"Prepper" - Spinner oder Gefahr für die Gesellschaft?

  • Sportschuetzen machen Sammelkaeufe, weil es billiger ist. 10.000 Schuss, dann wird geteilt.

    Ich wuesste nicht was ich zuhause mit einem Munitonsdepot soll.

    Mensch wudi, wenn der Horizont aus formschönen Atompilzen besteht, dann brauchst du Mun um dich gegen die postakopalyptischen Smobies zu wehren, die wirr umherrennen, auf der Suche nach Netz! ;)


    Logo, oder? :)


    Und was sind schon 10 000 Schuß? Allein in D gibt es mehr als 80 Mio potenzielle Weichziele.

    Zum Glück hast du etwas Wasser zwischen dir und den deutschen 9 mm Fetischisten.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Faelle fuer die Klapse, und Geisteskranke sollten gar keine Waffe besitzen.


    Bei uns gibt es viele private Schusswaffen. Schuetzenverein und Jagd hat Traditon. Reservisten haben ihr G3 zuhause. Nur 10.000 Schuss Munition? Vereinzelte wie Breivik vielleicht.

  • Faelle fuer die Klapse, und Geisteskranke sollten gar keine Waffe besitzen.


    Bei uns gibt es viele private Schusswaffen. Schuetzenverein und Jagd hat Traditon. Reservisten haben ihr G3 zuhause. Nur 10.000 Schuss Munition? Vereinzelte wie Breivik vielleicht.

    Ja, es müßte da in D wesentlich bessere Kontrollen geben. Du weißt ja, dass mein Schwiegervater Jäger ist. Hauptberuflich verkauft er Mun, Angelzubehör etc.

    Er und ich sind bei diesem Thema einer Meinung. Schußwaffen ohne genaue Prüfung für Jedermann zugänglich zu machen, ist reine Dummheit. Da muß man einfach intensiv kontrollieren. Klar sind 10 00 Schuß kein normaler Privatbedarf. Wer das so sieht, der hat was vor. ;)


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Zumal es ja nicht nur Munition war - eine Maschinenpistole hatten die ja auch beiseite geschafft.


    https://www.tagesspiegel.de/po…sche-gegner/24505056.html


    Und nun kann Dieter mal wieder versuchen, abzuwiegeln.


    Bei Polizei und Bundeswehr scheint es Zeit für den eisernen Besen zu sein, aber höchste Zeit. Wie einer der Kommentatoren unter dem Artikel frage ich mich, was denn wohl hier abgegangen wäre, wenn man die Munition in einer Moschee oder der Roten Flora gefunden hätte.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Ja, es müßte da in D wesentlich bessere Kontrollen geben. Du weißt ja, dass mein Schwiegervater Jäger ist. Hauptberuflich verkauft er Mun, Angelzubehör etc.

    Er und ich sind bei diesem Thema einer Meinung. Schußwaffen ohne genaue Prüfung für Jedermann zugänglich zu machen, ist reine Dummheit. Da muß man einfach intensiv kontrollieren. Klar sind 10 00 Schuß kein normaler Privatbedarf. Wer das so sieht, der hat was vor. ;)


    mfg

    In Skandinavien steht eine andere Mentalitaet dahinter und eine andere Einstellung zu Schusswaffen. Es ist Jagd und Sportgeraet.

    Nur in Deutschland? Viele durchgeknallte Rechtsextremisten, schliesslich muss der Reichsbuerger sein Pseudo - Reich verteidigen.


    Leider kenne ich aus meiner Bundeswehr und Reservistenzeit genug Typen in deren Haende keine Waffe gehoert. Uniform und Waffen zieht solche Leute magisch an. Ich gehe mal davon aus, dass der Anteil Extremisten mit der Aussetzung der Wehrpflicht gestiegen ist.

    Die Bw spiegelt eben nicht mehr die Gesellschaft

  • Z Wie einer der Kommentatoren unter dem Artikel frage ich mich, was denn wohl hier abgegangen wäre, wenn man die Munition in einer Moschee oder der Roten Flora gefunden hätte.

    Da hätte der Weltuntergang schon stattgefunden,längst.

    Aber teutsche Uniformträger tun nix Übles,nie nich.....

    Kopp hoch und wenn der Hals ooch dreckig ist!

  • Und nun kann Dieter mal wieder versuchen, abzuwiegeln.


    Bei Polizei und Bundeswehr scheint es Zeit für den eisernen Besen zu sein, aber höchste Zeit. Wie einer der Kommentatoren unter dem Artikel frage ich mich, was denn wohl hier abgegangen wäre, wenn man die Munition in einer Moschee oder der Roten Flora gefunden hätte.

