dass die Führungsebene der AfD alles Wessis sind. ;)

    Wer trottet hinter her? Na jene, die Führung brauchen! Jene, die das Denken ....

    ...Das System BRD hingegen hat diese Gruppen aber fein ignoriert und sogar für sich genutzt. Is so. Politisch war und ist das System BRD eher rechts orientiert (Achtung, rechts von der Mitte ist nicht gleich Nazi!!)

    Hat was mit der kapitalistischen Ausrichtung zu tun. Die war immer gegen soziale Ideologien...

    Nur musst Du aber auch bedenken das die erzkonservativen bis extrem rechten Politikzeitgenossen in den etablierten Parteien oder auch der Gesellschaft hier, sprich in den alten Bundesländern ab Ende der 1980er zunehmend an Boden verloren. Hier und da gab es mal noch ein Aufbäumen

    (Wiedergutmachung, Rehabilitierung der NS Opfer etc. ) aber die Fälle schwammen den weg. Das war ein recht einfaches Ende der Alterspirale bzw. das Weitertragen solcher Grundansichten.

    Natürlich ist richtig das die meisten dieser Stichwortgeber westlich der Elbe ihre Herkunft haben, nur trafen Sie mit Ihrem rechten, fremden und demokratiefeindlichen Parolen augenscheinlich den grösseren Nerv im Osten unserer Republik. Das kann man doch nicht leugnen. Das natürlich dort bei einer grösseren Rezeption ihrer Slogans wesentlich mehr dort gearbeitet und rekrutiert wird als z.B. in HH, das ist doch dann auch logisch. Nochmal, wenn man sich z.B. die Pegidademos und die dort vermittelten Botschaften sich reinzieht – bis hin zum Minigalgen – das waren schon ganz andere Qualitäten die da aus der sogenannten Mitte unserer Gesellschaft entsprangen als vorher , egal an welchem Ort.

  • Ich denke nicht, dass fehlende Bildung oder Information allein das Problem ist. Eine große Rolle spielen vor allem die sogenannten Volksparteien, die es nicht hinbekommen haben, die Masse der Menschen mitzunehmen und allzu oft auf Beleidigungen als auf Argumente gesetzt haben. Man denke nur an so manche Aussage von hochrangigen Politikern über die Pegidademonstranten. Das hat diese Leute nur darin bestärkt, sich dem braunen Gesocks zuzuwenden, das ihnen aufs Maul schaut und genau das sagt, was sie hören wollen.

    Menschen mit einer braunen Weltanschauung (ob nun beige, hell- oder dunkelbraun) als geistig minderbemittelt abzutun, ist einfach, bringt sie aber nicht auf einen anderen Weg. Im Gegenteil.

    Wenn leider in einigen Regionen 30 bis 35 % die AfD wählen, dann hat das mit den "ewig Rechten" oder "Unterbelichteten" wenig zu tun. Es ist gesellschaftlich gefährlich, ähnlich wie damals zu Ende der Weimarer Republik! Damals hat vor allem die gespaltene "Linke" versagt, und auch heute lassen sich die demokratischen Kräfte auseinander dividieren. Die SPD müsste nach ihrem Wahlergebnis bei den Europawahlen sofort die GroKo aufkündigen und Platz für eine neue Regierung machen. Rot-Rot-Grün wäre keine Katastrophe und selbst Rot-Schwarz unter einem(r) grünen Kanzler/in wäre besser als der Pfusch, den das Merkelkabinett noch leisten könnte.

  • Man denke nur an so manche Aussage von hochrangigen Politikern über die Pegidademonstranten. Das hat diese Leute nur darin bestärkt, sich dem braunen Gesocks zuzuwenden, das ihnen aufs Maul schaut und genau das sagt, was sie hören wollen.


    Nun, die Frage ist ob das Gesocks auf den Pegidademos nicht schon so braun duchgefärbt war wo sich irgendwelche Diiskussionen erübrigen...



    video-ausschnitt-dpa-cs0.png


    Wer mit sowas da rumwandert ist genauso wie Ihr politisches Gegenüber, der schwarze Block etc. politisch nicht mehr resozialisierbar.


    Fällt zwar schwer, aber irgendwann muss man akzeptieren das gewisse Bevölkerungsanteile, egal ob sie den "Gutbürgerlichen" raushängen lassen oder nicht mit den demokratischen Grundwerten immer weniger anfangen können.


    Ich war über Pfingsten in Thüringen, da hätte ich auch gern eine Diskussion mit solchen alten Neunazis "weitergeführt", leider war nur meine Frau dabei....

