Die ehemalige DDR

  • Ja, aber die waren nicht für Kohl persönlich, sondern für die Partei, die jüdischen Vermächtnisse.

    Also ich wüßte nicht, dass der Verbleib des Geldes aus den Schwarzkassen genau untersucht wurde. Außerdem gibt es ja noch die Affäre, die Dio erwähnte und wenn ich an den Fall: LEUNA denke, dann ist da auch noch viel Potenzial für persönliche Bereicherung.


    Ich werde mal, bei Laune und genug Zeit, in meinen "Perlen der Geschichte Thread" das Thema aufgreifen, damit man sich wenigstens an die Zeitgeschichte erinnert, die man selbst erlebt hat. ;)


    mfg

  • Beim Blick auf die heutige Nachrichtenübersicht stieß ich auf Ursula von der Leyens Ankündigung hochtrabende Pläne für Europa, für die nächsten 30 Jahre - und in dem Moment ist mir eingefallen, wie still es doch um eine andere Grande Dame ehrgeiziger und noch kostspieligerer Zukunftsplanungen, Birgit Breuel, geworden ist… ihr oblag bekanntlich die undankbare Aufgabe, die Wirtschaftsbetriebe der ehem. DDR in das gerade entstehende gesamtdeutsche Wirtschaftsgebiet zu integrieren, und die Tätigkeit der zu diesem Behufe gegründeten "Treuhand" hat letztlich die Spaltung Deutschlands ja nicht gerade behoben… letzten Sommer wurde gar eine TV-Dokumentation ausgestrahlt, die diese Diskrepanz zwischen Absicht, Versprechen und Ausführung feinfühlig betrachtete…

  • ..................wie still es doch um eine andere Grande Dame ehrgeiziger und noch kostspieligerer Zukunftsplanungen, Birgit Breuel, geworden ist… ihr oblag bekanntlich die undankbare Aufgabe, die Wirtschaftsbetriebe der ehem. DDR in das gerade entstehende gesamtdeutsche Wirtschaftsgebiet zu integrieren, …

    Die Madame Breul war keineswegs eine "Grande Dame"! Und ihre Tätigkeit als Chefin der Treuhand wurde weit über die erbrachte Leistung honoriert. Dass es heute "ruhig" um ihre Person ist dürfte ihr wohl sehr recht sein, damit sie in aller Ruhe ihre luxuriöse Pension genießen kann. Dass die Arbeit der Treuhand bis heute ein Spaltpilz hinsichtlich der dt. Einheit ist, hängt damit zusammen, dass die Geschichte der Prozesse in keiner Weise realistisch aufgearbeitet sind und sämtliche Fehlleistungen bis hin zur Wirtschaftkriminalität sowie zum politischen Versagen nie richtig strafrechtlich verfolgt worden sind.

  • Dein Unwissen ist lustig. Laut Vertrag von Jalta und auf Anordnung der Alliierten ist das ein illegaler Vorgang. Aber sowas hat damals die junge BRD einen shice interessiert. Und natürlich sind Ausländer kein Teil unseres Rentensystems. Oder hat jemals ein weißrussischer Nazi in dieses eingezahlt? Nein, hat er nicht.

    Haben denn die Ossis bis 1990 eingezahlt?

    😎

  • Haben denn die Ossis bis 1990 eingezahlt?

    😎

    Die BRD hat bei der Übernahme der DDR auch deren Rentenversicherung übernommen, dazu sämtliche Banken. Jeder DDR Bürger hatte in die gesetzliche Rentenversicherung der DDR und dazu mehrheitlich in zusätzliche Rentenzusatzversicherungen eingezahlt. Wer einen Staat übernimmt und angliedert, ist auch verpflichtet, die soziale Sicherstellung der Menschen zu gewährleisten. Noch dazu, wenn man die Bürger mehrheitlich nach 1945 zum wiederholtem Male von ihrem, diesmal Volkseigentum, enteignet.

  • Der Gysi soll endlich die 6 Milliarden aus dem SED-Versteck rausrücken... 8) :D

    Die retten die Rente auch nicht, sie reichen noch nicht mal, um die Zahlungen eines Monats zu sichern. Die DDR war nach Schätzungen der Deutschen Bank und weiterer Ökonomen z.Z. der Übernahme durch die BRD wenigstens 680 Milliarden DM wert. Es war die Treuhand, die daraus 300 Milliarden DM Schulden für die Steuerzahler in GSAMTDEUTSCHLAND erzeugte!

