Flüchtlingsretterin muss ins Gefängnis ...

  • Ich finde es sehr gut, dass man anhand solcher Aktionen regelmäßig vor Augen geführt bekommt, mit was für Schweinen man es zu tun hat. Würde alles nach deren Willen laufen und kein Flüchtling mehr dort an die Tür klopfen, wäre sein Ziel erreicht und er könnte sich als der große Retter Italiens aufspielen.


    Hoffentlich haut ihm der EuGH seine Gesetze noch richtig um die Ohren.

    Kann man geteilter Meinung drüber sein. Die unerledigte Frage der Flüchtlinge wird, wie Bud es schrieb zum Spielball der Spalter. Wohlwissend das selbst "gemässigte" Länder da überhaupt keinen Nerv drauf haben aber noch oberflächlich die liberale Miene aufsetzen.


    Jedes weitere Schiff vor Italiens Küsten wird den Rechten eher nützen als allen anderen. Und wenn dieses Schauspiel noch weiter geht werden sich jene auch nicht durch ein EUGH Urteil beeindrucken lassen. Au contraire.

  • ..."gemässigte" Länder ...

    sehe ich derzeit nicht in dieser Frage. Gegen das, was die EU derzeit mit ihren Außengrenzen inkl. Mittelmeer und Sahara-Anrainern durchführt, ist selbst die Mauer in Mexiko inkl. der Kinder-KZ noch fast harmlos.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Was soll nun werden? Liefern wir keine Lebensmittel mehr nach Afrika? Kann man machen. Da verhungern vermutlich dort aber ein paar Leute.

    Es geht nicht um Nahrungsmittelhilfe. Es geht darum, was beim Handel zwischen Europa und Afrika schief läuft. Ein paar Beispiele habe ich aufgezählt.

  • Mich erinnert das derzeitige Geschehen im Mittelmeer unter anderem an dies:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Irrfahrt_der_St._Louis


    Diese Irrfahrt und etliche andere Geschehnisse wie z.B. die Zurückweisungen von fliehenden Juden führten übrigens zur Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention, die so etwas für die Zukunft verhindern sollte. Und trotzdem gibt es derzeit vel zu viele Stimmen von rechten inhumanen Säcken, welche die Leute einfach wieder in Libyen absetzen möchte.


    Schämt euch.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Mich erinnert das derzeitige Geschehen im Mittelmeer unter anderem an dies:


    ...


    Das ist überhaupt nicht vergleichbar. Dass die europäischen Grenzstaaten sich gegen das Dublin-Abkommen wehren, war doch nur eine Frage der Zeit, beziehungsweise des Flüchtlingsaufkommens. Offensichtlich fällt ihnen nichts anderes mehr ein, als die hässliche Karte zu ziehen bis die aAnderen sich genötigt sehen zu reagieren. Die Moralkeule ist ganz sicher keine erfolgreiche Methode zu einer praktikablen Lösung zu kommen. Diese Schlepper-Schiffbrüchigen-Praxis muss in ein geregeltes Verfahren gebracht werden. Europäische Einrichtungen in Nordafrika, die das leisten, müssen geschaffen werden. Egal was es kostet.

  • zizou

    Hat den Titel des Themas von „flüchtlingsretterin muss ins gefängnis ...“ zu „Flüchtlingsretterin muss ins Gefängnis ...“ geändert.
  • Europäische Einrichtungen in Nordafrika, die das leisten, müssen geschaffen werden. Egal was es kostet.

    Was aber kaum mach/gangbar ist aufgrund der momentanen, politischen Lage dort. Weder in den Maghrebstaaten und von Lybien gar nicht erst gesprochen.


    Vielmehr sollten man an die Ursprungsländer ( zumal in Afrika ) direkt ran gehen was eigentlich wesentlich sinnvoller bzw. nachhaltiger wäre. Das setzt aber Gehirnschmalz und eine Nachdenke voraus und nicht nur billiges zuschanzen von Erlösen an unsere Industrie/Agrarmultis die sich momentan dumm und dämlich an dieser Situation verdienen.

