Landtagswahlen Sachsen 2019

  • Zumal solche Art Erklärungsversuche nur zu billig sind.


    Negieren Sie doch das seit bestehen der Bundesrepublik es auch hier Regionen gab wo aus diversen Gründen wenig bis gar nicht investiert wurde, die seit 50 Jahren als abgehängt gelten können. Gibt/gqbe es dort eine rechtspolitsche Erruption wie jetzt in den NBL's ?VZ

    Es ist immer das Gleiche! Die Deppen der Nation glauben das man mit der Wahl extremer Parteien einen Wandel zum Besseren einleitet (zum Teil stimmt es, da die anderen Parteien/Regierung einlenken) und gleichzeitig dem Irrglauben unterliegt sie unter Kontrolle halten zu können. Diesen Fehlglauben hatte schon der deutsche Adel und die Großindustrie. Diese Gestalten sind durch ihre Programmatik dazu verdammt immer noch einen oben draufzusetzen um an der Macht zu bleiben und das werden sie tun. Im Übrigen kann niemand voraussehen welche Knallköppe da noch nach oben gespült werden, wenn die erst einmal Fahrt aufnehmen. Es reicht jetzt schon, dass da jemand rumläuft der öffentlicht propagiert hat, dass bestimmte Abgeordnete standrechtlich erschossen gehörten. Wer glaubt solche Subjekte kontrollieren zu können, sollte in Behandlung gehen. Zwischen Krankheit und Wahnsinn verläuft oftmals ein schmaler Grad.

  • @ BRM

    Nee, mit Sicherheit ist es DAS nicht. Vielleicht legen die anderen Parteien aber nun ihr Augenmerk mehr auf gewisse Regionen, wobei ich denke, dass da nicht wirklich noch was zu machen ist und wir mit einer solchen Klientel leben müssen, hoffend, dass es nicht noch mehr werden. Aber wenn ich lese, dass einer Sahra Wagenknecht zu den Wahlergebnissen der AfD und der Abwanderung von Linken-Wählern zur AfD nichts weiter einfällt, als dass sich die Linke von den Wählern entfremdet und es somit der AfD leicht gemacht hat, na ja, dann kommt ich schon ins Grübeln, ob die den Schuss wirklich gehört haben.

    In Berlin konnten seit den letzten Wahlen ja einige AfD-Stadträte in den Bezirken zeigen, was sie drauf haben oder eher nicht. Scheitern auf der ganzen Linie - für so manchen Protestwähler oder überzeugten AfD-Freund dürfte das ernüchternd sein. Auch darin könnte eine Chance liegen, die Proteststimme bei nächsten Mal nicht mehr der AfD zu geben ...

  • Wir alle - ja, Ihr auch! - werden Merkel noch sehr vermissen. Das habe ich schon öfter gesagt, aber mir glaubt ja keiner.

    Bevor ich die vermisse, vermisse ich eher einen Kohl. Und das aus meiner Tastatur.... =O


    Sie hat mehr oder minder schlecht einen Status Quo aufrechterhalten, sie hat in einigen Gebieten schlicht versagt, sehr viel Geld verschwendet und letztlich mehr versprochen, als sie gehalten hat.

    Nö, das war einfach Politik ohne Marke, Charakter und Selbstkritik.


    mfg

  • @ BRM

    Nee, mit Sicherheit ist es DAS nicht. Vielleicht legen die anderen Parteien aber nun ihr Augenmerk mehr auf gewisse Regionen, wobei ich denke, dass da nicht wirklich noch was zu machen ist und wir mit einer solchen Klientel leben müssen, hoffend, dass es nicht noch mehr werden. Aber wenn ich lese, dass einer Sahra Wagenknecht zu den Wahlergebnissen der AfD und der Abwanderung von Linken-Wählern zur AfD nichts weiter einfällt, als dass sich die Linke von den Wählern entfremdet und es somit der AfD leicht gemacht hat, na ja, dann kommt ich schon ins Grübeln, ob die den Schuss wirklich gehört haben.....

