Die ehemalige DDR

  • Warum vergleichst Du nicht den Status der Arbeiter weltweit, wie es erforderlich wäre? Den relativen Wohlstand der arbeitenden Menschen in den Nationen der I.Welt bezahlen die Ausgebeuteten der Schwellenstaaten und der III. Welt mit ihrem Schweiß und Blut.

    Weil dort zumeist autoritäre Regierungen herrschen, denen die Menschenwürde egal ist. Die könnten verhindern, dass die Bevölkerung blutet, doch stattdessen arbeiten sie sogar mit ausländischen Ausbeutern zusammen, um sich die Taschen vollzustopfen, während der kleine Mann am Hungertuch nagt. Dort herrschen also Bedingungen, die mit denen im Westen nicht vergleichbar sind.

    Marx ist heute aktueller denn je zuvor!

    Du scheinst das wirklich zu glauben.


    Ein Materialismmus, der die Menscheit in nur zwei "Klassen" aufteilt war nie aktuell und wird es auch niemals sein. Letztlich ist er nur eine total falsche Vereinfachung.

  • Weil dort zumeist autoritäre Regierungen herrschen, denen die Menschenwürde egal ist. ...................

    Wenn diese Regimes nicht mit dem Westen kollaborieren würden, wären sie nicht an der Macht! Schau Dir mal die Weltwirtschaftsordnung, die Termes of Trade und die Politik von Weltbank und internationalen Kapitalfonds an, dann siehst Du (eventuell), wer die Schuld und Elend und Unterentwicklung hat.

  • Der NSU kam auch aus der Zone.

    Ja, er bestand aus Zonis. So weit, so richtig.

    Aber von wem wurde er aufgebaut?


    Du machst es dir echt zu einfach. Ich hab jetzt keine Lust, einen Beratungsresistenen zu erklären, wie sich die Rechte Szene in der Zone gebildet, ausgeweitet und spezifiziert hat. Aber nur mal zur Info, es waren die Scheitelnazis aus dem Westen, die sich willige und dümmliche Geiser zu Nutze machten, um sich selbst und ihren Mist zu verwirklichen.

    Auch dein Beispiel NSU ist nur ein Kapitel, wie man sich vernachlässigte und perspektivlose Menschen aneignen kann. Der Thüringer Heimatschutz wurde nachweislich durch einen V-Mann (Brandt) aufgebaut, finanziert und beschützt.

    Letztlich kann man konstatieren, dass es dort von V-Männern nur so wimmelte.

    https://www.spiegel.de/panoram…eimatschutz-a-853927.html


    Wäre diese Org nicht die Spielwiese der Dienste gewesen, hätte es den so nie gegeben.


    Es gibt auch noch eine viel härtere rechte Szene, nämlich in Südtirol. Auch da haben Dienste ihre "Männer" und die bauen auch fleißig auf, begehen Terroranschläge und organisieren internationale Treffen.


    Du wirst ähnliches in fast jeder Region Europas finden. Sich hier nur die Ossis auszusuchen, ist sehr kurzsichtig und vor allem engstirnig. Denn auch der Thüringer Heimatschutz ist nur ein Teil der europäischen Kameradschaft der Rechtsidioten.


    Natürlich bin ich, als Ossi etwas enttäuscht, dass sich hier so viele Vollhonks finden, die sich nicht nur verarschen lassen, sondern auch noch zu dämlich sind zu verstehen, dass sie schlicht benutzt werden.

    Seit der Wende hab ich mit dieser Szene meine Konflikte und Begegnungen. Ich habe Freunde an sie verloren und bin ins Visier geraten.

    Und als ich Anfang der 90er in Thüringen gedient habe, hatte ich sogar die Gelegenheit einige dieser Rechtsidioten in den Bau zu stecken, unter anderem war da auch im September 94 ein gewisser Uwe Mundlos dabei. Der wurde mit den anderen 4, die mit einsaßen, am nächsten Morgen von einem General des MAD abgeholt und dann......ja, nix. Die machten ihren Dienst weiter und ich durfte danach vor jeder Fahrt meine Radmuttern kontrollieren.


    Was ich dir sagen will: Diese Szene lokal zu begrenzen, ist begrenztes Denken! Dahinter stecken viel größere Strukturen und ganz andere Köpfe. Also setzt deine Scheuklappen ab. Deine Fixierung auf das plakative "NSU-Phantom" ist zu kurz gedacht.


    PS: Ach und ich glaube, du hast dir kein gutes Videobeispiel ausgesucht. Zu einseitig und zu engstirnig. Da gibt es genug besseres Material.



