Gedankenkette zu Paragraph 18

  • Teil 1 von 5


    Betreff Peter Tauber zu Paragraph 18

    Zitat:
    Möglichkeiten im Kampf gegen rechte Hetze, so Tauber weiter, biete etwa der bislang nicht genutzte Artikel 18 des Grundgesetzes. Dort stehe, dass derjenige entscheidende Grundrechte wie Freiheit der Meinungsäußerung, Pressefreiheit, Lehrfreiheit oder Versammlungsfreiheit verwirken könne, "der diese Grundrechte 'zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung missbraucht'".
    Zitat Ende.


    Endlich mal ein Politiker mit klarer Ansage. Wo bitte ist die Presse und wo ihr Versagen, wenn Afd Politiker öffentlich von schießen an der Grenze sprechen und solche Person immer noch auf meinem Steuergeldbeutel im Bundestag sitzen kann? Wie kann ein Möchtegern Gröster Führer aller Zeiten Höcke öffentlich zum Umsturz mit Gewaltanwendung aufrufen und sitzt immer noch in einem Parlament?


    Ist genau hier nicht schon längst alles schief gelaufen?


    Mit Blick auf Paragraph 18 ist da eigentlich schon lange so einiges überfällig. Die Diskussion um Rechte in Ämtern sollte nun dahin führen diese Leute aus dem Staatsdienst zu entfernen. Dazu muß aber auch die Presse ihrer Aufhabe nachkommen und maximalen Druck aufbauen. Es geht um unser aller Freiheit. Die wirklich Gefährlichen sind die Wölfe im Schafspelz, welche die gewaltätigen auf der Straße geschickt steuern. Immer dran Denken, Nazis sind eine militärisch organisierte Vereinigung, da ist nichts mit Zufall, das sind klare Hierarchien. Siehe Wersportgruppe Hoffmann, Kampfgruppe Priem, etc. Dieser Arnulf Priem, Spitznamen Hitler Jonnie, saß in der DDR in Bautzen ein. Recherchieren sie mal was dann so ablief, sie werden interessante Details finden. Die sind alle schon immer vernetzt, bis in die höchsten Polizei und Justizkreise, Ämter, Behörden auf Land, Kreis und Bundesebene. Ich habe das schon in der Schule mitbekommen wie das läuft und später auch in Freiburg die Kampfgruppe Priem beobachtet. Immer wurden die Linken belangt, die Rechten Kampgruppenschläger hatten die Rückendeckung der Polizei. Begründung, wir machen das was die Polizei nicht darf. Für mich in den 1970gern schon eine bedenkliche kooperation.
    Die 120 Jahre Aktensperre in Hessen wundert mich nicht. Gelnhausen hatte sich damals als erste Stadt als Judenfrei gemeldet. Vor ein paar Jahren betrat im Krankenhaus Gelnhausen eine Besucherin samt Familie das Krankenzimmer mit Heil Hitler beim Besuch des Vaters. Dann kam es zum Eklat wegen einer ausländischen Krankenschwester die der Vater nicht akzeptierte und übelst rassitisch beschimpfte. Die junge Ärztin stand dieser Situation hilflos gegenüber und war komplett überfordert.
    In der Region zwischen Fulda und Frankfurt war ein SS Batallion eingekeilt zwischen Russen und Amerikanern. Diese Kämpfer haben sich unter die Bevölkerung gemischt und wurden von Kriegswitwen als ihre Ehemänner ausgegeben. Diese strammen haben ihre Nachfolger erzogen. Jetzt wieder Kassel in Hessen, es ist höchste Eisenbahn die Offenlegung der Akten zu erzwingen. Wir sollten schon mal mit der Lupe schauen was da so am kochen ist. Ich habe das schon in der Schule mitbekommen wie das läuft, durch Klassenkameraden und deren Unternehmer- und Behördenchefväter, alle waren stramme NPD wähler. Dieser Arnulf Priem ist mit Sicherheit im Dienstrang inzwischen aufgestiegen.

    Persönlich habe keine Lust eines morgens in einem Faschistenstaat zu erwachen.


    Zitate aus SPON-Forum:
    fortelkas gestern, 20:23 Uhr
    37. Die braunen Schläfer sind nicht nur
    ....erwacht, sie sind jetzt da. Denn die Ermutigung durch gesellschaftliche Stimmungen, deren Protagonisten in der AfD sitzen, hat dazu geführt, dass sie zynisch offen agieren können. Höcke sagte es doch schon 2018:"Die Zeit des Redens ist jetzt vorbei.". Ja, es gibt das breite rechtsradikale Milieu, und es ist nach dem Ende des II. Weltkrieges nie ausgestorben, weil die Zeit des Hitler Faschismus nie ehrlich politisch und juristisch aufgearbeitet worden ist.. Bertolt Brecht hat es schon sehr früh hellsichtig und klar formuliert: " Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch." Und es gibt eine Mitschuld durch die verharmlosende bürgerliche Ignoranz bürgerlicher Kreise. In Weimar wurden Walther Rathenau (1922), Mathias Erzberger (1921), Kurt Eisner (1919) von Rechtsradikalen ermordet, die Liste ließe sich fortsetzen. Und heute haben wir in Deutschland zum ersten Mal nach Weimar die Situation, dass ein Mensch, der Kasseler Regierungspräsident Lübcke, offenbar aus politischen Motiven, ermordet worden ist. Die politische Saat der AfD scheint schrecklich aufzugehen. Ein letztes Wort zur Republik von Weimar: Sie ist nicht von rechts und von links zerstört worden, wie salbadernde Möchte-Gern-Historiker immer wieder glauben machen wollen: Sie ist allein von der politischen Rechten unter tatkräftiger Mithilfe bürgerlicher Kreise zerstört worden. Und heute? Die Gefahr für die Bundesrepublik Deutschland geht nicht von der politischen Rechten und der Linken aus, sondern genau wie damals von der politischen Rechten und ihren Protagonisten. Erwin Fortelka


