Die Ideologienkrankheit

  • Teil 1 von 3


    Die Ideologienkrankheit


    Mittelalter Hexenverfolgung


    Mit dem Hexenhammer ist ein Buch (ich würde es als Pamphlet eines Frauen hassenden männlichen Pfaffen bezeichnen) zur Legitimation der Hexenverfolgung. Wobei es örtlich aus politisch begründenden Machtkämpfen auch mal Männer treffen konnte. Der Theologe und Dominikaner Heinrich Kramer veröffentlichte das Buch im Jahre 1486 in Speyer welches bis ins 17. Jahrhundert hinein in 29 Auflagen erschien. Der in den meisten älteren Ausgaben als Mitautor genannte Jakob Sprenger, ist einer umstrittenen Forschungshypothese zufolge jedoch nicht beteiligt.
    Was diese religiös untermauerte Ideologienkrankheit in Europa so angerichtet hat ist denke ich bestens erforscht. Wieviel immer noch nachwirkt läßt sich am kirchlichen Umgang mit diversen Sexskandalen ihrer Würdenträger erkennen, historisch bekannte Muster.


    Die Nationalkrankheit


    Zitat von Yves:
    Diese Entwicklungen werden wir weder hier in Deutschland noch in Europa selbst mit best-verifizierten wissenschaftlich-fundierten „Studien“ auch nur ausreichend aufhalten können. Ich glaube inzwischen nicht einmal mehr, dass man diese nationalistisch-faschistischen Tendenzen Europa-weit zumindest in einem Maß der annehmbaren Akzeptanz mithilfe nationaler Mehrheiten und mit Rationalität und seriöser, wissenschaftlich-fundierter Überzeugungskraft wird eindämmen können. Ich hoffe aber, dass ich mich darin gewaltig irre.

    Doch dieser unübersehbar wiedererweckte Nationalismus überall und in nahezu allen europäischen Staaten (auch und neben USA/Trump in Putin/Russland, in Erdogan/Türkei ..etc.) – gegen einen als diffus und als Teufelswerk gefährlich empfundenen Globalismus, gegen eine multi-kulturelle Idee – ist bereits den Kinderschuhen entwachsen, wie mir scheint. Biologischer Rassismus reiht sich nun erneut ein in das Kaleidoskop der Ausgrenzungen und der Entfremdung von „Fremden“, Andersdenkenden, Homosexuellen und vielen weiteren Minderheiten mehr. Und all diese Entwicklungen erinnern an die mehr als nur düsteren Zeiten beginnend vor mehr als einem Jahrhundert, hierzulande.
    Zitat Ende.


    Danke, nur kapieren die meisten leider einiges Grundsätzliches nicht:


    1. Alle Minderheiten zusammen sind die Mehrheit auf unserem Planeten.


    2. Die Ultrareichen mit ihren Interessen diese zum Nachteil von vielen durch ihre Lobbyisten weltweit durchsetzen.


    3. Genau diese Leute mit Milliarden im Rücken durch Medienmacht das Spalten und Herrschen auf die Spitze treiben.


    4. Das blökende Volksschaf im Moment genau auf den ihnen passenden Zug Richtung Schlachthof aufspringt.


    @Belegeforderer:
    Nachzuforschen in Studien von MIT, HARVARD, diversen Think Tanks von Rockefeller etc., wer sich bemüht wird genug öffentlich zugängliche
    Quellen finden.


    Und jetzt bekomme ich dann die Linke Sau Aufheulhaue, die nehme ich gerne in Kauf.
    Nur so viel, links ist was ganz anderes und hat mit meiner Betrachtung der Begebenheiten so viel zu tun wie eine Kuh mit Tiefseetauchen.


    Ende Teil 1 von 3

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

  • Teil 2 von 3


    Nationalsozialismus, Kommunismus, Religion


    Meine Sichtweise dazu:
    Jedem sollte bekannt sein, ganz links ist wie ganz rechts und ultrareligiös das menschenverachtende freiheitsvernichtende faschistoide Gedankengut psychologisch kranker Gehirne, die empathielos in dieser Welt spazieren gehen.
    Damit ist für mich alles dazu gesagt und bedarf keiner weiteren Ausführungen. Welche Schlüsse und Handlungsweisen sich aus dieser Erkenntniss ableiten müssen möchte ich anderen überlassen.


