"Prepper" - Spinner oder Gefahr für die Gesellschaft?

  • No problem. Ich weiß auch sehr gut, wo man beim Rind mit dem Vorschlaghammer hinzielt damit es umfällt ....

    Das arme Rind, fragt sich wieviel Schläge es bedarf, ehe das Tier dann die Beine endgültig von sich streckt! Selbst bei Gebrauch eines Bolzenschußgeräts in Schlachthöfen gehen bis zu 10 % der Tiere ihren Leidensweg noch bewußt weiter. Ein elendiges Morden der Kreatur!

  • Zitat

    Nun sind bei Marko G. etwa 10 000 Schuss Munition gefunden worden, heimlich soll er sie gemeinsam mit drei Polizeikollegen jahrelang aus Beständen des LKA abgezweigt haben. Einer der mutmaßlichen Komplizen ist noch im aktiven Dienst beim Spezialeinsatzkommando, zwei weitere sind noch bei der Polizei. Seit April 2012, so vermuten die Ermittler, entwendeten sie die Kugeln. Und Marko G. sammelte die ganze Beute ein. Bislang war der Mann stets nur als Zeuge geführt worden in den Ermittlungen der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe wegen möglicher rechtsterroristischer Planungen in seinem "Nordkreuz"-Freundeskreis.

    https://www.sueddeutsche.de/po…ion-todeslisten-1.4485186


    Also, wenn das nach eigener Aussage des Marko G. nur Spaß und Preppen ist, bekomme ich doch ein wenig Angst vor diesen Typen. Selbst dann, wenn - wie in den Medien zu lesen ist, dass der überwiegende Teil der sogenannten Prepperszene nicht kriminell ist. Ich frage mich außerdem, wie über eine derart lange Zeit unbemerkt so viel Munition ihren Weg aus Polizeibeständen finden konnte. Bedenklich. Sehr bedenklich.

  • Das Bedenkliche daran ist, dass die Polizei nicht wenige dieser Typen in ihren Reihen hat. Man kann ja alles relativieren, aber ich glaube einfach nicht, dass sich in den Reihen der Grundschullehrer, Ohrenärzte oder Obstverkäufer derart viele Rechts-Anfällige befinden.

  • […] wenn das nach eigener Aussage des Marko G. nur Spaß und Preppen ist, bekomme ich doch ein wenig Angst vor diesen Typen. […]

    Also wenn "überschüssige" Munition beim LKA Hessen in derartigen Mengen zur Mitnahme frei ausliegt, stimmt aber organisatorisch 'was nicht… das Waffenrecht ist schließlich in den letzten Jahrzehnten mehrmals drastisch verschärft worden, was dem illegalen Waffenhandel bereits sehr in die Hände spielte, während der gesetzestreue Sportschütze oder Revierjäger ja ständig mit einem Bein zumindest auf der Anklagebank sitzt…


    Interessant ist, dass die GdP (die eigentlich doch längst vom Verfassungsschutz unter die Lupe genommen werden könnte) jetzt prophylaktisch schon mal warnt, doch bitte keine Vorverurteilung vorzunehmen

  • Das Bedenkliche daran ist, dass die Polizei nicht wenige dieser Typen in ihren Reihen hat. Man kann ja alles relativieren, aber ich glaube einfach nicht, dass sich in den Reihen der Grundschullehrer, Ohrenärzte oder Obstverkäufer derart viele Rechts-Anfällige befinden.

    Nun,so allmählich habe ich den Eindruck (ja!! subjektiv -ich weiss!!) dass in unseren uniformierten Teilen der Gesellschaft die Tendenz nach rechts deutlich stärker ausgeprägt ist,als in anderen Gruppierungen. Schon bei den Untersuchungen in Richtung NSU fielen zeitweilige Sehverluste auf dem rechten Auge auf,auch bei anderen Gelegenheiten (Franco Soundso von der BW) war dort eine gewisse Affinität erkennbar.Frage:woran liegt's denn?

    War der Nationalsozialismus nie "ganz weg vom Fenster" ??

    Kopp hoch und wenn der Hals ooch dreckig ist!

  • Das arme Rind, fragt sich wieviel Schläge es bedarf, ehe das Tier dann die Beine endgültig von sich streckt! Selbst bei Gebrauch eines Bolzenschußgeräts in Schlachthöfen gehen bis zu 10 % der Tiere ihren Leidensweg noch bewußt weiter. Ein elendiges Morden der Kreatur!