    Jeder weiß doch hier das der grösste Teil der AFD Knallköppe in seiner gewählten und via Mandat geforderten, politischen Basisarbeit scheitern bzw. sich selbst und andere desillusionieren wird.

    Aber das ist doch gar nicht so sehr der Punkt.


    Der Punctus Knackus ist doch welches Demokratieverständniss haben die Leute die mit blaulackierten Neofaschisten ( ich nehme jetzt mal die italienische Bezeichnung ) symphatisieren und deren Gedankengut sich zu eigen machen.


    Will ich persönlich mit solchen Leuten zu tun haben, mich für Sie interessieren, will ich mich sogar mit solchen solidarisieren weil wir die gleiche doitsche Heimat teilen ?


    Ich sage da persönlich nein und gehe gleich in die portugiesische Pasteleria 30 m ums Eck, trink ein dunkles Sagres, guck aufs Meer und radebreche mit dem alten Wirt über die lokale Politik im Hier und damals.

  • Der Punctus Knackus ist doch welches Demokratieverständniss haben die Leute die mit blaulackierten Neofaschisten ( ich nehme jetzt mal die italienische Bezeichnung ) symphatisieren und deren Gedankengut sich zu eigen machen.

    Wer vom Wähler der Linken zum Wähler der AfD wird, hat kein Demokratieverständnis, denn er oder sie sehnt sich nach einem Führer und hofft, dass es in der vom Führer gesteuerten Diktatur den "anderen" an den Kragen geht. Nur blöd, dass in einer Diktatur auch die eigene Freiheit beschnitten wird und man ganz schnell zu den "anderen" gehören kann ...

  • Wer vom Wähler der Linken zum Wähler der AfD wird, hat kein Demokratieverständnis, denn er oder sie sehnt sich nach einem Führer und hofft, dass es in der vom Führer gesteuerten Diktatur den "anderen" an den Kragen geht. Nur blöd, dass in einer Diktatur auch die eigene Freiheit beschnitten wird und man ganz schnell zu den "anderen" gehören kann ...

    Genau das übersehen ja geflissentlich diejenigen ( auch hier im Forum ) die meinen als Unterpriveligierte, als zu kurz gekommende, das Sie durch solche Pseudo völkisch gesinnten Führungskader ein mehr vom Verteilungskuchen abbekommen.

    Das ist so Lächerlich. Genau solche Erwartungsträger wurden schon immer in die Pfanne gehauen....

  • Unter Beachtung all ihrer Schwächen und Missachtung der Frage, ob ihre Entscheidung in der Flüchtlingsfrage richtig war oder nicht: Diese Frau hat Deutschland ziemlich erfolgreich durch allerlei Krisen geführt; sie wird von den mächtigsten Frauen und Männern dieser Welt respektiert, sie kann sehr mutig sein und hat ihren Job unterm Strich in den harten Zeiten ihrer Regierungszeit (international und national) gut gemacht. Nach ihr wird es nicht lange dauern, bis sich so mancher einer Person wie Frau Merkel zurückwünscht ...

    Irgendwann nach Mutti Merkels Tod wird man Straßen und Plätze nach ihr benennen. Sie wird als eine der größten deutschen Politiker einen Ehrenplatz in der Geschichte bekommen.

  • Wir alle - ja, Ihr auch! - werden Merkel noch sehr vermissen. Das habe ich schon öfter gesagt, aber mir glaubt ja keiner.

    Nun ja, wenn man sich das Personal anschaut, was als Nachfolger in den Startlöchern steht, ist es kein Wunder, wenn man sich dereinst wünschen sollte, sie wäre noch im Amt.


    Wie heißt es so schön: Unter den Blinden ist der Einäugige König.

    Libertarismus. Eine einfältige rechte Ideologie, die sich ideal für diejenigen eignet,

    die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, über ihre eigene soziopathische Haltung hinauszusehen.