    Neokapitalismus


    Hier kennzeichnet das durch Lobbyismus verbogene Rechtssystem mit privaten Schiedsgerichten wohin Kapitalismus transformiert wurde. Das Risiko des Scheiterns und des finanziellen persönlichen Verlustes bei Insolvenz wurde für das Großkapital völlig beseitigt. Formel "to big to fail" ist ein kompletter Nonsens, sie verhindert den Gesundungsprozess des kapitalistischen Wirtschaftens.
    Im Gegenteil werden dadurch Staatsgefährdende Prozesse in Gang gesetzt, die wiederum Kriegsaktionen in Gang setzen können, welche in Wirklichkeit der Absicherung der Ideologie dienen und nicht den vorgeschobenen Gründen. Die einklagbaren herbeifantasierten (geplante Gewinne) nicht realisierten Gewinne sich per Gerichtsentscheid, im Zweifel auch aus der Staatskasse zusprechen zu lassen, ist schlichtweg eine psychotische Entwicklung. Dies ist Zeichen einer Ideologiekrankheit, was ich mir plane steht mir auch zu.
    Hier ist das Risiko des Scheiterns nur noch für die kleinsten Marktteilnehmer vorhanden, sei das Scheitern auch nur in nicht genügender Kapitalmenge begründet, welche gezielt aus Wettbewerbsgründen von einem "big player" verdeckt inszeniert wurde.
    Mit dem, "Alle Rechte für Kapitalbesitzer, keine Rechte für andere", haben wir es hier ebenfalls mit einer klassischen "radikalen Ideologie" zu tun. Durch den Überwachungskapitalismus stehen diesen neoliberalen Wirtschaftsideologen Möglichkeiten unbeschreibbarer Machtfülle zur Durchsetzung zur Verfügung. Die zerstörerischen Auswirkungen werden immer schneller sichtbar, die Zeit des entschlossenen Widerstandes ist gekommen, die uns um die Ohren fliegenden Auswirkungen sind mit steigender Tendenz zu beobachten.

    Der Vorrang von wirtschaftlichen Interessen, eigene Gier, gepaart mit Erkenntnissunfähigkeit für unausweichliche und unabänderliche grundlegende Veränderungen samt deren Folgen, trägt implizit das Scheitern in sich. Das tragen von Scheuklappen in diesen Etagen ist ergo schon von Lohnabhängigen zu beklagen. Schließlich betrifft es sie in ihrem existenziellen Dasein wesentlich härter als Kapitalbesitzer. Hier liegt der grundsätzliche gravierende Unterschied des Lebensrisikos.

    Wir sind alle Erdenbürger, die moderne Technik überrollt das antike Wirstchafts- und Staatenprinzip gerade gnadenlos. Diese ewiggestrigen Denkverweigerer haben einen so übelst verstellten Blickwinkel, traurig. Sie sind nicht fähig die der neuen Technologie innewohnende Umwälzungswucht zu erkennen. Unterschätzt wird die Geschwindigkeit der Innovationswucht welche eben diese Umwälzungswucht weltweit erzeugt.

    So als Alien sag ich mal:
    An diesem Punkt kann das Scheitern einer biologischen Entwicklung Homo Sapiens seinen Anfang nehmen.

    Diese Grundlegende neue Situation ohne historisches Vorbild hat eine neue komplexe Realität erschaffen mit der wir erst mal wie Babys den Umgang erlernen müssen.
    Das wird denn wohl eher nicht ohne Blessuren abgehen. So lange es bei Beulen und blauen Flecken bleibt kann man damit leben.

    Zum Aspekt des Überwachungskapitalismus hätte ich eine grundsätzliche rechtlich zu verankerte Forderung zu einem technischen Detail.

