Wer Verstand hat, kauft Kryptowährungen. :)

  • Ich sehe nicht, versucht zu haben, dich vom Kauf von Kryptowährungen zu überzeugen.

    Wenn man nachfragt? Meinst du etwa diese 'Nachfrage'?

    Irgendwie hab' ich gerade nicht das Bedürfnis, mit Jemandem zu diskutieren, dessen allererste Frage gleich (negativ) impliziert, etwas, das ein gewisses Risiko berge, könne wohl kaum gut sein. Bist du ehrlich am Thema interessiert, oder willst du eine 'Pseudodiskussion' führen, wobei deine endgültige Meinung bereits vor dem Austausch von Argumenten feststeht? Dafür wäre mir meine Zeit zu schade.


    Ich verstehe Dich nicht! Du deutest an, dass man Kryptowährungen kaufen sollte und wenn man nachfragt warum, dann erzählt Du mir dies nicht, sondern erzählst, dass ich (negativ) impliziert sei oder Pseudodiskussion führe. Aber bis jetzt führst Du Pseudodiskussion. Und jetzt noch mal ganz genau, warum soll ich mein Geld in Kryptowährungen anlegen, habe ich dadurch einen Vorteil?

  • Und jetzt noch mal ganz genau, warum soll ich mein Geld in Kryptowährungen anlegen, habe ich dadurch einen Vorteil?

    Diese Frage ist sehr allgemein gefasst. Ob du einen Vorteil davon haben würdest, in Kryptowährungen zu investieren, weiß ich nicht.


    - Wenn du die Möglichkeit, ohne Mittler (Banken) und Konvertierungsgebühren Geld, das du zudem selbst aufbewahrst, und somit keine Bank Informationen über alle deine Transaktionen (z. B. Einkäufe aller Art) verfügt, sekundenschnell um die ganze Welt senden zu können, für interessant hältst, wäre das ein Argument, welches möglicherweise dein Interesse zu wecken vermöchte.


    - Auf Blockchains gespeicherte Transaktionen gewährleisten Pseudonymität (nicht Anonymität) bei gleichzeitiger Transparenz und Fälschungssicherheit, während ihre Dezentralität Zensurressistenz garantiert (kein Staat kann die auf einer Blockchain gespeicherten Daten löschen).


    - Betrachtest du einen hinreichend langen Zeithorizont, gibt es keine Anlageklasse, mit welcher auch nur annähernd so viel Profit zu erzielen war (und wie ich vermute: weiterhin sein wird) wie mittels eines Investments in Kryptowährungen.

    Der Bitcoinpreis dürfte aufgrund des unmittelbar bevorstehenden Halvings und damit einhergehender weiterer Verknappung, innerhalb der nächsten eineinhalb Jahre stark anziehen.

    Nutzt du die blockchainbasierten sozialen Netzwerke HIVE oder STEEM kannst du völlig risikolos Kryptowährungen ganz ohne Investitionskosten durch Posten von Artikeln 'minen'.

  • "Wer Verstand hat, kauft Kryptowährungen."


    Na, habt ihr (ich meine Kryptowährungen ;) )? Hat meine Überzeugungsarbeit gefruchtet? Ich bin mir ganz sicher ... ;)


    Falls ja, schnallt euch gut an, die Bitcoin-Rakete ist mit einem Preis von derzeit ca. 15000 Dollar pro Coin gerade erst gestartet.


    Ein Grund dafür ist das im Mai stattgefundene Halving, dessen Effekt sich in der Regel erst mit einem bis eineinhalb Jahren Verzögerung voll in den Märkten niederschlägt und im Durchschnitt bisher zu einer Verzehn- bis Verzwanzigfachung des Preises führte (wonach es dann wieder abwärts ging, allerdings war jedes Tief stets höher als das vorangegangene).


    Aber was hat sich, davon abgesehen, gegenüber dem letzten Boom, Ende 2017, geändert?


    Waren es anfangs vor allem Idealisten, die ein neues Geldsystem erschaffen wollten, Technologiefreaks, Kryptoenthusiasten, Spekulanten (und ein kleiner Prozentsatz Krimineller), die Bitcoin mineten, in den Coin investierten oder damit spekulierten, ist mittlerweile eine Infrastruktur geschaffen, die Bitcoin auch für institutionelle Investoren hochinteressant werden lässt. Damit das keine bloße Behauptung bleibt, nenne ich ein paar Schlagzeilen der letzten Monate und Wochen:


    - "Grayscale investiert weiter in Bitcoin"


    - "Square Inc kauft Bitcoin im Wert von 50 Millionen US-Dollar"


    - Der CEO von MicroStrategy erklärt, weshalb auch er dabei ist.


