Der uralte Streit zwischen Kapitalismus-Sozialismus-Kommunismus

  • Das Problem, das du hier vermutest, müsste nicht sein, denn es ist willkürlicher Natur. Die Freiheit, die dir da scheinbar vor deinem Augen schwebt, sehe ich als eine willkürlich definierte und nur Minderheiten zugängliche Freiheit. Es ist die "Freiheit" derjenigen, die mit ihrem Kapital die Politik und Wirtschaft bestimmen können und davon seit 2 Jahrzehnten schamlosen Gebrauch machen.

    Nein; es ist eine universelle Freiheit, die vielen Menschen erlaubt sich zu verwirklichen und die nur in Ausnahmefällen zu verbrecherischem Verhalten führt. Willst du eine kommunistische Diktatur haben, die niemandem erlaubt frei zu leben?


    Löhne werden schamlos gedrückt, Mieten ebenso schamlos erhöht,

    Was nur deshalb funktioniert, weil es Arbeitnehmer und Mieter gibt, die das akzeptieren.


    Diese viele miese Ungerechtigkeit kann und muss verhindert werden und dafür bedarf es keines nobelpreisverdächtigen Geistesblitzes

    Womöglich gibt es viel weniger Ungerechtigkeit als du vermutest.


    Bimbeskanzler Kohl ... XXX EDIT XXX ... Volksverräter ... Marionetten ... Beschiss am Volk ... Schweinesystem

    Ich darf dich nicht mehr XXX EDIT XXX nennen, aber du verwendest exakt das Vokabular eines XXX EDIT XXX.


    Moderation an die DieFLow:

    Unterlasse es bitte, User so zu betiteln.

  • Kater, es nervt langsam, dass Du ständig die (politische) Bildung ins Feld führst, wenn es an den Entscheidungen der Bürger was zu masssln gibt. Die (politische) Bildung war doch Deiner Ansicht nach in der weiland DDR ganz phantastisch, im Gegensatz zur Bildung der Wessis - wie kommt es dann, dass der Osten derart den AfD-Krakeelern erliegt?

    Hier war ganz allgemein von Demokratien die Rede, es ging nicht nur um Deutschland. Und wie sich das im Osten, insbesondere im entvölkerten ländlichen Raum entwickelt hat, wurde insbesondere derzeit in einer Reihe Fernsehsendungen gezeigt. Seit der Wende sind über zwei Millionen Fachkräfte aus dem Osten abgewandert, weil die Rahmenbedingungen nicht entwickelt wurden. Das waren keineswegs die Schlechtesten oder weniger Gebildeten. Zudem habe ich das schon öfter realistisch hier ausgeführt. Selbst unsere Kinder sind nach dem Studium in Lübeck und in Hamburg seßhaft geworden, weil es hier keine annähernd vergleichbaren Jobs gibt.

  • Hier war ganz allgemein von Demokratien die Rede, es ging nicht nur um Deutschland. Und wie sich das im Osten, insbesondere im entvölkerten ländlichen Raum entwickelt hat, wurde insbesondere derzeit in einer Reihe Fernsehsendungen gezeigt. Seit der Wende sind über zwei Millionen Fachkräfte aus dem Osten abgewandert, weil die Rahmenbedingungen nicht entwickelt wurden. Das waren keineswegs die Schlechtesten oder weniger Gebildeten. Zudem habe ich das schon öfter realistisch hier ausgeführt. Selbst unsere Kinder sind nach dem Studium in Lübeck und in Hamburg seßhaft geworden, weil es hier keine annähernd vergleichbaren Jobs gibt.

    Ganz ehrlich, das wären sie vielleicht auch, wenn es die Mauer zwischen Ost und West niemals gegeben hätte. Ungezählte Menschen in Deutschland arbeiten an einem anderen, oftmals weit entfernten Ort und nicht mehr dort, wo sie geboren wurden. Viele sogar im Ausland, insbesondere in den EU-Ländern. Das hat nicht nur etwas damit zu tun, dass es im Geburts- oder Heimatort keine Infrastruktur oder Arbeitsmöglichkeiten gibt. Sondern auch mit den eigenen Ansprüchen und Berufswünschen sowie schlichtweg mit den Möglichkeiten. Manchmal zwingt einen der Arbeitgeber zum Umzug, manchmal ist es die Liebe. Und auch die Abwanderung nach der Wende hat unterschiedliche Gründen, nicht wenige wollten einfach woanders, nämlich im Westen oder nur in Berlin leben. Die haben das gemacht, was ihnen zu DDR-Zeiten nicht möglich war einschließlich Studium oder bestimmten beruflichen Tätigkeiten/Ausbildungen.