    Nur ist aussenpolitisch das Projekt vereinigtes Europa gestorben, Brüssel kommt nicht aus dem Egoshooterdenken heraus bzw. die Europäer können und wollen das nicht ändern. So gesehen haben Sie es auch nicht anders verdient etwas besseres als ein Juniorpartner, bzw. hier das Auffangbecken der USA zu sein.

  • Das ist überhaupt nicht vergleichbar....

    Ist es sehr wohl, zumindest was die Forderungen derjenigen angeht, welche die Flüchtlinge stante pede ohne jegliche Berücksichtigung der Situation vor Ort direkt wieder am Strand aussetzen wollen. Und davon gibt es mehr als genug, genauso wie es leider mehr als genug gibt, die meinen, wenn nur genügend ersaufen würde sich keiner mehr auf den Weg machen.

    Widerlich dieses Denkschema, das ist näher dran an der menschenverachtenden 3. Reich Scheiße als du meinst.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Das ist überhaupt nicht vergleichbar. Dass die europäischen Grenzstaaten sich gegen das Dublin-Abkommen wehren, war doch nur eine Frage der Zeit, beziehungsweise des Flüchtlingsaufkommens. Offensichtlich fällt ihnen nichts anderes mehr ein, als die hässliche Karte zu ziehen bis die aAnderen sich genötigt sehen zu reagieren. Die Moralkeule ist ganz sicher keine erfolgreiche Methode zu einer praktikablen Lösung zu kommen. Diese Schlepper-Schiffbrüchigen-Praxis muss in ein geregeltes Verfahren gebracht werden. Europäische Einrichtungen in Nordafrika, die das leisten, müssen geschaffen werden. Egal was es kostet.

    Solange nicht die Fluchtursachen an der Wurzel beseitigt werden, wird es diese Fluchten geben. Nur davon wird immer nur geredet, aber fast nichts getan. Konflikte entschärfen, Kriege beenden, Gerechtigkeit schaffen und eine effiziente Entwicklungshilfe sind geboten. Zudem muss man in den Fluchtregionen auch klar sagen, dass es für die Mehrheit der Flüchtenden in Europa auch kein Schlaraffenland gibt. Und es stellt sich auch die Frage, wer für die Destabilisierung in Nordafrika sowie Afrika und Nahost/Mittelost die Hauptverantwortung trägt? Die USA und Israel sind hier wohl zu nennen, ihr Interesse Europa zu spalten, dürfte ein Hauptgrund darstellen.

  • Was aber kaum mach/gangbar ist aufgrund der momentanen, politischen Lage dort. Weder in den Maghrebstaaten und von Lybien gar nicht erst gesprochen.


    ...

    Nur ist aussenpolitisch das Projekt vereinigtes Europa gestorben, Brüssel kommt nicht aus dem Egoshooterdenken heraus ...

    Die EU muss europäische Sicherheitszonen an der Küste von Nordafrika durchsetzen. Egal was sich dahinter alles abspielt. Ich denke dass dazu finanzielle Mittel absolut ausreichen. Und so gesehen kann es dort auch nur ein europäisches Auftreten geben und kein Nationales. Damit erzwingt sich die europäische Lösung von selbst. Aus den Sicherheitszonen kann dann Einwanderung erfolgen oder Rückführung oder Aufnahme von Schiffbrüchigen. Die Suche nach Schiffbrüchigen könnte auch eine Aufgabe sein.

  • Ist es sehr wohl, zumindest was die Forderungen derjenigen angeht, welche die Flüchtlinge stante pede ohne jegliche Berücksichtigung der Situation vor Ort direkt wieder am Strand aussetzen wollen. Und davon gibt es mehr als genug, genauso wie es leider mehr als genug gibt, die meinen, wenn nur genügend ersaufen würde sich keiner mehr auf den Weg machen.

    Widerlich dieses Denkschema, das ist näher dran an der menschenverachtenden 3. Reich Scheiße als du meinst.


