„erweiterte Toleranz in Richtung rechts“ ....

  • Du bist also der Meinung, dass das "System BRD" eher rechts war? Das ist immer eine Frage des Standpunkts. Dass eine kapitalistische Ausrichtung immer rechts ist, würde ich so auch nicht sagen, es sei denn, Du meinst, dass Putins Russland und China auch rechts sind. Wenn Du von "sozialen Ideologien" sprichst, hätte ich dafür gern ein Beispiel, außer auf Papier. Denn wenn eine soziale Ideologie dazu führt, dass alle nichts haben außer der Führungsebene (wie in Russland, wo es fern der politischen Zentren eine Armut gibt, die wir uns gar nicht vorstellen können), dann möchte ich mit sozialer Ideologie besser nichts zu tun haben.

    Rechts ist nicht gleich NAZI!

    Jedenfalls für mich. Es ist eine wirtschaftsfeundliche und dahingehend ausgerichtete Politik. Schlanker, wenig sozialer Staat. Und natürlich ist in Russland und China nicht das, was ich als Links bezeichnen würde. Das sind Autokratien. In Teilen kapitalistischer als manch deutscher Betrieb.


    D war auf einem guten Weg. Das Konzept der sozialen Marktwirtschaft wäre gut umgesetzt durchaus annehmbar. Leider ist aber gut gedacht nicht immer auch gut gemacht. Und spätestens als Städte und Kommunen ihr "Tafelsilber" an Private verschleuderte, wars auch um dieses Konzept geschehen.


    Was wir hier und heute brauchen, ist aber keine weitere Toleranz Richtung Maximalkapitalismus. Solch Anmerkungen sind eh für mich eine Aufforderung, große Konzerne und ihre Anleger und Investoren weiter zu pampern und denen noch mehr Geld in ihre Rachen zu schieben. Nein, keine Neid-Debatte. Es geht mir lediglich um Verteilung und Gerechtigkeit. Und wohin solch Maximierung führen kann, sahen wir doch 2008/9.


    Ein konkretes Land kann ich dir nicht nennen. Wüßte einfach keins, wo es so läuft, wie ich es ungefähr denke. Ich kann dir aber Länder nennen, da möchte ich D nicht in 50 Jahren sehen. Da wären USA, RUS, China, von den Schwellenländern will ich gar nicht anfangen und auch in der EU wirds eng.


    Sieht nicht grad rosig aus.


    mfg

  • Ein konkretes Land kann ich dir nicht nennen. Wüßte einfach keins, wo es so läuft, wie ich es ungefähr denke. Ich kann dir aber Länder nennen, da möchte ich D nicht in 50 Jahren sehen. Da wären USA, RUS, China, von den Schwellenländern will ich gar nicht anfangen und auch in der EU wirds eng.

    bezogen auf die usa sind die meisten bewohner sogar recht zufrieden mit dem nur rudimentären sozialsystem. sie kennen es nicht anders und wollen es so. der widerstand gegen obamacare war bei der einführung enorm.

  • bezogen auf die usa sind die meisten bewohner sogar recht zufrieden mit dem nur rudimentären sozialsystem. sie kennen es nicht anders und wollen es so. der widerstand gegen obamacare war bei der einführung enorm.

    Aber auch dem Umstand geschuldet weil man sich gern aus der USA Historie heraus betrachtet so sieht das jeder sich selbst gegenüber verantwortlich ist.


    Eine Sozialverantwortung europäischer Prägung ist man dort eher abhold, da schwingt ähnlich dem Pistölchen als Selbstbestätigungs - Pimmelersatz die Zeiten des wilden Westen durch. So ist es Klein und Großunternehmern ein Grauß sich per Ordre um das Wohlergehen Ihrer AN's zu kümmern, das soll im Großen und Ganzen privates Anliegen sein und bleiben.

  • ich halte die grünen für anpassungsfähig. sie könnten die heutige cdu (die weit nach links gedriftet ist) wohl ersetzen/ergänzen.


