Die ehemalige DDR

  • Nein, ich geniere mich für meine Einschätzung nicht, würde sie allerdings nie in der deutlichen Form geäußert haben, wenn es hier nicht einige User gäbe, denen es ein Anliegen ist, eifrig alles, was "im Westen" geschah, mittels endloser Quellenangaben als verbrecherisch und die Wessis als ahnungslose Trottel hinzustellen.

    Da gibt es aber auch hier einige User und in unserer westlich geprägten Gesellschaft eifrig vertretene Ansichten, dass alles was "im Osten" geschah verbrecherisch gewesen wäre und welche die Ossis entweder als Täter, Mitläufer oder ahnungs- bzw. hilflose Opfer darstellen.


    Zitat

    Dass es im Alltag der Ossis menschlicher zuging als im Westen, kann sich nur auf eine gewisse Gleichheit der Verhältnisse beziehen (obwohl es auch im Osten einige gab, die gleicher waren als die anderen!), auf persönliche Lebensweg-Entscheidungen auf keinen Fall, denn schon mal der Berufsweg konnte nicht frei gewählt werden.

    Ich behaupte, dass du keine eigentliche Ahnung vom Osten hast.

    Schon deine distanzierende Rede von einer " gewissen Gleichheit der Verhältnisse" lässt mich vermuten, dass du nicht weißt (und auch nicht wissen willst) wie es so wirklich in der DDR war. De dato machst du da das gleiche wie die senilen Opas im Politbüro, nur andersherum Die Sozi-Opas behaupteten in jeder Sekunde eines jeden Tages wie toll es in der Zone wäre während die (meist aus dem Westen stammenden) Sozialismusgegner kein einziges gutes Harr an einem System ließen und lassen, dass sie eigentlich nicht kennen.

  • Eine echte Demokratie lässt sich nicht mit dem real existierenden Kapitalismus vereinen und weil die Priorität der Gewinner dieses

    real existierenden Kapitalismus eindeutig zugunsten des letztgenannten ausfällt, gilt das gleiche für die echte Demokratie:


    Die gibt s nicht und soll es auch gar nicht geben (auch wenn dieser Umstand beständig geleugnet wird), denn in einer solchen hätten Ausbeutung, Ungerechtigkeit und die damit verbundenen Lügen keinen Bestand, zumindest nicht auf Dauer.

    Ausbeutung und Ungerechtigkeit gehören nicht zu irgendeiner Regierungsform, sondern sind Resultat des Handelns rücksichtsloser und egoistischer Menschen, denen alle anderen einfach egal sind.

  • Dass es im Alltag der Ossis menschlicher zuging als im Westen, kann sich nur auf eine gewisse Gleichheit der Verhältnisse beziehen (obwohl es auch im Osten einige gab, die gleicher waren als die anderen!), auf persönliche Lebensweg-Entscheidungen auf keinen Fall, denn schon mal der Berufsweg konnte nicht frei gewählt werden.

    Ist das im ach so tollen Westen wirklich besser?


    Glaubst du, dass 24% der im aktuellen Deutschland zu miesen Niedriglöhnen beschäftigten Menschen ihren beschissen bezahlten Job frei gewählt haben?


    Oder dass die 7-8 der Schulabgänger, die nach rund 9 Jahren die deutsche Schule verlassen noch irgendeine solide Freiheit bezogen auf deren Berufswahl hätten?


    Akademiker, die nach 12-13 Jahre Schul- und rund 3-6 Jahren Hochschulbildung - (im Fall einer Promotion noch ein paar Jahre mehr) mies bezahlt in befristeten Zeitverträgen ein Dasein fristen, wo sie auch nach der mittleren Reife beim örtlichen Supermarkt hätten anfangen können?


    Man merkt wie die westliche Propaganda deinen Tunnelblick auf das Engprofil einer eingleisigen Schmalspurbahn auf der Minitrix-Anlage eingeschnürt hat.