    tobitibot gestern, 20:30 Uhr
    38.
    Das Problem der Ausblendung und Verharmlosung von neo-nazistischer Gewalt beginnt meiner Meinung nach damit, dass die Mehrheit der Gesellschaft in der Regel nicht von ihr betroffen ist. Aus diesem Privileg ergibt sich bei vielen ein gewisser Unwille, nicht schon wieder mit Rechtsextremismus konfrontiert zu werden. Außerdem ist es bequem, das Problem zu externalisieren und die Taten verwirrten Einzeltätern (oder wahlweise Ostdeutschen) zuzuschreiben, anstatt einzugestehen, dass organisierte rechtsextreme Strukturen bereits seit den 50er Jahren in der Bundesrepublik existieren. Auf der anderen Seite finde ich den Begriff des braunen Schläfers, den Sie vorschlagen, verharmlosend. Damit wird meiner Ansicht nach missachtet, wie sehr sich Täter im Vorfeld schon radikalisiert hatten, und impliziert im Gegenteil eine besorgt-bürgerliche Existenz vor der Tat. Denn genau das entspricht dem Selbstbild der Rechten: Aus der Mitte der Gesellschaft kommend, und durch politische Missstände quasi zur Tat gezwungen. Damit möchte ich nicht die Bedeutung des gesellschaftlichen Diskurses schmälern; denn erst durch eine vermeintliche Bestätigung aus der Bevölkerung funktioniert die Verschwörungstheorien von imaginierten "Eliten" gegen "das Volk", insbesondere die des 'Großen Austauschs'. Meine Hoffnung ist, dass aufgrund der besonderen Täter-Opfer-Konstellation in diesem Fall - ein westdeutschen Täter mit eindeutig rechtsradikaler Gesinnung, sowie ein CDU Politiker, aus der Mitte der Gesellschaft, als Opfer - die Sensibilität gegenüber neo-Nazistischen Umtrieben in Deutschland wieder steigt. Es ist niederschmetternd, dass dazu erst eine solche Tat nötig war.


    jayjo77 gestern, 22:37 Uhr
    43. Sie bringen es auf den Punkt!
    [Zitat von fortelkasanzeigen...]
    Der Feind der Bevölkerung stand schon und steht immer rechts. Das wissen alle, auch die Konservativen, nur wird darüber nie gesprochen. Da wird lieber immer gegen alles was links ist Stimmung gemacht; mann könnte ja ein paar Prozente von seinem Reichtum verlieren.
    Zitate Ende.


    Ende Teil 1 von 5

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

    Einmal editiert, zuletzt von Durch Blick ()

  • Teil 2 von 5


    Zitate aus SPON-Forum:
    Actionscript gestern, 23:29 Uhr
    47. Links: Organisierte "Aggression", Rechts: "Verteidigung"
    Der Grund, warum bei Rechten immer von Einzeltätern gesprochen wird, denen man sogar vielfach Verständnis entgegenbringt auch im Fall Lübcke, siehe Otte, ist, dass Rechte sich unter in der Verteidigung sehen. Die Angreifer sind die - und das ist wichtig - organisierten Linken, die eine Ideologie verfolgen und höchst politisch sind. Das drückt sich auch darin aus, dass Linke, wenn sie an der Regierung sind, dem Bürger immer etwas "wegnehmen" wollen. Links ist schon jemand, der Flüchtlinge ins Land lässt, die die "Sozialkassen plündern". Auch dagegen muss man sich verteidigen. Generell gilt, dass die Linken immer als Gruppe, nie als einzelne Individuen angesehen werden. Die erste Reaktion darauf, sind Hass Kommentare und Entrüstung. Dies sieht unorganisiert aus. Doch es gibt Gewaltbereiten bereits Gründe, sich bereit zu machen. Die sozialen Medien lassen dies als eine grössere Bewegung erscheinen, und es gibt Gelegenheit, sich untereinander zu vernetzen. Am Besten kann man dies in den USA beobachten, wo eine Regierung zur Verteidigung der "Schwachen" gewählt wurde, die sich gegen die Macht der Eingesessenen in Washington "verteidigen" muss. Die Anzahl der Hatecrimes hat 2017 in den USA um 17% zugenommen. Und natürlich gab es horrende Verbrechen bzw die Bereitschaft dazu, stieg an.


    Margaretefan gestern, 23:35 Uhr
    48. @ #41 von pennywise
    Das hat lange Tradition bei der CSU. Sie können mal nach der Wehrsportgruppe Hoffmann googlen und dann das Oktoberfestattentat. Wenn das nicht reicht, geht's auch noch weiter zurück. Googlen Sie mal nach Colonia Dignidad. Aufgeklärt wurde davon nichts. Braune "Schläfer" gab's wohl leider schon immer, seit bestehen der BRD. Genau wie es schon immer einen nicht geringeren Anteil an Bürgern gab, die dem braunen Treiben was abgewinnen konnten. Nur blieben sie früher unsichtbar. Jetzt, durch (a)soziale Netzwerke haben sie die Chance sich zusammenzurotten. Darin steckt aber auch die Chance, dass zumindest die größten Hetzer angeklagt werden können. Man muss es nur wollen. Die Politik, insbesondere die Union kann auch nichts mehr vertuschen und verharmlosen.


