Die ehemalige DDR

  • Unbestreitbar zeigt das Verhältnis großer Teile der Einwohnerschaft untereinander, dass die deutsche Teilung in den Köpfen fortbesteht - in den Augen der "politisch korrekten" Altbundesbürger ist das Gebiet der ehemaligen DDR Hochburg der AfD-Wähler und der ostalgischen Verklärung drr auch im Westen auf breiter Front vertretenen Meinung, dass doch nicht alles nur schlecht gewesen sei… das von dem Medien dazu herbeigezauberte DDR-Bild beschränkt sich denn auch gern auf Märchenverfilmungen, wobei Zyniker sich zu fragen erdreisten könnten, ob in der DDR drei Haselnüsse auf dem bunten Teller überhaupt für Otto Nichtfunktionär überhaupt zu beschaffen gewesen sind - die Dinner for One ähnliche Ausstrahlungshäufung müsste ja eigentlich inländische Filmhochschulabsolventen veranlassen, sich an zeitgemäßen Remakes und Neuinterpreationen zu versuchen. Etwa "Drei Keinohrhasen zu Ostern". Wenn die kirchenhistorisch bedingten Feiertagstraditionen zur jahreszeitlichen Wiederholungsmonotonie des TV-Programms säkularisiert wird, kommt wenigstens wieder Struktur in den Jahreslauf!

  • Aschenbrödel ist ein deutsch-tschechischer Film.

    Haselnüsse wachsen an Sträuchern im Garten.

    AfD Funktionäre sind meist Wessis.

    Die Braunen sind in den Osten. Im Westen waeren sie kaum so erfolgreich geworden. Wer im Westen haette schon Hoecke seine Stimme gegeben?

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Aus Sicht von uns Wessis war die DDR schon immer ein Kunstprodukt, eine Inszenierung, ein Fake-Staat.

    Aus Sicht von Wessis?? Was??? Das hätte ich wissen müssen, als ich als Jugendlicher in der DDR und in Bulgarien war. Aus Sicht von uns Wessis war die DDR sehr real.

    (Hör doch bitte mal auf mit den dauernden Provokationsversuchen. Die sind ganz klar erkennbar und langweilen mittlerweile.)

    Ja, Wessis sind mehr so die Führungspersönlichkeiten, aber das braune Fußvolk finden sie in der Ostzone. :(

    Dasselbe hier. Redet denn daheim keiner mit Dir?

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Aus Sicht von Wessis?? Was??? Das hätte ich wissen müssen, als ich als Jugendlicher in der DDR und in Bulgarien war. Aus Sicht von uns Wessis war die DDR sehr real.

    (Hör doch bitte mal auf mit den dauernden Provokationsversuchen. Die sind ganz klar erkennbar und langweilen mittlerweile.)

    Dasselbe hier. Redet denn daheim keiner mit Dir?

    Du bist zu empfindlich, Klein Nauti.

    Siehe die Rumflasche, die du sofort so gedeutet hast, als würde ich behaupten du seist schwul.


    Das war sogar ein Doppel-Fail von dir, denn damit zeigst du, dass du offenbar ein Problem mit Schwulen hast. :(

  • Ja, ich bin empfindlich, aber vor allem gegen unnötiges Demonstrieren eigener Unerzogenheit. In welcher Form und gegen wen Du Dir darin freien Lauf lässt, ist egal, es stört einfach immer jede Diskussion.


    Kommen wir zurück zu Höcke: Auch im Westen wäre er erfolgreich geworden, es gibt durchaus braune Ecken im angeblich liberalen Bayern, das es zu Wohlstand und Einkommen gebracht hat, aber früher mal abgehängt war und daraus immer noch seine Komplexe füttert. Darin gibt es durchaus Analogien zum Osten.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Kommen wir zurück zu Höcke: Auch im Westen wäre er erfolgreich geworden, es gibt durchaus braune Ecken im angeblich liberalen Bayern, das es zu Wohlstand und Einkommen gebracht hat, aber früher mal abgehängt war und daraus immer noch seine Komplexe füttert. Darin gibt es durchaus Analogien zum Osten.

    Klar gibt es auch im Westen Faschos, aber es sind weniger. Das liegt vermutlich daran, wie mit den 12 finsteren Jahren Deutschlands umgegangen wurde. In Wessiland irgendwie nachhaltiger. Per Re-Ecucation zB. wurde der braune Mist aus den Köpfen geschüttelt. In Ossiland gab es, sofern ich weiß, nichts Vergleichbares.

  • Was hat "re-eduction" gebracht,wenn sich der braune Mist in den Schädeln von Teenies und Twens breit macht??

    Es gibt im Westen kaum noch Alte, die den Kids erzählen, dass der Hitler-Hokuspokus ganz was Tolles war. Wessi-Nazikids sind nicht ideologisch gefestigt. Für die ist das eher pubertäres Gehabe, um die Erwachsenen zu schocken.

  • Es gibt im Westen kaum noch Alte […]

    Komisch. Und da heißt es doch immer, die Gesellschaft überalterte… aber in der haben Oma Umweltsau und Alter weißer Mann nichts mehr zu melden, seit Greta Tünkram medienwirksam ihr Schulschwänzen zur "globalen Bewegung" vergrößerte…


    Die DDR ist Geschichte, und schon der neuerdings wiederaufgeflammte Eifer, Denkmäler vom Sockel zu stürzen, zeigt deutlich, wie unsere Nachwelt sich ihr Geschichtsbild in eine Landkarte weißer (oder schwarzer) Flecken zu transformieren vorgenommen hat.


    Aktuell ist's also mehr die Wiederauferstehung der DDR, die uns Sorgen machen sollte. Und diesmal werden weder Bürgerproteste noch Michail Gorbatschow dem Schrecken ein (letztlich doch friedliches) Ende setzen. Die epidemische Lage von nationaler Tragweite ist schon in der "Fraktionsdisziplin" begründet…

  • Ich versuche mir grad vorzustellen, wie Altnazis in den Anfängen der BRD entnazifizieren.

    Als ob das je statt gefunden hätte.

    Geschichte ein wenig genauer betrachtet sollte schon zu gewissen Erkenntnissen führen.

    Hatten wir aber schon in einem anderen Thread. Und hier, wo es um die ehem DDR geht, ist es eh OT.


    mfg

  • Deutschland wird seit über 20 Jahren nicht mehr regiert, sondern man reagiert nur noch meist sehr dilettantisch auf die Herausforderungen der Politik, national und international. Die europäische integration wurde verspielt, die Wettbewerbsfähigkeit ist weitgehend verloren, die Infrastruktur marode und es wird einige Billionen Euro brauchen, um wieder einen vernünftigen Stand zu erreichen. Die Frage ist nur, wer politisch in der Lage sein wird, die Mammutaufgaben zu bewältigen???

    Du redest wie von der verblichenen "DDR".

    Der Untergang des Ostblocks muss dich schwer traumatisiert haben. :(

  • Die hatten ja auch keine Wiedervereinigung die teuer war.

    Hätte man auf die Leistungsbereitschaft der Menschen im Osten gesetzt, anstatt auf eine Plattmachungsorgie und die Verschleuderung unseres Volkseigentums an windige Spekulanten, wäre die echte Wiedervereinigung anstatt Übernahme ein nachhaltiges Win-Win- Ergebnis gewesen. Nur begreift ihr indoktrinierten Wessis das eben nicht.