    PS: Es gibt auch im Westen ländliche Räume, in denen es kaum noch junge Menschen gibt.

    Inzwischen hat sich der Trend zum Beispiel in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern umgekehrt - es kehren mehr Menschen zurück als abwandern.

  • Hier war ganz allgemein von Demokratien die Rede, es ging nicht nur um Deutschland. Und wie sich das im Osten, insbesondere im entvölkerten ländlichen Raum entwickelt hat, wurde insbesondere derzeit in einer Reihe Fernsehsendungen gezeigt. Seit der Wende sind über zwei Millionen Fachkräfte aus dem Osten abgewandert, weil die Rahmenbedingungen nicht entwickelt wurden. Das waren keineswegs die Schlechtesten oder weniger Gebildeten. Zudem habe ich das schon öfter realistisch hier ausgeführt. Selbst unsere Kinder sind nach dem Studium in Lübeck und in Hamburg seßhaft geworden, weil es hier keine annähernd vergleichbaren Jobs gibt.

    Es ging nicht um Abwanderung, sondern um Deine stete Klage, wie ungebildet die Wessis sind, was man an ihrem Wahlverhalten merkt. Du erklärst es allerdings andersrum aufgezäumt: Alles, was schlecht ist im Westen, liegt an der miesen Bildung seiner Bevölkerung. Und das geht mir auf den S-enkel, denn was gerade sehr schief läuft, ist das Wahlverhalten der Leute, die am "Westen" herummeckern, was nur geht und aus schlecht verhohlener Feindseligkeit die AfD wählt. Diese "Unzufriedenen" sind gewissermaßen stellvertretend unzufrieden, denn den meisten geht es keineswegs schlecht, wie bisher jeder von Journalisten Befragte angegeben hat..

  • Es funktioniert nur deshalb, weil das Verhältnis von Angebot und Nachfrage nachhaltig gestört ist.

    Das behauptest du, aber werde doch einfach mal konkret. Was stört dieses Verhältnis?


    Üblicherweise stören staatliche Eingriffe den Markt. Doch der Staat greift normalerweise nur ein, um seine Bürger zu schützen.

  • Was gibt es da zu belegen oder "konkret zu werden"?

    Der Münchner Mietmarkt läuft aus dem Ruder, es gibt weit weniger Wohnraum (Angebot) als Wohnraum Suchende (Nachfrage), das Verhältnis ist nicht ausgewogen, also gestört.


    Der Staat könnte durchaus eingreifen, und das ist m. E. auch seine Pflicht: Es ist ein Unding, dass geförderter Wohnraum nach einigen Jahren aus der Preisbindung rausfällt, und diese vielen "Opernwohnungen", also nur selten bewohnte Wohnungen, sind ebenfalls ein Unding - man könnte sie mit hohen Steuern/Abgaben belegen, so dass man von den Einnahmen Wohnraum erstellen könnte. Außerdem dürften Kommunen niemals Land verkaufen. Gut, ich bin kein Experte, aber es gibt immerhin ein Recht auf Wohnen.

  • Was gibt es da zu belegen oder "konkret zu werden"?

    Der Münchner Mietmarkt läuft aus dem Ruder, es gibt weit weniger Wohnraum (Angebot) als Wohnraum Suchende (Nachfrage), das Verhältnis ist nicht ausgewogen, also gestört.

    Daran ist gar nichts gestört. Selbstverständlich treibt hohe Nachfrage bei geringem Angebot den Preis in die Höhe.

  • Das behauptest du, aber werde doch einfach mal konkret. Was stört dieses Verhältnis?


    Üblicherweise stören staatliche Eingriffe den Markt. Doch der Staat greift normalerweise nur ein, um seine Bürger zu schützen.