    ...................... weichgespülten sozialismus ab, der auf eine friedliche koexistenz mit dem kapitalismus aus ist.

    Die CDU/CSU ist nicht einen Millimeter nach "links" getriftet, sie hat nur versucht, sich den Realitäten in den Ballungsgebieten anzupassen ohne allerdings ein fortschrittliches gesellschaftliches Programm zu entwickeln. Und sie hat mit Merkels sowie Schäubles Politik die europäische Integration auf einen Stand weit vor Kohl zurück verschoben, den Nationalismus gefördert und mit der Austeritätspolitik die europäische Soldarität ruiniert. Auch die völlig irre Hörigkeit gegenüber den USA bei gleichzeitiger Verschärfung der Spannungen zu Russland ist ein Kardinalfehler, der von der Mehrheit der Deutschen nicht gebilligt wird.

    Es gibt übrigens entweder Sozialismus oder eben Kapitalismus. Man kann in der Übergangsphase eine staatskapitalistische Entwicklung eingehen, wie derzeit es China tut, doch muss man die Machtfrage beachten.

  • Ich bin doof also bin ich Nazi ?


    So soll ja z.B. auch etliche "Ungebildete" die damals im Widerstand oder in der Konsequenz im Lager geendet sind und nicht nur als "Nazi":......................

    Ungebildet ist eben nicht gleichzusetzen mit "dumm" oder gar sonstigen Formen mangelnder intelligenz. Es hatten und haben Millionen Menschen keinen ausreichenden Zugang zu Bildung, dennoch können sie denken und vielfach richtig von falsch unterscheiden, Ungerechtigkeit erkennen und sogar Widerstand gegenüber den Mächtigen aufbauen. Zudem sind in Europa die Menschen mehrheitlich beruflich und sogar mathematisch-naturwissenschaftlich gut gebildet, was die Bildungssysteme ihnen vorenthalten, sind gesellschaftswissenschaftliche und ökonomische Bildung, die sie befähigen würde, hinter die Machenschaften einer klassenorientierten Politik zu blicken und die richtigen Schlussfolgerungen daraus zu entwickeln. Wobei hier auch die Parteien, die lt. Grundgesetz ja die politische Bildung fördern sollen, voll versagen.

  • Zudem sind in Europa die Menschen mehrheitlich beruflich und sogar mathematisch-naturwissenschaftlich gut gebildet, was die Bildungssysteme ihnen vorenthalten, sind gesellschaftswissenschaftliche und ökonomische Bildung, die sie befähigen würde, hinter die Machenschaften einer klassenorientierten Politik zu blicken und die richtigen Schlussfolgerungen daraus zu entwickeln. Wobei hier auch die Parteien, die lt. Grundgesetz ja die politische Bildung fördern sollen, voll versagen.

    Da staune ich aber, dass die Menschen iyho beruflich und naturwissenshaftlich gut gebildet sind. Du beklagst doch sonst immer die unterirdische Bildung im "Westen".

    Wenn Du unter "mangelnder Bildung" allerdings hauptsächlich "gesellschaftswissenschaftliche und ökonomische" Bildung verstehst und dann was von klassenorientierten Machenschaften erzählst, kann ich nur noch mehr staunen. Anscheinend bist Du der Meinung, dass es diese Bildung in der weiland DDR gegeben hat, was es gänzlich unerklärlich machen würde, dass es ökonomisch so gar nicht funktioniert hat und die Gesellschaftswissenschaften als Motor für die Katz´ waren. Die "Gesellschaftswissenschaften" dienten vorrangig dazu, den Leuten zu erklären, warum sie zwar 15 Jahre auf einen Kleinwagen warten und Wandfarbe gegen einen Jogginganzug tauschen mussten, es ihnen aber dennoch weit besser ging als "denen in der BRD". Und komm jetzt nicht wieder mit dem pösen Westen, der sich einer befriedigenden ökonomischen Entwicklung heftig neidvoll in den Weg geworfen hat.