    Findail heute, 07:43 Uhr
    59. Was uns fehlt ist die Kompetenz im Umgang mit Wiederstand.
    Ich finde den Beitrag vom ersten bis zum letzten Wort richtig. Aber die Hilflosigkeit im Umgang mit dieser mörderischen Art von Wiederstand hat ihre Ursachen. Auch jenseits der Naziszene gibt es in Deutschland seit Jahrzehnten viele Menschen, die der Meinung sind, dass vieles im Lande falsch läuft. Kabarettisten verzweifeln daran, seit Jahrzehnten auf die selbsen Fehlentwicklungen hinzuweisen und immer Folgendes festzustellen: Vom Publikum werden sie beklatscht, aber alle gehen gut gelaunt nach Hause und ändern tut sich nichts. Ich habe das Gefühl, dass Politik sich seit Jahrzehnten auf ein einfaches Konzept gegenüber der Bevölkerung verlassen hat: Entnerven bis zur Resignation. Menschen werden im unzureichenden Bildungssystem allein gelassen und früher mit Gerichts- und Talkshows, heute mit sozialen Medien ruhig gestellt. Und alle haben sich darauf verlassen, dass alles ruhig vor sich hinschippert und Menschen gar nicht mehr in der Lage sind, mit Zorn auf Entwicklungen zu reagieren, die sie für falsch halten. Schon als dann plötzlich Schüler für ihre Zukunft demonstrierten wurde die Politik auf dem völlig falschen Fuß erwischt - noch mehr von einem Youtuber, der in einem Video nichts anderes beschrieb als politische Kabarettisten seit vielen Jahren und Jahrzehnten, der aber plötzlich gehört wurde und drohte, Wahlen zu beeinflussen. Schon dies wurde ja seitens der Politik als ungehöriger Wiederstand angeprangert, der geregelt (sprich: verboten!) gehört. Schon völlig legitime und friedliche Protestformen und Meinungskundgaben werden als ungebührend empfunden und die Reaktionen hierauf wirken völlig unbeholfen. In diesem Schlummerzustand ist jegliche Kompetenz von Staat und Gesellschaft versickert, wie man mit Menschen umgeht, die Zustände nicht mehr einfach still akzeptieren wollen. Und dann wird man eben von einer Naziszene plötzlich völlig kalt erwischt, die anders vorgeht, die wieder "Volkes Zorn" beschwört und zu Gewalttaten und Morden führt. Wie soll eine Gesellschaft und eine Politikergeneration hierfür vorbereitet sein, die selbst konsequente friedliche Demonstrationen für eine Zukunft des Planeten als nicht zu bewältigende Herausforderung empfindet? Wir sollten den Menschen wieder das Gefühl geben, mehr Einfluss nehmen zu können. Gehört zu werden und nicht als Konsumvieh herhalten zu müssen, dass ansonsten bitte still sein soll. Das würde manchem helfen, den Gewalteinflüsterungen der Nazis zu wiederstehen, die den Menschen das Gefühl vermitteln, nur bei ihnen könnten sie noch etwas erreichen. Wir sollten den Menschen sagen: Ja, geht demonstrieren, erklärt Eure Meinungen, hört anderen zu, geht wählen und zwar entsprechend euren Erkenntnissen. Wir sollten darauf nicht pikiert und mit Gedankenspielen über Verbote reagieren, sondern zuhören. Dann wenden sich vielleicht weniger denjenigen zu, die ihnen Gewalt und Mord als sinnvolle Lösung anbieten, wieder Einfluss nehmen zu können, wo es anders angeblich nicht mehr geht - für völlig falsche Motive.


    Immanuel K. heute, 07:57 Uhr
    60. Sehr geehrter Herr Lobo...
    ...Sie schreiben: "Man muss deshalb nicht nur über die mutmaßlich aktivierende Stimmung etwa durch die AfD sprechen - sondern auch über die langjährige verharmlosende Ignoranz bürgerlicher Kreise." Diese Aussage halte ich, in Teilen, für eine Beleidigung von Bürgern: wer rechten Terror verharmlost, darf m.E. nicht mehr als, zu bügerlichen Kreisen zugehörig, bezeichnet werden - das ist eigentlich schon eine verharmlosende Ignoranz... Tatsächlich tun sich z.B. viele schwer damit, den früheren Chef des Bundesverfassungsschutzes als rechtsradikal zu bezeichnen (übrigens auch SPON filterte einen Beitrag von mir raus - als ich das ohne Erklärung so formulierte) - aber: wo steht ein Mensch auf der politischen Skala, der bei der SPD linksRADIKALE Tendenzen wahrnimmt? Jetzt ist der zwar weg, aber hat sich irgend jemand mal damit beschäftigt, welche Leute Herr Maaßen während seiner Amtszeit befördert hat? Da ist doch wahrscheinlich die Saat für die nächsten 20 Jahre gelegt... Vor diesem Hintergrund muss man dann vielleicht auch das Verhalten des hessischen Verfassungsschutzes, sowohl beim NSU-Mord in Kassel, als auch jetzt wieder, mal betrachten. Wenn man sich mal ansehen will, was wohl noch auf uns zukommt, empfehle ich diese politischen Dokumentationen: https://www.zdf.de/dokumentati…-charlottesville-102.html und: https://www.zdf.de/dokumentati…er-und-strategen-102.html Diese Menschenfeinde vernetzen sich weltweit...


