Kommentar eines Erdenbürgers

  • Teil 1 von 4


    Kommentar eines Erdenbürgers


    Eine Betrachtung des kapitalistischen Wirtschaftssystems


    Um sofort auf den Punkt zu kommen: Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist mitnichten demokratisch zu nennen. Der Firmeninhaber und damit Kapitaleigner stellt eine Ware her, für die er einen Markt sieht. Dafür stellt er Menschen ein und bezahlt sie, um seine Visionen umzusetzen. Wem das nicht passt, muss gehen, denn: Wessen Brot du isst dessen Lied du singst. Wir haben es also ganz klar mit einer diktatorischen Struktur zu tun, es gibt einen Chef (Firmen"Führer") und Werktätige (Arbeits"Volk"), die Befehle ohne Widerspruch umzusetzen haben. Je nach Mentalität des Firmeninhabers kann die Spielart der Unternehmensführung von väterlich patriarchalisch bis absolut despotisch, mit allen Zwischenschattierungen, sein, was jedoch nichts an der grundsätzlich hirarchischen diktatorischen Struktur des kapitalistischen Wirtschaftens ändert.


    Grundsatzfrage:
    Wie lassen sich diktatorische Firmenmachtstrukturen mit modernen demokratischen Staatssystemen in Übereinstimmung bringen?


    Ich stelle mal provokant in den Raum, gar nicht.


    Wenn ich das sogenannte demokratische System betrachte (immer noch eines der besten Modelle für den Einzelmenschen) springen mir gewisse Zusammenhänge ins Auge, nämlich die Verquickung politischer Eliten mit dem Kapital in Form von Aufsichtsratsposten, Beraterverträgen und was es da noch so alles für Spielarten gibt, wie zum Beispiel, man gebe eine Staatsbürgschaft und wechsle nach Beendigung der politischen Tätigkeit in den Vorstand, der mit der vorher begünstigten Staatsbürgschaft versehenen Firma, Autsch. Nun sollten sich aber politisch tätige Eliten nicht über Politikverdrossenheit und Unmut des Wählers wundern, denn wer so offensichtlich und dreist agiert, den trifft zurecht des Volkes Zorn.

    Allerdings muß die Geschichte zeigen, ob dieser Vorgang sinnvoll war.
    Wenn in Zukunft die Energieversorgung des Volkes zu vernünftigen Preisen sichergestellt wurde, der Energielieferant nicht in erpresserischer Weise auftritt, kann diese Aktion, trotz aller Anrüchigkeit, sehr wohl im Sinne des Volkes sein und somit wäre die Vorgehensweise legitim.
    Um im Sinne der Grundsatzfrage eventuell zu einer anderen Antwort zu gelangen, muß man allerdings sehr viel tiefer und differenzierter die Gemengelage analysieren. Zuerst erhebt sich die Frage, ob das Großkonzernwesen überhaupt eine sinnvolle Firmenstruktur unter dem demokratischen Blickwinkel ist. Um diese Frage zu beantworten, bemühen wir mal Erkenntnisse aus der Landwirtschaft und der Computerbranche. Monokulturen in der Landwirtschaft haben ein wesentlich höheres Risiko durch Schädlingsbefall, Pilze etc. Dasselbe gilt in der Computerbranche, die Anfälligkeit für Vieren, Würmer und Trojaner, also Schadcode, ist um so größer, je weniger unterschiedliche Betriebssysteme vorhanden sind. Aus dieser Erkenntnis läßt sich also klar die Aussage ableiten: Je mehr Produktion in die Hände von immer weniger global agierender Großkonzerne fällt, desto erpressbarer werden demokratische Staatssysteme. Die rechtliche Entwicklung der letzten Jahre, die durch neoliberale Lobbyisten initiiert wurde und mitnichten Volkeswille ist, in Staaten wie den USA und in der Europäischen Union, zeigen deutlich die Tendenz zum Totalitären auf. Ergo läuft hier wohl etwas gewaltig aus dem Ruder im Sinne von Demokratie.

    Man muß also ganz klar festhalten: Je mehr Kapital in einer einzelnen Person gebündelt wird, um so gefährdeter ist das demokratische Prinzip.
    Um das mal etwas drastisch zu verdeutlichen, möchte ich an einem mathematisch fundierten Beispiel die Funktionsweise aufzeigen. Nehmen wir mal eine Studentenverbindung mit Namen X welche jedes Jahr 15 neue von ihr ausgesuchte Mitglieder aufnimmt, legen die durchschnittliche Lebensspanne von 80 Jahren zugrunde, so ergibt das 15 mal 80 ist gleich 1200 aktive Mitglieder. Einige Mitglieder sind nun Besitzer von weltweit agierenden Banken und Konzernen inklusive der Massenmedien, andere Mitglieder sitzen in "Think Tanks" und wieder andere sind weltweit in den verschiedensten politischen Gremien tätig. Eine gemeinsame ideologische Denk- und Sichtweise ist gegeben, welches durch das Auswahlverfahren der Zugehörigkeit zur Studentenverbindung mit Namen X gewährleistet wird. Berücksichtigt man nun wie viel Werktätige von dieser Gruppe in Lohn und Brot und damit Abhängige sind, die die Weisungen ohne Widerspruch umzusetzen haben, bekommt man langsam ein Gefühl mit wie viel antidemokratischen Kräften wir es eigentlich zu tun haben.
    Berücksichtigt man nun auch noch das installierte Prinzip der Geldschöpfung, welches von vornherein schon die Unmöglichkeit der Schuldenrückzahlung impliziert und sich ebenfalls in den Händen von Mitgliedern der Studentenverbindung mit Namen X befindet, so stellt sich einem wahren Demokraten wohl zwangsläufig die Frage, wie man diesen hochkomplexen Sachverhalt mit demokratischen Mitteln zum Wohle aller in den Griff bekommen kann. Eine Möglichkeit wäre die Installation von Überwachungsmechanismen, welche unter keinen Umständen von Mitgliedern der Studentenverbindung mit Namen X oder einem Werktätigen aus diesem Firmenkonklomerat besetzt sein dürfte und eine steuertechnisch gedeckelte Obergrenze für privates Vermögen.