  • Ausbeutung und Ungerechtigkeit gehören nicht zu irgendeiner Regierungsform, sondern sind Resultat des Handelns rücksichtsloser und egoistischer Menschen, denen alle anderen einfach egal sind.

    Um Regierungsformen, welche das Handeln solch rücksichtsloser und egoistischer Menschen nicht begrenzen, kann es nicht gut bestellt sein. Das gilt besonders dann, wenn sie wie unser aktuelles System und deren politischen Vertreter ein solch mieses Handeln unterstützen und die letzteren daran teils noch mitverdienen.

  • Ach Kater - wo sehen wir denn die tollen Militärparaden?? Aber wenn man die weltweiten Rüstungskosten in US-$ angibt, tut man so, als seien das alles Ausgaben des pösen Westen. Du hast im Grunde keine Ahnung, was "menschheitsfeindlich" überhaupt ist, wenn Du, wie es aussieht, Staaten die Treue hältst, aus denen die Menschen davonlaufen. Machst Du einen Unterschied zwischen Mensch und Menschheit?


    Und was heißt "..wir erkennen allerdings die Gefahren."? Wer ist "wir"?

    "Wir" sind die denkende Mehrheit im Osten! Die Meisten Menschen laufen heute aus Staaten und Regionen davon (rund 80 Milionen sind auf der Flucht), die vom Westen durch Kriege, Staatsterror und kapitalistischer neokolonialer Verwüstung jeglicher Lebensgrundlage entbehren müssen! Der Kapitalismus/Imperialismus ist ein abgrundtiefes menschenfeindliches System, auch wenn er sich in den entwickelten Staaten aufgrund der Kräfteverhältnisse einen sozialeren Anstrich verpassen muss. Im Zweifelsfalle würde er auch die gesammte Menscheit in einem nuklearen Inferno opfern, wenn es um seine Herrschaft geht!:evil::evil::evil::!:

  • Da gibt es aber auch hier einige User und in unserer westlich geprägten Gesellschaft eifrig vertretene Ansichten, dass alles was "im Osten" geschah verbrecherisch gewesen wäre und welche die Ossis entweder als Täter, Mitläufer oder ahnungs- bzw. hilflose Opfer darstellen.


    Ich behaupte, dass du keine eigentliche Ahnung vom Osten hast.

    Schon deine distanzierende Rede von einer " gewissen Gleichheit der Verhältnisse" lässt mich vermuten, dass du nicht weißt (und auch nicht wissen willst) wie es so wirklich in der DDR war. De dato machst du da das gleiche wie die senilen Opas im Politbüro, nur andersherum Die Sozi-Opas behaupteten in jeder Sekunde eines jeden Tages wie toll es in der Zone wäre während die (meist aus dem Westen stammenden) Sozialismusgegner kein einziges gutes Harr an einem System ließen und lassen, dass sie eigentlich nicht kennen.

    Natürlich stimmt es, dass ich keine wirkliche Ahnung vom Osten hab. Wie auch? Außer gelegentlichen Besuchen in Ost-Berlin und Jena habe ich den Osten nur durch die Erzählungen meiner Verwandten gekannt, da wir uns aber in "sozialistischen Bruderländern" obendrein zu gemeinsamen Urlauben treffen konnten und außerdem der eine oder andere mit sehr gutem Grund (Beerdigung) kurz "heraus"durfte, denke ich doch, dass ich ein bisschen Einblick hatte, und ich weiß recht gut, wie es den Leuten (im Gegensatz zu "den Menschen"...) in ihrer Heimat ergangen ist. Auch hatten wir einmal Besuch von den Verwandten, die Eltern anderer Leute Kinder waren. Das nannte man wohl Zwangsadoption. Diese Verwandten waren stramm auf Linie und konnten auch sehr gut diesen ganz besonderen Politsprech, mit dem man jeden mundtot machen kann, der nicht vorher was darüber liest. Die wussten auch ganz genau, was schlecht ist bei uns. Alles Politische war schlecht, aber die Ware war besser:D (und die Koffer zu klein).


    Von alledem abgesehen vertrete ich gar nicht die Ansicht, dass alles, was im "Osten geschah", schlechter war als im Westen. Was ich immer bewundert habe, war der Zusammenhalt eingeschworener Freunde - Gemeinschaften, die einander halfen, aushalfen durch Tausch oder Wissen, besonders durch eine ziemlich feste Freund/Feind-Einteilung in ihrem Lebensumfeld. Die wussten genau, wo und mit wem man "frei reden" konnte. Ich wusste das nicht: Als Zehnjähriger wurde ich fast von meinem Onkel verprügelt, weil ich auf dem Campingplatz am Schwarzen Meer was von Verstecken im Auto posaunt hatte.


    Kurzum: Ich kann immerhin sagen, was ich selbst erlebt habe. Ich denke nicht, dass wir eine Ausnahmefamilie waren. Wenn erfinderische Leute die tollsten politischen Systeme entwickeln und lange Ausführungen schreiben, wie die Menchen zu leben haben, dann interessiert mich das einen Feuchten. Dass man die Leute einsperren musste, ist für mich Argument genug, das "System" abzulehnen. Ich staune über die Nostalgie, mit denen manche immer noch in Ehrfurcht vor diesen Traumtänzern erstarren, die alle möglichen "Weiterentwicklungen" erdenken, nur um sich selbst und anderen nicht einräumen zu müssen, dass das zwar ein edles, tolles Programm ist, aber nicht für den Menschen an und für sich. Vielleicht für die Menschheit. Und ja, ich bekenne, dass mir die Menschen in bitterarmen Ländern sehr leid tun, aber bin dennoch überzeugt davon, dass ihnen der Sozialismus oder gar Kommunismus keine Linderung bringt. Versuche gibt es ja immer wieder.


    Ich behaupte nicht, dass der Kapitalismus, wie er sich in den verschiedenen Ländern darstellt, das Gelbe vom Ei ist. Nur: Wer die Wahl hat...

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Um Regierungsformen, welche das Handeln solch rücksichtsloser und egoistischer Menschen nicht begrenzen, kann es nicht gut bestellt sein.

    Das können sie ja versuchen. Getan wird es trotzdem. Korrupte Leute in Machtpositionen wird es immer geben, egal wie man Ausbeutung auch kriminalisiert. Der Mensch ist von Grund auf "schlecht" und seiner eigenen Spezies gegenüber ein schlimmes Raubtier.

  • Wir Menschen habe dicke Gesetzbücher und Institutionen, mit denen wir das Tun des egoistischen Menschen einzugrenzen versuchen. Eine dieser uralten Institutionen ist die Kirche in all ihren Ausprägungen - aber da sie auch von Menschen geführt wird...

    Das Problem ist die Intelligenz, die der Mensch entwickelt hat. Sie erlaubt ihm, aus "sich heraus zu sehen" und Pläne zu schmieden, statt sich zurückzulehnen, wenn er satt ist.

    Bis der Mensch sich so weiterentwickelt hat, dass er alle Konsequenzen seines Handelns überblickt, dürften noch mehrere tausend Jahre vergehen.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • …… weil der Imperialismus lieber Billionen US-$ in Rüstung und Kriegen versenkt, als die Probleme der Menscheit zu lösen!:evil::evil::evil::!::!::!:

    Hallo Kater, es war der WP wo sich kaputt geruestet hat, nicht der Westen. Moskau hat es bis heute noch nicht geschafft umzudenken und auf zivile Produkte umzusteigen.

    Von wegen Imperialismus.

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Das können sie ja versuchen. Getan wird es trotzdem. Korrupte Leute in Machtpositionen wird es immer geben, egal wie man Ausbeutung auch kriminalisiert. Der Mensch ist von Grund auf "schlecht" und seiner eigenen Spezies gegenüber ein schlimmes Raubtier.