    Die CDU/CSU ist nicht einen Millimeter nach "links" getriftet, sie hat nur versucht, sich den Realitäten in den Ballungsgebieten anzupassen ohne allerdings ein fortschrittliches gesellschaftliches Programm zu entwickeln. Und sie hat mit Merkels sowie Schäubles Politik die europäische Integration auf einen Stand weit vor Kohl zurück verschoben, den Nationalismus gefördert und mit der Austeritätspolitik die europäische Soldarität ruiniert. Auch die völlig irre Hörigkeit gegenüber den USA bei gleichzeitiger Verschärfung der Spannungen zu Russland ist ein Kardinalfehler, der von der Mehrheit der Deutschen nicht gebilligt wird.

    Es gibt übrigens entweder Sozialismus oder eben Kapitalismus. Man kann in der Übergangsphase eine staatskapitalistische Entwicklung eingehen, wie derzeit es China tut, doch muss man die Machtfrage beachten.

    Zunächst möchte ich mal wissen, wer die "Mehrheit der Deutschen" überhaupt ist. Die "Mehrheit der Deutschen" dürfte gegen Spannungen aller Art sein, auch gegen Spannungen mit Russland. Gäbe es den gelb gefärbten Dummkopf im Weißen Haus nicht, hätte die "Mehrheit der Deutschen" gar nichts gegen die Amis, dürften aber andererseits gegen Putin doch ein gewisses Mißtrauen hegen. Klar liegt das auch an den pösen Medien, die gern erzählen, wie man in Russland mit Oppositionellen umgeht. Nämlich anders als in Amerika... Dass Merkel die Nationalität gefördert hat, halte ich für bullshit, es sei denn, dass Du unter Nationalität im Sinne Deiner gesellschaftspolitischen Bildung, wie häufig, etwas anderes verstehst als der unterirdisch gebildete Bundesbürger alter Provenienz.

    Wenn nun aber die Nationalisten erkennbar gerade in den Teilen Deutschlands überhand nehmen, in denen die gesellschaftspolitische Bildung überragend war, dann habe ich erneut Grund zum Staunen.


    Es gibt übrigens keineswegs entweder Kapitalismus oder Sozialismus. Kapitalismus gibt es, den sehen wir ja, aber Sozialismus gibt es nicht, den kann man nirgendwo sehen oder erleben, und da, wo man meint, ihn zu sehen und wo es heißt, es gäbe ihn, möchte man ihn lieber nicht sehen, denn er wäre immer mit Mißwirtschaft und Repressionen verbunden. Sozialismus ist eine Erfindung, die es nur auf dem Papier gibt, einschließlich aller künftigen Glückseligkeit. Das Versprechen dieser Glückseligkeit, das gibt es allerdings. Es ist nur noch nie irgendwo eingelöst worden, weil der Weg dahin voller Fallgruben ist. Die größte ist der Mensch. Aber den kann man nicht ignorieren.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • # 46: Ja, wenn man die Realitäten nach 1945 so negiert, wie Du es tust, muss man allerdings staunen, was man eben alles nicht zur Kenntnis nimmt. Die DDR hat massiv für Reparationen gegenüber der UdSSR sorgen müssen, erst nach dem 17. Juni 1953 hat die UdSSR einen Kurswechsel vorgenommen, um die DDR Lage zu beruhigen. Es war Adenauer, der zuvor die Einheit Deutschlands verweigerte, weil ihm die Westanbindung der BRD wichtiger war, als das von Stalin geforderte neutrale Deutschland, wenn er der Wiedervereinigung zustimmen sollte.

