Warum wird Kommunismus oft anders bewertet als Faschismus und Nazismus?

  • Das ist sehr unlogisch, denn von Auffassung oder <ideologie ist ja im von Dir geschilderten Fall gar keine Rede.

    Es ist aus anderen Gründen oft ungut, aber nicht aus ideologischen.

    Aber sie steckt dahinter. Nur wer irgendeiner bezahlten Tätigkeit nachgeht, selbst wenn sie ihn weder befriedigt noch wirklich ernährt ist ein nützliches Verwertungssubjekt.

    Libertarismus. Eine einfältige rechte Ideologie, die sich ideal für diejenigen eignet,

    die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, über ihre eigene soziopathische Haltung hinauszusehen.

    * Iain Banks

  • Nur wer irgendeiner bezahlten Tätigkeit nachgeht, selbst wenn sie ihn weder befriedigt noch wirklich ernährt ist ein nützliches Verwertungssubjekt.

    und wenn er das nicht mehr kann, wird er zu nahrung für seine artgenossen gemacht.



    kein wunder, dass der kommunismus immer noch anhänger hat, wenn man die menschen mit solchen dystopien füttert.

  • ....

    kein wunder, dass der kommunismus immer noch anhänger hat, wenn man die menschen mit solchen dystopien füttert.

    Komisch, dass es immer noch so viele Anhänger des Kapitalismus gibt, wo doch ziemlich klar ist, dass dieser definitiv in Dystopien à la Robocop enden wird, in Mischformen aus Technokratie und Plutokratie. Wenn man sich das US-Parlament und den Senat anschaut, findet man kaum noch Menschen, die nicht Millionär sind. Bei uns ist es zwar noch nicht ganz so übel, aber wir sind auf gutem Wege.

    Libertarismus. Eine einfältige rechte Ideologie, die sich ideal für diejenigen eignet,

    die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, über ihre eigene soziopathische Haltung hinauszusehen.

    * Iain Banks

  • bleib locker, du komischer gunnery sergeant des marxismus. denk an deinen blutdruck.

    Keine Ahnung was du mir damit sagen willst. Wenn es etwas wie Humor war, dann .....lach... so, gut nu. Wenn es irgendwie eloquent sein sollte, dann ....nochmehrlach....


    Ach übrigens... mein "gun" hat nix mit einem Gewehr zu tun. Immer wenn ich es mit einer solchen Interpretation zu tun bekomme, weiß ich, dass ich es mit US sozialisierten Gesellschaftskrüppel zu tun habe. Immer nur Knarren im Kopp....


    Nebenbei, es sind nur die ersten drei Buchstaben meines Vornamens. So einfach kann die Welt sein. Und nun gut, geh du wieder in deinen Sandkasten spielen und störe Erwachsene nicht bei ihren wichtigen ....Dingen die sie .....aus Gründen so machen.... husch, hier dein Schnickers....ach ne Twix... und gut nu!


    ;)

  • inzwischen glaube ich mehr und mehr

    Also dafür, dass du hier gern sachliche Diskutanten als Kommunisten/Marxisten beschimpfst und sie mit religiösen Menschen vergleichst, "glaubst" du in deinen Beiträgen doch recht viel.


    Was "glaubst" du eigentlich noch so alles?

    Und warum versuchst du es nicht mit "Wissen"?

  • Komisch, dass es immer noch so viele Anhänger des Kapitalismus gibt, wo doch ziemlich klar ist, dass dieser definitiv in Dystopien à la Robocop enden wird, in Mischformen aus Technokratie und Plutokratie.

    das ist gar nicht klar, sondern das gibt dir dein persönlicher pessimismus vor. wer den ist-zustand nicht radikal ablehnt, kann weder kommunist noch sonst ein anhänger irgendeines politischen extremismus sein.


    Wenn man sich das US-Parlament und den Senat anschaut, findet man kaum noch Menschen, die nicht Millionär sind.

    das mag damit zusammenhängen, dass die usa weltweit das land mit den meisten millionären ist.


    die höchste millionärs-wachstumsrate hat übrigens aktuell china. dort regiert übrigens noch eine kp. aber der kommunismus ist in china nur noch makulatur für ewigestrige deppen. die chinesische wirtschaft brummt extrem, seitdem china den kapitalismus entdeckt hat.

  • das mag damit zusammenhängen, dass die usa weltweit das land mit den meisten millionären ist.

    Ne, das hängt eher damit zusammen, dass Joe Sixpack aus der einfachen Bevölkerung die Mittel nicht besitzt, um einen Wahlkampf zu finanzieren.