    Du setzt "Rettung und verbringen in einen Nordafrikanischen Hafen" mit "ersaufen lassen" praktisch gleich. Auffanglager die die Zuwanderung regeln findest Du wahrscheinlich auch gegen die Konvenbtionen verstoßend. Das einzige was Du gelten lässt, ist die ungeregelte Einwanderung nach Europa. Alles andere ist für Dich menschenverachtendes 3. Reich. Das ist keine Position die europäisch tragbar ist. Das ist reines Wunschdenken und dieser Open-Border-Wunsch ist europäisch gesehen extrem, egal was in irgendwelchen Konventionen zu politisch Verfolgten steht.

  • Solange nicht die Fluchtursachen an der Wurzel beseitigt werden, wird es diese Fluchten geben. ...

    Ja, einverstanden. Dazu muss aber zuerst mal das Bewusstsein hergestellt werden, was durch wirtschaftliche Macht in Afrika alles falsch läuft. Und bei uns müsste das breite Bewusstsein hergestellt werden, dass der Markt nicht alles regelt. Dass es öffentliche Daseinsführsorge und öffentliche Güter gibt, von denen die Geschäftemacher die Finger lassen müssen. Nicht nur in Afrika, sondern auch hier. Fang mal hier an... ^^

  • Die EU muss europäische Sicherheitszonen an der Küste von Nordafrika durchsetzen. Egal was sich dahinter alles abspielt. Ich denke dass dazu finanzielle Mittel absolut ausreichen. Und so gesehen kann es dort auch nur ein europäisches Auftreten geben und kein Nationales. Damit erzwingt sich die europäische Lösung von selbst. Aus den Sicherheitszonen kann dann Einwanderung erfolgen oder Rückführung oder Aufnahme von Schiffbrüchigen. Die Suche nach Schiffbrüchigen könnte auch eine Aufgabe sein.

    Angesichts dessen : https://www.spiegel.de/politik…eilung-auf-a-1276276.html kannst Du das vergessen... ( Sorry, sollte sich nicht reimen...)


    Weil solche Art Zonen ( oder welche Regelung auch immer ) durch zusetzen muss man schon aussenpolitisch an einem Strang ziehen und wenn oben genanntes Szenario nicht greift, dann ist das schon Ansatzweise nicht realistisch.


    Wie gesagt, die Aussenpolitik der EU ist in der Gänze ein Scherbenhaufen, siehe hier auch Iran wo man sich ( angedrohter Syrieneinsatz dt. Truppen ) noch sehenden Auges in einen bewaffneten Konflikt mit herein ziehen lässt.

  • Du setzt "Rettung und verbringen in einen Nordafrikanischen Hafen" mit "ersaufen lassen" praktisch gleich.

    So lange die Gefahr besteht, dass die zurückgebrachten in Folterlagern landen, dort Frauen vergewaltigt werden oder die Leute einfach wegen mangelndem Essen oder Wasser sterben, tue ich das.


    Zitat


    Auffanglager die die Zuwanderung regeln findest Du wahrscheinlich auch gegen die Konvenbtionen verstoßend. Das einzige was Du gelten lässt, ist die ungeregelte Einwanderung nach Europa. Alles andere ist für Dich menschenverachtendes 3. Reich. Das ist keine Position die europäisch tragbar ist. Das ist reines Wunschdenken und dieser Open-Border-Wunsch ist europäisch gesehen extrem, egal was in irgendwelchen Konventionen zu politisch Verfolgten steht.

    Das ist falsch - lies noch einmal, was ich genau geschrieben habe.


    Es ist ein Witz, dass ein Kontinent mit 500+ Milionen Einwohnern und einem BIP, welches 8x größer ist als das afrikanische, es nicht schaffen sollte, jährlich 500.000-1 Mio Zuwanderer aufzunehmen, zumal etliche Länder in Europa ohne Zuwanderung schlicht vergreisen würden.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

    Einmal editiert, zuletzt von Diogenes2100 ()

  • Angesichts dessen : https://www.spiegel.de/politik…eilung-auf-a-1276276.html kannst Du das vergessen... ( Sorry, sollte sich nicht reimen...)