    * Iain Banks

  • Nun ja, wenn man sich das Personal anschaut, was als Nachfolger in den Startlöchern steht, ist es kein Wunder, wenn man sich dereinst wünschen sollte, sie wäre noch im Amt.


    Wie heißt es so schön: Unter den Blinden ist der Einäugige König.

    Aha,

    aber :wollen wir (wirklich??) unsern ollen Kaiser Wilhelm wiederhaben??

  • Genau das übersehen ja geflissentlich diejenigen ( auch hier im Forum ) die meinen als Unterpriveligierte, als zu kurz gekommende, das Sie durch solche Pseudo völkisch gesinnten Führungskader ein mehr vom Verteilungskuchen abbekommen.

    Das sehe ich nur teilweise so. Ja, die beschriebenen Wähler gibt es auch. Aber warum haben sie dann nicht Linke gewählt? Die verspricht schließlich viel mehr Verteilung. Daran kann es nun also in Masse nicht liegen. Auch diese Sache mit "alles verkappte Nazis" greift hier nicht. NPD und Co hatten zu "Bestzeiten" auch im Osten nur knapp über der 5% Grenze und waren sehr schnell wieder weg vom Fenster. Genau so wenig kann es nur um "gegen die Etablierten" gehen. Das wäre dann die Karte, die die Linke derzeit zur Erklärung ihrer Verluste zieht. Man will erkannt haben, dass die Bevölkerung auch die Linke zu dieser Gruppe zählt. Naja.


    Nein, verdammt noch mal. Fast 30% der Wähler in Sachsen sind die Politiker abhanden gekommen. Das Vertrauen ist hinüber. Vertrauen, dass die Probleme und Fehlentwicklungen angepackt und gelöst werden und nicht verschlimmbessert oder bestenfalls nach hinreißenden Worten weiter ignoriert werden. Viele haben auch keinen Bock und vor allem keine Kraft mehr, zum zweiten oder dritten Mal in ihrem Leben bei Null anzufangen. Oder sich anzuhören, dass ihre Region doch als Schutzgebiet besser geeignet wäre. Der möchte auch nicht alimentiert werden, der will trotz ungünstiger Umstände eine Chance. So lange sich nichts spürbar ändert, wird AfD gewählt werden. Ich hatte ja mal geschrieben, da ist es auch egal, wenn dort ein Affe (das Tier...) Vorsitzender ist. So ganz unrecht scheine ich, sinnbildlich betrachtet, nicht gehabt zu haben. Mal sehen, was der Koalitionsvertrag so sagt und was daraus wie umgesetzt wird. Wenn man das vergeigt kommen nicht nur interessante, sondern sehr interessante Zeiten. Und 5 Jahre sind schnell um.

  • Ein ganz und gar erbärmliches Ergebnis, denn (Af)D und die selbsternannten "Volksparteien" haben sich gegenseitig den Arsch gerettet. Die einen - auch aus dem Ex-Nichtwählerlager gewiß (das noch immer groß ist, aber nicht mehr so wie letztes Mal) - wählen (Af)D, um die Herrschaft von (S)PD bzw. (CD)U zu beenden, die anderen lassen sich mobilisieren aus der Nichtwählerschaft oder kleineren Parteien, die sie ursprünglich vielleicht wählen wollten, um die (Af)D zu verhindern und setzen dabei auf (S)PD bzw. (CD)U. Besagte (Af)D schafft es mit ihrer ursachenignoranten Bauernfängerei zunehmend, sich als Alternative zum neoliberalen Politkartell darzustellen, obwohl sie bloß dasselbe in verschärft bedeutet. Und Die Linke leidet darunter. Wobei ich mich frage, ob auf solche Wähler/Parteimitglieder je zu bauen war... ;-P Oder hat Die Linke sich in den entsprechenden Ländern wieder von anderen Parteien über den Tisch ziehen lassen und die eigenen Ideale für etwas Mitregieren geopfert so wie einst in Berlin?


