Über den Umgang Chinas mit seinen Minderheiten

  • man glaubt es kaum, aber das ist china:

    Auch wenn genaue Zahlen nicht bekannt sind, geht Amnesty International davon aus, dass die chinesischen Behörden seit 2018 bis zu einer Million Uiguren in Internierungs- und Umerziehungslager eingewiesen haben. Ein lokaler Sicherheitschef bestätigte, dass zeitweise "ungefähr 120.000" Menschen in der Stadt "interniert" gewesen seien. "Die Massenhaftzentren sind Orte der Gehirnwäsche, Folter und Bestrafung", sagt der Amnesty-Ostasien-Experte Nicholas Bequelin. "Eine Textnachricht an Familienangehörige im Ausland kann zur Inhaftierung führen.

    https://www.amnesty.de/informi…nd-der-unsichtbaren-lager

    und die welt schaut weg. sind ja nur muslime. :(



    was für ein vedammter terrorstaat!

  • Die Welt schaut leider auch im Yemen und in Palästina oder bei vielen anderen Völkerrechtsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen weg. China ist da keine Ausnahme, insbesondere aufgrund der wirtschaftlichen Bedeutung lässt man gern die Augen zu. Und in Afrika hilft auch niemand das Flüchtlingsproblem an der Wurzel anzugehen. Die UNO bedarf dringend einer umfassenden Reform sowie einer Ausstattung mit einer Exekutive zur Durchsetzung des Völkerrechts.

  • Ja wenn China da keine Ausnahme ist, dann ist ja alles in Ordnung kater. Anstatt sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, immer die gleiche Leier, kater. Mit dem Finger woanders hinzeigen.

  • das ist das deutlichste zeichen, das man auf der seite der täter steht.

    Das deutlichste Zeichen geben immer noch diejenigen ab, die dort investieren und mit China Handel treiben. Sie stützen das System - aus gutem Grund.

    „Fürchte nicht menschlich zu sein, fürchte, nicht menschlich zu sein.“

    (Manfred Hinrich)


  • Ja wenn China da keine Ausnahme ist, dann ist ja alles in Ordnung kater. Anstatt sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, immer die gleiche Leier, kater. Mit dem Finger woanders hinzeigen.

    So habe ich das nicht verstanden, dieterbruno. Gar nichts ist in Ordnung. Die Welt schaut weg und Konflikte verlaufen nach dem gleichen Muster. Die UNO ohne Reformen ist und bleibt ein Papiertiger. Wie schrieb Tocqueville vor mehr als einhundert Jahren :" Fuer die liberalen Denker gab es keinen Grund, die muslimischen Subjekte so zu behandeln, als waeren sie uns gleich." Immer die gleiche Leier, dieterbruno.

  • Meine Antwort war natürlich ein wenig überspitzt. Was mich stört ist das ständige Fingerpointing. "Die anderen sind aber auch schlimm" Natürlich sind sie das und auch der sog. Westen ist um keinen Deut besser.

  • Meine Antwort war natürlich ein wenig überspitzt. Was mich stört ist das ständige Fingerpointing. "Die anderen sind aber auch schlimm" Natürlich sind sie das und auch der sog. Westen ist um keinen Deut besser.

    China bedient sich halt wesentlich radikalerer Methoden. Was im kleinen schon Tibet schon praktiziert wurde fand nach den dementsprechenden Unruhen in Xinjiang ihre wesentlich heftigere Nachahmung. Man will halt jeder Minderheit, speziell religiösmotivierter zeigen wo der Hammer ( und die Sichel ) hängt.


    Der extrem schlechte Witz ist das sowas noch Autonome Region genannt wird......

  • Ja wenn China da keine Ausnahme ist, dann ist ja alles in Ordnung kater. Anstatt sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, immer die gleiche Leier, kater. Mit dem Finger woanders hinzeigen.

    Sieh es als Beispiel der Doppelmoral. Warum schauen wir nach Tibet, wenn in Palästina oder Afrika das gleiche passiert?

  • Meine Antwort war natürlich ein wenig überspitzt. Was mich stört ist das ständige Fingerpointing. "Die anderen sind aber auch schlimm" Natürlich sind sie das und auch der sog. Westen ist um keinen Deut besser.

    Das ist aber wichtig für die Glaubwürdigkeit. Warum bewerten wir Gegebenheiten anders, wenn die Länder sich der "westlichen" Richtung anbiedern anders, als jene, dies ich diesem westlichen System verweigern?

    Nicht die Unterschiede sind wichtig, sonder der Profit. So seh ich das.



    mfg

  • Das muss nicht unbedingt sein und das ist der kater auch nicht aber ein gewisse Blindheit in eine bestimmte Richtung muss man schon unterstellen.

    So ein Quatsch, ich habe noch nirgends die Politik der chinesischen Führung unterstützt, schon gar nicht die Nationalitätenpolitik und die Arroganz der Hauptbevölkerung Chinas. Auch die Politik Russlands im Inneren findet nicht meine Unterstützung, wohl aber die Außenpolitik aus der Kenntnis der Geschichte seit 1812. Dabei gibt es allerdings auch Kritik, denn die Zusammenarbeit von Putin mit dem zionistischen Regime ist völlig abwegig, ebenso die Unterdrückung des Islam in seinem Einflußbereich.

  • Auch die Politik Russlands im Inneren findet nicht meine Unterstützung, wohl aber die Außenpolitik aus der Kenntnis der Geschichte seit 1812. Dabei gibt es allerdings auch Kritik, denn die Zusammenarbeit von Putin mit dem zionistischen Regime ist völlig abwegig, ebenso die Unterdrückung des Islam in seinem Einflußbereich.

    putins albtraum besteht aus islam, homosexualität und amerika. bis auf letzteres teilt er das mit seinem kumpel donald.

  • zizou

    Hat den Titel des Themas von „china unterdrückt und misshandelt muslimische minderheit“ zu „Über den Umgang Chinas mit seinen Minderheiten“ geändert.
  • Zitat

    Anhand von ungewöhnlichen Zensurkacheln im chinesischen Kartendienst Baidu Maps haben US-Journalisten Hunderte mutmaßliche Internierungslager identifiziert, in denen China offenbar Angehörige muslimischer Minderheiten gefangen hält. Die massive Unterdrückungskampagne gegen die Uiguren beruht also nicht nur auf modernster Technik, sondern kann gleichzeitig auch damit analysiert werden. Schon seit Jahren gibt es immer wieder Berichte über die wohl umfangreichste Masseninternierung einer ethnisch-religiösen Minderheit seit dem Zweiten Weltkrieg, aber noch immer sind viele Details unbekannt – auch wegen der Vertuschung durch China.

    https://www.heise.de/newsticke…ocket-newtab-global-de-DE


    Auch wenn China in Bezug auf die Einhaltung von Menschenrechten und den Umgang nichtchinesischer Politiker mit diesem Staat keine Ausnahme darstellt, nimmt es hinsichtlich des Umgangs mit Uiguren, ihrer totalen Unterdrückung und Überwachung den Begriff der Einzigartigkeit für sich in Anspruch. Die Worte von Außenminister Maas sind deshalb mehr als angebracht.

    Zitat

    Außenminister Heiko Maas hat bei einem öffentlichen Auftritt mit seinem chinesischen Amtskollegen ungewohnt deutliche Worte gewählt. Er will UN-Beobachter in die Uiguren-Lager entsenden.

    https://www.t-online.de/nachri…d-fordert-un-mission.html

  • Deutliche Worte von Herrn Maas? Das ist wirklich ungewohnt. Diese Courage wuenschte man ihm oefter, denn so "einzigartig" ist die Ueberwachung und Unterdrueckung der Chinesen im Umgang mit den Uiguren nicht, wenn auch ihre Methode.

    Dass ich dem Maas einmal eine gute Idee nachsagen moechte, ist dagegen einzigartig, naemlich

    UN-Beobachter in die Uiguen-Lager zu schicken. Mal sehen, was die chinesischen Politiker davon halten.


    https://www.youtube.com/watch?v=6OTvyejwJXc


    Dank arte fuer diesen Bericht ueber das bedrohte Volk der Uiguren.

    Wie weit geht die Wertegemeinschaft mit ihrer Kritik? Gehen hier Menschenrechte vor Profit?

  • Wahrscheinlich eher nicht.

    Es wird eher auf der Ebene des neuen Disney Films Mulan ausgetragen, der teilweise in der Region der Uiguren gedreht wurde und für Diskussionstoff in den Kommentarspalten sorgt. Und nicht anders wie hier zum Fall Russland wierden dann die Verbrechen aufgewogen.

    Das geht dann ungefähr so:" In Virginia lebten auch mal Ureinwohner, die entweder getötet oder in Lagern (Reservationen) verbracht wurden. Die Uiguren werden dagegen nicht umgebracht und bekommen zumindest noch ein wenig Bildung, um in der neuen Gesellschaft klarzukommen". Du siehst alles halb so schlimm. Bei China ist das halt nicht ganz so schlimm, weil die machen das noch nicht so lange und der Westen hat da gar nichts zu sagen, denn der hat das ja schließlich erfunden.

    Somit wird der normale Uigure in 100 Jahren etwas anders aussehen und nicht mehr auf den Koran schwören, sondern auf die Mao-Bibel.Also ganz so wie bei Uncle Sam.

  • Und Uncle Sam ist immer die 1. Wahl?

    Alles halb so schlimm? Verweigerung der Religionsfreiheit sowie der kulturellen Selbstbestimmung? Legitim der geistige Machtanspruch der Partei: Liebt die Partei, folgt der Partei, gehorcht der Partei? Was unterscheidet das von religioesen Mantras?