    Es müsste eigentlich jedem klar und vernünftig denkenden Menschen einleuchtend sein, wenn eine einzelne Person oder ein Familienclan insgesamt oder ein Konzern, finanziell betrachtet, über mehr Geldbesitz verfügt als ein Staat in der Staatskasse verwaltet, es in diesem Falle um die Demokratie nicht mehr sonderlich gut bestellt sein kann, denn nun geht die Macht eben nicht mehr vom Volke sondern von der Studentenverbindung mit Namen X aus. Nachteilig für das demokratische Staatswesen kommt erschwerend noch hinzu, dass die diktatorische Struktur des Kapitalismus wesentlich schneller agieren, und damit reagieren, kann als ein demokratisches Staatswesen welches für seine Entscheidungsfindung einen wesentlich längeren Zeitraum benötigt.
    Ich neide niemandem seine Vermögenswerte, dessen Knecht er ja auch ist, aber es erhebt sich trotz alledem die Frage, bis zu welcher Größenordnung dieser Besitz, der ja auch mit sozialer Verantwortung verbunden ist, für seinen Eigentümer noch sinnvoll ist. Diese Frage berührt natürlich einen sehr diffizilen Bereich der menschlichen Existenz, denn je nach psychologischem Fundament der besitzenden Person können sowohl positive wie auch negative Auswirkungen für die Allgemeinheit dabei herauskommen.


    Woran soll man nun also festmachen, wo die persönliche Gier nach Besitz und damit Macht zu deckeln ist?


    Ich glaube die Lösung dieser Problematik wird uns Erdenbürger noch so manches Ungemach bereiten, wenn wir nicht sehr einfühlsam und gesittet an diesen Themenkomplex herangehen. Wie die Entwicklung der letzten Jahrzehnte in allen Bereichen aber aufzeigt, können wir nicht umhin dies zu thematisieren, da wir sonst in Gefahr laufen, durch das bisher praktizierte System in ein nie für möglich gehaltenes Desaster, aufgrund der dem bestehenden System innewohnenden Eigendynamik, zu laufen.


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  • Teil 2 von 4


    Wie also muß es angepackt werden?


    Der erste Punkt ist die demokratische Durchsetzung, auch gegen den Widerstand von Privatbankiers, der Änderung des Geldschöpfungsprozesses weltweit in allen Staaten dahingehend, dass erstens die Geldschöpfungshoheit generell eine Domäne des Staates und niemals die einer Privatperson oder einer privaten Institution ist und auch nicht sein kann und darf.


    Zweitens die Systematik des Geldschöpfungsprozesses dahingehend geändert wird, dass das durch Zins mehr zurück fließende Geld wie ursprünglich ausgegeben wurde, beim Staat, der Allgemeinheit, landet und nicht wie jetzt in privaten Taschen, was ja eine Unmöglichkeit und Perversion, des nicht zum Zwecke der uferlosen Bereicherung einzelner entwickelten Zahlungssystems Geld, von vornherein darstellt.


    Damit ist gemeint, am Ende der volkswirtschaftlichen Geldkette, nachdem jeder seinen Anteil hat, steht der restliche Mehrwert der Allgemeinheit, dem Staat zu, nicht einer Privatperson.
    Die vorhandene Geldmenge muß ja idealerweise auch immer dem Gegenwert von gehandelten Waren entsprechen um seinen Wert zu behalten. Ein bunter Zettel dem kein Gegenwert gegenübersteht ist eben nur ein bunter Zettel, sonst nichts.
    Des weiteren muß einem Staatswesen von vornherein schon die Verschuldung verboten sein, wodurch viele derzeitige Probleme schon gar nicht entstehen können, dafür werden wir dann andere, die wir jetzt noch nicht kennen, bekommen, da der menschliche Intellekt ja bekanntlich sehr anpassungsfähig und flexibel ist. Deren Lösung können wir aber getrost künftigen Generationen überlassen, wir sollten mit unseren jetzigen Entscheidungen dafür sorgen, dass künftige Generationen überhaupt noch möglich sind und auch menschenwürdig ohne Sklaverei, in welcher Form auch immer, auf diesem Planeten leben können.

    Ein zentraler Punkt dieser Frage ist also, wie viel privates Vermögen kann ein demokratisches Staatswesen zugestehen ohne in Gefahr zu laufen durch Vermögen in seiner Demokratie gefährdet zu werden und mit welchen jedem zuträglichen rechtsstaatlichen Mitteln dies erreicht werden könnte.