    Seit 1945 hat der Westteil Deutschlands einen massiven Wirtschaftskrieg gegen den Ostteil geführt, nach Gründung der zwei dt. Staaten diesen noch verschärft. Die Verbindungen der Wirtschaft des Ostens zum Westen wurden gekappt, die Abwerbung der Fachkräfte aus dem Osten wurde strategisch betrieben, was leicht war, denn im Westen normalisierten sich die Verhältnisse schneller. Die DDR musste aus dem Nichts eine Schwerindustrie aufbauen, bei offener Grenze und aufgrund der Vorherrschaft der UdSSR unter den Wirtschaftsbedingungen im RGW mit den Währungsunterschieden zwischen Binnenwährungen und valutierbaren Währungen. Damit wurden das Wertgesetz teils außer Kraft gesetzt. Der RGW verstand es auch nicht, diie jeweils besten technischen/technologischen Lösungen für den gesamten Wirtschaftsraum umzusetzen, weil eben Nationalismus und in der UdSSR auch die Siegermentalität nicht überwunden wurde. Hinzu kam die stalinistische Verblendung der politischen Führung, die von Marx und wissenschaftlichen Sozialismus keinen Schimmer hatte.

  • Die Realitäten nach 1945 kenne ich nur aus dem Schulunterricht, und sehr viel haben wir nicht gelernt über die Bedingungen, denen die DDR im Sinne der Völkerfreundschaft unterworfen war. Ich bin ja erst 1980 eingeschult worden. Dass die DDR an das Brudervolk massiv Reparationen zahlen musste, weiß ich allerdings. Ich weiß aber auch, dass die Deutschen, also die BRD´ler, zu Recht massiv Angst vor den Russen und der "Vorherrschaft der UdSSR" hatten und die Westanbindung durch Adenauer den meisten Bundesbürgern sehr recht war, sie suchten darin ihr Heil, gewissermaßen. Es gab nämlich noch etliche Leute, die sich an die Soldaten der russischen Siegermacht gut erinnern konnten. Ist es ein Wunder, dass niemand Stalin getraut hat - ich weiß aus Erzählungen, dass alle glaubten, ein wiedervereinigtes Deutschland würde von den Russen dominiert werden, und dann ade!

    Die Fachkräfte aus dem Osten wurden abgeworben??? Womit? Mit der Aussicht auf freie Berufswahl, offene Grenzen und gute Bezahlung vielleicht...


    Ach # 47 :lach-m:Du bist erstaunlich fest verankert in Deiner unrealistischen Sichtweise auf das, was Menschen tun, wenn sie die Wahl haben oder sich nehmen. Aber genug davon, die DDR´ler konnten ja nix für die mißliche Lage, in die sie geraten waren. Nur die nachträgliche Schönfärberei, die versteht man irgendwie nicht - ich nicht.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • ... Ich weiß aber auch, dass die Deutschen, also die BRD´ler, zu Recht massiv Angst vor den Russen und der "Vorherrschaft der UdSSR" hatten und die Westanbindung durch Adenauer den meisten Bundesbürgern sehr recht war, sie suchten darin ihr Heil, gewissermaßen. Es gab nämlich noch etliche Leute, die sich an die Soldaten der russischen Siegermacht gut erinnern konnten. Ist es ein Wunder, dass niemand Stalin getraut hat - ich weiß aus Erzählungen, dass alle glaubten, ein wiedervereinigtes Deutschland würde von den Russen dominiert werden, und dann ade!

    ...

    Es ist nicht ganz so einseitig Argo. Die Wehrmacht hat gegen Russland einen Vernichtungskrieg geführt, wenn Dir das etwas sagt. Die Angst vor der Rache war dann natürlich berechtigt und von daher wurde den Russen auch alles entgegen geworfen, auch nach dem D-Day. Später stand dann immer der Russe vor der Tür. Konservative Propaganda. Die Russen haben im WK II den höchsten Blutzoll bezahlt. Von daher waren der Abzug von unmodernen Industrieanlagen und Wissenschaftlern für deren Raumfahrtprogramm eher ein ziemlich moderater Ausgleich. Weitere Forderungen wurden nie gestellt, die Wiedervereinigung praktisch ohne Absicherung gegenüber der NATO an Deutschland verschenkt. Russland und Putin hätten von Deutschland mehr Entgegenkommen verdient gehabt. Das ist meine ehrliche Meinung. Und die Spaltung Europas mit einer Ausgrenzung Russlands, kann sich Europa zwischen den USA und China gar nicht leisten. Europa braucht Russland als Partner und nicht als Gegner. Auch das ist meine ehrliche Meinung.

  • Es ist nicht ganz so einseitig Argo. Die Wehrmacht hat gegen Russland einen Vernichtungskrieg geführt, wenn Dir das etwas sagt. Die Angst vor der Rache war dann natürlich berechtigt und von daher wurde den Russen auch alles entgegen geworfen, auch nach dem D-Day. Später stand dann immer der Russe vor der Tür. Konservative Propaganda. Die Russen haben im WK II den höchsten Blutzoll bezahlt. Von daher waren der Abzug von unmodernen Industrieanlagen und Wissenschaftlern für deren Raumfahrtprogramm eher ein ziemlich moderater Ausgleich. Weitere Forderungen wurden nie gestellt, die....

    Völlig richtig das im Kontext zu Deutschland. Nur darf man bei der Sache natürlich nicht ausser Acht lassen das sich die Russen bei der zwangsweisen Schaffung Ihrer sozialisd'schen Brüderländer als Cordon Sanitaire soviel Mist und Ressentiements angehäuft haben die Ihnen eben nach dem Zusammenbruch des Ostblocks vor die Füsse gefallen ist.

  • Völlig richtig das im Kontext zu Deutschland. Nur darf man bei der Sache natürlich nicht ausser Acht lassen das sich die Russen bei der zwangsweisen Schaffung Ihrer sozialisd'schen Brüderländer als Cordon Sanitaire soviel Mist und Ressentiements angehäuft haben die Ihnen eben nach dem Zusammenbruch des Ostblocks vor die Füsse gefallen ist.

    Da kann ich nicht widersprechen. Die Russen sind auch ganz sicher nicht einfach zu nehmen und nicht jeder kommt damit klar. Ich verstehe die Ressentiements aus der Vergangenheit in diesen Ländern, ich finde nur dass Europa in Bezug auf Russland eigene strategische Ziele verfolgen muss. Unabhängig von der NATO und den USA.

  • Auch die völlig irre Hörigkeit gegenüber den USA bei gleichzeitiger Verschärfung der Spannungen zu Russland

    mama merkel findet trump gar nicht so toll und lässt es ihn auch spüren. hörigkeit stelle ich mir anders vor. was russland angeht: das liegt an diesem wladimir p. er ist ein despot und mörder. solche leute mag frau merkel auch nicht besonders.

  • .............Es gab nämlich noch etliche Leute, die sich an die Soldaten der russischen Siegermacht gut erinnern konnten. .......... Nur die nachträgliche Schönfärberei, die versteht man irgendwie nicht - ich nicht.

    Was sich die dt. Wehrmacht in den mit Krieg überzogenen Staaten geleistet hat, nebst anderen faschistischen Organisationen, blendet man besser aus. :?::?::?:

    Und wo hast Du "Schönfärberei" bei mir lesen können - es waren die Realitäten, denen wir im Ostblock unterworfen waren.

  • mama merkel findet trump gar nicht so toll und lässt es ihn auch spüren. hörigkeit stelle ich mir anders vor. was russland angeht: das liegt an diesem wladimir p. er ist ein despot und mörder. solche leute mag frau merkel auch nicht besonders.

    Wen man in der Politik sympatisch findet, ist nicht maßgebend. Entscheidend ist, ob man dt./europ. Interessen vertritt oder weite den Vasallen der USA macht. Und nenne mir einen Regierungschef, der keine Toten zu verantworten hat???

  • Wen man in der Politik sympatisch findet, ist nicht maßgebend. Entscheidend ist, ob man dt./europ. Interessen vertritt oder weite den Vasallen der USA macht. Und nenne mir einen Regierungschef, der keine Toten zu verantworten hat???

    Nicht immer alles schönreden. Putin ist ein Verbrecher und gut ist. Das macht unseren Donald nicht besser. Flow hat das gut beschrieben. Muss man nicht mehr relativieren

  • Wen man in der Politik sympatisch findet, ist nicht maßgebend. Entscheidend ist, ob man dt./europ. Interessen vertritt oder weite den Vasallen der USA macht. Und nenne mir einen Regierungschef, der keine Toten zu verantworten hat???

    es geht darum mit wem man sich gemein macht. putin ist sowas wie ein mafioso. was haben andere regierungschefs mit diesem gangster zu tun? ihre taten können die seinen nicht relativieren.

  • bezogen auf die usa sind die meisten bewohner sogar recht zufrieden mit dem nur rudimentären sozialsystem. sie kennen es nicht anders und wollen es so. der widerstand gegen obamacare war bei der einführung enorm.

    Ehrlich? Die Ami Normalbürger sind sich ihrer Lage gar nicht richtig bewußt. In einem Land in dem fast die Hälfte der Einwohner nicht mal 400$ Cash auf den Tisch legen können, weil sie die nicht besitzen, will ich nicht zu überleben versuchen.


    Und Obama Care wurde von anfang an als "kommunistisch" berkauft, das ist ein Reizwort dort und diffamiert einfach mal pauschal alles, was man damit bezeichnet. Wie dumm solch Einstellung zu solch Konstrukt ist, brauch ich glaub ich nicht ausführlich ausführen.


    Für mich ist die USA ein gesellschafts- und sozialpolitisches Experiment, wie weit man einem Volk gehen kann. Und so wie es aussieht, fressen die einfach alles.


    Ach und letztlich sind es die Kosten, die in den USA die med Versorgung fast unbezahlbar machen. Dafür müssen sich Amis den ganzen Mist nicht so lange antun, denn die sterben wesentlich früher als wir in D. ;)

    https://www.aerzteblatt.de/nac…dheitssystem-so-teuer-ist


    mfg

  • mama merkel findet trump gar nicht so toll und lässt es ihn auch spüren. hörigkeit stelle ich mir anders vor. was russland angeht: das liegt an diesem wladimir p. er ist ein despot und mörder. solche leute mag frau merkel auch nicht besonders.

    Och komm, denkst du wirklich, dass diese Hörigkeit von temporären Führungspersonen abhängt?


    Da gibt es noch zwei/drei andere Ebenen, die wesentlich wichtiger sind.



    mfg

  • putin ist sowas wie ein mafioso.

    Ja und ? Wer denn nicht? Wenn das jetzt DAS Argument ist, dann frag ich mich, warum wir mit Berlusconi Geschäfte gemacht haben, warum Schäuble immernoch in Amt und Würden ist und ob Erpresser, wie Trump nicht in die gleiche Kategorie gehören.


    Warum spielt das bei einem Putin denn so eine Rolle? Warum wir da immer drauf verweisen und die anderen Verbrecher sind koscher? ....ah warte, er ist Russe! Das muß es einfach sein.

    Russen sind alle Mafiosi und Verbrecher und wollen ständig Europa überfallen.


    Oder schreib mal das gleiche über den Korruptnik Netanyahu, kann man durchaus auch mit mafiösen Strukturen vergleichen, nur dann weht dir ein anderer Wind entgegen.


    mfg

  • was berlusconi & co anstellen ist irrelevant wenn es um russland geht. putin ist ein feind europas. nicht umsonst lieben ihn alle rechtsradikalen. schon seine ganze lügengeschichten, in bezug auf den ukraine-krieg, den mh17-abschuss und den skripal-vorfall, machen diesen kerl extrem unsympathisch. aber er lässt sich beim nacktangeln ablichten. was für eine armselige gestalt.