    Libertarismus. Eine einfältige rechte Ideologie, die sich ideal für diejenigen eignet,

    die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, über ihre eigene soziopathische Haltung hinauszusehen.

    * Iain Banks

  • Moderation:

    5 Beiträge sind ausgewandert. Dorthin, wo bereits andere themenfremde Beiträge aus diesem Thread gelandet sind. Dies ist die letzte Bitte, sich an das Threadthema zu halten. Sie richtet sich insbesondere an DieFlow. Sollte eine sachliche Diskussion hier nicht mehr möglich sein, wird der Thread geschlossen.

  • .................die höchste millionärs-wachstumsrate hat übrigens aktuell china. dort regiert übrigens noch eine kp. aber der kommunismus ist in china nur noch makulatur ..........................

    Oder eben Strategie, denn die KP Chinas hat das Land voll im Griff bei allen Widersprüchen, die sich zur Lehre von Marx/Engels at al. ergeben. Sie nutzt einen Staatskapitalismus für schnelles Wachstum und dominante Außenpolitik, expandiert nach Afrika und auch Europa, abgesehen von Asien sowieso. Und man folgt der Aussage von Lenin, der zur Überwindung des Kapitalismus vorschlug ihn mit Kapital zu schlagen, wenn er sagte: "Am besten wäre es, das ganze Pack aufzukaufen!" Nur hat der UdSSR-geführte Ostblock eben nicht die Kapitalüberlegenheit erreicht, weil er sich auf einen ruinösen Rüstungswettlauf eingelassen hat. China allerdings ist da auf dem besten Weg, die USA sind derart verschuldet, dass ihr "Reich" zusammenbrechen würde, würde die Weltgemeinschaft den US-$ nicht mehr als Weltwährung akzeptieren und deren Verschuldungs- sowie irre Rüstungs- und Kriegspolitik finanzieren.

  • du glaubst wohl, in ganz amiland sieht es aus wie in detroit, lol :)

    https://en.wikipedia.org/wiki/Decline_of_Detroit

    wenn du den Link gelesen hättest, wäre dir klar, dass dies nicht nur Detroit betrifft. Wenn 40% der Amis nicht mal eine Ausgabe von 400$ im Notfall stemmen können, ohne Besitz zu verkaufen oder einen Kredit aufzunehmen dürfte das Problem ein wenig größer sein.

    Libertarismus. Eine einfältige rechte Ideologie, die sich ideal für diejenigen eignet,

    die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, über ihre eigene soziopathische Haltung hinauszusehen.

    * Iain Banks

  • vielleicht können sie das nicht?

    Libertarismus. Eine einfältige rechte Ideologie, die sich ideal für diejenigen eignet,

    die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, über ihre eigene soziopathische Haltung hinauszusehen.

    * Iain Banks

  • wäre möglich. anscheinend leben sie über ihre verhältnisse.


    https://www.nzz.ch/wirtschaft/…nahe-am-anschlag-ld.88970

    Das mag für die Mittelschicht oftmals zutreffen. Für die 40 Millionen, die unterhalb der Armutsgrenze leben, viele davon mit einem oder bis zu 3 Mac-Jobs mit Familie allerdings kaum. Die leben von der Hand in den Mund, da bleibt nichts übrig zum Sparen.

    Libertarismus. Eine einfältige rechte Ideologie, die sich ideal für diejenigen eignet,

    die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, über ihre eigene soziopathische Haltung hinauszusehen.

    * Iain Banks

  • Für die 40 Millionen, die unterhalb der Armutsgrenze leben, viele davon mit einem oder bis zu 3 Mac-Jobs mit Familie allerdings kaum.

    auch wenn ich damit wasser auf die mühlen hiesiger usa-hasser schütte, aber schuld an der armut vieler amerikaner ist der dort weit verbreitete rassismus gegen schwarze und hispanics. diese leute haben einfach weniger chancen als weiße.

  • Schuld ist vor allem das puritanistische Weltbild, welches sagt, dass man daran erkennt, welche Menschen am Ende in den Himmel kommen, sei an deren Erfolg zu sehen. Das Streben nach "Glück" ist nichts anderes als die Anhäufung von Reichtum, Erfolg haben. Deshalb sind die "Erfolgreichen" auch die Guten und werden nicht in Frage gestellt, Nur können das nicht alle sein sonst würde das System nicht funktionieren. Für viele Amerikaner ist das in Ordnung weil ja theoretisch jeder die Chance hätte "nach oben" zu kommen.


    Zu diesem Thema empfehle ich empfehle ich den Film "vier für Manhatten", eine Dokumentation aus den 80ern. Wurde von einem Journalist des Bayerischen Rundfunks gedreht. Interessant und erschütternd.