    Weil solche Art Zonen ( oder welche Regelung auch immer ) durch zusetzen muss man schon aussenpolitisch an einem Strang ziehen und wenn oben genanntes Szenario nicht greift, dann ist das schon Ansatzweise nicht realistisch.


    Wie gesagt, die Aussenpolitik der EU ist in der Gänze ein Scherbenhaufen, ...

    Eine akzeptable europäische Außenpolitik durchzusetzen ist ganz bestimmt keine angenehme Aufgabe, aber daran kann man auch so etwas wie einen europäischen Gedanken messen. Es geht gar nicht ohne. Eine nationale Lösung wird immer auf größtmögliche Abschottung hinauslaufen. Da sieht jeder zu wo er bleibt und es wird kein Schwein kümmern wie viele dabei absaufen.

  • ...

    Es ist ein Witz, dass ein Kontinent mit 500+ Milionen Einwohnern und einem BIP, welches 8x größer ist als das afrikanische, es nicht schaffen sollte, jährlich 500.000-1 Mio Zuwanderer aufzunehmen, zumal etliche Länder in Europa ohne Zuwanderung schlicht vergreisen würden.

    Das ist ein Open-Border-Argument und das kannst Du einer größtenteils unwilligen Bevölkerung nicht aufzwingen. Zumal die Steuerung der Zuwanderung darin besteht, die Zugewanderten in Armen oder in Problemvierteln abzuladen und die Einheimischen dort mit ihren Problemen sitzen lässt. Solange das so ist, bin ich auch unwillig.

  • Es ist ein Witz, dass ein Kontinent mit 500+ Milionen Einwohnern und einem BIP, welches 8x größer ist als das afrikanische, es nicht schaffen sollte, jährlich 500.000-1 Mio Zuwanderer aufzunehmen, zumal etliche Länder in Europa ohne Zuwanderung schlicht vergreisen würden.

    Aber auch hier mal ein bisschen Butter bei den Fischen.


    Ein EU Land wie Portugal, dessen Situation ich ein bisschen aus eigener Erfahrung kenne, möchte gern: https://www.spiegel.de/politik…ehmen-will-a-1219192.html bekommt aber keine, bzw. jene die dort anlanden machen sich gleich weiter in die nördlich Hemisphäre.


    Ein Land welches unbedingt junge Arbeitskräfte benötigt - deine angesprochene Vergreisung - aber keine bekommt. Warum wohl ?


    Genau das klingt jetzt unangenehm aber es gibt dort bei weitem nicht die Sozialleistungen und finanzielle Erleichterungen wie in unseren Gefilden.


    Daher auch die schnelle Abwanderung vieler, nicht aller Flüchtlinge von dort. Und nein, es gibt dort Arbeit ( warum wohl passiert gerade eine enorme zuwanderung aus Brasilien, bzw. Südamerika - nicht nur allein wegen der fehlenden Sprachbarriere ?? ) aber das sind halt Jobs wo öfterdings der Schweiß in die Ritze rinnt. Aber man kann davon seine Familie ernähren.


    Dafür gibt es eine enorm erleichterte Einbürgerung im Gegensatz zu uns, ein vielfaches an dinglicher Hilfe ( im Gegensatz zu unseren Monetären ) und die medizinische Versorgung, selbst bei denen die keinen "legalen" Aufenthaltsstatus haben ist wesentlich problemloser als hier.


    Was übrigens einige meiner brasilianischen Familienangehörigen machen - die nach 2 Jahren eine Aufenthaltsgenehnigung erhalten und in einem ähnlichen Zeitfenster sogar die Staatsbürgerschaft.


    Ferner ist es wesentlich leichter - auch ohne besagten Status, die Kinder ins Schulsystem zu integrieren, wenn es denn gewollt ist (!).