    Kameras und Microfone müssen gesetzlich ein für alle mal bindend mit einem mechanisch von Hand zu betätigenden Schalter, welcher direkt mechanisch den Stromkreis unterbricht, versehen sein, ansonsten keine Verkaufszulassung.

    Begründung dieser Forderung:
    Damit wird die Intimssphäre gewährleistet, da nicht von außen unbemerkt digital auf diese Funktion zugegriffen werden kann, sondern vor Ort jeder für sich die Gebrauchshoheit zurückerhält.

    Solcherlei technische Aspekte sind für Laien nicht erkennbar, da sie elektrische Funktionen nicht durchschauen.
    Damit einher geht die Unterschätzung von Detailaspekten, was durchaus im Sinne von Überwachungskapitalisten und Staat ist. Da gehen Begehrlichkeiten Hand im Hand, was eine Nichtkommunikation solcherlei technischer Details bedingt.


    Ende Teil 2 von 3

    Leben und Leben lassen.

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  • Teil 3 von 3


    Grundsatzfragen:

    1. Worin soll ein Anrecht auf Gewinn begründet sein, da mit einer Geschäftstätigkeit immer ein Risiko des Verlustes einhergeht?


    2. Warum sollte die Allgemeinheit aus der Steuerkasse für herbeifantasierte nicht realisierter Gewinne bezahlen müssen?


    3. Weshalb ist für weniger Gewinn als in einem Zeitraum zuvor irreführend von Verlust die Rede und was genau wird damit bezweckt?


    4. Weshalb sollte eine Firma mehr Anrecht auf persönliche intime Daten haben können als ein Staat?


    Wie in Shoshona Zuboff "Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus" nachzulesen mehr als nur eine sehr ernst zu nehmende Frage. Die Beantwortung ist eigentlich eher sehr gefährlich für den Überwachungskapitalismus und wird mit aller ihm zur Verfügung stehender Macht diese versuchen in seinem Sinne beantworten zu lassen.
    Diese Buch ist mit eines der wichtigsten Werke dieses Jahrtausends.


    Zitat:
    Shoshona Zuboff "Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus"
    Seite 152, 4. Der Graben um die Burg
    Die kartellrechtlichen Ermittlungen der FTC scheinen Googles Ängste vor einer Bedrohung des Überwachungskapitalismus geschürt zu haben. Im fraglichen Jahr nahmen Googles auf die Zivilgesellschaft abzielenden Stiftungen eine Wendung ins Agressive. Eine Untersuchung des Center for Media and Demogracy spricht von der "Googelisierung der extremen Rechten". 2012 umfasste die Liste der Stipendiaten ein neues Bündnis libertärer Gruppen, die für ihre Opposition gegen Regulierung und Steuern sowie für ihre Unterstützung von "Klimaleugnern" bekannt sind.
    Zitat Ende.


    Dies erklärt so einiges im erstarken der Nazipropaganda in diesen von diesen Firmen zur Verfügung gestellten "Sozialen Medien". Diese Gefahr des Rollback in den Nationalsozialismus wird aus Profitgründen und der Monopolmachtgelüste über aus unserem Internetverhalten extrahierten Verhaltensüberschuß sehenden Auges in Kauf genommen.


    Zitat:
    Shoshona Zuboff "Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus"
    Seite 153, 4. Der Graben um die Burg
    Die Fähigkeit des Überwachungskapitalismus, sich die Demokratie vom Leib zu halten, sorgte für folgende nackte Tatsachen: Zwei Männer, die weder durch Wahl legitimiert sind noch einer demokratischen Aufsicht unterliegen, kontrollieren Organisation und Präsentation aller Informationen der Welt. Ein Mann, der weder durch eine Wahl legitimiert ist, noch einer demokratischen Aufsicht unterliegt, kontrolliert ein zunehmend universelles Mittel sozialen Miteinanders nebst all der Informationen, die in seinem Netzwerk präsentiert werden oder verborgen liegen.
    Zitat Ende.