    Ein ganz entsetzliches Ergebnis, wenn man mal von der fröhlichen (FD)P-Pleite absieht, denn weder ist die systemische (Af)D eine Alternative zu den systemischen neoliberalen Parteienkartellen der "Etablierten", allen voran den beiden anachronistischen "Volksparteien", noch sind selbige eine Alternative zur (Af)D. Aber die Diktatur der reichen Minderheit und ihrer Privatwirtschaftslobby hat es augenscheinlich einmal mehr geschafft, von sich und ihrem System als Problemursache abzulenken...


    Und dennoch, LANDESWEIT derzeit in etwa (Af)D 14%, CDU knapp 30%, (S)PD 15%... 8-) Wobei, immer noch zu viel...

  • Du solltest dir nicht Begrifflichkeiten der Braunen zu eigen machen, Kater- das steht dir nicht. In Kolonien werden nicht Billionen investiert/gepumpt, sondern entnommen. Kolonien haben auch keine eigenen Parlamente, sondern eine Kolonialverwaltung. Kolonien haben auch keine Verfassungen und schon gar nicht nennen sie sich Staat- einige mit Sahne und Kirsche oben drauf sogar Freistaat.

    Menschen, welche in echten Kolonien lebten und mit 20 keine Hände mehr hatten (Kongo) würden solchen Parolentrompetern ins Gesicht spucken.

    Bei mir gibt es keine "Braunen Begrifflichkeiten"! Und die Billionen DM/Euro, die in den "Osten" angeblich "hineingepumpt" worden sind, wurden vorher der DDR infolge inadäquater Wirtschaftsbeziehungen entzogen, man wollte ein Lebensstandardgefälle zum Westen erhalten und stetig ausbauen. Darüber sind 85 bis 90 % der Ausgaben für den "Aufbau Ost" sofort zurück auf westliche Konten geflossen, haben massive Subventionen westliche Firmen saniert oder die Buschzulagen der Westkader finanziert, die bis heute im Osten die Politik und Wirtschaft bestimmen. Mehr Fremdbestimmung gibt es kaum in Kolonien. Und vergleiche mal die Kolonien des Dt. Reichs, die waren ein einziges Zuschußgeschäft, das Kaiserreich hat Millionen dort investiert und nach dem I.Weltkrieg war alles verloren.

  • Nun ja, wenn man sich das Personal anschaut, was als Nachfolger in den Startlöchern steht, ist es kein Wunder, wenn man sich dereinst wünschen sollte, sie wäre noch im Amt.


    Wie heißt es so schön: Unter den Blinden ist der Einäugige König.

    Das Personal in den eventuellen Startlöchern kennen wir noch nicht. Es können sich, wenn die Situation es erfordert, noch immer eine Reihe politischer echter Talente ergeben, die bereit sind, den Laden wieder auf Vordermann zu bringen.

  • Irgendwann nach Mutti Merkels Tod wird man Straßen und Plätze nach ihr benennen. Sie wird als eine der größten deutschen Politiker einen Ehrenplatz in der Geschichte bekommen.

    Träume weiter, die Dame war die schlechteste Besetzung des Kanzleramtes seit 1945! Und vor der Geschichte wird sich das auch erweisen. Nach dem desaströsen Wahlergebnis ist sie erst mal völlig abgetaucht, obwohl sie dafür erstrangig verantwortlich ist. Und die Wahl in Thüringen wird ähnliche Ergebnisse bringen.

  • Es ist immer das Gleiche! Die Deppen der Nation glauben das man mit der Wahl extremer Parteien einen Wandel zum Besseren einleitet (zum Teil stimmt es, da die anderen Parteien/Regierung einlenken) und gleichzeitig dem Irrglauben unterliegt sie unter Kontrolle halten zu können. Diesen Fehlglauben hatte schon der deutsche Adel und die Großindustrie. Diese Gestalten sind durch ihre Programmatik dazu verdammt immer noch einen oben draufzusetzen um an der Macht zu bleiben und das werden sie tun. Im Übrigen kann niemand voraussehen welche Knallköppe da noch nach oben gespült werden, wenn die erst einmal Fahrt aufnehmen. Es reicht jetzt schon, dass da jemand rumläuft der öffentlicht propagiert hat, dass bestimmte Abgeordnete standrechtlich erschossen gehörten. Wer glaubt solche Subjekte kontrollieren zu können, sollte in Behandlung gehen. Zwischen Krankheit und Wahnsinn verläuft oftmals ein schmaler Grad.