    Zitate Ende.


    Ende Teil 2 von 5

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

    Einmal editiert, zuletzt von Durch Blick ()

  • Teil 3 von 5


    garfield53 heute, 08:05 Uhr
    61. mmm
    Es ist kein "Wetterphänomen", das gerade jetzt rechte Gewalt, Terror und daraus resultierende Angriffe auf Personen, mit der Absicht, diese zu Töten, derartige Ausmasse annimmt. Es ist das Ergebnis jahrzehntelanger Verharmlosung, Ignorierung und weitgehende Akzeptanz rechten, rassistischen und faschistischen Gedankengutes bis in die Mitte unserer Gesellschaft. Was rechte offen neofaschistische Kleinparteien nicht schafften, gefährlichen rassistischen Nationalpopulismus in unseren Land gesellschaftsfähig zu machen, die AfD hat es geschafft. Aber auch nur, weil die bürgerlichen Parteien, fast am Ende ihres Machttraumes, nach dem "Petry-Höcke-Putsch" in der AfD, regelrecht fassungslos zuschauten, ohne jeglichen politischen Widerstand, wie durch deren neue Führung rechter Nationalismus und Rassismus in unseren Land wieder gesellschaftsfähig wurde. Je konservativer das programmatische Grundverständnis der "Altparteien" desto größer der klammheimliche Zuspruch für einen "kommenden" Partner gegen die vermeintliche "links-liberale" Veränderung im Land. Welche es nie und nirgends gab, da die parteiübergreifende Allianz gegen alles vermeintliche Linke und "theoretische" Gefahr für die wirtschaftlichen Machtzustände und deren Schutz, hervorragend funktionierte. Die AfD fungierte und funktioniert als nützliches Gegengewicht und Schanier gegen alles vermeintlich Linke und Antirassistische. Dabei ist es völlig egal, das mit dem organisierten "Volkszorn" damit auch realistische Vertreter ihrer eigenen Parteien betroffen sind, wie die Übergriffe vermeintlicher "Einzeltäter" bundesweit, auf Kommunalpolitiker aller Parteien, welche meist bagatellisiert und als das vermeintliche Werk von "verwirrten" Einzeltätern, hingestellt wird. Wie unsere Justiz und die Sicherheitsdienste, wie die Polizei zunehmend Probleme mit rechten Sympathiesanten in den eigenen Reihen haben, was seit Jahren erfolgreich verdrängt wird. Wo können wir noch glauben, das alle Beamten und Funktionäre wirklich die geradezu "religiös" angebetete "freiheitlich-demokratische Grundordnung" wirklich verteidigen, ihren Beamteneid noch ernst nehmen, was bei der Vielzahl von Beamten und Angestellten aus Bildung, Verwaltung, Justiz und Polizei in der AfD und ihren Führungen immer fragwürdiger ist. Das "Feuer" brennt und einige glauben noch, das es von alleine verlischt! Wenn man sich daran nicht verbrennt. Was ist aus den Mahnungen der Überlebenden des Faschismus geworden, nie wieder Krieg, nie wieder Rassismus, nie wieder Faschismus. Eigentlich reichten diese Erkenntnise nur ein paar Jahre, als die Briten und Amerikaner der Meinung waren, ihre globalen Machtphantasien mit ihren willigen Verbündeten mit Krieg und Gewalt durch- und umsetzen zu können, da die "Russen" durch den 2.WK entscheident wirtschaftlich geschwächt waren. Seit Korea schmutzige Kriege am Band, seit den Achtzigern wieder mit deutscher Beteiligung, gesellschaftlich akzeptierter, teilweise politisch erzeugter Rassismus gegen die Flüchtlinge / Opfer unserer Kriege und den seit Jahren aufkeimenden Rechtsnationalismus und Faschismus, akzepiert bis in die Mitte unserer Gesellschaft.


    zippo23 heute, 08:06 Uhr
    62. Erwacht?
    Nein Herr Lobo! Sie haben nie geschlafen! Während in den 1970 und 80ger Jahren Millionen ausgegeben wurden um die RAF-Verbrecher dingfest zu machen, bin ich mit Freunden über die Dörfer gezogen um Treffen ehemaliger SS-Angehöriger öffentlich zu machen und zu stören. Raten Sie mal wer den Ärger bekam. Egal ob mit Plakat vor dem Versammlungsort oder als Zwischenruf im Saal. Diese "deutschen edlen" Menschen hatten ihre Söhne dabei und diese Söhne sind jetzt so alt wie der Festgenommen im Fall Lübcke. Um auf die Kommunikation zu kommen, wir haben seinerzeit Pressemitteilungen an alle möglichen Zeitungen geschrieben, auch an den Spiegel. Ich überlasse es der Phantasie zu erraten wieviele dieser Mitteilungen erschienen. Nein, sie müssten sich nicht schlafen legen, die Gesellschaft und insbesondere die Presse hat geschlafen und es ist höchste Zeit, dass sie erwacht!
    Zitate Ende.


