Der uralte Streit zwischen Kapitalismus-Sozialismus-Kommunismus

  • Ich finde, so wie es bisher läuft, funktioniert es ganz gut: eine flexible Marktwirtschaft, die je nach den Erfordernissen nachjustiert werden kann. Zum Beispiel um Fehlentwicklungen auszugleichen, aus ökologischen Gründen, um Armut einzudämmen, usw.


    Ein starres, dogmatisches Wirtschaftssysten (wie im ehemaligen Ostblock) lehne ich ab. Solche Projekte sind bereits mehrfach gescheitert. Es gibt keinen Grund, das noch einmal zu versuchen.

  • Ich finde, so wie es bisher läuft, funktioniert es ganz gut: eine flexible Marktwirtschaft, die je nach den Erfordernissen nachjustiert werden kann. Zum Beispiel um Fehlentwicklungen auszugleichen, aus ökologischen Gründen, um Armut einzudämmen, usw.


    Ein starres, dogmatisches Wirtschaftssysten (wie im ehemaligen Ostblock) lehne ich ab. Solche Projekte sind bereits mehrfach gescheitert. Es gibt keinen Grund, das noch einmal zu versuchen.

    Diese angeblich flexible Marktwirtschaft zeigt sich nur dann flexibel, wenn es darum geht die Ansprüche von Reichen, Superreichen, marodierenden Banken und Konzernen zu sichern. In der Finanzkrise wurden von deutscher Seite aus mal so eben bis zu 380 Mrd. € aus Steuergeld gebildete Bürgschaften aus dem Hut gezaubert, um die Vollkaskomentalität der blind zockenden Spekulanten zu streicheln. In der Euroschuldenkrise erfolgte der selbige Bschiss, da nahm die gekaufte Politik 211 Mrd. € in die Hand, um schlechten Geld gutes (von den Bürgern erarbeitetes) Geld nachzuwerfen, so dass die depperten Banken rund 80% ihrer faulen Kredite dem deutschen Normaldoofmichel unterjubeln konnten. Einige der mit fetten Diäten verwöhnten Vollpfosten im Bundestag wussten nicht einmal was sie da tun:



    95% der amtierenden Politik unterwirft sich feige und hirnverbrannt den willkürlichen Ansprüchen ergomanisch veranlagter Minderheiten, deren Befriedigung auf Kosten der Allgemeinheit gehen.


    Solltest du nicht zu den Clans der Reichen und Superreichen gehören, verarscht du dich mit deiner nicht gerade von Erkenntnis getrübten Rede selber. Es mag dir vielleicht materiell gut gehen, aber verascht wirst auch du von oben und das bestimmt nicht zu wenig.


    Dieses System macht auf flexibel, sozial und demokratisch, aber es ist das seit langem nicht mehr bzw. war das eigentlich noch nie so wirklich.

    Es betreibt bzw. fördert das einseitige Gewinnemachen von egomanischen Eliten, die auf Kosten der Mehrheit gehen. Nachjustiert wird da nichts, weil diese egomanischen Eliten kein Erfordernis dafür erkennen wollen. Deren verlogenes Motto war und ist: "Uns geht´s gut, der Rest ist selber schuld, wenn es dem anders geht."


    Fehlentwicklungen wie z.B. das Dieselgate, der misslungene Klimaschutz und die zunehmende Armut werden zerredet und ausgesessen, geschweige denn ausgeglichen.


    Und die Armut wurde noch nie gemindert, deren Bekämpfung allenfalls in nichtssagenden Sonntagsreden versprochen. Im Alltag werden die Armut und deren strukturellen Ursachen verleugnet und nichts gegen diese unternommen. Im Gegenteil, im aktuell real existierenden Scheißkapitalismus ist die Armut politisch gewollt.


    https://www.zeit.de/wirtschaft…e-armutskonferenz-bericht


    Arme werden zu beschissenen Jobs genötigt, das drückt die Löhne und erhöht die Kaufkraft der Reichen. Arme sollen die Fresse halten und das klappt am besten, indem man sie beschämt. Linke Politik gehört besonders in den Augen dieser Traumtänzer demagogisch mundtot gemacht.


    Man muss schon sehr reich bzw. bekloppt und empathielos sein, um das nicht erkennen zu können bzw. nicht wahrhaben zu wollen, wie sehr dieses System auf die Verarschung von Unter- und Mittelschicht setzt.

  • Diese angeblich flexible Marktwirtschaft zeigt sich nur dann flexibel, wenn es darum geht die Ansprüche von Reichen, Superreichen, marodierenden Banken und Konzernen zu sichern. 99% der amtierenden Politik unterwirft sich diesen willkürlichen Ansprüchen, deren Befriedigung auf Kosten der Allgemeinheit gehen.