    - PayPal? Jetzt hat es selbst der SPIEGEL gemerkt ...


    Und jetzt kommt's: Selbst die Banken sind mit dabei:


    Ich erinnere mich noch gut, wie der CEO von JP Morgan, Jamie Dimon, den Bitcoin verdammte, und gar seinen Mitarbeitern verbot, Bitcoins zu kaufen, woraufhin mir nichts anderes übrig blieb, als ihn in einem Gedicht zu verhöhnen. :)


    Und was sagt JP Morgan heute?

    JPMorgan Praises Bitcoin ... well, so machen sie das nun mal, die Banken: Erst die Kleinanleger verschrecken, damit der Preis fällt, um dann selbst zu investieren.


    Und was sagt jaki01? Der ist ja von Natur aus eher konservativ und prognostiziert für Ende 2021 einen Bitcoin-Preis von lediglich um die 100000 Dollar ... Andere sind da etwas forscher ... ;)


    Seid ihr ebenso konservativ wie ich? :D

  • Ich fühle mich auf dem Krypto-Gebiet vor allen Dingen sehr viel unsicherer als Du ...

    Vielleicht noch etwas dazu: Damit gehörst du sicherlich zu > 95 % aller Deutschen.

    Und das ist es, was mir zuweilen so ein seltsames Alien-Gefühl verschafft: Ich sehe vor meinen Augen eine Revolution stattfinden, ähnlich eruptiv wie die Erfindung des Computers oder der Aufbau des Internets, die jedoch (wie auch die meisten vorherigen großen Veränderungen) von der übergroßen Mehrheit aller Menschen schafschlafend verpasst wird. ;)


    Man könnte jetzt meinen, dieser tatsächliche oder vermeintliche (aber auf jeden Fall so empfundene) Wissensvorsprung würde sich 'gut' anfühlen, aber eigentlich tut es das nicht. Es ist einfach seltsam, irgendwie irreal, zu erleben, wie ich selbst von einer Sache so begeistert bin und auch profitiere, während auf fast niemanden meiner Bekannten, Freunde, Familienmitglieder der Funke überspringt, alle nutzen ihr Sparkonto, besitzen bestenfalls (in seltenen Fällen) Aktien oder etwas Gold und nutzen 'brav' Facebook und Whatsapp etc., wie man das heute eben so macht. ;)

    Wo ist da die Begeisterungsfähigkeit für Neues? Klar, nicht jeder interessiert sich für die Dezentralisierung de Gelderschaffung, die Vorteile, keine Mittler mehr zu benötigen und seine eigene Bank zu sein, Blockchaintechnologie und den über sie laufenden, nicht manipulierbaren, transparenten und dennoch pseudonymen Transaktion .... aber selbst das, was normalerweise immer zieht, bleibt im Falle von Kryptowährungen wirkungslos: Der Wunsch nach Reichtum und Wohlstand. Als im Herbst 2010 ein Bitcoin weniger als 10 Cent kostete, kannten sie ihn nicht, als er im Herbst 2015 200 Euro kostete, zögerten sie, als er Anfang 2017 1000 Euro kostete, war er ihnen zu teuer und als er 2018, nach dem Höhenrausch Ende 2017, auf 3600 Euro fiel, schrieb der Spiegel vom ständig immer nur fallenden Bitcoin, dabei gibt es keine andere Geldanlage, die über einen längeren Zeitraum hinweg dermaßen profitabel war (nur auf kurzfristige Gewinne abzielende Zocker verbrennen sich die Finger).


    Später werden viele (ähnlich wie bei anfangs noch billigen Apple-Aktien), sagen, "Wäre ich doch dabei gewesen/geblieben, als es für normale Menschen (nicht nur Banken) noch möglich war, ganze Bitcoins zu erwerben (von denen es ja niemals mehr als 21 Millionen geben wird)!" Werde ich mich dann freuen, neben Banken, anderen institutionellen Investoren und Regierungen einer der wenigen 'Ganz-Coiner' zu sein oder es bedauern, wie viele Menschen ein paar Jahre vorher eine einmalige Chance verpasst haben?