    Genau das Gleiche habe ich bei der Kampfgruppe Priem beobachtet. Die haben solche Altenkaffeekränzchentreffen professionell organisiert. Dort wurden sie für ihre Verdienste am Volk belobhudelt und nebenbei wurden Spenden am Finanzamt vorbei eingesammelt. Könnte mir vorstellen es geht immer noch so.
    Die gingen auch in besetzte Häuser welche abgerissen werden sollten. Die Besetzer wurden krankenhausreif geprügelt. Vor den Häusern stand die Staatsmacht Polizei und hat hinterher die Besetzer verhaftet. Wurde die Kampfgruppe Priem belangt?

    Richtig, NEIN.
    Übrigens lief schon damals die interne wichtige Kommunikation zwischen z.B. Hoffmann und Priem nur über Mund zu Mund Boten um keine abgehörten oder schriftlichen Beweise zu erzeugen.


    Ende Teil 3 von 5

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

    2 Mal editiert, zuletzt von Durch Blick ()

  • Teil 4 von 5


    Zitat aus SPON-Forum:
    ThomasS79 heute, 08:50 Uhr
    67. Mich wundert das nicht!
    Wenn so konsequent, wie auch hinreichend bei SPON, rechtsradikales Leben, Strukturen und Gedankengut ausgeblendet und "in den Osten" verortet wird, muss man sich über mangelndes Problembewusstsein nicht wundern! Ich habe schon mehrfach davor gewarnt, dass damit eine Desensibilisierung stattfindet, die weder der realistischen Situation noch den notwendigen politischen und rechtsstaatlichen Handlungsnotwendigkeiten entspricht! Der Rechtsruck ist allgegenwärtig, und eben nicht nur ein ostdeutsches Problem frustrierter Einzelfälle oder psychologisch entfremdeter Gruppendynamik! Es ist daher dringend nötig diesem Sumpf mit konsequenter Aufklärung, politischer Bildung und demokratischen Werten zu begegnen! Rechter Terror und Meinungsmache ist ein gesamtdeutsches, wenn nicht sogar europäisches Problem, welches nur gesamtheitlich in einem Prozess der Wahrnehmung und sachlichen Entwertung des rechtspopulistischen Gedankenguts angegangen werden kann! Da hilft es auch nicht, weg zu schauen, oder anzunehmen das gäbe es nur in Chemnitz oder sonstwo im Osten, nein - sowas gibt es überall in Deutschland! Das Aussperren der AfD aus demokratischen Prinzipien ist zwar moralisch nachvollziehbar, widerspricht jedoch dem demokratischen Geist und fördert Separation und Abspaltung und eben auch Identität und Gruppenzugehörigkeit rechter und ultrarechter Strömungen. Nur die Inklusion in demokratische Prinzipien zeigt in wirksamer Art und Weise die destabilisierenden, antidemokratischen und rassistischen Wesenszüge rechtsradikaler Parteien. Ausgrenzung drängt Anhänger viel schneller in die Radikalisierung. Zudem zeigen die eklatanten Mängel in der gesamten Entwicklung, Einfluss und Kontrolle der Digitalisierung, Social Media und der Umgang damit, welchen idealen Nährboden solche Strukturen für politische Überzeugungen eben bieten könnten - wenn man die Möglichkeiten auch im Sinne demokratischer Prinzipien nutzen würde! Die Politik hat es daher leider ebenso versäumt, das Abdriften nicht unwesentlicher Teile der Bevölkerung in eine krude, mehr auf Verschwörungstheorien als Tatsachen basierende, ideologisch rechtsnationale, perfekt vernetzte, Basis zu verhindern. Das ist wiederum der perfekte Nährboden für rechten Terror! Neben dem Klimawandel sicher eine der größten Bedrohungen unserer gewohnten Lebensweise und vor allem der demokratischen, freiheitlichen Werte!
    Zitat Ende.


    Warum?

    Nazis sind eine hirarchisch militärisch organisierte sich geistig im Krieg befindender Menschengruppe. Es gibt keine Zufälle und nichts zu verharmlosen. Dieses Gedankengut hat niemals aufgehört für den ENDSIEG zu arbeiten und zu kämpfen. Es wird Zeit genau diesen Menschen die Maske zu entfernen.

    DARUM.


    Zitat aus SPON-Forum:
    tom2strong heute, 10:39 Uhr
    70. @cassadechrisso
    ja, das frage ich mich auch. Ihre Gedankengänge kann ich gut nachvollziehen. Bin mir aber sicher, eine Verschwörung gibt es (noch) nicht. Ähnliche Interessen vielleicht und Geld und überlappende Kreise mit verwandter Gesinnung. Das kann sich aber ändern. Die nicht staatlich entschärften, also radikalen, Formen des Kapitalismusses sind (in einer endlichen Welt, notwendigerweise) nicht an den Bedürfnissen des schwächsten Mitglieds des Gemeinwesens ausgerichtet. Und was Gemeinwesen ist, ist für viele Menschen heute unklarer denn je und deshalb eine Überforderung. Führung, Struktur und klare Regeln helfen diesen Menschen mit der Überforderung besser klar zu kommen, bzw. diese gar nicht erst aufkommen zu lassen. Das sich Menschen deshalb von staatlichen Institutionen angezogen fühlen ist irgendwie verständlich, wenn ich unterstelle das dieses (Führung, Struktur, klare Regeln) hier zu finden ist, oder einst vorgab zu finden zu sein.
    Zitat Ende.