    Dieser Sachverhalt sollte eigentlich bei allen Demokraten sämtliche Warnlichter und Warnsirenen starten. Hier besteht parteiübergreifend ohne Idelogiegezänk und sonstigem Gezacker Handlungsbedarf mit allerhöchster Priorität.


    Fassung 05.05.2019


    Ende Teil 3 von 3


    :hut:

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

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    Nationalsozialismus, Kommunismus, Religion


    Meine Sichtweise dazu:
    Jedem sollte bekannt sein, ganz links ist wie ganz rechts und

    Das eben ist nicht so! Bei Marx, Engels, Lenin, Bebel, Luxemburg, Sartre u.a. lässt sich keine faschistoide These erkennen. Ganz im Gegenteil, Marx hat für den Kommunismus die vollendete Demokratie als Voraussetzung gesehen, in der die Menschen direkt über die Entwicklung bestimmen und das auch können, weil sie eben allseitig gebildet sind und somit die gesellschaftlichen Prozesse zu gestalten verstehen. Der Staat stirbt im Übergang zum Kommunismus ab und wird durch den demokratisch waltenden Bürger ersetzt. Infolge des allseitig zugänglichen materiellen Reichtums werden die Motive, sich zulasten Anderer zu bereichern ad absurdum geführt.

  • Marx hat für den Kommunismus die vollendete Demokratie als Voraussetzung gesehen, in der die Menschen direkt über die Entwicklung bestimmen und das auch können, weil sie eben allseitig gebildet sind und somit die gesellschaftlichen Prozesse zu gestalten verstehen.

    marx ist demnach davon ausgegangen, dass jeder mensch 'allseits' gebildet, somit eine art 'universalgenie light' ist. er hat sich geirrt.

  • marx ist demnach davon ausgegangen, dass jeder mensch 'allseits' gebildet, somit eine art 'universalgenie light' ist. er hat sich geirrt.

    Marx wußte genau, dass es in Populationen unterschiedlich verteilte Fähigkeiten gibt. Von Gleichschaltung war bei ihm keine Rede. Zudem musst Du und andere endlich mal begreifen, dass es bei Marx kein fertiges Rezept gibt, wie eine Gesellschaft im Kommunismus auszusehen hat. Das ist nämlich Sache der Menschen die dann diese Gesellschaft bilden und gestalten.

  • Zudem musst Du und andere endlich mal begreifen, dass es bei Marx kein fertiges Rezept gibt, wie eine Gesellschaft im Kommunismus auszusehen hat. Das ist nämlich Sache der Menschen die dann diese Gesellschaft bilden und gestalten.

    umso mehr verwundert es mich, wieso manche versucht haben, des marxens unausgegorenen gedanken-dünnschiss real werden zu lassen. ich gehe fest davon aus, dass sie nicht die leiseste ahnung hatten, welchen schaden sie damit anrichten.

  • Dann fang doch mit irgendeiner an,

    fangen wir an mit marxens definition von mehrwert.

    https://www.univie.ac.at/ksa/e…en/theogrundlagen-45.html


    für marx wird mehrwert ausschließlich durch die arbeiter in der produktion erzeugt und ist der teil ihrer arbeit, den sie nicht ausbezahlt bekommen.


    das finde ich falsch. dieser 'mehrwert' oder wertschöpfung wird durch das gesamte kollektiv eines unternehmens erzeugt. nicht nur der produktionsarbeiter, auch der ingenieur, der buchhalter, die sekretärin, die rechtsarbteilung, der vertriebsmann, alle outgesourcesten kräfte und sogar die putzfrau tragen zum erfolg des unternehmens bei und profitieren von diesem mehrwert.


    marx treibt mit seiner theorie einen keil zwischen produktionsarbeiter und dem rest der belegschaft. was mag seine intention gewesen sein?

  • Zitat

    der ingenieur, der buchhalter, die sekretärin, die rechtsarbteilung, der vertriebsmann, alle outgesourcesten kräfte und sogar die putzfrau

    verursachen in erster Linie Kosten, welche die Produktion erwirtschaften muss.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • dann schick sie doch alle nach hause. ein paar wochen später werden deine heiligen produktionsarbeiter wohl alle verhungert sein.

    geht umgekehrt genauso - nur noch schneller.

    Natürlich funktioniert das Gesamtunternehmen nur, wenn alle benötigten Beteiligten ihre Arbeit machen. Der Mehrwert wird dennoch nur in der Produktion erschaffen.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • geht umgekehrt genauso

    ja, so ist es.


    Der Mehrwert wird dennoch nur in der Produktion erschaffen.

    dem marxistischen dogma nach. ich halte das für falsch.


    für den materialistischen marx entsteht mehrwert ausschließlich durch ausbeutung des arbeitnehmers. aber in wirklichkeit wird mehrwert auch durch angebot und nachfrage erzeugt, sowie z.b. auch durch bankgeschäfte, handel und dienstleistung, usw.

  • Sagt die "externer Dienstleister" etwas? Die haben mit der Produktion selbst nichts zu tun. Das soll jetzt nicht deren Arbeit schmälern oder sonstwie negativ sein, nur geht es hier um "Mehrwert" und nicht um die Leistung der Gesamtheit der beteiligten.


    Schere das bitte nicht über einen Kamm. Und allein die Tatsache, dass man unterteilt, wer welchen Anteil hat, soll ja nicht heißen, dass es entbehrliche oder überflüssige Protagonisten sind.


    All die Tätigkeiten, die du aufgezählt hast, könnten auch von Menschen erledigt werden (Dienstleistern) die nichts mit der produzierenden Firma zu tun haben. Di können das sogar für mehrere Produzenten machen. Ergo sind die nun mal nicht für den Mehrwert einer produzierenden Gruppe verantwortlich.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Wenn der Mehrwert bei Dir schon mal nicht auf umstritten steht, dann musst Du jetzt nur noch alle Arbeitnehmer auf die eine Seite stellen und die Kapitalbesitzer mit ihren Produktionsstätten inklusive der ganzen Verwaltung auf die Andere. So nämlich wird Marxens Schuh daraus. Die Unterteilung in verschiedene Berufsgruppen in einem Unternehmen ist Unsinn und auch so nicht gemeint. Alle Arbeitnehmer des Unternehmens tragen zum Mehrwert bei, auch die Putzfrau. Heutzutage sollte man ohnehin nicht mehr von Arbeitern sprechen, sondern ganz allgemein von Arbeitnehmern.

  • Zitat grauer kater:

    Das eben ist nicht so! Bei Marx, Engels, Lenin, Bebel, Luxemburg, Sartre u.a. lässt sich keine faschistoide These erkennen. Ganz im Gegenteil, Marx hat für den Kommunismus die vollendete Demokratie als Voraussetzung gesehen, in der die Menschen direkt über die Entwicklung bestimmen und das auch können, weil sie eben allseitig gebildet sind und somit die gesellschaftlichen Prozesse zu gestalten verstehen. Der Staat stirbt im Übergang zum Kommunismus ab und wird durch den demokratisch waltenden Bürger ersetzt. Infolge des allseitig zugänglichen materiellen Reichtums werden die Motive, sich zulasten Anderer zu bereichern ad absurdum geführt.

    Zitat Ende.


    Theoretisch so richtig. Allerdings handeln die sogenannten kommunistischen Staatssysteme aber genau wie faschistische. Unterdrückung, Repression, Gefängnisse, Umerziehungslager sind in solchen Systemen an der Tagesordnung. In der Auswirkung der Machtausübung ist ergo für den Bürger kein Unterschied.

    Ich mache Dinge immet an Auswirkungen fest.


    :hut:

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

  • Wieder ein Beleg dafür, dass Du keineswegs verstanden hast, was Marx schrieb! Marx geht davon aus, dass der Mehrwert durch die "lebendige Arbeit" geschaffen wird, also auch durch den Ingenieur bis hin zu Putzfrau. Im Gegensatz dazu steht die "vergegenständlichte Arbeit", die in den Produktionsprozess einfließt.