    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Chile ist eben ein gutes Beispiel, ebenso der Kongo unter Lumumba oder Guatemala, Nigaragua u.a., derzeit vielleicht sogar Venezuela. Dazu der Iran, Palästina, Syrien, Libyen, etc. überall marschiert die Konterrevolution unter Führung der US-Geheimdienste. Und wenn Putin dem in Russland einen Riegel vorschiebt, ist das Geheul im Westen groß!

    Das Geheule ist immer groß im westliches Gefüge, wenn ein Land dicht macht, um solche Knaller nicht ins Land zu lassen oder sie in ihrer Aktivität einzuschränken.

    Andererseits werden Aktionen zB der Russen, wenn sie mal auffliegen hochgejubelt und plakativ für die eigene Propaganda ausgenutzt.


    Das Spiel ist im Grund auf beiden Seiten das gleiche, nur ist die Bewertung anders. Kritik am "Westen" wird da gern diffamiert. Selbstreflektion ist im "Westen" nicht Bestandteil der Aufarbeitung.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Mir wird definitiv schlecht, wenn ich sowas lese, wie dass überall die Konterrevolution marschiert. Kannst Du Sachverhalten, egal welche, nicht in ganz normalem Deutsch beschreiben, musst Du immer klingen, wie der übelste Apparatschik?

    Konterrevolution ist ein ganz normaler Begriff, den es seit der französischen Revolution gibt. Es ist also keine Erfindung irgendwelcher "Appararschiks"

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Ich hab jetzt keine Lust, einen Beratungsresistenen zu erklären, wie sich die Rechte Szene in der Zone gebildet, ausgeweitet und spezifiziert hat.

    Weil du genau weißt dass ich deinen Unsinn hinterfragen würde. Du würdest wieder versuchen, die Schuld dem Westen in die Schuhe zu schieben. So kennt man euch Kommie-Fanboys. Ihr könnt nicht anders. Obwohl eure Ideologie mehrfach gescheitert ist, glaubt ihr immer noch felsenfest daran. Jeder religiöse Fanatiker beneidet euch bestimmt dafür.

  • Weil du genau weißt dass ich deinen Unsinn hinterfragen würde. Du würdest wieder versuchen, die Schuld dem Westen in die Schuhe zu schieben.

    Jup, solch eine Antwort habe ich erwartet.


    Ich habe dir die Realität, so wie sie sich im Nachhinein darstellt, zu erklären versucht. Ich habe nicht mal die Verantwortung der Zonalen Vollhonks abgestritten. Nur halte ich nichts von einseitigen Schuldzuweisungen, wie du sie hier betreibst.


    In so fern ist dein Einwand wider einmal völlig sinnfrei.


    Und nur mal ein Hinweis. Deine Einordnung welch Ideologie ich anhänge oder nicht, ist hier nicht nur ein Volltreffer neben die Scheibe, sonder auch noch amüsant. Denn ich bin ehrlich gesagt etwas erstaunt, dass du mich als Kommunisten bezeichnest.


    Dir meinen Standpunkt zu erklären, und was ich an Anarchie gut finde, würde dich wohl vollends überfordern. :)


    Also bitte gehe weiter von falschen Voraussetzungen aus, dann hab ich wenigsten ein wenig zu lachen, wenn ich dein krudes Analytikum lese. ;)

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Mein Reden. Sie hatten völlig überspannte Erwartungen. Sie sahen im Westen sowas wie ein Schlaraffenland, wo einem die gebratenen Hühnchen in den Mund fliegen.

    Und sie wünschen sich ihre altbekannte Ostzone zurück, oder gleich ein "4.Reich", inklusive NSDAP light, bzw. AfD.

    Das ist mit Sicherheit nicht mein Reden. Dass die Ossis nach langen Jahren der Mangelwirtschaft kein Interesse an einer Fortsetzung derselben hatten, ist verständlich. Dieses verständliche Begehren mit der Erwartung an ein vom Westen offeriertes "Schlaraffenland" gleichsetzen zu wollen, ist infam. Jahrzehntelang hat der Osten für Teile des westlichen Wohlstands billig produziert, wer bei Quelle sich bei der Marke "Privileg" bediente (der Name war Programm) setze auf im Osten produzierte Qulaitätsprodukte, die im Westen gut 15% billiger als vergleichbare Ware waren (also die Kaufkraft der ach so leistungsfähigen Wessis erhöhte) und im Osten quasi zu für den Normalbürger unerschwinglichen Preisen angeboten wurden. Schlaraffenland West made in GDR.


    https://www.mdr.de/zeitreise/q…und-ddr-produkte-100.html


    Wer´s nicht glauben will, schaue darauf wie die jetzigen konsumgeilen deutschen Doofbürger sich schamlos von den aktuellen Billiglohnländern bedienen lassen. Arme billig für Reiche schaffen lassen und wenn die Armen ein wenig mehr von dem Kuchen abhaben wollen empört "Haltet den Dieb" rufen. Das ist eine AfD-(Nicht)Denke, die aber für viele intelligenzbefreite Nasen aus allen politischen Lagern Gültigkeit beweist.


    Es entspricht einer schamlos summen westlichen Dekadenz, wenn sich Wessis für klüger und fleißiger als Ossis halten. Wer so dumm denkt übersieht, dass es die großpolitischen Zusammenhänge waren, die darüber entschieden, auf welcher Seite nach 1961 ein teils absurder Wohlstand möglich war und auf welcher nicht. Mit der eigenen Leistungsfähigkeit hatte das nicht zwingend zu tun. Und besonders klug kann es wirklich nicht sein, wenn wer das 30 Jahre nach dem Mauerfall immer noch verkennt.

  • Ich habe dir die Realität, so wie sie sich im Nachhinein darstellt, zu erklären versucht.

    Wie kannst du das versuchen, wenn du von der Realität nicht das Geringste verstehst?


    Jede deiner Antworten ist entweder mit der marxistischen Ideologie kompatibel, oder sie ist voller Hass gegen den Westen. Verschone mich bitte künftig mit diesem Unfug.

  • Er brauchte die Einnahmen, sonst wäre die Zone wesentlich früher kollabiert. Es war also eine win-win-Situation.

    Das ist nun der absolute Irrsinn. Der Fehler bestand eher darin, dass die DDR-Mark eine Binnenwährung war. Damit begründete der Westen seine Schwindelkurse und man mußte valutierbare Devisen erarbeiten, um eben bestimmte Güter auf dem Weltmarkt zu kaufen. Von "win-win" kann man nicht reden, es war ein Verlustgeschäft für die DDR zulasten ihrer Menschen.

  • Wie kannst du das versuchen, wenn du von der Realität nicht das Geringste verstehst?


    Jede deiner Antworten ist entweder mit der marxistischen Ideologie kompatibel, oder sie ist voller Hass gegen den Westen. Verschone mich bitte künftig mit diesem Unfug.

    Moderation:

    Wo finde ich in Deinem Post einen Beitrag zum Threadthema? Genau. Nirgends. Also, bitte das Threadthema beachten. Danke.

  • Dann hätte sich die DDR nicht auf den Deal eingelassen. Oder willst du sagen, dass man sie übers Ohr gehauen hat?

    Die Probleme lagen in der Konstruktion des RGW. Man hätte durchaus autark wirtschaften können, man brauchte den Westen nicht, denn alle Rohstoffe, gebildete Menschen und sämtliche Potentiale für eine umfassende Wirtschaft waren vorhanden.

  • Die Probleme lagen in der Konstruktion des RGW.

    Eine kommunistisch geprägte Ökonomie bietet nunmal keinen Anreiz für talentierte Manager. Was nutzen einem Know-How und Engagement, wenn man letztlich so wenig verdient wie ein Fabrikarbeiter? Man resigniert. Wenn man nicht in den Westen abhauen kann, konzentriert man sich auf sein Privatleben anstatt sinnlos seine Energie in einen VEB zu investieren.

  • Eine kommunistisch geprägte Ökonomie ................

    Es gab keine kommunistisch geprägte Ökonomie im Ostblock! Und Manager und Führungskräfte haben auch wesentlich mehr verdient als der Durchschnitt der Werktätigen. Hinzu kamen nichtmaterielle Vorteile, in der höheren Ebene Privilegien, die in etwa denen entsprachen, die die bürokratische Bourgeoisie derzeit sich zuschanzt.

  • Ich werde den Burschen ignorieren. Besser ist das.

    Was gibt es da noch zu ignorieren? Du ignorierst doch eh alles, was in deinen intellektuellen Mikrokosmos nicht passt. Deiner volkswirtschaftliche Unkenntnis versuchst du mit billigem Marxismus-Bashing zu begegnen und Argumente der Andersdenkenen bedienst du mit ideologischen Phrasen, die so hohl daher kommen, als dass man die als Bauteil für eine Pipeline verwenden könnte.


    Natürlich wurde die DDR besser gesagt die dortigen Normalbürger betrogen und zwar nicht nur von den dortigen Eliten, sondern auch dem Westen. Aus der Not der anderen eine Untugend zu machen (z.B. indem man deren Arbeitsleistung ausbeutet) war schon immer eine Sauerei.