    Du behauptest doch auch nur und belegst nichts. In so fern....


    Natürlich müssen staatliche Eingriffe den "Markt (was auch immer das ist) stören, das ist die Aufgabe des Staates!

    Denn der Staat muß seine Bürger vor einem entfesselten Markt schützen. Würde der handeln, wie es ihm beliebt, dann hätten wir wieder Sklaverei und Ausbeutung bis zum Exodus.

    Deine Floskeln sind zwar leicht zu lesen, nur sind sie intellektuelle Leichtgewichte.

    Regeln bestimmen das Leben der Menschen seit Angedenken. Wer ohne leben will, der sollte sich bewußt sein, dass ihm das das Leben kosten kann. Oder es kostet ihm seine Menschenwürde. Denn auf solch Kleinkram nimmt ein Markt keine Rücksicht.


    :)

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Nur wie willst du garantieren, dass Kontrollorgane nicht manipuliert werden und die Medienmacher nicht ihre eigene politische Meinung den Menschen implizit in die Köpfe hämmern? Das wird wohl unmöglich sein.

    Alles beginnt mit Transparenz, und genau die wird in unserem System durch viel zu viele Politiker, Behörden und Konzerne unter teils abenteuerlichen Begründungen verweigert.


    Wenn die Regierung Verträge mit Unternehmen schließt, dann tut sie das als Vertreter des gesamten Volkes. Ergo müssen diese Verträge für den Souverän jederzeit einsehbar sein. Sollten einzelne Vertragsteile Firmengeheimnisse offenbaren, dann sind diese im Ausnahmefall zu schwärzen - über diese Schwärzungen haben aber nicht die Politiker zu bestimmen, sondern allenfalls ein unabhängiges Gremium, z.B. eine Rechtsabteilung des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages.


    Seit Ewigkeiten wird ein Lobbyregister gefordert - ich will wissen (und sehr viele andere ebenfalls), für welchen Stall welches Pferd läuft.


    Das Vertrauen in die Unabhängigkeit und Gewissensfreiheit unserer Abgeordneten ist seit Jahren auf einem Tiefstand und weiter im Sinken begriffen. Diesem Trend kann man nicht entgegenwirken, wenn Unternehmen eigene Büros in Behörden besitzen und teilweise die Gesetzestexte liefern. Auch hier fehlt Transparenz.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Vielleicht das vor deinem Kopf?

    Is besser als gar kein Ziel vor den Augen, Schnuppelchen. ;)


    Wenn du mir nicht sagen kannst, welch "schmales Brett" du meinst, auf dem ich wandeln soll, dann liegt es wohl an dir nicht zu verstehen, was ich meine. Denn wenn ich sehe, welch Satz du zitiert hast und welch "Brett" das sein soll, dann weiß ich nicht ob du überhaupt weißt, wie ein Staat funktioniert.

    Oder du entkräftest dieses Satz durch Beispiele aus der (nicht deiner) Realität.


    Also: Schützt der Staat seien Bürger vor einem entfesselten Markt?


    Einen Tipp habe ich. Denke mal über sowas lächerliches nach, wie.....das Arbeitszeitgesetz oder Mindestlöhne oder Steuergesetzgebung. ...jup, einem Neolib laufen da kalte Schauer über den Rücken aber ist dieses nun das schmale Brett, welches du meinst?

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Ganz ehrlich, das wären sie vielleicht auch, wenn es die Mauer zwischen Ost und West niemals gegeben hätte. ...............

    Zweifelsohne gibt es immer Migrationsbewegungen, doch wenn über zwei Millionen Gutgebildete eine Region verlassen, hat das Folgen, darum ging es! Und es war meine Antwort auf Herrn ArgoNaut, der mal wieder nicht verstehen wollte, welchen Einfluß Bildung auf das Wahlverhalten hat. Nach dreißig Jahren ist die Demographie im Osten eben eine Andere! Und nach wie vor sind auch rund 90 % im Osten keine "Rechten" oder gar "Rechtsradikale" sowie über 60 % der AfD Wähler Protestwähler, die die Politik von Merkel/der GroKo auf den Plan geholt hat.