  • Jetzt kann die Europa Uschi mal zeigen, was ihr die grünen Stimmen wert sind.


    Läuft es darauf in Europa hinaus ? Auf eine Koalition der Willigen, die Flüchtlinge aufnehmen und eine Koalition von Gewinnern, die sich mit ihrer Haltung durchgesetzt haben, die sich raushalten dürfen ?


    Ich bin mal gespannt wie uns das verkauft wird. Aber ich hoffe man denkt bei der Koalition der Willigen wenigstens so weit, dass es nicht um ein paar Hundert oder Tausend Bootsflüchtlinge geht, sondern wenn man das beschließt geht es um wesentlich mehr. Nicht dass man dann wie 2015 plötzlich wieder mit großen Augen vor den Zahlen steht und von den anderen EU-Mitgliedern streng Solidarität einfordert. :augenrollen:


    Für mich ist diese "Willigen-Variante" der allergrößte Schwachsinn. Wieder ein Sargnagel mehr für die EU. Es wäre im Gegenteil absolut geboten hier eine gemeinsame gerechte außenpolitische Lösung durchzusetzen und wer dabei nicht willig ist, der soll dafür so viel bezahlen, dass es weh tut.

  • Für mich ist diese "Willigen-Variante" der allergrößte Schwachsinn. Wieder ein Sargnagel mehr für die EU. Es wäre im Gegenteil absolut geboten hier eine gemeinsame gerechte außenpolitische Lösung durchzusetzen und wer dabei nicht willig ist, der soll dafür so viel bezahlen, dass es weh tut.

    Natürlich. Flüchtlingspolitik, Ostpolitik, die allgemeine Aussendarstellung zeigen die Grenzen der EU auf, bzw. kontakarieren wofür Sie mal gegründet wurde.


    Der schlechte Witz, umso dümmer und grobschlächtiger der ehem. großer Freund politisch agiert, umso eingeschüchterter und gelähmter wirkt die EU.


    Man kann nur fassungslos zuschauen wie das Ganze, sprich die europäische Gemeinschaft sehenden Auges gegen die Wand gefahren wird, und das es so kommt, dafür steht nicht nur Herr Hipp mit seinem Namen.


    Ähnlich muss es in der Geschichte des letzten Jahrhunderts abgelaufen sein, ein Haufen selbstgefälliger, sich treiben lassender Politentscheider die danach so erstaunt, verwirrt und hoffnungslos ratlos über die geplatzte Wurst sind das diese erstmal ganz viele Bücher darüber schreiben.

  • Jetzt kann die Europa Uschi mal zeigen, was ihr die grünen Stimmen wert sind.


    Läuft es darauf in Europa hinaus ? Auf eine Koalition der Willigen, die Flüchtlinge aufnehmen und eine Koalition von Gewinnern, die sich mit ihrer Haltung durchgesetzt haben, die sich raushalten dürfen ?

    Der Knackpunkt ist doch der hier:

    Zitat

    Italiens starker Mann, Innenminister Matteo Salvini von der rechtspopulistischen Lega, hat die Häfen in seinem Land für private Rettungsschiffe geschlossen.

    Wenn diese "Koalition der Willigen" nun ein Lazarettschiff bereitstellt, welches die von den privaten Seenotrettern an Bord genommenen Flüchtlinge aufnimmt, erstversorgt und dann unter EU-Flagge einen italienischen Hafen anläuft, was macht er dann?

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Der Knackpunkt ist doch der hier:

    Wenn diese "Koalition der Willigen" nun ein Lazarettschiff bereitstellt, welches die von den privaten Seenotrettern an Bord genommenen Flüchtlinge aufnimmt, erstversorgt und dann unter EU-Flagge einen italienischen Hafen anläuft, was macht er dann?

    Nein, es ist nicht der Knackpunkt Salvini an den Karren zu fahren. Aus italienischer Sicht wehrt man sich dort nur gegen Dublin. Der Knackpunkt ist der Zustand der EU.