    Die Steuergesetzgebung ist hierfür das Mittel der Wahl, wobei die Fragen zu klären wären, an welchen Eckpunkten die maximal erlaubte Vermögensgröße zu definieren ist. Diese Frage zu beantworten wird wohl der schwierigste Part überhaupt sein, da Vermögen von unterschiedlichen Personen in seiner Menge sehr wohl unterschiedlich wahrgenommen und interpretiert werden kann und wird. Des weiteren soll und darf auch nicht die Kreativität im wirtschaftlichen Prozess durch diese Art der Gesetzgebung gelähmt werden, vielmehr sollte auf ökologische und soziale Verträglichkeit der Produktion und Dienstleistungen positiver Einfluss ausgeübt werden. Dies wäre durch die abgestufte Luxusbesteuerung zu erreichen. Fahrzeuge beispielsweise werden mit zu definierenden Leistungsbereichen und Einsatzarten schon bei der Anschaffung mit unterschiedlich hohen Steuersätzen belegt und das wird bei der Besteuerung zur Gebrauchszeit fortgeführt. Mit dieser Art der Besteuerung lassen sich sehr gut ökologisch unsinnige Verhaltensweisen positiv korrigieren, denn wenn ein ökologisch unsinniges Handeln so horrend über Steuern verteuert wird, dass es unrentabel wird, wird es auch nicht mehr praktiziert, was auf alle hergestellten Güter zutrifft und auch praktiziert werden sollte. Auf der anderen Seite sollte ökologisch und sozial verantwortliches Handeln aber durchaus von der Steuergesetzgebung durch Niedrigstbesteuerung belohnt werden, was sicherlich ungeahnte positive Entwicklungen anstoßen würde.
    Damit ist aber die Frage nach der maximal möglichen, der Demokratie zuträglichen, Vermögensgröße immer noch nicht beantwortet. Wer getraut sich da eine Zahl in die Debattenarena zu werfen, wohl keiner, denn da geht es ans Eingemachte der politischen Ideologien und der persönlichen Befindlichkeiten der menschlichen Psychologie der Machteliten auf unserem Planeten. Es geht hierbei ja um die Klärung der Frage wie viel Vermögen an Geld, Firmeneigentum und Grundstückseigentum kann eine Persönlichkeit psychisch verkraften ohne dadurch in allgemeingefährliche Allmachtsfantasien abzugleiten. Dies ist mit Sicherheit ein sehr schwierig auszulotender Bereich, da jede Persönlichkeit ihr ureigenes psychisches Konzept besitzt, welches nicht so einfach zu durchschauen ist.


    Wo also wäre da die für ein demokratisches Staatswesen sichernde notwendige Vermögensobergrenze von Personen, Kapitalgesellschaften und Firmen zu suchen und dann auch besteuerungstechnisch zu setzen, um die demokratische Staatsform vor dem verdeckten und offenen Diktat des Kapitals zu schützen?


    Welche Parameter müssen berücksichtigt, welche politischen und wirtschaftlichen Stellgrößen Beachtung finden, um, ohne ökologisch und sozial sinnvolle wirtschaftliche Prozesse zu beeinträchtigen, ein dem Allgemeinwohl zugute kommenden gesundes Maß an Vermögensgröße zu definieren?


    Wo also wäre die endgültige schmerzliche größtmögliche Vermögensziffer zu setzen?


    Vorschlag:
    Eine prozentuale Größe vom Bruttosozialprodukt des kleinsten Staates, inklusive Stadtstaaten versteht sich, wäre da vielleicht anzudenken.


    Was bei dieser Diskussion absolut nicht gebraucht wird ist ideologische Polemik und agitatorische Argumentation sondern eine parteiübergreifende sachliche Auseinandersetzung über diesen hochkomplexen Zusammenhang unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. In diesem Punkt wird ein hohes Maß an ethischer Verantwortung den Massenmedien abverlangt werden, insbesondere die massenmobilisierende Boulevarpresse muß sich ganz gewaltig im Zaum halten und reisserische, das Diskussionsklima aufheizende Artikel, unterlassen, da dieses Thema sozialer Sprengstoff erster Güte bedeutet. Wir brauchen keine Revolution, keine Buhmänner, keine Scharfmacher und keine Suche nach irgendwelchen Schuldigen, die es nicht gibt, sondern die Evolution eines Steuer- und Zahlungsverkehrssystems weltweit zum Nutzen aller Erdenbürger. Nachdem die Fehlerquelle im Geldsystem erkannt wurde muss es doch, für die sich selbst als intelligent darstellende Elite, möglich sein eine allen gerecht werdende Lösung zu erarbeiten, auch wenn dies eine Zäsur für die Eliten selbst bedeuten mag. Es muß einem gebildeten Menschen der Elite einfach klar sein, dass ein Kippen des Systems, im Angesicht von Atomwaffen, auch an seinesgleichen nicht spurlos vorüber geht und mehr auf dem Spiel steht als nur materielle Vermögenswerte. Man sollte einfach mal fähig sein nüchtern und klar zu Erkennen, dass die menschliche Gesellschaft, bedingt durch die evolutionäre Entwicklung im Geiste sowie der Technologie, nun an einem Scheideweg angelangt ist. Um es mal etwas drastisch auszudrücken, was man mir verzeihen mag oder auch nicht, haben wir nur noch zwei Optionen offen, entweder wir schaffen es eine zivilisierte, jeden achtende (die Würde des Menschen ist unantastbar), stabile friedliche Weltgemeinschaft mit für jeden funktionstüchtigen fehlerlosen Steuer- und Zahlungsverkehrssystemen zum Nutzen einer gemeinsamen zukünftigen friedlichen kulturellen und technischen Entwicklung zu etablieren oder wir gehen den Weg der Lemminge. Der jetzige Rollback, diese Refeudalisierung des Überwachungskapitalismus muß unter allen Umständen demokratisch gestoppt werden.