    Zitat aus SPON-Forum:
    sibbi78 heute, 11:40 Uhr
    75. Es wir immer offensichtlicher,
    dass etliche - eigentlich viel zu viele - konservative Politiker sehr viel rechter orientiert und tolerabel sind, als zu erwarten wäre. So ist im Bundestag, v.a. aber in den Ländern und Kommunen, rechtes Gedankengut Normalität geworden. Zwar verwehren sich einige Politiker dagegen, der Duktus ist dennoch rauer, rassistischer, bedrohlicher geworden. Mit dem Einzug der AfD in den Bundestag wurden braune Schläfer erst geradezu heran gezüchtet. Vor allem Adolfine Weidel ("Messermänner", "Kopftuchmädchen") und Beatrix Amelie Ehrengard Eilika von Storch ("Während man Bürger, die gegen Merkels Migrationspolitik auf die Straßen gehen, pauschal als "Hetzer" aburteilt, werden Linksextremisten, die Polizeibeamte mit Steinen beschmeißen, weiterhin als "Aktivisten" bezeichnet.") heizen die Stimmung an. Über den offen als Nazi agierenden Boris Höcke wurde im Artikel bereits berichtet. Wieso dieser Hetzer nicht längst einsitzt (in der JVA oder in der Klapse), ist allerdings schleierhaft. Hier die Adresse des Nazis, vielleicht möchte ihn ja jemand besuchen... Nein, so tief sinken Demokraten nicht - das ist das schmutzige Handwerk von Terroristen. Solange Politik, Polizei, Staatsanwaltschaft und Richter die rechte Szene weiterhin verharmlosen, wird sich die Spirale weiter nach oben drehen. Habt ihr denn alle nichts aus der Geschichte gelernt? Sortiert die Radikalen Kräfte aus Polizei, Verfassungsschutz, Bundeswehr endlich aus, bevor die gewünschte Unterwanderung dieser Organe durch die Nazis unumkehrbar wird. Die Politiker sollten endlich Politik für das Volk machen, das sie schließlich auch gewählt hat, und nicht nur für die Bosse der Lobbyisten. Allein das wird ein weiteres Abrutschen nach radikal rechts zumindest abfedern. Wenn dann noch diese unerträgliche Anbiederung an die radikal Rechten unterbleibt (ja, hier ist v.a. die CSU gemeint!) und die teils widerlichen Äußerungen der Kameraden in den politischen Gremien mit harten Strafen belegt werden, könnten braune Schläfer in Ruhe weiter schlafen...
    Zitat Ende.


    Es ist wohl eher kein Zufall wie der Nationalismus genau dann anfing richtig hochzukochen nachdem die SPD unter Schröder mit seiner Agenda 2010 Rentner enteignete, Gesetze zur legalen Enteignung von Vermögen von Pflegebedürftigen, die gesetzliche Möglichkeit der Schaffung prekärer Arbeitsverhältnisse und und und erschuf. Ich sehe hier schon einen ursächlichen Zusammenhang zum erstarken des Nationalisozialismus. Der Union wird die Weiterführung und weitere Verschärfung politisch seltsamerweise nicht angelastet. Die SPD allerdings driftet berechtigterweise Richtung aus. Wer seine Kernwähler für neokapitalistische Interessen verkauft hat es nicht besser verdient. Von der Union erwartet man eh nichts anderes, sie hat unisono mit der FDP, der Milliardärspartei, das Land Jahrzehnte dominiert. Diese Konservativen gehen politisch mit Ultrarechts aber niemals mit Linkssozial überein, wie schon die Weimarer Republik aufzeigt. Ich möchte an dieser Stelle an diverse Affären von FDP und Naziverdacht in den 1950gern und auch Polizeiskandal in Hamburg betreffs Rechter umtriebe erinnern. Jede Behörde in jedem Land dieser Welt ist von radikaler nationalistischer Unterwanderung bedroht, das liegt in der Natur der Sache. Wird nicht rechtzeitig eingegriffen läuft es aus dem Ruder, wie immer wieder zu beobachten in den verschiedensten Staaten.
    Angesichts von Sicherheitskräften gebunkerte und versteckte 10.000sende Schuß Munition die aufgefunden wurde und der Aussage von frustrierten Beamten die AfD wählen, eine alarmierende Situation. Diese Aussage ist schon fast eine Drohung mit einem Putsch in Richtung Politiker angesichts der momentanen Vorgänge von Todeslisten und Politikerangriffe, darunter auch tödliche, zu werten. Anstatt ihre Arbeit zu machen macht sich Polizei und Militär mit Antidemokraten gemein. Wäre ja auch zu schön endlich mal wieder zu sagen wo es lang geht und die Gängelung des Gesetzes und der politischen Vorgesetzten abzuwerfen. Höchste Zeit diesen Stall rigoros zum Schutz der Demokratie auszumisten und Antidemokraten aus dem Staatsdienst hinaus zu werfen, mit verwirken sämtlicher Pfründe wegen Hochverrat, plus minimum 10 Jahre ohne Bewährung in den Bau.

    Es wird Zeit zu Handeln bevor unser Deutschland wieder kippt. Wir hatten versprochen, NIE WIEDER.


    Ende Teil 4 von 5

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

    Einmal editiert, zuletzt von Durch Blick ()

  • Teil 5 von 5


    Aber was nützt es wenn Lobbykraten am Ende des Tages ihre Politmuppets gegen demokratische Mehrheit zugunsten von Interessengruppen aus Kapitalkreisen Gesetze schreiben lassen? CUM-CUM-EX als Beispiel, diese Machenschaften und die Nichtverfolgung verantwortlicher sind der Nährboden. Wir stecken politisch gesehen tiefer im Dreck als so mancher in diesem Lande war haben möchte. Die Kassiererin trifft die volle Härte des Gesetzes und die Großbetrüger in der Autoindustrie stellen noch Ansprüche an die Staatskasse, gehts noch? In diesem Land muß sich keiner der verantwortlichen Politiker wundern was hier gerade geschieht, sie sind der Auslöser mit ihrem Handeln und Nichthandeln.


    Zitat aus SPON-Forum:
    linksdemokrat heute, 11:09 Uhr
    125. Und jetzt betrachten wir doch nochmal Gaucks Forderungen!
    Interessant, dass Herr Gauck in diesem Licht Toleranz für "Rechte" fordert und den Begriff entgiften möchte. Ich halte das für den falschen Weg. Auch wenn es sicherlich gemäßigtere Kreise in der AfD gibt, darf man nicht vergessen, dass genau diese Forderungen rechtes Gesankengut legitimieren und normalisieren, auch wenn Herr Gauck sich peinlich genau ab zu Grenzen versucht. Außerdem ist jeder, der so eine Partei wählt oder in sie Eintritt zumindest jemand, der offensichtlich keine Probleme damit hat Steigbügelhalter für Faschisten zu sein. Diese Bewegung ist leider schon stark genug, sie hat in den letzten Jahrzehnten eine rechte gegengesellschaft gebildet, die sich durch Fake-News, selektiver Wahrnehmung und Gewaltbereitschaft gegenüber deutschen Bürgern auszeichnet. Die richtige Antwort kann deshalb keinesfalls selektive Toleranz sein, die für diese Entwicklung Akzeptanz fordert... (nicht nur Popper würde sich im Grab umdrehen)
    Zitat Ende.


    Damit gehe ich überein. Diese Leute kann man nicht überzeugen. Die leben in ihrer Scheinwelt und lecken die Wunden eines nie verwundenen velorenen Krieges. Dieser bedeutet ja für sie die Unterlegenheit ihrer herbeigesponnenen allen überlegenen arischen Rasse. Das ist für diese Leute einfach nicht hinnehmbar. Deswegen hat für diese Geister kein Kriegsende stattgefunden. Sie leben in einem Guerillauntergrundkampf gegen die ganze Welt und sind auch weltweit vernetzt. Die eigentliche politische Gefahr geht von den Burschenschaften und studentischen Verbindungen und ihren alten Herren aus. Dort sind die Schreibtischtäter und Finanzgeber sowie die Ideologen und Kommandeure zu suchen, welche weltweit vernetzt auch in wichtigen Schaltstellen unerkannt auf höchsten Behördenposten sitzen. Immer im Auge behalten, wir haben ist bei dieser Naziideologie mit einer strickt militärisch organisierten hirarchischen Lebensweise zu tun. Dies wird leider immer wieder ausgeblendet und mit von Rechts in Szene gesetzten Einzeltätererzählungen geschickt gesteuert. Fällt unter geheimdienstliche Verwirrungstaktigen. Personen wie Sarrazin oder Maaßen sind Trojanische Pferde im zu bekämpfenden System.


    Zitat aus SPON-Forum:
    Emderfriese heute, 13:39 Uhr
    125. Woher
    Hass fällt nicht vom Himmel, er wird gepredigt. Und er hat zumeist einen gesellschaftspolitischen Hintergrund, dessen Ursachen letztlich im Erhalt der Herrschaft einer ganz bestimmten Gruppe zu finden sind. Hass wird organisiert, das lehrt schon die Erfahrung aus den zwanziger Jahren, wo mit den Geldern einiger sehr Vermögender rechte, rassistische Medien und eine rechtsradikale Partei gesponsert wurden. Auch heute gibt es solche Hintergründe, denn der Kampf um die Macht im Staat hat spätestens mit der Situationsverschlechterung großer Teile der Bevölkerung eingesetzt. Und nun werden einzelne Gruppen unserer "Gemeinschaft" gegeneinander gehetzt, um die eigene Herrschaft zu erhalten. Aus diesem Grunde müssen alle Seilschaften in Wirtschaft, Politik, aber auch Polizei und anderen Sicherheitsorganen aufgedeckt werden, die insgeheim den Hass fördern und betreiben. Das schnell - sonst ist es bald wieder zu spät.
    Zitat Ende.