    Okay, das ist deine Wahrnehmung. Wie würdest du das ändern?


    Solltest du nicht zu den Clans der Reichen und Superreichen gehören, verarscht du dich mit deiner Rede selber. Es mag dir vielleicht gut gehen, aber verascht wirst du auch von oben.

    Womit werde ich denn verarscht. Kannst du das konkret sagen?


    Mit "von oben" meinst du die Regierung, wie ich annehme. Eine Regierung, die die Bürger verarscht, passt mehr zu Bananenrepubliken und Schurkenstaaten. In Schland wäre sowas ein ziemlicher Skandal, der ein kleines Erdbeben auslösen würde.

  • Okay, das ist deine Wahrnehmung. Wie würdest du das ändern?

    In dem ein verbindliches Lobbyregister eingeführt wird, die politische Bildung und die politischen Beteiligungsmöglichkeiten massiv verbessert werden, und das Medienwesen demokratisiert wird (.z.B. durch offene Kanäle, Bürgerzeitungen). Bürgervesammlungen als Element der Bürgerbeteiligung/anhörung gehören verbindlich vorgeschrieben (z.B. wer sich als Amtsinhaber eines politischen Mandats zur Neuwahl stellt, könnte vorgeschrieben werden, dass er oder sie an mindesten 20 solcher Versammlungen in der vergangenen Legislatur aktiv teilgenommen bzw. sich der dortigen Diskussion gestellt hat um die Berechtigung zur Wiederkandidatur zu erlangen.

    Nebenverdienste sind nur noch bis zu 50% der Diät zulässig bzw. Überschüsse werden an die Staatskasse abgeführt. Sie und ihre Herkunft müssen auf den Euro genau nachgewiesen werden. Die Diät sollte nur noch das maximal 2,5fache des Mindestlohns betragen.

    Im Bundestag erhalten auch Normalbürger ein Rederecht, die per Los bestimmt werden.


    Das muss man nicht unbedingt 1:1 so umsetzen, aber in diese Richtung könnte und muss einiges erfolgen, damit jede Nase im BT kapiert, wer ihr eigentlicher Auftraggeber ist.

    Zitat

    Womit werde ich denn verarscht. Kannst du das konkret sagen?

    ich denke, dass ich in meinem Beitrag sehr dezidiert an Hand konkreter Beispiele beschrieben habe, wie sehr die Allgemeinheit betrogen wird, damit wenige extrem hohe Profite generieren.


    Zitat

    Mit "von oben" meinst du die Regierung, wie ich annehme. Eine Regierung, die die Bürger verarscht, passt mehr zu Bananenrepubliken und Schurkenstaaten. In Schland wäre sowas ein ziemlicher Skandal, der ein kleines Erdbeben auslösen würde

    De facto sehe ich Deutschland als Bananenrepublik und Schurkenstaat "light". Hier wird die Mehrheit so eingelullt, dass die gar nicht mehr merkt/merken will, wie sehr sie verascht wird (ist ja auch nicht sexy sich als verascht fühlen zu müssen). Mit solch sedierten Gartenzwergen kann man fast alles machen (s. Dieselgate), gerade in Deutschland. Der Deutsche kauft sich erst einmal eine Bahnsteigkarte, bevor er revoltiert (lenin) und da es keine Bahnteigkarten mehr gibt können wir vermutlich bis ad ultimo warten, bis die Zwerge aufstehen.

  • Ich merke schon, dass du das so siehst. Woher kommt das? Was hat dich so enttäuscht?

    Vielleicht solltest du besser auswandern.

    Vor 30 Jahren hättest du "Geh doch rüber" gejault. Das war das Sprüchlein, das geistig unflexible (meist ältere) angepasste Spießbürger in der BRD den Vertretern linker Ideen nach riefen. Man war nicht willens bzw. zu feige, sich der Kritik am eigenen System zu stellen, das man artig unterstützte. Am Stammtisch maulten die Zwerge, aber amsonsten ließen sie sich brav verarschen und konnte es nicht ab, wenn andere Geister sie daran erinnerten, wie sehr sie verascht wurden. De facto hat sich nichts geändert, nur dass, wenn man heute in den Osten rübermacht, den gleichen Ausbeuterquatsch wie im Westen findet.


    Von einem erzwungenen Auswandern halte ich nichts, es wäre nicht nur besser sondern es ist dringend notwendig, dass dieser Staat sich endlich um das bemüht, was seine ureigenste Aufgabe wäre, aber seit langem ausfällt:


    Demokratie, soziale Gerechtigkeit, faire Lebenschancen für alle.