    Da aus der Wirtschaftsgeschichte hinlänglich bekannt ist wohin der Manchesterkapitalismus führte und der ungezügelte Neokapitalismus nach dem Muster des Manchesterkapitalismus nun ein zweites Mal in Richtung Desaster führt, ist es für jeden aufrechten Demokraten allerhöchste Eisenbahn diese demokratiefeindlichen systeminhärenten Fehler zu beseitigen, um in Zukunft solche Auswüchse unmöglich zu machen. Das Maß der zugestandenen Machtausübung darf nun mal nicht durch die Größe des persönlichen Besitzes bestimmt werden, sondern muß in einem demokratischen Staatswesen abhängig von der ethischen und fachlichen Kompetenz der auf Zeit gewählten Personen ausgehen. Hier ist auch der Wähler als kritischer und kompetenter Beobachter gefordert, der konsequent seine Stimme nicht an Darstellungskünstler sondern an ethisch und fachlich kompetente Personen vergeben sollte. Ebenfalls sind die Massenmedien in der Pflicht eine freie, ethisch saubere und fachlich richtige, Berichterstattung zu übermitteln und zwar ohne vorher festgelegten Interviewverlauf.


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  • Teil 3 von 4


    Eine politisch oder wirtschaftlich tätige Eliteperson muß ihre Integrität und Kompetenz ohne vorherige Kenntnis der auf sie zukommenden Fragen beweisen, alles andere ist Mumpitz, da für die befragte politisch oder wirtschaftlich tätige Eliteperson die Möglichkeit besteht im Vorfeld mit psychologisch geschultem Personal die Antworten zu erarbeiten, was den Beobachter des Interviews der Möglichkeit beraubt die ethische Integrität und fachliche Kompetenz der politisch oder wirtschaftlich tätigen Eliteperson zu beurteilen und damit im Grunde genommen eine Täuschung vorliegt, da aus den gegebenen Antworten nicht die persönliche Sichtweise der politisch oder wirtschaftlich tätigen Eliteperson hervorgeht sondern die, aus welchem Kalkül auch immer, abgegebene Meinung der politischen oder wirtschaftlichen Apparatur, welche als Manipulation anzusehen ist und somit absolut untauglich zur Beurteilung der ethischen Integrität und fachlichen Kompetenz der politisch oder wirtschaftlich tätigen Eliteperson ist. Zu solch einem die Demokratie untergrabenden Nonsens soll und darf eine wirklich ernst gemeinte freie Presse, die in der demokratischen gesellschaftlichen Verantwortung durch herausragenden Gesetzesschutz, steht, eigentlich niemals die Hand reichen und sollte es auch schleunigst wieder abschaffen, da durch dieses Verhalten Massenmanipulation betrieben wird, die den demokratischen Anspruch der Meinungsbildung ernsthaft und massiv untergräbt. Eine politisch tätige Elite die solcherart handelt braucht sich gar nicht darüber zu wundern, wenn sie nur noch als Marionetten und Erfüllungsgehilfen des Großkapitals wahrgenommen wird, was derzeit ja auch den Tatsachen entspricht. Wo bleibt denn das angebliche unternehmerische Risiko, welches immer gerne von den Kapitaleignern vollmundig herumposaunt wird, bei der seit Jahren praktizierten Kapitalisierung der Gewinne und Sozialisierung der Verluste, seit Hartz4 Gesetzgebung sogar obendrauf noch Sozialisierung von Kosten eingezogen wurde, welche mit Hilfe der Lobby und Meinungsdruck erzeugenden Massenmedien unter Druck gesetzten Politikern geschah und ihnen keinen eigentlichen Handlungsspielraum mehr zugestand. Was hier eigentlich geschieht ist das Umschichten von Steuermitteln, die staatliches Allgemeineigentum sind und eingefordert werden, um für alle notwendigen Belange des Staatswesens Handlungfähigkeit zu schaffen, in die privaten Taschen des Großkapitals, was eigentlich dem Straftatbestand der Veruntreuung bedenklich nahe kommt.