  • ..... Später werden viele (ähnlich wie bei anfangs noch billigen Apple-Aktien), sagen, "Wäre ich doch dabei gewesen/geblieben, als es für normale Menschen (nicht nur Banken) noch möglich war, ganze Bitcoins zu erwerben (von denen es ja niemals mehr als 21 Millionen geben wird)!" Werde ich mich dann freuen, neben Banken, anderen institutionellen Investoren und Regierungen einer der wenigen 'Ganz-Coiner' zu sein oder es bedauern, wie viele Menschen ein paar Jahre vorher eine einmalige Chance verpasst haben?

    Das kommt halt ganz darauf an, wie sich das ganze entwickeln wird, vor allem seitens der Staaten. Wenn die befürchten müssen, die Hoheit über ihr Finanzsystem zu verlieren, was ja derzeit längst nicht der Fall ist, sind der Bitcoin und andere Kryptowährungen schneller Geschichte als du "Amen" sagen kannst.

    „Fürchte nicht menschlich zu sein, fürchte, nicht menschlich zu sein.“

    (Manfred Hinrich)


  • Das kommt halt ganz darauf an, wie sich das ganze entwickeln wird, vor allem seitens der Staaten. Wenn die befürchten müssen, die Hoheit über ihr Finanzsystem zu verlieren, was ja derzeit längst nicht der Fall ist, sind der Bitcoin und andere Kryptowährungen schneller Geschichte als du "Amen" sagen kannst.

    Ich vermute das Gegenteil wird der Fall sein ... Sobald die Staaten/Regierungen merken, welcher Wert in Kryptowährungen steckt, werden sie selbst beginnen, sie zu kaufen, oder mit Minern Verträge abschließen, die gemineten Coins vorzugsweise an sie zu verkaufen.


    Lies z. B. mal hier über den Iran.


    Ein weltweites, dezentrales Netzwerk lässt sich weder ausschalten noch verbieten. Das haben ja jetzt sogar Banken wie JP Morgan erkannt und springen auf den Zug auf. Ich vermute eher, dass sich bald auch die USA ihr Stück vom Kuchen sichern werden wollen, um China und Iran keine Monopolstellung erreichen zu lassen.

  • .... Ein weltweites, dezentrales Netzwerk lässt sich weder ausschalten noch verbieten.

    Ach nein? Es bedarf nur einiger weniger Einstellungen in den Core-Routern des DE-CIX, dann funzt Bitcoin und jede andere beliebige Krypto-Währung nicht mehr in Deutschland. Würde das Minen, Traden etc. auf EU-Ebene verboten werden und somit illegal, hast du ein echtes Problem.


    Ich rechne im Grunde damit, spätestens zu dem Zeitpunkt, an dem sich die EU entschließt, eine eigene Kryptowährung unter EZB-Aufsicht zu schaffen.

    „Fürchte nicht menschlich zu sein, fürchte, nicht menschlich zu sein.“

    (Manfred Hinrich)


  • Ach nein? Es bedarf nur einiger weniger Einstellungen in den Core-Routern des DE-CIX, dann funzt Bitcoin und jede andere beliebige Krypto-Währung nicht mehr in Deutschland.

    Dann würden Methoden entwickelt, sie über Satellit oder ein sonstiges alternatives Netz zu versenden. ;)

    Aber warum sollte sich Deutschland - noch mehr als ohnehin bereits - selbst in den Fuß schießen, während überall sonst auf der Welt die Kryptowährungen aufgrund ihrer vielen Vorteile florieren?

    (Ich selbst und meine Kryptowährungen sind ohnehin nicht an Deutschland gebunden.)


    Ich rechne im Grunde damit, spätestens zu dem Zeitpunkt, an dem sich die EU entschließt, eine eigene Kryptowährung unter EZB-Aufsicht zu schaffen.

    Ich denke, das trifft - wenn überhaupt dann Stable-Coins oder Währungen wie die von Facebook.

    Aber wir werden sehen. Dem Bitcoin geht es derzeit jedenfalls besser denn je.


    Was ist deine Prognose für den Bitcoin-Preis Ende 2021? Wir sprechen uns dann wieder! ;)

  • Twitter will als erstes großes soziales Netzwerk dezentraler und OpenSource-basiert werden und sich zukünftig an den Bitcoin und Blockchain zugrundeliegenden Prinzipien (Transparenz, Skalierbarkeit und Sicherheit) orientieren.


    Nun, das hören meine aufmerksamen Ohren natürlich gern - bitte weiter so! ;)