    Es gilt das Verursacherprinzip. Das heißt nicht die Opfer von mangelnder Demokratie, von Ungerechtigkeit, Armut und ungleich verteilten Lebenschancen machen aus einem Land die Flatter, wo solche schlechten Zustände herrschen, sondern die Verursacher/innen dieser Probleme bessern nach oder gehen.


    Deine Antwort mault nur tum und versucht von der Verantwortung des Staates bzw. des Systems abzulenken und schlägst mir billig vor, ich soll vor etwas fliegen, dass ich aber laut meiner Sicht nicht verbockt habe. Das ist doppelt mies, denn ich hatte in Folge deiner Anfrage jede menge konkrete Vorschlage gemacht, wie man hier vor Ort das System reformieren kann, darauf gehst du mit keinem Wort ein, sondern kommt mit den uralten Schutzreflexen derjenigen daher die sich keine Gedanken über die Gedanken anderer machen wollen/können.


    So einfach wie du es dir machen willst, geht es nicht.

  • Vor 30 Jahren hättest du "Geh doch rüber" gejault. Das war das Sprüchlein, das geistig unflexible (meist ältere) angepasste Spießbürger den Vertretern linker Ideen nach riefen. Man war nicht willens bzw. zu feige, sich der Kritik am eigenen System zu stellen, das man artig unterstützte.

    Zum Teil kann ich die Entrüstung nachvollziehen. Der "Geh doch rüber!"-Kreischer war, wie du schon sagst, ein geistig unflexibler Mensch mit beschränkten Ausdrucksmöglichkeiten. In Wirklichkeit wollte er dir sagen: "Warum übertreibst du so? Was hat dich so sehr verletzt, dass du sogar eine unterdrückerische und mörderische Ideologie der Freiheit vorziehst?"


    Es wäre besser, dieser Staat würde sich endlich um das bemühen, was in ihm seit langem ausfällt: Demokratie, soziale Gerechtigkeit, faire Lebenschancen für alle.

    Er hat Zeit seines Bestehens diese Werten gefördert. Nicht immer war er erfolgreich, aber er war immer auf dem richtigen Weg, auch wenn er manchmal ins Straucheln kam. Seine Langlebigkeit beweist. dass die meisten Bürger hinter Grundgesetz und FdGO stehen. Extremisten wie ihr "Alt-Linken" und euer Spiegelbild, diese braunen AfD-Pappnasen, müsst euch schon sehr anstrengen, um eure verhasste BRD kaputt zu machen. Wird nicht einfach werden. :)

  • .......................dass du sogar eine unterdrückerische und mörderische Ideologie der Freiheit vorziehst?"

    ...............Seine Langlebigkeit beweist. dass die meisten Bürger hinter Grundgesetz und FdGO stehen. ................ müsst euch schon sehr anstrengen, um eure verhasste BRD kaputt zu machen. ....................

    Du solltest mal "Freiheit" definieren lernen. Der Durchschnittsbürger hat die Freiheit, alle vier Jahre Parteien zu wählen, deren Volksvertreter dann etwas völlig anderes unternehmen, als sich die Belange der Bürger zu eigen zu machen. Darüberhinaus kann er mehr oder minder gut vergütet ein ganzes Jahr arbeiten, über 50 % seines Einkommens als Steuern, Abgaben, Mieten, Versicherungen abführen, um, wenn noch etwas übrig bleibt, im Urlaub drei Wochen mal wirklich frei zu leben. Inchállah, Hamdullihlah..................:evil::evil::evil::saint:

  • Du solltest mal "Freiheit" definieren lernen. Der Durchschnittsbürger hat die Freiheit, alle vier Jahre Parteien zu wählen, deren Volksvertreter dann etwas völlig anderes unternehmen, als sich die Belange der Bürger zu eigen zu machen.

    Das ist einfach falsch. Der Durchschnittsbürger hat viel mehr Freiheit als du glaubst. Zum Beispiel hat er Reisefreiheit. Etwas, das den Menschen im kriminellen Terrorstaat "DDR" verwehrt war.

  • Du solltest mal "Freiheit" definieren lernen. Der Durchschnittsbürger hat die Freiheit, alle vier Jahre Parteien zu wählen, deren Volksvertreter dann etwas völlig anderes unternehmen, als sich die Belange der Bürger zu eigen zu machen. Darüberhinaus kann er mehr oder minder gut vergütet ein ganzes Jahr arbeiten, über 50 % seines Einkommens als Steuern, Abgaben, Mieten, Versicherungen abführen, um, wenn noch etwas übrig bleibt, im Urlaub drei Wochen mal wirklich frei zu leben. Inchállah, Hamdullihlah..................:evil::evil::evil::saint:

    Wo,bitte schön, ist es a) anders und b ) besser ??

    So weit ich es überblicke in Utopia, alle anderen Lösungen sind fehlerbehaftet.

    Selbst im Vatikan und in Russland….