    Dabei ist bei genauer Betrachtung solcherart Erpressung mit Arbeitsplätzen nachzugeben gar nicht vonnöten, denn wenn man die benötigte und (was für eine Dreistigkeit) geforderte Summe mal in Arbeitlosenhilfe für die betroffenen Personen umrechnen würde, wäre sehr schnell ersichtlich, dass es billiger käme Arbeitslosenhilfe zu gewähren, als das dafür nicht gedachte Steuergeld an Konzerne zu überweisen, welche am Ende die "überzähligen" Arbeiter trotzdem auf die Straße setzen. Das von Ludwig Erhard geforderte Maßhalten ist der politischen und wirschaftlichen Elite in einem Ausbruch von Gigantismuswahn vollständig abhanden gekommen. Es ist für mich menschlich verständlich, dass jemand der pro Monat ein Einkommen vom 10- bis zum 1000fachen eines Normalbürgers (die Masse der Werktätigen) hat nicht mehr in der Lage ist seine politischen Entscheidungen in letzter Konsequenz in seinen finanziellen Auswirkungen für den Normalbürger zu verstehen, da er die finanziellen Auswirkungen der Entscheidung von einem wesentlich höheren finanziellen Level miterlebt. Ein mögliches Mittel zur Beurteilung der tatsächlichen finanziellen Verhältnisse eines Staatsbürgers (Ottonormalverbrauchers) wäre durch eine andere differenziertere ausagekräftigere Art Statistik, gewonnen aus den anonymisierten Daten der Finanzbehörden, ohne Schönfärberei, denn die nützt letztendlich niemandem, mit Sicherheit zu erreichen. Ich möchte als Staatsbürger hier eine genauere Analyse der einzelnen Einkommensbereiche bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt sehen, denn hohe Einkommen mit niedrigen Einkommen in einer gemeinsamen Statistik verzerren die tatsächlichen Verhältnisse unzulässig und führen zu eigentlich ungewollten, böse Zungen behaupten gewollten, falschen und ungerechten Entscheidungen, die letztendlich eigentlich keiner möchte und zu sozialer Unruhe führen. Dies ist mit Computerprogrammen sehr einfach zu realisieren und die aktuellen Diagramme sind zur Information für jeden sofort abrufbar einzusehen und mit Sicherheit eine wertvollere Hilfe bei Entscheidungsprozessen als dieses dünkelhafte profitorientierte Politgepokere. Nur mit einem fachlich richtigen, fairen und funktionstüchtigen Finanz- und Steuersystem weltweit lassen sich die Herausforderungen der Zukunft mit Sicherheit ohne Kriege bewältigen, was man von dem derzeitigen fachlich von Grund auf fehlerhaften, unfairen und, wie man aktuell ja sieht, funktionsuntüchtigen desaströsen Finanz- und Steuersystem mit Sicherheit nicht behaupten kann. Es ist also fachlich ein komplettes Überdenken und Überarbeiten des Finanz- und Steuersystems weltweit eiligst angesagt, um ein neues der Ökologie und allen Menschen zuträgliches weltweites Finanz- und Steuersystem, auch gegen das Wehgeschrei der Profiteure, ins Leben zu rufen. Wie ich sehr genau beobachten konnte verhindert die Abhängigkeit von der Benzinsteuer der deutschen Staatsfinanzen (Cashflow) die Einführung von Nullemissionsfahrzeugen, die Technologie ist vorhanden und wird in Deutschland unterdrückt, was kontraproduktiv ist. In den USA wird das, ganz anders als bei uns, als zukünftiger wirtschaftlicher Motor verstanden und dementsprechend gehandhabt. Dieses Beispiel zeigt auf, dass bei dem komplett neu zu entwickelnden Besteuerungssystemen das Hauptaugenmerk darauf gerichtet sein muss eine überproportionale Abhängigkeit von einer Einzelsteuer zu vermeiden ist, um nicht in die politische Situation der Abhängigkeit von einer Einzelsteuereinnahme zu kommen und sich dadurch die freie politische Handlungsfähigkeit in situationsbedingten Steuereinnahmesachzwängen auflöst.


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  • Teil 4 von 4


    Des weiteren sollte zum Schutz der demokratischen Staatsform in den Verfassungen generell zum Prinzip der Gewaltenteilung ein weiteres Prinzip zum Standard erhoben werden, die ich mal Ausübungsteilung nennen möchte. Darunter ist ein gesetzliches Regelwerk mit folgendem Inhalt, den ich hiermit zur Diskussion stelle, zu verstehen.


    1. Beamte haben generell nur noch das passive Wahlrecht, will er aktiv gewählt werden, muss er seinen Posten kündigen und kann hinterher auch nicht mehr in den Staatsdienst zurückkehren, auch nicht als Angestellter, wodurch ein überproportional schädlicher Einfluss auf politische Entscheidungen durch den Bürokratieapparat zugunsten des Bürokratieapparats vermieden wird.


    2. Mitglieder der Regierung dürfen, sprich alle gewählten Personen, zur Zeit ihres Mandats nicht in Aufsichtsräten sitzen, keine Beraterverträge eingehen noch sonst irgendwie gearteten bezahlten Nebenbeschäftigungen nachgehen, um von vorne herein Interessenskonflikte zu vermeiden, gegen rein ehrenamtliche Tätigkeit im sozialen Bereich ist nichts einzuwenden.


    3. Es sollte die nachweisliche fachliche Kompetenz bei der Auswahl von Fachministern zwingend sein.


    4. Keine Immunität der Parlamentarier, was der Integrität des Handelns nur zum Vorteil gereicht und somit zum Vorteil für alle Staatsbürger, denn nur wer auch haftbar gemacht werden kann wird sich wirklich bemühen und sein Bestes geben.


    5. Ein Beamter darf keinerlei bezahlter Nebentätigkeit nachgehen, gegen rein ehrenamtliche Tätigkeit im sozialen Bereich ist nichts einzuwenden.


    So wie es jetzt läuft werden vom einfachen Mann auf der Straße nur die Winkelzüge der politischen und wirtschaftlichen Vorbilder auf einfacherem Niveau nachgeahmt, was zu einem sittlichen Verfall unserer Staatsgemeinschaft, die auch eine Wertegemeinschaft im sittlichen Sinne ist, führt, wie an vielen Dingen ("die wollen doch betrogen werden" als Spruchbeispiel) zu beobachten ist. Solcher Verfall kann nur durch vorgelebte Vorbildfunktion und durch nichts anderes beendet und aufgehalten werden. Das Verhalten des Staatsbürgers spiegelt nur das Verhalten seiner staatlichen Eliten aus Wirtschaft und Politik auf einfacherem Niveau wider.
    Zum aktuellen Bankencrash muss man leider die Vorgänge mal drastisch beim Namen nennen, was übrigens auch auf die Vorgänge in den 1930ger Jahren zutrifft, das ganze ist gewollt und inszeniert. Ins Rollen kam die Welle weil sich Banken so ganz plötzlich gegenseitig misstrauten und kein Geld mehr liehen. Im Klartext heißt das nichts anderes als wir machen mal Kassensturz um zu klären wem nun was gehört und wer aus dem Rennen ist, also Flurbereinigung. Das Geld ist ja mitnichten an den Börsen "verbrannt" wie man dem dummen Staatsbürger vorzumachen versucht und dabei noch gar nicht bemerkt hat, dass er es sehr wohl begriffen hat was gespielt wird, sondern das Vermögen wurde ja nur den eigenen Konten gutgeschrieben, der Anleger hat ja die hohen Preise für die Papiere bereits bezahlt und bekommt jetzt wenig bis nichts mehr dafür. Buchhalterisch betrachtet ist das Minus des Anlegers ja als Plus auf anderen Konten angekommen. Es wäre eigentlich mal eine genauere Buchprüfung bei den Banken fällig, um herauszufinden wie viel von dem angeblichen Bankminus eigentlich in Wirklichkeit das Minusgeschäft der Kundschaft ist, welches buchhalterisch trickreich als Bankminus dargestellt wird, um zusätzlich Steuermittel als versteckten Gewinn einzufahren. Hier ist die Politik gefordert, die ihr zur Verfügung stehenden Kontrollmittel voll und ohne wenn und aber auszuschöpfen bevor nur ein müder Nickel über den Tisch wandert. Dies sind die Politiker dem steuerzahlenden Staatsbürger schuldig und dieser erwartet dies auch von seinen gewählten Volksvertretern.