    Gesellschaft und Politik könnten versuchen Korruption und Ausbeutung entgegen zu treten, aber die seit langen laufende Ausbeutung der Beschäftigten bei Tönnies, den Paket- und Lieferdiensten, im Speditionsgewerbe und weiteren Branchen beweist die Gleichgültigkeit, die diesen Mist zulässt und teils befördert. Es braucht da klare Regeln und den politischen Willen die Befolgung dieser Regeln durch zu setzen. Wo dieser Wille fehlt versagen Gesellschaft und Politik und das hat viel mit dem hiesigen System zu tun.   

  • Bis der Mensch sich so weiterentwickelt hat, dass er alle Konsequenzen seines Handelns überblickt, dürften noch mehrere tausend Jahre vergehen.

    Diese Zeit haben wir seit mind.30 Jahren definitiv nicht mehr, auch wenn viele sich immer noch so verhalten, als ob wird die hätten. 5 Meter vor der Wand nutzt der Tritt auf die Bremse nichts mehr.

  • Hallo Kater, es war der WP wo sich kaputt geruestet hat, nicht der Westen. Moskau hat es bis heute noch nicht geschafft umzudenken und auf zivile Produkte umzusteigen.

    Von wegen Imperialismus.

    Wudi, was heißt eigentlich WP - hab zu wenig Phantasie.

    Aber hier ein interessanter Artikel über den Untergang der SU: https://www.welt.de/geschichte…gang-der-Sowjetunion.html

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Diese Zeit haben wir seit mind.30 Jahren definitiv nicht mehr, auch wenn viele sich immer noch so verhalten, als ob wird die hätten. 5 Meter vor der Wand nutzt der Tritt auf die Bremse nichts mehr.

    Richtig. Deshalb wird auch alles ganz böse enden.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Richtig. Deshalb wird auch alles ganz böse enden.

    Danach sieht es aus und das lässt an der Intelligenz der Menschen zweifeln. Die meisten von denen würden sich vor Angst in die Hosen machen, wenn sie auf einer 20 Meter hohen oben 20 Zentimeter breiten Mauer freihändig ohne Sicherung 10 Meter weit laufen müssten, was das Klima angeht fallen bei den meisten alle die eigene Existenz sichernden Instinkte aus. Der Wahnsinn auf unseren Straßen belegt das jeden Tag.

  • Gesellschaft und Politik könnten versuchen Korruption und Ausbeutung entgegen zu treten, aber die seit langen laufende Ausbeutung der Beschäftigten bei Tönnies, den Paket- und Lieferdiensten, im Speditionsgewerbe und weiteren Branchen beweist die Gleichgültigkeit, die diesen Mist zulässt und teils befördert. Es braucht da klare Regeln und den politischen Willen die Befolgung dieser Regeln durch zu setzen. Wo dieser Wille fehlt versagen Gesellschaft und Politik und das hat viel mit dem hiesigen System zu tun.

    Offenbar weiß man schon, dass das alles nichts bringt und nur kostet, Aufwand und auch Geld. Bei uns geht's ja noch halbwegs, mit Ausbeutung und Beschiss. In vielen anderen Staaten sieht es viel schlimmer aus, Vor allem in Südamerika, wo Verbrecherbanden in ihrem Bezirk mehr zu melden haben, als der Staat.


  • Hallo Kater, es war der WP wo sich kaputt geruestet hat, nicht der Westen. Moskau hat es bis heute noch nicht geschafft umzudenken und auf zivile Produkte umzusteigen.

    Von wegen Imperialismus.

    Wudi, Du bist absolut schimmerlos! Es waren die USA, die zuerst zwei Atombomben eingesetzt haben, um die Wirkungsweise dieser Waffen in der Praxis zu testen! Es ist der UdSSR zu danken, dass sie schnell selbst auch Kernwaffen entwickeln konnte und so den USA den Weg zur absoluten Weltherrschaft verbaut hat! Da allerdings sich der sogenannte Sozialismus nur in wirtschaftlich weit zurückgebliebenen Staaten etablierte, war es unmöglich, zumindest in der ersten Jahrzehnten, entsprechend aufzuholen und eine gesellschaftliche Produktivität zu entwickeln, die die Paritätische Rüstung ohne Auswirkungen auf den Lebensstandard zu realisieren. Allerdings hat China das besser gemacht, denn die haben erkannt, dass man kein 20-faches Overkillpotential braucht um den Gegner im Schach zu halten! Russland hat allerdings im II. Weltkrieg die Erfahrung gemacht, dass man 27 Millionen Menschen veroren hat, weil Stalin die Verteidigung völlig vernachlässigt hatte, woraus man heute die Lehre zieht, einen solchen Fehler nicht zu wiederholen, solange die USA auf eine Politik der Stärke und der steten Aggression setzen!:evil::evil::evil::!:

  • Danach sieht es aus und das lässt an der Intelligenz der Menschen zweifeln. Die meisten von denen würden sich vor Angst in die Hosen machen, wenn sie auf einer 20 Meter hohen oben 20 Zentimeter breiten Mauer freihändig ohne Sicherung 10 Meter weit laufen müssten, was das Klima angeht fallen bei den meisten alle die eigene Existenz sichernden Instinkte aus. Der Wahnsinn auf unseren Straßen belegt das jeden Tag.

    Man sollte den VW-Konzern endlich liquidieren, verdient hätte das Unternehmen es schon lange! Der von Dir genannte Wahnsinn auf den Strassen würde entscheidend weniger!:saint::saint::saint::!:

  • Das stimmt natürlich, dann sollte aber das persönliche Erleben eben persönliches Erleben bleiben und nicht die Außenansicht als unwahr diskreditieren.

    Dann entsteht das Problem, dass die Außenansicht nicht mehr mit dem persönlichen Erleben übereinstimmt. Und sich dann natürlich Haltungen breitmachen, die von "Überlebenden" nicht bestätigt werden können. Und die bezeichnen das Postulat natürlich als falsch. Ich schreibs mal am unverfänglichen Beispiel: Dorf ostwärts vom Ural. Krankenstation mit einer Krankenschwester, im Nachbardorf natürlich. Nedaleko ot, 40 km weg. Wenn die Krankenschwester nicht helfen kann, gehts 140 km weiter zum nächsten Arzt. Wie würde man ein solches System in westlichen Industriestaaten, also von außen, bezeichnen? Für den Einwohner dort ist es das normale Gesundheitssystem. Wenn einem der Baum auf den Kopp fällt, dann ist kein Krankenwagen und keine Feuerwehr in 15 min da. Man wird es wahrscheinlich nicht überleben. Zählt unter normales Lebensrisiko. Niemanden interessiert dort wirklich, wer gerade in Moskau das Sagen hat. So lange keiner die Krankenschwester einspart, Jagdwaffen oder Jagd verbietet oder Ohrmarken für die Nutztiere mit riesiger Bürokratie einführen will, ist alles weitgehend in Ordnung.

  • Das stimmt natürlich, dann sollte aber das persönliche Erleben eben persönliches Erleben bleiben und nicht die Außenansicht als unwahr diskreditieren.

    Um mit einem Einheimischen eines anderen Landes auf Augenhöhe über dessen Land und seine Kultur diskutieren zu können, muss man sich entweder sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigt,- oder selbst vor Ort mehrere Jahre gelebt haben. Man muss alle Faktoren verinnerlichen und zu einem Gesamtbild vereinen, um die Feinheiten zu erkennen. Ein Außenstehender der irgendwo etwas von Hörensagen aufgeschnappt hat, oder manchmal die Nachrichten verfolgt, der kann dazu nicht in der Lage sein. Also ist es für einen Außenstehenden vermessen, den Einheimischen ihr Leben und ihre Kultur beibringen zu wollen bzw. zu erklären.