  • Wenn leider in einigen Regionen 30 bis 35 % die AfD wählen, dann hat das mit den "ewig Rechten" oder "Unterbelichteten" wenig zu tun. Es ist gesellschaftlich gefährlich, ähnlich wie damals zu Ende der Weimarer Republik! Damals hat vor allem die gespaltene "Linke" versagt, und ....

    Jaja.. es ist immer diese 0,0 % Eigenverantwortung, immer sind es die anderen und fast immer die "da oben" die als Ausrede herhalten müssen.

  • Natürlich ist richtig das die meisten dieser Stichwortgeber westlich der Elbe ihre Herkunft haben, nurtrafen Sie mit Ihrem rechten, fremden und demokratiefeindlichen Parolenaugenscheinlich den grösseren Nerv im Osten unserer Republik. Das kann man dochnicht leugnen.

    Mache ich ja auch nicht, dazu kenn ich diese Szene viel zu gut.

    Nur kann man aber trotzdem konstatieren, dass die etablierten Parteien wenig bis gar nichts dagegen taten. Denen kann man mindestes "Unterlassung" vorwerfen.


    Und glaube mir, mir als Ossi ist das natürlich ein Graus. Denn eigentlich hätten "wir" es besser wissen müssen. Einige scheint es aber doch zu geben, die eher den "Starken Führer" suchen, als selber zu denken und zu handeln.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Jaja.. es ist immer diese 0,0 % Eigenverantwortung, immer sind es die anderen und fast immer die "da oben" die als Ausrede herhalten müssen.

    Politik bedarf der Führung! Und wenn die Parteien versagen, müssen sie sich die Schuld am Versagen auch zurechnen lassen. Ich kann nichts für Austeritätspolitik, nichts für die auf Eis gelegte europäische Integration, nichts für das ruinierte Verhältnis zu Russland, nichts für Billiglöhne, Plattmacherei und Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit oder Waffenexporte in Spannungsgebiete. Wenn die Regierung aufs Grundgesetz pfeift, kann ich bis zur nächsten Wahl auch nur demonstrieren und bestimmte Parteien eben nicht wählen. Wenn sie neu koalieren, der Koalitionsvertrag die Programme verwässert und wieder Politik nach Gusto des Kapitals gemacht wird, habe ich auch keinen Einfluß als Bürger, etwas zu ändern. Im Übrigen wähle ich keine AfD und schon gar keine faschistoide sonstige Partei.

  • Worüber bist Du froh? Dass unsere miserable Bildungspolitik bei Wahlen zum Ergebnis hat, dass die Macht der Mächtigen erhalten bleibt und gesellschaftliche Entwicklung gehemmt wird???

    Die unheilvolle föderale Bildungs-und Schulpolitik hat mit zu dieser ekelhAfDen Entwicklung beigetragen.

    Kopp hoch und wenn der Hals ooch dreckig ist!

  • Vielleicht sehnt sich so mancher schnell nach einer starken SPD und/oder CDU zurück, wenn die Grünen erst einmal am Regieren sind.

    ich halte die grünen für anpassungsfähig. sie könnten die heutige cdu (die weit nach links gedriftet ist) wohl ersetzen/ergänzen.


    die spd hat allerdings ein größeres problem. mich dünkt, dass das konzept der sozialdemokratie inzwischen obsolet ist. auch die linken sind radikaler geworden. sie lehnen einen weichgespülten sozialismus ab, der auf eine friedliche koexistenz mit dem kapitalismus aus ist.

  • Die unheilvolle föderale Bildungs-und Schulpolitik hat mit zu dieser ekelhAfDen Entwicklung beigetragen.

    Ich bin doof also bin ich Nazi ?


    Oder anders, definiere speziell in diesem Zusammenhang Unheilvoll.


    Ich kritisere sehr gern, sehr oft unserern Föderalismus der nur zur Pimm... äh Bauchpinselung unser selbst ernannten Sprengelfürsten dient ( darum wird er ja auch so vehement von denen verteidigt ), vor allen die Bildungspolitik.


    Aber analog dazu müssten ja schon seit Jahren etliche Jahrgänge bundesweit im Stechschritt marschieren, nicht nur in Chemnitz ( und so ). Schließlich gibt es diese Misere nicht nur seit 89.


    Nee, solche Argumentation riecht immer ein bisserl nach Ausrede und charmant auf etwas was man anderen in die Schuhe schieben kann.


    So soll ja z.B. auch etliche "Ungebildete" die damals im Widerstand oder in der Konsequenz im Lager geendet sind und nicht nur als "Nazi":


    Au contraire, nicht die damalige Widerstandselite mit all ihren Möglichkeiten hat es 4 Jahre nicht geschafft Hitler zu beseitigen, sondern der dem am nächsten gekommen ist war, war ein "einfacher" Schreiner.


    So "einfach" das Sie Ihm bis zu seiner eigenen Ermordung nicht geglaubt haben.


    Also, angenommene Doofheit ist keine Ausrede.

  • Wenn bestimmte Kreise in der BRD (West), Henckel et. al. nicht seit der Wende kontinuierlich den "Bodensatz" gefördert und aufgepäppelt hätten, wäre die Problematik heute nicht vorhanden, zumindest nicht in dieser Größenordnung. Und auch schon vor der Wende gab es Einflussnahmen aus dem Westen, die damals "Oppositionsgruppen" in der DDR förderten, die eher rechts orientiert waren. Zudem ist die Führung der AfD oder NPD bzw. anderer rechter Gruppierungen keineswegs minderbemittelt. Da besteht eine gezielte Strategie, die verfolgt und von reaktionären Kreisen finanziert wird.

    Heckel hat den (rechtsradikalen) Bodensatz gefördert und aufgepäppelt?? Was mir so alles entgeht! Manche Sachzen von <dir hören sich schon sehr nach Aluhut an.


    Dass die DDR-Oppositionsgruppen "rechts orientiert" waren, ist, glaube ich, eine satte Verleumdung, ganz nach dem Geschmack der weiland DDR-Führung, die sich als links ausgab, aber alles verriet, was urlinke Ideale waren..

    Du bist also der Meinung, dass das "System BRD" eher rechts war? Das ist immer eine Frage des Standpunkts. Dass eine kapitalistische Ausrichtung immer rechts ist, würde ich so auch nicht sagen, es sei denn, Du meinst, dass Putins Russland und China auch rechts sind. Wenn Du von "sozialen Ideologien" sprichst, hätte ich dafür gern ein Beispiel, außer auf Papier. Denn wenn eine soziale Ideologie dazu führt, dass alle nichts haben außer der Führungsebene (wie in Russland, wo es fern der politischen Zentren eine Armut gibt, die wir uns gar nicht vorstellen können), dann möchte ich mit sozialer Ideologie besser nichts zu tun haben.


    Deinen letzten Satz finde ich so lustig wie mutig: "Einzig linke Politik sollte das System verändern." Warum hat sie es nicht getan, als sie die Gelegenheit dazu hatte und ein ganzes Volk von anderen Einflüssen fernhalten konnte? Wie in Russland, wie in der DDR? Und komm mir nicht mit dem pösen Westen, der all die sozialistischen Führenden daran hinderte, das Volk wenigstens anständig zu versorgen? Wo gibt es denn eine funktionierende linke Politik, die zu einer Abstimmung mit den Füßen gen Sozialimus führt? Als Ideologie ist das vielleicht ganz nett zu diskutieren, aber der Mensch als solcher passt einfach nicht dazu.

    Ich denke nicht, dass fehlende Bildung oder Information allein das Problem ist. Eine große Rolle spielen vor allem die sogenannten Volksparteien, die es nicht hinbekommen haben, die Masse der Menschen mitzunehmen und allzu oft auf Beleidigungen als auf Argumente gesetzt haben. Man denke nur an so manche Aussage von hochrangigen Politikern über die Pegidademonstranten. Das hat diese Leute nur darin bestärkt, sich dem braunen Gesocks zuzuwenden, das ihnen aufs Maul schaut und genau das sagt, was sie hören wollen.

    Menschen mit einer braunen Weltanschauung (ob nun beige, hell- oder dunkelbraun) als geistig minderbemittelt abzutun, ist einfach, bringt sie aber nicht auf einen anderen Weg. Im Gegenteil.

    Genau das habe ich ja damit gemeint, dass Gauck recht hat. Zu boykottieren und auszuschließen, ist taktisch unklug, denn man muss auch Toleranz, bzw. Rücksicht auf Dummheit nehmen. Nicht alle können so klug sein wie wir hier, oder ?:lach-m:

  • die spd hat allerdings ein größeres problem. mich dünkt, dass das konzept der sozialdemokratie inzwischen obsolet ist.

    Nur augenscheinlich, nur augenscheinlich...Alles kommt wieder, selbst die Mode aus den Fünfzigern.Wenn meine Generation in Rente geht und Nr.5 hier das sagen hat, dann ist die Kacke am dampfen.Die Menschen in Europa werden nur schwerlich amerikanische Verhältnisse (Detroit, New Orleans, Chicago etc. etc. etc) oder Vorstädte ala Soweto akzeptieren.Und unsere entsolidarierten Grünen der oberen Mittelschicht und ausgewiesenen Kosmopoliten werden auch wieder geerdet, wenn es in schland nicht mehr so schnuckelig ponyhofartig sein wird.

    Alles nur eine frage von Zeit, Logik und menschlichem Verhalten...