    In der Geschichte waren schon immer die Bankenkartelle, was hinlänglich genug historisch nachgewiesen ist, in kriegstreiberische Machenschaften verwickelt aufgrund dessen Völker mit einem immensen Blutzoll für den wirtschaftlichen Gewinn einzelner Kartelle bezahlen mussten. Jetzt verhält sich dies nicht anders, wenn man die Namen der einzelnen Beteiligten aus Politik, Wirtschaft und Finanzen mal genauer betrachtet. Leider scheinen diese Machteliten noch nicht begriffen zu haben, oder ist ihr Einfluss weltweit schon so gefestigt, dass sie nichts mehr zu befürchten haben, dass in der modernen Informationsgesellschaft diese Machenschaften nicht mehr verborgen werden können und jedem Menschen überall auf der Welt zugänglich sind.
    Angesichts des angehäuften Atomwaffenarsenals weltweit ist es mehr als allerhöchste Eisenbahn diesem Personenkreis gegenüber die Notbremse zu ziehen und klar zu machen, dass die althergebrachte Spielweise nicht mehr verantwortbar ist und ab jetzt, im Sinne des Überlebens der Menschheit insgesamt, anders agiert und gehandelt werden muß, auch wenn dies nicht in persönliche Gewinnspekulationen passt.
    Es ist einfach zwingende Notwendigkeit, dass die politischen und wirtschaftlichen Machteliten unserer Erde, bedingt durch den Stand der kulturellen technischen Entwicklung, erkennen, dass sie sich als politische und wirtschaftliche Dienstleister auf demokratischer Grundlage zu betrachten haben und nicht als Herrscher, was die Forderung nach höchster moralischer Integrität impliziert, um einen erfolgreichen Aufbruch in einen aus biophysikalischen Gründen der Gattung Homo vollkommen lebensfeindlich gegenüberstehenden Lebensraumes Weltraum überhaupt eine minimale Erfolgschance einzuräumen. Diese Herausforderung kann nur durch ein stabiles funktionierendes fehlerfreies Steuer-, Finanz- und Wirtschaftssystem auf lange Distanz erfolgreich bewältigt werden, aber nicht mit einer planetarischen Lebensgemeinschaft, die von den Machenschaften einer relativ kleinen ultrareichen Clique, die einem krankhaften faschistoiden alles berherrschenden, bestimmenden und kontrollierenden Gedankengut verfallen ist, domestiziert wird.
    Damit möchte ich keinesfalls ausdrücken, dass alle, die große Mengen an Vermögen besitzen, solcherart Gedankengut verfallen sind, aber jeder der über relevante Kapitalmengen verfügt, sollte schon sehr genau hinterfragen und sich hinterfragen lassen müssen, was seine Investitionen letztendlich bewirken und in Gang setzen, um durch geeignete Maßnahmen negative faschistoide Auswirkungen zum Wohle aller Menschen und seinem eigenen zu unterbinden. Sollte die politische und wirtschaftliche Elite unserer Erde nicht die Fähigkeit der Selbstreinigung entwickelt haben, sehe ich allerdings schwarz für die Zukunft der Gattung Homo. Die Selbstreinigung lässt sich auch nicht durch das Vorschieben anderer politischer Akteure in einer modernen Informationsgesellschaft vorspiegeln, denn durch sie bedingt gibt es kein wirkliches hinter dem Vorhang Agieren mehr, da viele Informationen über weltweite Vorgänge fast augenblicklich weltweit verfügbar sind. Diese rasante Informationsverbreitung lässt sich durch Zensur auch nicht mehr verhindern, da es abermillionen von Festplatten und Fotomobiles auf der Welt gibt, die, Gott sei Dank, einfach praktisch nicht mehr kontrollierbar sind, ergo sollte man dieses primitive Mittel der versuchten Meinungskontrolle ruhig guten Gewissens at acta legen, da die Zensur sowieso praktisch nicht mehr wirksam ist. Was einer nicht zur Selbstreinigung bereiten politischen und wirtschaftlichen weltweiten Machtelite blühen kann zeigt die Geschichte am Beispiel der französische Revolution, wo die Wut des Mobs die Köpfe rollen ließ. So weit sollte man es unter keinen Umständen noch einmal kommen lassen, denn im weltweiten Maßstab wäre ein solches Geschehen ein unbeschreibliches Desaster. Die Volksseele ist nur bis zu einem gewissen Grade belastbar und wenn Resignation, der derzeitige Zustand ("da kann man ja sowieso nichts ändern" als sehr häufig gebrauchtes Spruchbeispiel), erst mal schlagartig in Wut umkippt, keiner kann abschätzen wann es soweit ist und es lässt sich auch massenmanipulatorisch nicht steuern, ist es für alle Beteiligten zu spät.
    Zusammenfassend ist also festzuhalten, dass alle im politischen und wirtschaftlichen Feld tätigen Elitpersonen unserer Erde in der Pflicht stehen diese Probleme schnellstmöglich, ohne dabei auf den eigenen Profit zu spekulieren, anzugehen und angemessene Lösungen zu erarbeiten, um eine kontinuierliche harmonische zivilisatorische Weiterentwicklung unserer Gattung Homo zu gewährleisten. Es wäre schade wenn eine andere Gattung in ferner Zukunft zu der Feststellung käme: "Die Gattung Homo Sapiens war, bedingt durch die Unfähigkeit gesellschaftliche demokratische und allen gerecht werdende Regelwerke zu erarbeiten, um einer im Verhältnis kleinen Anzahl von Alphatieren den diesen innewohnende unermessliche psychologisch begründete Gier nach Macht und Besitz wirkungsvoll per Gesetz einen Riegel vorzuschieben, nicht in der Lage seine Art Homo Sapiens zu erhalten und zum Aussterben verurteilt."


    Fassung 02.05.2019


    Ende Teil 4 von 4


    :hut:

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

  • Kapitalismus ist in seiner heutigen Prägung ebenso Wirtschafts- wie auch Herrschaftssystem. Das merkt man an der ausgeprägten Bückstellung der Politiker vor Konzernen und Finanzsystem. Dieses Verhältnis muss wieder in Ordnung gebracht werden.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Kapitalismus ist in seiner heutigen Prägung ebenso Wirtschafts- wie auch Herrschaftssystem. Das merkt man an der ausgeprägten Bückstellung der Politiker vor Konzernen und Finanzsystem. Dieses Verhältnis muss wieder in Ordnung gebracht werden.

    herrschaft der kapitalisten schimpft sich plutokratie. das wird idr. versucht zu verhindern, weil die ärmere mehrheit darunter leidet und dann revoltiert. aus dem grund haben wir 'soziale marktwirtschaft', einen weichgespülten kapitalismus, einen kompromiss, der die segnungen des kapitalismus bei gleichzeitiger sicherung des inneren friedens zulässt.

  • aus dem grund haben wir 'soziale marktwirtschaft'

    :rofl::rofl::rofl::lach-m::lach-m:


    Der war gut.....der war echt gut.....


    Willkommen Außerirdischer....Willkommen....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Manchmal gibt es Situationen nur zu lesen, nur nachzudenken und dann einfach zu schweigen.:lach-w::uglybrav:

  • Teil 1 bis 4


    Du lieber Himmel Durch Blick :yikes: Wieso servierst Du uns das nicht in forumsgerechten Häppchen, wie wir das gewohnt sind ? Du kannst doch nicht in vier fetten Teilen das von Dir gewünschte Wirtschaftssystem abhandeln um es uns geballt vor den Latz zu knallen. So etwas schützt allerdings vor Kommentaren. Möchtest Du Keine ? :biggrin:


    Du möchtest also den Kapitalismus überwinden, das Vermögen gerechter verteilen und fähige Elitepersonen an der Macht wissen und das Ganze auch noch demokratisch ? Naja, nichts leichter als das... :sifone:


    Wieso eigentlich unbedingt demokratisch ? Wenn alles so perfekt geregelt ist und die Gesellschaft "Durch Blick"mäßig erzogen, dann kann das doch auch ein gütiger Herrscher machen. Du nennst es zwar "fähiger Elitemensch", aber wenn Du ehrlich bist hört sich das einfach besch... ähh bescheiden an. Man hat ja schon öfter festgestellt, dass der Kapitalismus die Demokratie nicht braucht, also braucht eine perfekte Gesellschaft, mit nützlicher Wirtschaft für alle, doch auch keine Demokratie oder nervige aufrechte Demokraten. Denn was ist Demokratie ? In einer Demokratie geben die Herrschenden die Macht nach einer gewissen Zeit wieder ab. Das kann man auch bei einer Königin machen. Es muss ja nicht so eine elende Rentnerquälerei werden, wie bei der armen Queen und ihrem Gemahl. Außerdem kann man mit heutigen Möglichkeiten den König auch gleich direkt auswählen. Der Bürger schaltet sein Schmartfon an und wird von Meister Google mit der Botschaft begrüßt dass heute ein neuer König/Königin geliked werden kann und man hat ein paar Kriterien zur Auswahl, wie zum Beispiel: "Sieht super aus, verspricht den Klimawandel zu beenden, das Grundeinkommen zu erhöhen, etc, etc. Nach den Kriterien bekommst Du eine Liste zusammengestellt bei einer Fratze macht der Bürger halt sein "Like" und am nächsten Tag wird die neue Königin gekrönt. Natürlich wäre diese Wahl nur so eine Art Volksbelustigung, wie bei einer Miss Wahl. Ein König würde ja schließlich gar nicht wirklich gebraucht, denn es liefe ja sowieso alles perfekt, denn darüber würde Meister Google oder eine weltumspannende Siri-KI wachen. Es wäre also eine scheindemokratische Monarchie oder eine majestätische Demokratie oder was auch immer, denn was spielte es für eine Rolle ? :opa:

  • Elitepersonen, die im politischen und wirtschaftlichen Feld absolut firm sind aber ohne auf eigenen Profit und Vorteil bedacht ?


    Wo ist der Lehm aus dem man solche Fabelwesen formen kann ?


    Und... die Unfähigkeit gesellschaftliche demokratische und allen gerecht werdende Regelwerke zu erarbeiten...


    Überlegen wir mal, die rundimäre Demokratie so wie wir sie kennen gab es bis dato wie lange ? 100 Jahre ? Und die 2000 Jahre davor, was war da angesagt ?

  • Kapitalismus ist in seiner heutigen Prägung ebenso Wirtschafts- wie auch Herrschaftssystem. Das merkt man an der ausgeprägten Bückstellung der Politiker vor Konzernen und Finanzsystem. Dieses Verhältnis muss wieder in Ordnung gebracht werden.

    Solange aber der Kapitalismus dem abgedankten Politiker Pfründe und Einfluss offeriert,wird sich nicht ein Jota ändern.

    Wer wird sich denn schon (freiwillig??) seiner monetären Zukunft begeben?

    Wissmann und Pofalla sind nur zwei Beispiele

    Kopp hoch und wenn der Hals ooch dreckig ist!

  • Ich wuerde mal gerne den Zusammenhang zwischen Wirtschaftssystem und politisches System wissen.

    "Kapitalismus" ( Schlagwort hilfsloser Sosialisten) kann in einer Demokratie das Wirtschaftsystem sein, einer Diktatur, oder "Halbdemoktratie".

    Ach ja, bisher waren Sozialismus/ Marxismus stellvertretend fuer Demokratie und Wohlstand.

  • Ich wuerde mal gerne den Zusammenhang zwischen Wirtschaftssystem und politisches System wissen.

    "Kapitalismus" ( Schlagwort hilfsloser Sosialisten) kann in einer Demokratie das Wirtschaftsystem sein, einer Diktatur, oder "Halbdemoktratie".

    Ach ja, bisher waren Sozialismus/ Marxismus stellvertretend fuer Demokratie und Wohlstand.

    Da gibt es keinen wirklichen Zusammenhang. Es ist vollkommen egal, welche Herrschaftsform in einem Staat existiert, es gibt Bedürfnisse der Menschen die darin leben und einen Markt, der versucht, diese zu befriedigen sowie neue Bedürfnisse zu erzeugen.


    Ein Staat, vollkommen unabhängig von der Herrschaftsform (ich lasse mal extreme anarchische Vorstellungen weg) hat Regeln aufzustellen, welche den Markt, welcher unreguliert nichts weiter ist als ein asoziales Monster, in geregelte Bahnen bringt. Auf welche Weise dies geschieht ist eine Frage der Ideologie.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Ich wuerde mal gerne den Zusammenhang zwischen Wirtschaftssystem und politisches System wissen.

    "Kapitalismus" ( Schlagwort hilfsloser Sosialisten) kann in einer Demokratie das Wirtschaftsystem sein, einer Diktatur, oder "Halbdemoktratie".

    Ach ja, bisher waren Sozialismus/ Marxismus stellvertretend fuer Demokratie und Wohlstand.

    Dieser Zusammenhang ist ein grundlegend wichtiger Aspekt.

    Ebenfalls die menschliche Gierkomponente, welche je nach Persönlichkeit anders ausgeprägt ist.

    Ein weiterer interessanter Ansatzpunkt ist die Frage wie entwickelt sich das alles unter dem Einfluss unserer modernen Technologie weiter.

    Welche Formen von politischen Gremien werden im KI-Zeitalter ünerhaupt noch benötigt?

    Was kann an Entscheidungen im Finanzsektor von Staaten bis zu welchem Grad automatisiert werden, da unabänderlicher Kostenfaktor weil Instandhaltungskosten beispielsweise.

    Leisten wir uns just vor fun einen Vorturner oder werden Entscheidungen generell nur noch in Expertenrunden zum jeweiligen Thema von den zuständigen Experten gefällt, weil Zusammenhänge sehr komplex und für Laien nicht mehr überschaubar sind.

    Hier kommen noch viele spannende Fragen auf die Menschheit zu.

    Wer an Entscheidungen auch zukünftig immer großes Gewicht haben wird ist das Kapital. Das System an sich ist ja nicht falsch oder verwerflich, es muß eben nur zu aller Wohl durch Leitplanken auf einer vernünftigen Bahn geführt werden.

    Zum Thema soziale Marktwirtschaft nur mal so viel, richtige Art des Wirtschaftens, muß noch um ökologisch ergänzt werden. Leider wurde unter Schröder diese richtige Wirtschaftsart übelst geschleift. Der Weg dahin zurück ist ein sehr steiniger.


    :hut:

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

  • Durch den Buchdruck kam Wissen unter Massen. Vorher war Wissen, Lesen und Schreiben, Rechnen nur privilegierten vorbehalten. Dieser Buchdruck hat alles geändert. Eine weitere gravierende Veränderung erleben wir eben. Diesmal geht sie noch schneller, das Medium Internet ist schnell und die größten Massen können schon lesen, schreiben und rechnen. Aus diesem Grund wird diese Veränderung noch gravierendere Folgen erzeugen und wesentlich schneller als nach der Erfindung des Buchdruck.

    Aus diesem Grund werden auch keine althergebrachten Konzepte funktionieren. Für diesen Wandel haben wir kein Vorbild, kein Rezept und absolut kein Plan und Verständnis wo er uns hinführt. Wir sind dieser Situation ausgeliefert ein einer Weise die schlimmer ist als ein neugeborenes Baby. Dieses hat eine Mutter welche sich kümmert, wir haben nichts und niemand der uns eine Hand zur Hilfe reichen könnte.

    Ein Rückfall in alte Muster funktioniert sicher nicht und wird ein desaster erzeugen von dem sich unsere Spezie eventuell nie mehr erholt.


    :hut:

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.