    Genau so ist der Sachverhalt. Dieser Zusammenhang sollte mal viel breiter aufgestellt in den Medien diskutiert werden. Dazu muß auch Roß und Reiter genannt werden. Der Auslöser Agenda 2010 eines SPD Schröder hat hier einen sehr großen Anteil in sein Gebetbuch zu schreiben.
    Es ist wieder das Spalte und Herrsche Spiel der Großkapitalmacht. Damals in der Weimarer Republick für ein eigenes Land. Anders lässt sich die Nazifinanzierung aus den USA damals trotz KZ für mich nicht erklären. Ich vermute keiner hat damals mit einem solchen daraus folgenden Desaster in dieser Größenordnung wirklich gerechnet. Diesmal wohl um muslimische Atombomben zu verhindern. Das sind legitime politische Mittel zur Interessendurchsetzung. Genau so legitim ist es sie zu benennen und auf mögliche desaströse Folgen zu verweisen. Wir täten gut daran wirklich aus Geschichte zu lernen, nur dadurch lassen sich Fehlerwiederholungen vermeiden.
    Das schwierige ist das Aufdröseln der eigentlichen Zusammenhänge. Es greifen viele Faktoren ineinander. Es gab aber schon immer geniale Geister die wie Schachspieler weltweit verschiedenste Dinge initiiert haben um bestimmte Ergebnisse zu generieren. Das nennt sich strategisches Denken. Dies läßt sich im Zeitalter der Massenkommunikation allerdings viel schneller erkennen und aufdecken.
    Es ist doch wirklich kein Zufall wie überall in allen Ländern der Unmut gegen ReGierende anschwillt. Das liegt an der für alle verfügbaren Informationen und wie sie geschickt zur Destabilisierung von Hinterinstitutionen zur Steuerung genutzt werden bis sie zum viralen Selbstläufer werden. Hier hat sich im Herrschaftsmodus, wie nach der Erfindung des Buchdrucks, nachhaltig etwas verändert. Wie wenig Machtapparate allerdings mit dieser Veränderung umgehen können zeigt der YouTube Vorfall Rezo. Die Veränderungen greifen schneller und radikaler wie zu Zeiten des Buchdruckbeginn. Das Medium Internet ist schneller, weltumspannend und die meisten Menschen haben eine Grundbildung und können lesen. Keine guten Voraussetzungen für machthungrige Egomanen wie sich weltweit beobachten lässt.
    Das ist einerseits die gute Nachricht, andererseits bereitet mir die schnelle Zunahme destabieler Staaten Kopfzerbrechen. Je mehr Instabilität, je größer die Gefahr einer großen militärischen Auseinandersetzung, welche zwar, frei nach Buffet - wir werden diese gewinnen -, gut für Großkapital einerseits, aber eklatant schlecht für uns Normalbürger wäre.
    Das Großkapital ist dann seine Probleme mit den Kritikern erst mal los, diese sind dann vordringlich mit Überleben beschäftigt. Klingt zynisch, ist dann aber definitiv so und hinterher hat man erst mal die Macht am Verhandlungstisch die neuen Spielregeln zu eigenen Gunsten wieder für längere Zeit zu zementieren.
    Diesmal sollten aufrechte und gebildete Demokraten diesen aufgezwungenen Teufelskreis durchbrechen und Großkapitalinteressen und Großkapitalmacht in seine Schranken verweisen. Inzwischen steht die gesamte Spezie Homo Sapiens auf dem Spiel dieser Gigantismusmafia.


    Ende Teil 5 von 5


    :hut:

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

    Einmal editiert, zuletzt von Durch Blick ()

  • Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

  • Absolute eine Fleissarbeit hier im Forum. Die Analyse ist beachtlich, einen extra Dank vom grauen kater

    ich finde es fehlt eine zusammenfassung. kernaussagen des spon-schreibers, usw.


    btw, ich bin auch der meinung, dass man mit den rechten strenger umgehen sollte als bisher. die gefahr eines neuen 1933 ist noch nicht gebannt.

  • ich finde es fehlt eine zusammenfassung. kernaussagen des spon-schreibers, usw.

    ...

    Es sind mehrere Schreiber zitiert.


    Meine Einlassungen zeigen Zusammenhänge und meine Sichtweisen auf das aktuelle Zeitgeschehen.

    Ich sehe mich nicht gezwungen die Texte anderer Zusammenzufassen oder gar Kernaussahen aus diesen zu generieren.

    Anderer Leute Texte stehen für sie und ihre Gedankengänge, meine Texte für meine.

    Wer zusammenfassende Kernaussagen aus anderer Menschen Texte generiert hat seine Auffassung dargestellt. Diese muß mit der des Textschreibers nichts zu tun haben. Es ist eine eigene Interpretation anderer Menschen Texte und somit auch manipulativ.


    Aus diesem Grund bin ich kein Freund solcher Art des Schreibens.


    Ich lasse den Text anderer wie er ist und lege meine Gedankengänge dazu dar.


    :hut:

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

  • ich sehe mich nicht gezwungen die Texte anderer Zusammenzufassen oder gar Kernaussahen aus diesen zu generieren.

    Anderer Leute Texte stehen für sie und ihre Gedankengänge, meine Texte für meine.

    klar, aber es gibt ja wohl einen grund, weshalb du genau diese beiträge hier replizierst. du hast doch bestimmt alle gelesen und dir deine gedanken dazu gemacht. diese gedanken wären bestimmt eine bessere diskussionsgrundlage als das rohmaterial, das du hier präsentierst.

  • klar, aber es gibt ja wohl einen grund, weshalb du genau diese beiträge hier replizierst. du hast doch bestimmt alle gelesen und dir deine gedanken dazu gemacht. diese gedanken wären bestimmt eine bessere diskussionsgrundlage als das rohmaterial, das du hier präsentierst.

    Komisch, da steht ganz viel Text von mir dabei, so vor und zwischen den Zitaten und danach. Wolltest du jetzt meinen Stil der Textaufbereitung kritisieren?

    Da kann man ja im Detail noch mal daran arbeiten und wird sicherlich auch noch getan.


    Tipp, nach Zitat Ende kommt mein Text. Vielleicht etwas schwer meine eigenen Gedanken zu finden, schade eigentlich.


    :hut:

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

    Einmal editiert, zuletzt von Durch Blick ()