    Ein Schlag reicht vollkommen, wenn man weiß, was und wie man es machen muss.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Nun,so allmählich habe ich den Eindruck (ja!! subjektiv -ich weiss!!) dass in unseren uniformierten Teilen der Gesellschaft die Tendenz nach rechts deutlich stärker ausgeprägt ist,als in anderen Gruppierungen. Schon bei den Untersuchungen in Richtung NSU fielen zeitweilige Sehverluste auf dem rechten Auge auf,auch bei anderen Gelegenheiten (Franco Soundso von der BW) war dort eine gewisse Affinität erkennbar.Frage:woran liegt's denn?

    War der Nationalsozialismus nie "ganz weg vom Fenster" ??

    Imho liegt es am Grundcharakter der Menschen, die bereit zur Unterordnung sind und nichts gegen deutlich voneinander abgegrenzte Hierarchien haben.

    Das kann die Polizei sein oder auch eine Rockergruppe, oder auch ein krimineller Clan. Der Nationalsozialismus kommt dieser Mentalität entgegen, ein starker "Führer" mit ein paar dem Chef ergebenen Assistenten drum herum, das reicht, um Mitläufer anzuziehen und demokratische Regeln für sich aufzubrechen.

  • ...


    Also, wenn das nach eigener Aussage des Marko G. nur Spaß und Preppen ist, bekomme ich doch ein wenig Angst vor diesen Typen. Selbst dann, wenn - wie in den Medien zu lesen ist, dass der überwiegende Teil der sogenannten Prepperszene nicht kriminell ist. Ich frage mich außerdem, wie über eine derart lange Zeit unbemerkt so viel Munition ihren Weg aus Polizeibeständen finden konnte. Bedenklich. Sehr bedenklich.

    Es ist unter Sportschützen wahrscheinlich keine große Sache 10.000 Schuss Munition zu lagern. Die verlinkten Artikel erwecken den Eindruck dass es um 9 mm Munition geht. 40 Päckchen a 250 Schuss ergeben 10.000 Stück. Möglich dass die Waffenbesitzkarte die Menge begrenzt, da kenne ich mich nicht so aus, aber ich habe schon mal einen Blick in den Waffenschrank eines Sportschützen werfen können der kein Prepper ist und wie gesagt - die Menge haut mich jetzt nicht so vom Hocker. Es ist eher die Blödheit dieser SEK-Männer wegen eines recht geringen Wertes ihren Pensionsanspruch zu riskieren. 10.000 Schuss 9 mm Munition kosten etwa 2.500 €. Und es ist als Beamter ziemlich egal ob man Munition oder Löffel vom Dienstherrn klaut - das ist immer ein Entlassungsgrund, bei jedem einzelnen gestohlenen Päckchen. Man muss also ziemlich naiv beziehungsweise bescheuert sein, sich deswegen selbst die berufliche Existenz zu vernichten. Dass das mit dem "preppen" bei dem Sachverhalt überhaupt eine Rolle spielt, dient wohl nur der Erklärung mit der Munition keine Straftat vorbereitet zu haben, um es nicht noch viel schlimmer zu machen. Auf die Prepper wird im Zusammenhang mit diesem Fall wahrscheinlich zu Unrecht ein schlechtes Licht geworfen. Ein richtiger Ami-Prepper aus Gottes eigenem Land hätte für 10.000 Schuss 9 mm wahrscheinlich sowieso nur ein müdes Lächeln übrig. Die denken da in ganz anderen Dimensionen und etlichen Munitionsvarianten für die vielen verschiedenen Waffen. :gunman:

  • Es ist unter Sportschützen wahrscheinlich keine große Sache 10.000 Schuss Munition zu lagern. ...................

    Dennoch erschließt es sich mir nicht, wozu ein Sportschütze 10 000 Schuß Munition braucht, wenn ein Schützenverein soviel auf Lager hat, mag das anders sein. Und bislang sterben weltweit die meisten Schußwaffenopfer noch immer an der Einwirkung von Geschossen aus Handfeuerwaffen! Zudem, wie dämlich muss man sein, wenn man schon die Berechtigung hat, legal Waffen und Munition zu erwerben, diese dann beim Staat, dem man mit Diensteid verpflichtet ist, zu stehlen?

  • Dennoch erschließt es sich mir nicht, wozu ein Sportschütze 10 000 Schuß Munition braucht, wenn ein Schützenverein soviel auf Lager hat, mag das anders sein. ...

    Je mehr man kauft un so günstiger ist es. Sportschützen kaufen also größere Mengen um Geld zu sparen. Der Bestand reduziert sich dann wieder bis zum nächsten Großeinkauf. So wurde es mir jedenfalls erklärt.


    Ich weiß aber nicht, ob 10.000 wirklich erlaubt sind und welche Grenzen es für Sportschützen gibt.

  • Je mehr man kauft un so günstiger ist es. Sportschützen kaufen also größere Mengen um Geld zu sparen. Der Bestand reduziert sich dann wieder bis zum nächsten Großeinkauf. So wurde es mir jedenfalls erklärt.


    Ich weiß aber nicht, ob 10.000 wirklich erlaubt sind und welche Grenzen es für Sportschützen gibt.

    Wenn man zweimal die Woche übt, jedes Mal etwa 100 Schuß abgibt, so ergeben sich 10400 Schuss. Man hat somit mit 10 000 Schuß etwa den Jahresbedarf auf Lager. Nun weiss ich allerdings nicht, ob jeder Schütze so intensiv seinem Hobby frönt. Und wenn ich im Monat zwei Glas Senf verbrauche, stelle ich mir auch keine Großgebinde Senf ins Haus, nur weil ich damit vielleicht 5 Euro je Kilogramm sparen kann.:)

  • Vielleicht kann Dieter das aufklären, was für Mengen sich da so in Waffenschränken sammeln.

    Kaum ein Großkaliberschütze dürfte mehr als 50 Schuss (= 1 Packung 9 mm Para) in der Woche abgeben. 1000 Schuss sind in einer Großpackung. Mengenbegrenzung nach oben gibt es nicht, aber ich kenne niemanden, der in besten Zeiten mehr als 2000 Schuss Großkaliber zu Hause hätte. Denkbar ist das bei besonderer Kleinkalibermunition für sehr aktive Wettkampfschützen, aber um die geht es ja hier nicht. Auch bei Waffen unterschiedlichen (Groß-) Kalibers ändert sich daran nichts, denn abseits von 9 mm Para wird es sehr kostenintensiv. Jährliche Mengenbegrenzungen gibt es nur bei Einkauf von Schwarzpulver (Vorderladerschützen) oder rauchlosen Pulver (Wiederlader). Die legt die Behörde fest und die werden über Einlegeblätter in der Berechtigung nach 27 Sprengstoffgesetz auch überwacht.

  • Und noch einen drauf: Ich vermag eh nicht einzusehen, was diese Hinwendung zu Großkaliber- Kurzwaffen in Bezug auf das Thema letztlich bewirken soll. Was kann man denn damit im Fall eines Falles anstellen? Seinen Bunker oder sein Feld verteidigen? Lächerlich. Partisanenähnlich fremde Truppen bekämpfen? Genau so lächerlich. Größeres Wild jagen? Möchte ich mit einer 9mm mal sehen, von der Geräuschentwicklung ganz abgesehen. Da hat jemand nicht nachgedacht. Oder das Thema legendiert nur den Wunsch, aus anderen Zielen heraus an Schusswaffen zu kommen.

  • gefährliche Spinner?


    Zitat

    „Nordkreuz“ gehörten mehr als 30 sogenannte „Prepper“ an, die über den Messenger-Dienst Telegram miteinander verbunden seien und sich auf den „Tag X“ vorbereiten, den von ihnen erwarteten Zusammenbruch der staatlichen Ordnung durch eine Flüchtlingswelle oder islamistische Anschläge und die anschließende Ermordung politischer Gegner.


    Die meisten Personen stammen aus dem Umfeld von Bundeswehr und Polizei

    https://www.tagesspiegel.de/po…sche-gegner/24505056.html


    Das sind ja schon echt konkrete Vorbereitungen. Hat einer ne Info, wann es los geht? :)


    mfg


    :gunman:

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Je mehr man kauft un so günstiger ist es. Sportschützen kaufen also größere Mengen um Geld zu sparen. Der Bestand reduziert sich dann wieder bis zum nächsten Großeinkauf. So wurde es mir jedenfalls erklärt.


    Ich weiß aber nicht, ob 10.000 wirklich erlaubt sind und welche Grenzen es für Sportschützen gibt.

    Sportschuetzen machen Sammelkaeufe, weil es billiger ist. 10.000 Schuss, dann wird geteilt.

    Ich wuesste nicht was ich zuhause mit einem Munitonsdepot soll.