    Kopp hoch und wenn der Hals ooch dreckig ist!

  • Wo,bitte schön, ist es a) anders und b ) besser ??

    So weit ich es überblicke in Utopia, alle anderen Lösungen sind fehlerbehaftet.

    Selbst im Vatikan und in Russland….

    Es geht nicht darum, wo es besser, anders oder schöner ist! Deutschland ist unser Land, wir könnten es besser machen, sicher werden dabei auch Fehler gemacht werden, nur weshalb wagen wir keinen Aufbruch und geben uns mit einem fremdbestimmten Leben zufrieden??? Brandt hatte recht mit: "Mehr Demokratie wagen!" Begriffen hat es jedoch kaum jemand in den Parteien und in der Staatsführung.

  • Selbst im Vatikan und in Russland….

    Vatikan und Russland sind nur wirklich keine Gebilde, die auch nur ansatzweise in puncto Demokratie, Freiheit und Menschenreche Maßstäbe setzen können.


    Der diesbezügliche Standard ist der Westen. Keine Theokratie oder Autokratie, sondern Parlamentarische Demokratie! Oft kopiert, doch nie erreicht. Love it or leave it. :)

  • ............ Zum Beispiel hat er Reisefreiheit. .............

    Es ist einfach lächerlich! Was nützt "Reisefreiheit", wenn das Geld kaum noch reicht, die Miete oder die Stromrechnung zu bezahlen??? Rund 35 % der Bundesbürger können sich noch nicht mal eine Woche Urlaub in Deutschland leisten.

    Im "Terrorstaat" DDR bin ich schon mit 16 Jahren sechs Wochen nach Ungarn gefahren, obwohl meine Eltern keineswegs zu den "Privilegierten" gehörten.

  • Es ist einfach lächerlich! Was nützt "Reisefreiheit", wenn das Geld kaum noch reicht, die Miete oder die Stromrechnung zu bezahlen??? Rund 35 % der Bundesbürger können sich noch nicht mal eine Woche Urlaub in Deutschland leisten.

    Im "Terrorstaat" DDR bin ich schon mit 16 Jahren sechs Wochen nach Ungarn gefahren.....

    Schon wieder ein abstruser Versuch hier Paralellen zur DDR zu ziehen. Punkt ist es war DDR Bürgern schlicht unmöglich dahin zu fahren wo Sie, im Vergleich zum Westen hinfahren durften. Das dauernd schön zu reden ist wirklich kläglich.

    Und da ist es schlicht abwegig dauernd auf etwaige, monetäre Verhältnisse im Hier und jetzt abzuzielen. Und auch im "Westen" wie auch überall zählte schon immer das EInkommen über eine mögliche Urlaubsverhalten.

    Für uns als Jugendliche damals war es üblich eine Reise mit geleisteteter Arbeit vor Ort abzugelten, bzw. zu finanzieren.

    Nur darauf haben so und zu viel % der Jugendlichen keinen Bock mehr oder es gibt gar nicht erst die Möglichkeit.


    Und sei Dir gesagt, ich kenne auch eine Menge Leute aus nicht gerade finanziell soliden Verhältnissen, die machen trotzdem Urlaub....


    Und übrigens diese Zahlen sprechen für sich:


    https://de.statista.com/themen…everhalten-der-deutschen/




  • Was nützt "Reisefreiheit", wenn das Geld kaum noch reicht, die Miete oder die Stromrechnung zu bezahlen???

    Das nützt sehr viel, wenn man umsiedeln will, weil Miete und Stromrechnung innerhalb einer Regionen einen aufressen. Viele Menschen wandern in ein anderes Land aus, weil sie hoffen dort wirtschaftlich mehr zu erreichen. Das DDR-Regime hat ihnen das verwehrt.

  • Das nützt sehr viel, wenn man umsiedeln will, weil Miete und Stromrechnung innerhalb einer Regionen einen aufressen. Viele Menschen wandern in ein anderes Land aus, weil sie hoffen dort wirtschaftlich mehr zu erreichen. Das DDR-Regime hat ihnen das verwehrt.

    Es gab Reisebeschränkungen bezüglich des "Nichtsozialistischen Auslandes"! Ansonsten konnte man bis nach Kamschatka reisen, nur Wladiwostok war nicht erlaubt, weil Militärische Sperrzone. Und Bulgarien, Ungarn, CSSR, Polen waren Hauptreiseziele außerhalb der DDR, Jugoslavien war schwieriger, da dort die Grenze offen zum Westen war.

  • ... Der diesbezügliche Standard ist der Westen. Keine Theokratie oder Autokratie, sondern Parlamentarische Demokratie! ...

    Mittlerweile degeneriert zur lobbyverseuchten Plutokratie in vielen Staaten.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca