"Prepper" - Spinner oder Gefahr für die Gesellschaft?

  • Kaum ein Großkaliberschütze dürfte mehr als 50 Schuss (= 1 Packung 9 mm Para) in der Woche abgeben.

    Und um das zu unterstreichen: Ich gebe (beruflich und privat) jeden Tag über 10 Schuss ab, meist um die 20. Das ist, völlig unabhängig vom Kaliber, das untere Minimum, die Waffe in jeder Situation sicher zu beherrschen und auch zu treffen. Was im Klartext heißt, ich verbrauche im Monat allein rund 500 Schuss Munition des Kalibers 5,5 mm. Davon brauche ich am meisten, denn die kann ich auch zu Hause schießen. Ich habe also meist um die 5000 davon zu Hause (=10 Packungen). Ich habe aber auch Meisterschaften gewonnen. Nicht nur solche im Scheibenschießen :peace2: Mich würde schon interessieren, wie die Schusswaffenverfechter dieser Szene die erforderlichen Übungsleistungen erbringen möchten. Aber das nur am Rand.

  • Ich habe mich mal selbst moderiert (und Substi) und drei Beiträge in den Pott verschoben.

    Ganz aktuell erhält die Prepperszene übrigens ein wenig Aufwind, rät doch auch die Bundesregierung dazu, sich für Zeiten ausfallender Strom- und Wasserversorgung zu rüsten - freudig wird berichtet, dass Notfall-Ausrüster (etwa ein Dosenbrotfabrikant) eine wahre Auftragsflut zu bewältigen haben, auch wenn die Hamsterkäufe beim stationären Einzelhandel bislang nicht zu spüren sind… es ist sogar eine Checkliste von der zuständigen Behörde ausgegeben worden, was der Bürger vorsorglich alles horten bzw. für den Notfall bereithalten solle.

  • Haltbar sind sie ja… aber die Restbestände Deiner Bundeswehrkekse passen doch nun wirklich besser in Hildes Cafeteria, wo's dann passende Getränke gibt, um die Bissen leichter herunterzuspülen.

    Meinst Du wir könnten sie dort einmal Zizou oder Argo servieren ? Vielleicht mit Schokoladenüberzug, damit sie es nicht gleich merken ? Und dann beißen sie sich die Zähne aus... :biggrin:

  • Wehe Dir.

    Im Übrigen bin ich einer, der süßen Schmier liebt, Käsesahne, Pannacotta-Torte, Schokocreme-Torte... ich fall doch auf den harten Keks nicht rein, Schokoüberzug hin oder her. Alles, was man mit der Hand essen kann, ohne Gabel oder Löffel, ist nicht meins :dududu::zunge:

  • Ganz aktuell erhält die Prepperszene übrigens ein wenig Aufwind, rät doch auch die Bundesregierung dazu, sich für Zeiten ausfallender Strom- und Wasserversorgung zu rüsten - freudig wird berichtet, dass Notfall-Ausrüster (etwa ein Dosenbrotfabrikant) eine wahre Auftragsflut zu bewältigen haben, auch wenn die Hamsterkäufe beim stationären Einzelhandel bislang nicht zu spüren sind… es ist sogar eine Checkliste von der zuständigen Behörde ausgegeben worden, was der Bürger vorsorglich alles horten bzw. für den Notfall bereithalten solle.

    Die Bundestregierung sollte sich lieber bemühen, eine vernünftige Politik zu exekutieren, anstelle solcher seltsamer Vorschläge die Bevölkerung zu verunsichern. In einem gut regierten Land sind Notfälle die absolute Ausnahme, es sei denn, man stellt sich schon wieder auf Krieg ein.

  • Die Bundestregierung sollte sich lieber bemühen, eine vernünftige Politik zu exekutieren, anstelle solcher seltsamer Vorschläge die Bevölkerung zu verunsichern. In einem gut regierten Land sind Notfälle die absolute Ausnahme, es sei denn, man stellt sich schon wieder auf Krieg ein.

    Vergiss den Cyberkrieg, die wenig abgesicherten Anlagen (Stadtwerke, teilweise sogar AKW, Stromlieferanten...) nicht!

    Auch bei den zunehmenden Unwettern und Kälteinbrüchen kann es zu Ausfall der Strom- und somit auch Wasserversorgung und Lebensmittelengpässen kommen.


    Nachgewiesenermaßen ist der Katastrophenschutz in DE eine einzige Katastrophe und völlig unzureichend!


    TM, die den Preppergedanken im Ansatz völlig ok findet

  • Nachgewiesenermaßen ist der Katastrophenschutz in DE eine einzige Katastrophe und völlig unzureichend!

    Ja, natürlich. Aber ich hatte es ja schon weiter vorn geschrieben: Es ist nicht nur Aufgabe des Staates. Wir nehmen es als Gott gegeben hin, dass Strom da ist. Oder Wasser aus der Leitung kommt. Oder die App die Wohnung steuert. Wir nehmen es nicht nur hin, sondern sehen die absolute Abhängigkeit von moderner Technik als Fortschritt. Es ist ja auch Fortschritt, wenn alles funktioniert. Dass es nicht mehr funktioniert, könnte der nächste große Sonnensturm fertigbringen. Der ist längst überfällig und dagegen ist Ebola Kindergeburtstag. Wir haben schlicht keinen Plan B.

  • So etwas wie 2005 kann immer wieder mal passieren, trotz Klimawandel. Man kann sich dann nicht immer auf "den Staat" verlassen, dass er allen Widrigkeiten zum Trotz von jetzt auf gleich eine lückenlose Versorgung garantiert.

    Völlig richtig. Das ist aber nur die Seite A. Die unvermeidliche Seite B lautet: Wenn der Staat meint, bestimmte Arten von bspw. Heizungen aus anderen Gründen heraus zu verbieten muss er auch sagen, was in einem solchen Fall denn nun verwendet werden soll. Das wurde vergessen oder verdrängt, da stimme ich dem Kater zu.

  • Völlig richtig. Das ist aber nur die Seite A. Die unvermeidliche Seite B lautet: Wenn der Staat meint, bestimmte Arten von bspw. Heizungen aus anderen Gründen heraus zu verbieten muss er auch sagen, was in einem solchen Fall denn nun verwendet werden soll. Das wurde vergessen oder verdrängt, da stimme ich dem Kater zu.

    Das sehe ich ganz genau so. Allzu oft wird mit Verboten gearbeitet ohne Alternativen zu nennen