    Mit dem gleichen Recht könnte ich sagen, das wäre ja die andere Fraktion. Die einen brauen Sprengstoff zusammen, die anderen lösen Radmuttern. Stört auch so richtig keinen. Was ich nicht tue, denn das sind ja auch nicht alle in der Flora oder der Moschee.


    Und im Übrigen: Wer meint, einen gesellschaftlichen Zusammenbruch dazu nutzen zu wollen, missliebige offensichtlich politische Gegner oder "Schuldige" zu beseitigen, gehört nun mal weggesperrt und vorher - natürlich - aus dem Dienst entfernt. Die Aufgabe in einem solchen Fall ist ja wohl irgendwie anders definiert. Mal ganz davon abgesehen, dass der Besitz einer vollautomatischen Waffe nun mal einen Verbrechenstatbestand darstellt. Wobei ich im Falle aktiver Polizeibeamter die Sache (also eine MPi klauen) persönlich nicht nachvollziehen kann. Der hat ja Zugang zu solchen Dingen, gerade wenn es zum Ernstfall kommt.


    Nicht nachzuvollziehen ist der Vorwurf, man hätte regional 25.000 Adressen politischer "Feinde" gesammelt. Über Polizeicomputer. Wo jede Abfrage nachvollziehbar protokolliert wird? Und wozu überhaupt? Wo wer auf dem Dorf wohnt, ist ja wohl regional einfacher zu ermitteln als über eine EMA- Abfrage... Hier gibt es viel zu ermitteln und das sollte auch getan werden. Nur - das hat alles nichts mit der individuellen Vorbereitung auf irgendwelche Katastrophen, Umstürze, Stromausfälle nebst Begleiterscheinungen etc. zu tun. Das ist, sollte sich bewahrheiten, was so berichtet wird, schlicht die Bildung einer kriminellen Vereinigung. Und hat entsprechend behandelt zu werden. Mit aller Härte. Ich habe ja Verständnis für denjenigen, der für den Fall der Fälle sein Faustmesser behalten hat. Oder Opas P38 irgendwo mit 20 Schuss Munition still, heimlich und leise versteckt hält. Auch alles Straftaten, ja. Aber etwas völlig anderes als diese Gruppierung.

  • Liegt es daran? Nur?


    Wenn es so wäre, dann sollte sich jede Diskussion über die komplette Auflösung dieses Schrottvereins erübrigt haben. ..so als logische Konsequenz. ;)


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • So ist es. Die Zusammensetzung wird durch Eingezogene verdünnt.


    Liegt es daran? Nur?


    Wenn es so wäre, dann sollte sich jede Diskussion über die komplette Auflösung dieses Schrottvereins erübrigt haben. ..so als logische Konsequenz. ;)


    mfg

    Logisch wäre es. :).. Aber nach dem ich unwillig meinen Wehrdienst abgeleistet habe noch während der Zeit des kalten Krieges, war ich strenger Verfechter der Wehrpflicht. Eben genau aus dem Grunde das der üblicher Satz an Honks einer Gesellschaft dort wunderbar, bewacht und eingezäunt aufbewahrt wurde.

  • Man darf nie den menschlichen Nachahmungstrieb und den Wunsch nach Gruppenzugehörigkeit außer acht lassen.


    Wenn alle irgendwann eingezogen werden, sind die Rechtsradikalen nicht mehr unter sich und können nicht nach Belieben nach neuen Anhängern fischen und den Stil bestimmen.

  • […] Wenn alle irgendwann eingezogen werden, sind die Rechtsradikalen nicht mehr unter sich und können nicht nach Belieben nach neuen Anhängern fischen und den Stil bestimmen.

    Rechtsextremisten hat es in der Bundeswehr schon gegeben, als noch eine allgemeine Wehrpflicht bestand, und gerade im militärischen Umfeld ist doch die Gelegenheit günstig, "Gleichgesinnte" für hinter vorgehaltener Hand genannte kleinere Organisationen zu rekrutieren… die aktuellen Schlagzeilen bezüglich des Problems, dass die Bundeswehr ausgerechnet potentiellen Gewalttätern den Anschein brav bürgerlicher Verfassungstreue gibt, spülen nur als Tageslicht, was der übliche Korpsgeist bislang nicht an die Außenwelt durchdringen ließ.

  • Man darf nie den menschlichen Nachahmungstrieb und den Wunsch nach Gruppenzugehörigkeit außer acht lassen.


    Wenn alle irgendwann eingezogen werden, sind die Rechtsradikalen nicht mehr unter sich und können nicht nach Belieben nach neuen Anhängern fischen und den Stil bestimmen.

    Leider haben die das auch schon zu Wehrpflichtzeiten gemacht. Da war das Potenzial so richtig groß! ;)


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Mein Verdacht ist,dass uniformierte Kräfte ohnehin eine starke Affinität zu rechten Kräften haben. Mein -leider verstorbener- Schwager war in Berlin Sheriff,seine und die Einstellung von 80 Prozent seiner Kollegen war sehr stramm rechts. Nette Kerle alle,aber ihr politsches Weltbild liess mich szt. doch äusserst nachdenklich werden.

    Gleiches gilt für die Bundeswehr,auch dort fielen mir in persönlichen Gesprächen immer wieder sehr stark rechtsgeprägte Ansichten auf.

    Da war vom "Bürger in Uniform" nicht so ganz viel zu sehen oder zu hören.

    Kopp hoch und wenn der Hals ooch dreckig ist!

  • Gleiches gilt für die Bundeswehr,auch dort fielen mir in persönlichen Gesprächen immer wieder sehr stark rechtsgeprägte Ansichten auf.

    ...

    Ich habe 4 1/2 Jahre in diesem verein gedient.

    Im Westen, wie im Osten. Was mir auffiel, im Osten wurde rechtes Gut viel entspannter eingebracht, als im Westen. ...also offensichtlich! Die "Traditionsräume" waren im Westen natürlich gefüllter (mit diversen Devotionalien) und Verfälschungen.

    Im Osten gab es Zusammenkünfte (hab mehrere als Uffz aufgelöst). Nach diversen Aktionen steht man auf einer Liste. Radmuttern lösen war da nur ein Beispiel von vielen, mit dem man zu kämpfen hatte.


    Ja, meine Ansichten sind da recht subjektiv. Meine Meinung zu dieser BW auch.

    Es wird schlicht "geduldet" und nicht wirklich etwas dagegen getan. Und wenn du diese Perspektive hättest, dann könntest du meine Argumentation, dass es besser wäre, diese Institution aufzulösen, besser verstehen.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Es wird schlicht "geduldet" und nicht wirklich etwas dagegen getan. Und wenn du diese Perspektive hättest, dann könntest du meine Argumentation, dass es besser wäre, diese Institution aufzulösen, besser verstehen.

    Ich bin davon überzeugt,dass der Nationalsozialismus in Deutschland weder völlig verschwunden war noch völlig verschwinden wird.Leider ist hier ein rechter Bodensatz stets,vielleicht unterschwellig,immer vorhanden.

    Die Tatsachen aus "tausend Jahren" deutscher Geschichte werden-günstigstenfalls- verdrängt.Und die Hohlköpfe brauchen wieder den starken Mann.

    Kopp hoch und wenn der Hals ooch dreckig ist!

  • Mein Verdacht ist,dass uniformierte Kräfte ohnehin eine starke Affinität zu rechten Kräften haben. […]

    Ein voreiliger Veracht… es dürfte eher umgekehrt so sein, dass Anhänger rechter Ideologie, ihrem Hunger nach Autoritätshörigkeit folgend, streng hierarchisch durchorganisierte Gesellschaften (wie in uniformierten Verbänden) bevorzugen… ansonsten hat die us-amerikanische Prepper-Szene wohl nichts den Grüppchen innerhalb des Bundeswehrpersonals sich knüpfenden Netzwerken verfassungsfeindlicher Einzelpersonen zu tun, die zuvor in unterschiedlichsten kleinem Kreise agierend paramilitärisch tätig waren oder rechtes Gedankengut in angetrunkener Runde verkündet haben, deren Treiben deswegen dem Verfassungsschutz bzw. dem MAD verborgen blieb.

  • Leider haben die das auch schon zu Wehrpflichtzeiten gemacht. Da war das Potenzial so richtig groß! ;)


    mfg

    Das kann schon sein, aber diese Typen sind nicht weiter aufgefallen zwischen den anderen, die ihre Zeit absitzen und dann Physik studieren wollten oder so. Sie haben sich einfach nicht so unwiderspreochen mächtig gefühlt.

    Ich hätte nix gegen Auflösen, weil ich an den großen Krieg zwischen den Nationen und auf unserem Boden nicht recht glaube. Die Bw besteht nur, weil traditionell alle Länder ein Verteidigungspersonal haben müssen, das sie wegen eigener Unangefochtenheit für Kriege anders wo zur Verfügung stellen müssen. Bündnisse...