  • Die retten die Rente auch nicht, sie reichen noch nicht mal, um die Zahlungen eines Monats zu sichern.

    Da wir eine umlagenfinanzierte Rente haben, brauchen wir die SED-Milliarden sowieso nicht. Es spielt heute einfach keine Rolle mehr ob die Bürger aus Ostdeutschland irgendwann, irgendwas, irgendwo eingezahlt haben oder nicht. Sie tragen zur Umlagenfinanzierung bei. :kopfkratz2:

  • Da wir eine umlagenfinanzierte Rente haben, brauchen wir die SED-Milliarden sowieso nicht. Es spielt heute einfach keine Rolle mehr ob die Bürger aus Ostdeutschland irgendwann, irgendwas, irgendwo eingezahlt haben oder nicht. Sie tragen zur Umlagenfinanzierung bei. :kopfkratz2:

    Es war ja nur eine Antwort auf eine böswillige Unterstellung, die gebracht werden mußte, um den Spaltern und Mießmachern die Realitäten aufzuzeigen.

  • Die BRD hat bei der Übernahme der DDR auch deren Rentenversicherung übernommen […]

    Ist es nicht eher umgekehrt? -> Also in dem Sinne, dass mit Integration des Gebietes der DDR in den Geltungsbereich des westdeutschen Grundgesetzes die Bürger der vormaligen DDR volle Rentenansprüche gewährt bekamen, ohne jemals echtes Geld in die Rentenkasse des "Klassenfeindes" eingezahlt zu haben?

  • Ist es nicht eher umgekehrt? -> Also in dem Sinne, dass mit Integration des Gebietes der DDR in den Geltungsbereich des westdeutschen Grundgesetzes die Bürger der vormaligen DDR volle Rentenansprüche gewährt bekamen, ohne jemals echtes Geld in die Rentenkasse des "Klassenfeindes" eingezahlt zu haben?

    Es gibt keine "Kasse" beim Umlageverfahren.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Die BRD hat bei der Übernahme der DDR auch deren Rentenversicherung übernommen, dazu sämtliche Banken. Jeder DDR Bürger hatte in die gesetzliche Rentenversicherung der DDR und dazu mehrheitlich in zusätzliche Rentenzusatzversicherungen eingezahlt. Wer einen Staat übernimmt und angliedert, ist auch verpflichtet, die soziale Sicherstellung der Menschen zu gewährleisten. Noch dazu, wenn man die Bürger mehrheitlich nach 1945 zum wiederholtem Male von ihrem, diesmal Volkseigentum, enteignet.

    Ihr hättet also höhere Renten?

  • Es gibt keine "Kasse" beim Umlageverfahren.

    Wessis kannst du auch nicht erklären, dass die BRD pleiter war, als die DDR zu übernahmezeiten. Denn was nicht begriffen wird, ist die schlichte Tatsache, dass die Betriebe ihre Gewinne an die Staatskasse ablieferten. Mit dem Wegfall fielen natürlich die Haupteinnahnequellen weg.

    Was auch ein populistischer Fake war, ist die angebliche Zahlungsunfähigkeit. Niemand kann sich vorstellen, was es bedeutet hätte, wenn zu der Zeit Österreich (damals Kurs 1:7 zum Schilling) über Nacht pleite gewesen wäre, wenn sie mit dem gleichen Wechselkurs übernommen worden wäre.


    Es geistern viel zu viele Legenden in den Köpfen der Menschen rum, die von Politik und den Staatsmedien verbreitet wurden und sich bis heute halten. Die zu entzaubern, wäre mal allerhöste Zeit. Aber leider würde dann die CDU als Deppenverein dastehen und das kann man ja nicht verantworten.


    Ich mache mir schon nicht mehr die Mühe, solch Fabeln zu entzaubern, Menschen sind und bleiben Dumm und warum soll ich was dagegen tun?


    Das Manko der meisten Wessis ist, dass sie sich nicht mal oberflächlich mit den Folgen der politischen Entscheidungen, der wirtschaftlichen Auswirkungen oder mit den persönlichen Schicksalen der unmittelbar betroffenen befasst hat oder mal Literatur darüber gelesen hat.

    Diese Unzulänglichkeit und bei einigen auch der Unwille daran etwas zu ändern ist es ja, der manch Ossi auf den Sack geht.


    Und sich dann anhören müssen, welch schreckliches Leben er ja hätte und dass jetzt vieles (nicht alles) ja doch sooo besser ist. ....auch unsere Emanzipation wird ja gern in stetigen Wiederholungen denunziert.


    mfg