    Es ist immer das Gleiche! Die Deppen der Nation glauben das mit der Wahl der etablierten Parteien alles seine schöne Ordnung hätte und das ewig so bleiben könnte, ungeachtet aller erkennbaren Verwerfungen.


    Und wenn dann andere Deppen der Nation mit der Wahl extremer Parteien einen Gegenakzent setzen, dann ist das Gejammer groß, aber alles soll so bleiben wie gehabt und deswegen maulen die erst genannten Deppen gegen die zweit genannten Deppen.


    Im Rummaulen und den professionellen Deppen geben waren wir schon immer Weltspitze.

  • Darüber sind 85 bis 90 % der Ausgaben für den "Aufbau Ost" sofort zurück auf westliche Konten geflossen, haben massive Subventionen westliche Firmen saniert oder die Buschzulagen der Westkader finanziert, die bis heute im Osten die Politik und Wirtschaft bestimmen. Mehr Fremdbestimmung gibt es kaum in Kolonien. Und vergleiche mal die Kolonien des Dt. Reichs, die waren ein einziges Zuschußgeschäft, das Kaiserreich hat Millionen dort investiert und nach dem I.Weltkrieg war alles verloren.

    An die Buschzulagen kann ich mich noch erinnern, jedenfalls an die Gespräche rund um diese Zulagen für Wessis, die von ihren Arbeitgebern in den Osten abkommandiert wurden. Die meisten haben sich mit Händen und Füßen gesträubt, und nach dem was ich von Leuten gehört habe, die tatsächlich einige Zeit im Osten gearbeitet haben, mit einigem Grund, denn sie sind von den Einheimischen nicht besonders gut behandelt worden. Ein Freund meines Vaters hatte das Pech, eine Bankfiliale in Leipzig aufbauen zu müssen, aber da das Bankwesen wohl eine kapitalistische Angelegenheit ist, hat er nicht genügend und nicht genügend qualifiziertes Personal gefunden, weshalb dann noch weitere Leute abkommandiert wurden, was wiederum als "Übernahme" betrachtet und mit Feindseligkeiten bedacht wurde.


    Ich hab als Siebzehnjähriger mal an einem kioskähnlichem Laden nach dem Weg fragen müssen, d. h. ich war der, der aus dem Auto raus und fragen muste.

    Eine Antwort habe ich nicht bekommen, aber den Satz: "Gommen noch mähr von däner Sorde?" Wenn etwas berechtigt war in der Zeit, dann war das die Buschzulage.


    Ich hab mich immer gefragt, was die DDR´ler, die nichts so schnell wollten wie den kompletten Anschluss (aus Angst, nicht aus Liebe, sondern um Tatsachen zu schaffen und die D-Mark zu bekommen) denn eigentlich erwartet haben - dass alles bleibt wie es in der DDR war, ohne Wessis, aber mit Reisenkönnen und D-Mark? Es wird jetzt oft gejammert, dass es eine Alternative gegeben hätte, nämlich eine Art Selbstverwaltung, die angeblich von vielen DDR-Bürgern auch demonstrierend gefordert worden wäre. Ich weiß davon nix. Es kann sein, dass es Gruppen gab, die sich das so vorstellen konnten, aber man kann nicht abstreiten, dass die meisten sofort den Anschluss wollten und jeden, der vorsichtiger sein wollte, einfach überrollten.


    Die Wessis waren damals sehr euphorisch und emotional etwas durchgeschüttelt, einige haben sich zwar gefragt, was das alles kosten wird, aber die allgemeine Stimmung war so wie das weit spätere Merkel´sche "Wir schaffen das!"



    "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber"